21. Mai 2018

Von Prioritäten, Paradoxien und dem Bedauern


Sonntag, der 21. Mai 2018


Tagesbericht und –Gedanken

Feiertage, also Tage, an denen niemand der verordneten (Sklaven-) Arbeit nachgehen muss, die mag ich, alldieweil dann endlich die abartige Geschäftigkeit „tun zu müssen“ abklingt und ge-lassen wird, eine „Pause“ erfährt. Allerdings ist es oft so, dass an diesen Tagen bereits tunlichst der nächste „Werk-Tag“ vorbereitet wird. Wir sind ja alle so „fleißige Deutsche“! Leben für unsere Arbeit, durch die sich die meisten von uns gleichermaßen definieren. Ich frage mich dann immer,.... haben die tatsächlich nichts anderes? Keine Interessen oder so?

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Schreiben ist und war heute meine Priorität. Vor allem "Rea". Zwischendurch das Kochen. Ein Foto davon gibt es heute nicht. In der „Schnelligkeit“ vergaß ich das völlig.
Immer am Morgen lege ich sie fest,….die Prioritäten, also, was ich wie der Reihe nach  tue und vor allem, wonach mir ist. Oder auch, was Vorrang hat, so im ganz normalem Alltags-Getümmel, wie beispielsweise….kochen, Wäsche machen usw…..was allerdings dazu führt, dass ich meine Träume vergesse, da ich viel zu rasch im Alltags-Geschehen bin. Heute kann ich mich nur noch an ein Bild erinnern, wo ich aus einem Fenster schaue und einen Rest der Sonne genießen will, die aber viel zu schnell hinter der nächsten Häuserecke verschwindet.


Meine „liebe Freundin A“……..ist ein Paradoxon für mich.
Wenn ich in meinen Post, hier im Buchenhain, beginne über eine Diskussionen mit ihr zu schreiben, sollte ich (dringlichst) ein wenig Abstand zu eben dieser gewinnen. Was nun gleichwohl gewährleistet ist, da…..drüber geschlafen.
Sie rief mich gestern Abend noch an und stahl mir meinen Feierabend. Durch das Gespräch mit ihr, aß ich erst gegen halb neun Uhr abends….meine Brote. Und heute war es ähnlich. Der gesamte Nachmittag ist weg (flöten, sagen wir hier). Wir haben gut drei Stunden gesprochen und ich habe mich (sehr) bemüht, nicht mit ihr zu streiten. Habe beflissen überhört was mich stört, mir auf die Zunge gebissen und nur ab und an ein paar Einwände gebracht. Eigentlich hatte ich heute bei meinem Sohn sein sollen, der seinen 33. Geburtstag hat und sicher enttäuscht gewesen war, dass wir heute nicht rüber ins Haus gekommen sind. Aber der Jörg war gerade erst hier angekommen, lud den Wagen aus, wolle duschen und essen. Zudem ist er doch ziemlich erledigt und Morgen ist ein anstrengender Tag mit zwei Terminen für uns. Also vertrösteten wir meinen Sohn auf….Mittwoch. (Ja, es tut mir leid. Da sind schon ein paar Gewissensbisse. Mag sein. Aber manchmal……na ja….)
Aber zurück zu „meiner lieben Freundin A.“.
Es gibt so viele Bereiche, in denen wir uns uneinig sind, oder auch, nicht unterschiedlicher denken könnten, alldieweil, wie ich finde, sie einfach nicht das Wissen hat, welches ich mir über viele Jahre hin bezüglich so mancher  Dinge und Themen angeeignet habe.
Es ist mir bewusst, JEDER hat seine eigene Sicht auf die Welt, die die Summe seines Erlebten und auch seiner Interessen darstellt. Bei mir ist es gleichermaßen.
Das Problem, welches ich oft mit ihr habe, dass ich völlig ins Leere oder vor Mauern der Ignoranz oder Unwissenheit pralle. Natürlich hat sie andere Interessensgebiete als ich. Aber ihre Weltsicht, im Vergleich zu meiner, könnte nicht unterschiedlicher sein….in den meisten Belangen. Vor allem, wenn es sich um politische Themen handelt. Mag sein, dass sie nun endlich erkannt hat, dass es eben NICHT die „netten und sog. Flüchtlinge“, sondern recht barbarische Invasoren sind. Aber die Hintergründe von all dem sind ihr unbekannt. So bleibt sie im Pateiersystem, also beinahe auf der „untersten Ebene“ hängen. Aber na ja, vielleicht, so in ein, zwei Jahren, schaut sie dann über diesen (Teller-) Rand hinaus……zum nächsten. Denn, dass hinter dem ganzen Weltgeschehen nur wenige „Planer“ der selbst ernannten Elite stehen, hat sie noch nicht verstanden. Aber….jede, da wo sie eben gerade steht.
Geschichte interessiert sie beispielsweise sehr und in diesem Zusammenhang hat sie einen Narren an den Royls und überhaupt an Adligen gefressen. Fühlt sie sich doch sogar auf irgendeine Weise zugehörig, so in der Inkarnation und auch in diesem Leben scheint ihre einstige Familie offenbar ein eigenes Wappen besessen zu haben. Also eine „von und zu“, worauf sie natürlich stolz ist, so ganz ins Geheim. Deshalb wohl auch das Interesse an den Königlichen. Ich frage mich dann aber immer, WER hat diese Leute zu „Königen“ gemacht? Irgendwann einmal muss es einen „Ersten“ gegeben haben, der sich über andere erhebt, was, paradoxer Weise ihrem Geschwafel vom Buddhistischem eigentlich doch entgegenläuft, wie ich meine.
Eine gehörige Prise „Romantik“ kommt dann ebenfalls noch ins Spiel und gerade hier erkennt, oder will sie nicht erkennen, dass diese selbst ernannten Eliten doch gar Grausiges tun……innerhalb ihrer Logen, wenn sie sog. „satanische“ Rituale vollziehen. DAS wäre ja zu weit hergeholt. Hier fehlen ihr „Beweise“. Man könne das doch nicht glauben……..
Aber genug davon. Zumindest heute hatten wir ein einigermaßen gutes, wenn auch meiner Meinung nach viel zu langes Gespräch. Denn,….sie hat mir zumindest  auch……einige Male „zugehört“.

Das Foto vom Stuhl, welchen Jörg von Weißenfels mitgebracht hat.....folgt....im nächsten Post.

20. Mai 2018

Von Stühlen, Büchern und Filmen


Sonntag, der 18. Mai 2018

Vielleicht ist es besser zu sagen: „Der Kult der Großen Göttin ist ein Dorn im Auge jeder männlich geprägten Religion und die sog. Großen Religionen, die wir derzeit haben, wie, Katholizismus, Christen- und Judentum, Buddhismus, Tao-ismus, Konfuziu-ismus, und alle anderen Sekten der  angeblichen spirituellen Art, wie beispielsweise die Zeugen Jehovas und die Scientologen.  sind ALLE im Patriarchat entstanden und daher  zu tiefst…..patriarchal.


Tagesbericht und –Gedanken

Heute scheint mir das Schreiben das Wichtigste zu sein. Denn gleich nach dem späten Frühstück – da ausgeschlafen, spät aufgestanden und weder Yoga noch anderen Frühsport gemacht…weil ich ja auch weiß, ich muss das nicht! – entschied ich den Computer anzuschalten, anstatt……das Mittagessen vorzubereiten oder mich der Bein- und Fußpflege zu widmen, die heute unwiderruflich angesagt ist. Um ehrlich zu sein drücke ich mich immer gerne ein wenig davor und schiebe es raus, weil……es für mich doch enorm anstrengend (!)und auch Zeitaufwendig ist. Aber solange ich es noch kann, spare ich mir das Geld.
Aber noch mal zurück zu den beiden „Yoga-Büchern“, so im „Vergleich“.
Für mich, so ganz persönlich, also als einzelnen Menschen meine ich, ist das Yoga-Buch für Späteinsteiger, die eindeutig bessere Wahl/Variante, alldieweil die Übungen (mit echten Fotos!) tatsächlich für "ältere Leute", die erst mit dem Yoga beginnen, "entwickelt" worden sind. Das Buch von Gertrud Hirschi enthält zwar wesentlich mehr an Übungen, jedoch die meisten davon sind für mich nicht mehr möglich und einige Übungen wären sogar in meinen besten Zeiten, als ich beispielsweise noch ein wenig Karate übte und praktizierte, nicht möglich gewesen. Vielleicht so im Kindesalter, als ich noch die absolute Herrin meines Körpers war und mal den Spagat so nebenher ganz simple erledigte…….Mit Kraft haben die Übungen obendrein zu tun. Und auch daran fehlt es…gerade mir recht häufig. Zudem ist „mein Bauch“ im Weg. Und NEIN, ich habe nicht vor deshalb Hunger-Kuren zu beginnen. Punkt.


Vielleicht noch ein paar Gedanken zu meinem Fernsehprogramm.
Bei „maxdom“ und „netflix“ hatte ich mir einen Film "Regression" (...am Ende des Trailers wird expliziet gesagt: "Natürlich ist es NICHT real." Ha, ha....!) und eine Serie "The Sinner"  angeschaut und kam unweigerlich zu dem Schluss, dass Hollywood und DIE, die es (auch im Sinne der selbsternannten Eliten) betreiben, anscheinend unbedingt bewiesen wollen, daß Pädophilie - gerade JETZT, wo so Vieles davon ans Tageslicht kommt - oder sonstige abartige Rituale, wo Menschen-kinder geopfert und gegessen werden, in exklusiven Clubs und Kreisen nur der Phantasie von verrückten Frauen und nach Aufmerksamkeit heischenden Mädchen entspringt. Man räumt noch ein, dass diese Frauen und Mädchen Opfer im familiären Kreise gewesen sein könnten (passiert ja auch NUR dort), aber auch DAS nicht unbedingt…..die Ursache der offenbar oder scheinbar eingebildetsten Dinge sind. Man unterstellt ihnen – im Drogenrausch – halluziniert zu haben….nichts weiter. Und so werden erneut und immer wieder die Geschichten der Frauen und Mädchen herunter gespielt und unglaubwürdig gemacht, die ihr unsägliches Leid, zumeist durch Männer zugefügt, beschreiben.


……und mein „Stuhl-Problem“ (lach….), ich meine natürlich DEN STUHL für’s Yoga,  hat sich jetzt gerade eben ge-löst. Denn,…..wie es „der Zufall“ will, hat Jörg’s Kamerad aus Weißenfels gerade Stühle abzugeben. Da bringt mir Jörg dann gleich zwei von ihnen mit. Grins…..Fotos dazu gibts später, wenn Jörg wieder hier angekommen ist.
JETZT schau' ich erst mal nach der roten Beete. Ich hoffe, sie ist noch gut, alldieweil bereits am Freitag gedünstet. Schauen wir mal,....wenn ja, dann gibt's Kartoffeln und Meerrettichsoße dazu.


19. Mai 2018

Erinnerungen, Zeit- und Hoffnungs-Räuber-innen



Samstag, der 18. Mai 2018

Der Kult der großen Göttin war einst der stärkste Gegner des Christentums.“


Tagesbericht und –Gedanken

Am liebsten würde ich Euch etwas von „Pan und Penelope“ erzählen, jedoch aus dieser derzeitigen Erlebnis-Ebene gibt es ebenfalls reichlich zu berichten.
Zum einem möchte ich sagen, dass mein „Üben“ zuweilen erfolgreich ist und ich nach meinem Eintrag hier im „Buchenhain“ immer öfter rasch (und diszipliniert) den Knopf zum Ausschalten des Computers betätige. (Das Hochladen und Bearbeiten der Fotos braucht neben dem Schreiben die meiste Zeit.) Und was soll ich sagen,….es tut gut, mehr Zeit für andere Dinge zu haben. (Allerdings denkt man wohl immer, man verpasst etwas, wenn man nicht die neusten (bad new‘s) Nachrichten bei fb liest.)
Rea schreibe ich kaum noch, im Augenblick und von fb möchte und halte ich mich fern, da es ein enormer Zeiträumer ist!
Zum anderen bin ich (zutiefst) enttäuscht. Und DAS bedeutet, dass ich Hoffnung und vor allem eine Erwartungshaltung hatte, was……den „Stuhl“, oder besser die beiden Stühle, die ich hoffte zu bekommen, betrifft. (Am Abend spühlte ich, unglücksseliger Weise, meinen Frust (über die nicht bekommenen Stühle - siehe unten ) mit Alkohol-freiem Bier und "Pombärchen" hinunter....)




Einst hat man mir „Anstand“ gelehrt und der besagt, dass man fremdes Eigentum nicht einfach so entfernt/mitnimmt….sich zu eigen macht. Infolgedessen lies ich meinen Sohn das Mädchen, also die Eigentümerin der Stühle fragen, ob sie wohl einen davon entbehren könne und……sie tut es NICHT. Also waren meine Gedanken und Hoffnungen umsonst. Abe regal. Ich meistere das auch mit DEM, was ich hier zur Verfügung habe! Punkt.  (Ich meine, ich hätte ihn (den Stuhl) auch einfach nehmen können. Denn es scheint mir ohnehin zweifelhaft, ob das Mädchen diese Stühle überhaupt einmal braucht, auch,….wenn sie im Augenblick sagt, dass sie sie demnächst für ihre Gartenlaube benötigt. Um ehrlich zu sein, glaube ich ihr nicht wirklich und bezweifle, dass die Möbel überhaupt noch irgendwann einmal von ihr abgeholt werden.)





Was nun bedeutet, ich fand gestern doch ENDLICH die Zeit, die Kraft und die Gelegenheit rüber ins Haus meiner Eltern zu gehen, obwohl ich am Vormittag schon reichlich am Tun war. (Als ich wieder zurück in der Wohnung war, war ich platt für den Rest des Tages/Abends, obwohl mich mein Sohn noch begleitet und den Korb getragen hat.) 
Ich hatte Kaffee und Kuchen eingepackt, das Yoga-Buch und noch ein paar andere Kleinigkeiten und hatte mich auf den Weg gemacht. Auf Diesem traf ich eine alte Frau. Sie ist gerade erst 88 Jahre alt geworden. Ich kenne sie schon Zeit Lebens. Sie stand am Fenster und rief mir zu. Ich ging zur ihr rüber, in den Hof ans Fenster hin und erzählte ein wenig mit ihr. Es war ihr sichtlich anzumerken, wie froh sie darüber war….und ich….ebenso.
Ich mag diese Frau. Sie ist freundlich und war es eigentlich auch immer gewesen (im Gegensatz zu vielen anderen Einheimischen hier in Lichte). Meine Eltern hatten eine Art Freundschaft mit ihr und ihrem verstorbenen Mann in früheren DDR-Zeiten. Später....dann nicht mehr, was auf meine Mutter zurückzuführen ist. Nur….finde ich, die Zeit, die dieser Frau und meinen Eltern auf diesem Planeten für dieses Mal noch bleibt,….ist begrenzt und aus diesem Anlass heraus, sollte man „Milde“ walten lassen und Verständnis. Freundlichkeit….haben sie in den letzten Jahren, die ihnen noch bleiben, in jedem Fall verdient. Allesamt. Da sollte man „alte Zwistigkeiten“….beiseitelassen, meiner Meinung nach.

 (Die Frau - geradezu - mit dem weißem Pullover, war die Tochter dieser alten Frau.)

(Hier bin ich mit 14 Jahren beim Sylvester Feiern in der Gartenlaube. Damals bin und "konnte" ich sogar noch ganz allein in der Nacht nach Hause laufen! HEUTE, wohl eher nicht.)

Ihre Tochter war damals, kurz nach der Geburt eines Sohnes verstorben. Ich kannte  sie einigermaßen. Wir feierten Sylvester zusammen in der Gartenlaube mit unseren Eltern. Fotos gibt es auch noch irgendwo davon. ICH war damals….14 Jahre alt.
Der Enkel also, wurde wie der eigene Sohn aufgezogen. Sie fühlten sich verantwortlich für ihn und er nannte sie dann auch „Mutter und Vater“. JETZT ist dieser junge Mann selbst ein Vater. Arbeitete vor einiger Zeit mit Jörg zusammen im Glas-Betrieb. Hielt es jedoch dort nicht aus und geht nun,  mit einer ganz speziellen Begabung seiner „Beruf-ung“ nach und hat sich selbstständig gemacht.


Ach ja, das andere „Yoga-Buch“ ist heute auch angekommen.


 (.....demnächst nur noch ein Link...anstatt Fotos davon.)

….noch scheint’s mir möglich zu sein.....


........diese fabel-hafte Poesie von Ute Manan Schrian mit Euch zu teilen........

Feuer des Nachts.
Hi und da – weit verstreut und ohne einander zu kennen,
sitzen welche an nächtlichen Feuern.
Da knistert es und manchmal sprüht’s Funken.
Sonst ist es still.
Es sind Feuer für eine allein.
Kein Gespräch, keine Lieder.
Eine Wache: die hat sich ergeben, lag nicht in der Absicht.
Beim Sitzen am Feuer wird’s schließlich deutlich:
Da sind viele in einsamen Tälern, auf Hügeln,
an Flußläufen, in den Ebenen zur gleichen Zeit –
eine Wache, ein Lot inmitten des Irrsinns –
eine Wache von solchen, die keine Feinde suchen,
die nichts bewachen,
keiner Glaubensgemeinschaft angehören,
sich nicht stark machen für eine gemeinsame Idee.
Keine Waffe wird hier getragen.
Sie sind da und gehören niemanden an.
Sind nur der Erde, den Himmeln und dem Atem der Welten verbunden.
Eine Wache.
Ein Feuer des Nachts.
Allein sitzen viele und halten das Lot in die kommende Zeit.“
Aus  „Mermaid und Lilith begegnen einander – Knochen Gesang Schicht II“ von Ute Manan Schiran

Ute Schiran’s Gedichte sind für mich poetische Perfektion. Gepaart mit sinnigen Schlüssigkeiten, zu etwas Ganzheitlichem zusammen gefasst.