3. Dezember 2016

Schonungsloses Selbstbekenntnis




Tagesbefindlichkeit – , Samstag, den  03. Dezember  2016
Das merken, be-halten der Träume kommt meist am Morgen viel zu kurz. Denn, wenn ich die Augen aufschlage, beginne ich schon zu denken und….da sind die Träume fort. Manchmal versuch‘ ich sie festzuhalten, …….wenn ich viel Muse habe und sonst keine Sorgen weiter. Oft gelingt das sogar mittels Emotionen, Gefühlen und Bildern.
Aber darüber wollte ich jetzt eigentlich gar nicht reden.
Als ich also heute Morgen die Augen aufschlug, kamen natürlich gleich wieder die Gedanken an die Schmerzen, weil auch DIE zumeist gleich nach dem Erwachen gegenwärtig sind.
Ich ging auf Fehlersuche, so wie immer. WAS ist daran schuld, dass ich jetzt so leiden muss und ich komme immer öfter zu dem Schluss, das sich selbst es bin.
Selber schuld,….so zu sagen. Weil……..ich ein Waschlappen bin!
Eine undisziplinierte, ignorante, oft phlegmatische, zu gut konditionierte, an alten Gewohnheiten festhaltende Idiotin. Was eigentlich schon alles sagt.



Fakt ist, dass ich mich, nach den drei Wochen der Schwermetallausleitung mit der speziellen Diät, wo ich eben NICHT alles essen konnte, doch besser fühlte, wie seit langem. In jedem Fall besser als jetzt. (Da ich wieder im alten Ess-Modus bin.)
Ich war zwar froh, dass ich ENDLICH wieder ein paar Dinge mehr meinem Speiseplan hinzufügen konnte und tat das auch sofort (mit Gier), sobald ich das Gespräch mit meiner Heilpraktikerin beendet hatte und sie mir sagte, dass ich l-a-n-g-s-a-m (langsam, wohl gemerkt!) wieder alles essen könnte. ABER, ich tat’s nicht langsam, sondern schnell. Heißhunger hatte sich da eingestellt. Ich konnte mich eben NICHT beherrschen und aß……Süßigkeiten, Weizenprodukte, Milch. Denn ich bin so wie so schon limitiert. Keine tierischen Fette……wenn möglich. Dazu gehört halt auch Käse. Keine Innereien. - Esse ich so wie so nicht. Anfangs hatte ich aber auch damit Schwierigkeiten, weil ich Leberwurst so gerne esse.  Leberwurstbrot mit Zwiebeln drauf….hmmm.
Keine Eier. Oder zumindest kein Eigelb. Ist auch oft schwierig. Besonders beim Einkaufen. In vielen Sachen sind halt Eier drin.
Ich meine gut, DAMIT kann ich jetzt ganz gut leben. Aber als ich noch mal eingeschränkt wurde, auch wenn es nur für drei Monate war, ist mir das schon recht schwer gefallen. Zudem, und ich schrieb es schon, sprengte diese spezielle Diät auch den Rahmen meiner Haushaltskasse, WEIL….die Dinkelprodukte zumeist dreifach teurer sind.
Na ja, das Mischbrot (Roggen-Weizen) kann ich ja so beibehalten. Denk‘ ich mal. Aber……bei all den anderen (wohlschmeckenden) Speisen, rudere ich besser sehr scharf zurück! 


Ich war so gut wie vom Zucker weg. Nur mal einen Löffel Rohzucker im Kaffee. Ansonsten nichts weiter wie ab und an etwas vom Kokosblütenzucker, der ja sogar, lt. (m)einer Heilpraktikerin, noch basisch sein soll.
Ich hätt‘ ja auch noch das Xylit. Ist gut für die Zähne. Und nicht zu unterscheiden vom herkömmlichen Zucker. Das ginge also auch.
Der Weißzucker an sich, ist nicht das Problem. Den gibt es schon lange nicht mehr bei uns im Haus. Aber viele Speisen sind halt damit gesüßt. Oder normale Süßigkeiten überhaupt. Hatte ich doch tatsächlich wieder mit Bonbons begonnen. Das war in der Zeit um Samhain.
Ein paar Chips wären auch nicht so schlimm. Die habe ich auch manchmal in der Zeit der Schwermetallausleitung gegessen. Allerdings sind Diese wieder mit den üblichen Geschmacksverstärkern versetzt. Genauso wie das Chinaessen, das mir ab und an mein Sohn mitbringt, wenn er nach Saalfeld fährt. In jedem Fall ist es (bisher) eine willkommene Abwechslung. - Und da nehme ich schon zumeist das Vegetarische.  - Schließlich will ich nicht immer das Gleiche essen. Wer will das schon. 

 (Das sind die "Speziellen", die mir so gut schmecken, aber nicht. Das Eine ist aus roter Beete und das andere aus Zwiebeln gemacht, mit ....den immer gleichen Grundaufstrich aus Sonnenblumenkernen...-mus. Oder so.)

Beim Dinner ist das Ähnlich. Ich habe halt nur zwei gängige Brotaufstriche (von iBi), die mir wirklich gut schmecken. Ab und an ein bisschen Ziegenkäse (tierisches Fett! Also Vorsicht!). Mal frisch. Mal in Scheiben. Die Abwechslung ist da schon die Avocado - Creme.
So, womit wir beim Weizen wären, den ich die drei Monate NICHT aß.
Das Problem ist hier allerdings, dass alle Nicht-wurst, oder ähnlich nachempfundene Speisen vom veganen Versand aus Weizeneiweis sind. Wie beispielsweise der Gyros oder das Ragout, die immer mal ein gutes Mittag sind.
Sollte ich DAS jetzt wieder lassen? Aber WAS bleibt dann noch? Wär‘ schade drum. Hatte mich gerade so daran gewöhnt. Denn wirklich GUT, schmeckt‘s halt auch nicht. Aber man kann es essen. Ich habe mich so la, la, dran gewöhnt.
Die Nicht-Wurst vom Vegi-Versand schmeckt mir nicht. Allerhöchstens mal der Nicht-Knacker. Oder das Räucherle, das zwar gut schmeckt, aber auch seinen Preis hat.


Alles in allem ist es schon recht kompliziert geworden,….mit dem Essen. Und ständig füge ich neue Infos hinzu und ändere ggf. auch mal was....im Speiseplan.
Es ist halt so, und jetzt bitte nicht lachen, das Essen, tatsächlich der Sex im Alter ist. Es schmeckt halt gut und wenn man an dieser Stelle immer mehr limitiert wird, immer weniger essen kann, damit‘s einer wenigstens halbwegs geht,….ich weiß nicht, in wie weit und wie lange sich das noch lohnt.
Aber keine Angst. NOCH setzt ich mir nicht die Kugel......Dafür ist es noch viel zu interessant. Und so lange ich noch halbwegs kann…….(füge ich mich in meine Limitation. (Und essen halt noch weniger Sachen.))

Eine Frage pro Tag – No 48




Eine Frage pro Tag – No 48 – Welche Talente besitze ich?

< Offenbar das Zuhören. Kummerkasten zu sein. Sonst würden nicht andauernd die Leute bei mir anrufen. Obwohl ich mich doch eigentlich nicht so geduldig in Erinnerung habe. (Derzeit fast auf Null runter gefahren. Was heißt, dass ich so gut wie mit niemanden mehr telefoniere. Außerdem fällt es mir eh schwer, das Telefon so lange hoch zu halten. Da bekomm‘ ich Krämpfe. Geht nicht mehr.)
Also, das mit dem Kummerkasten, ist derzeit auch erst mal vorbei. (Was allerdings dazu führt, dass ich tatsächlich mit niemanden mehr telefoniere.)
< Ein gewisses Organisationstalent will ich mir nicht absprechen.  - Aber das braucht eigentlich jede Frau. – Was mir allerdings immer mehr abhanden zu kommen scheint.
< Das (geduldige) Reden und Überzeugen. Wenn man das als Frau nicht kann, ist Frau eigentlich angeschissen.
< Ich lerne(t)e bisher verhältnismäßig leicht andere Sprachen. Hab‘ ich wohl von meiner Großmutter geerbt. Die hat mit über siebzig Jahren noch die siebte Fremdsprache gelernt. Russisch.
< Wissen miteinander zu verbinden.
< Mich in jemanden anderen und in Situationen hinein zu versetzen. Aus es deren Sicht zu sehen. WAS allerdings auch eine gewisse Erfahrung und ebenso Wissen voraussetzt, dass ich mir bis hier her in meinem Leben, in vielen verschiedenen Bereichen erworben habe. (Deshalb eben heißt es ja, dass ältere Menschen weise(r) sind als Junge. Was allerdings bei den meisten heutigen alten Menschen eben NICHT der Fall ist.)
Zu diesem Punkt gehört wohl auch, voraus-schauend zu sein. Wenn möglich, JEDE vorstellbare Entwicklung, welche aus meinem Handeln entsteht, eben abzusehen.
….mehr fällt mir nicht mehr ein……………..
Im Grunde dachte ich eigentlich immer, dass ich überhaupt keinerlei Talente für irgendetwas besitze.  Also unnütz bin. Aber andererseits lernte ich von jemanden, dass Frau eben NICHT nützlich sein muss! Und DAS war gut so!

2. Dezember 2016

Tagesbefindlichkeit – , den 01. Dezember 2016



 (So viel mal zur Sonne hier. Die guckt gerade noch zwischen den Bäumen durch.)


Tagesbefindlichkeit – , den  01. Dezember  2016

Ich war heute zu nichts, aber auch zu gar nichts zu bewegen. Mir geht es nicht gut. Bei Rea gut beschrieben, und auch anderes, was mir so passiert ist.  Von der MS, die ihre Kapriolen schlägt, bis hin zum Kontakt mit Schwermetallen.
Da hatte ich doch tatsächlich vor, den schon seit Jahren liegenden Plastikbeutel mit weg zu werfenden alten Batterien noch auszusortieren. Unten, war er schon ausgelaufen, in einen alten, kaputten Plastikkorb hinein. Das ist irre. Ich weiß. Aber da kommt, gegen alle Vernunft und Instinkte, die lebenslange Konditionierung durch….alles schön „ordentlich“ machen.
Bereinigt musste die Gesamtsituation aber ohnehin werden. Nur hätte ich es mir leichter machen können, da ich so wie so in der Hälfte aufgegeben hab‘.

Was die MS betrifft, hatte ich die Nacht über Krämpfe.
Nicht gut! Aber gar nicht gut!
Mein ganzer unterer Bauchraum tut weh. Und auch andere Merkwürdigkeiten, die auf die Aktivität der MS schließen lassen.
Was könnten die Ursachen hierfür sein?
Tja nun, vielerlei Dinge. Zumeist kommen Mehrere zusammen. Wie zum Beispiel falsches Essen, Stress und das Wetter.
Zu Ersterem fällt mir der Jörg ein. Er hat mein Sauerkraut vom Versand gekocht und Knacker rein geschnitten. Gut. Das mag gerade noch sein,….so ab und an. Aber hätte nicht wirklich sein müssen. Zwei, drei Scheiben Salami, für den Geschmack, hätten genügt. Und zu guter Letzt legte er obenauf noch Kasslerscheiben.  DAS allerdings war vermutlich nicht so gut.
Klar hätte ich's stehen lassen können. Aber ich hatte mich doch so darauf gefreut....und hoffte halt, dass nix passiert. (Und nun, hoffe ich wieder,.....dass ich mit einem "blauen Auge" davon komme und mir's merke!!! Schluss mit dem Fleisch! Zumindest was das Schwein betrifft. (Das weiß ich ja! Und halte mich für gewöhnlich auch dran!) Denn gelegentlich esse ich etwas Geflügel oder auch ab und an Fisch.)

Da jetzt so wie so Wochenende ist, warte ich erst mal ein paar Tage ab. Habe die Medikation dementsprechend verändert und ich lenke mich mit Schreiben von den Krämpfen ab. Muss allerdings aufpassen, dass die Füße warm und der Kopf weitestgehend kühl bleibt. (Was auch nicht jede Minute gelingen mag…..)
Schauen wir mal…….

30. November 2016

Tages-rotations-Routine



 (Es war einmal........eine Aussicht,.....die nicht mehr ist.)


Tagesbefindlichkeit – , den  30. November  2016

Na ja, es war ja Neumond gestern und da dacht‘ ich mir, ein guter Zeitpunkt, um etwas Neues einzuführen,…..was schon so lange in meinen Gedanken als Vorsatz schwärt.
Gedacht. Getan.
Schauen wir mal, ob’s funktioniert.
Der Vorteil wäre, dass ich nicht an einem Tag so stark belastet bin.
Zum Anderen wär‘ ich immer parat und fertig r-aus zu gehen.
Wovon ich rede, wird sich jetzt manch‘ eine fragen. Tja, von „Tages-rotations-Routine“.
Was bedeutet das?
Das ich durchgehend und konsequent jeden Tag einen Teil von mir “betreue”….umsorge, hege, pflege.
Beispielsweise, heut‘ die Haare, morgen bis zur Taille und am Tag darauf ein Fußbad vielleicht und die Beine.
Mein Problem ist halt, das mir, selbst bei der eigenen Umsorgung, die Kraft schnell schwindet.  Infolgedessen muss ich mir überlegen, wie’s eben für mich am besten geht
Die Schwierigkeit dabei ist, mit etwas "Neuem" zu beginnen. ZU sehen wie es läuft. Und es ggf., bei befriedigenden Resultaten und guter Effizienz, beizubehalten. 
(Da kann man mal sehen, was ich alles zu bedenken hab'.....oft nicht leicht. Jeder eben, wie er/sie am besten kann. )