14. März 2010

Vegetarisch essen?

Vielleicht geht es gar nicht darum keine Tiere zu essen, kein Fleisch zu uns zu nehmen, sondern darum allen Wesen den nötigen Respekt entgegen zu bringen und nicht maßlos zu sein.
Vielleicht ist es nur eine Art Wiederstand gegen den Umgang, die Einstellung unserer Gesellschaft den Tieren als "Produkt" gegenüber, dass uns kein Fleisch essen läßt,als wären sie nur dafür da uns Menschen zu ernähren, und "das" teibt uns den Eckel hoch, wenn wir nur daran denken, wie sie in den Mastanlagen gequält werden.

Sie haben Gefühle wie wir Menschen, und ein Gesicht, was aber noch lange nicht heißt, dass zum Beispiel Pflanzen, nur weil sie kein Gesicht haben und sich nicht in einer uns verständlichen Schwingung äußern, keine Ängste und Gefühle haben.
Also, von was ernähren wir uns jetzt?

Aborigines, Indianer und andere Völker zu anderen Zeiten, die
für uns, "moderne, zivilisierte" Menschen noch das Leben in und mit der Natur verkörpern, nähren und nährten sich auch vom Fleisch der Tiere. Nur, sie sahen sie als das was sie waren und sind, unsere Verwandten und respektierten sie demensprechend, brachten ihnen Achtung entgegen, ehrten sie und waren nicht aus lauter Gier aller Gefühle enthoben, blind und taub dem Leid gegenüber.
Ein bischen mehr "Herz" für die Tiere....ihr "Fleisch-Produzenten"!

Sicher gibt es auch viele Menschen mit Allergien, die kein Fleisch essen können. Aber warum ist das so? Das Problem hab´ich selbst in irgendeiner Weise. Aber es liegt an dem, was sie den Tieren füttern, was weder ihnen noch uns gut tut, sondern uns beide krank macht.....an Körper, Seele und Geist.
Also, unterm Strich,....sind die Tiere und Pflanzen krank...sind wir es auch....und das ist wiederum gut für die Pharmaindustrie....in doppelter Hinsicht.

Quelle des 1.Fotos: Naturfotografie und Reisefotografie Rolf Hicker

Kommentare:

Gwinifer hat gesagt…

Sehr wichtiges Thema hast Du da aufgegriffen. Ich ernähre mich genau wegen diesen Gedanken seit gut 3 Jahren aus ethischen und moralischen Gründen "vegan". Die Vorstufe dazu war jedoch vegetarisch.

P. S.: Danke Dir für die Mondvoraussagen. Halte mich meistens dran *gg*

Liebe Grüße und viel Licht sendet Dir Gwinifer 08-)

Stephanie hat gesagt…

... seit ich allein lebe und nur für mich koche, ist Fleisch fast kein Thema mehr. Ich esse nach, na wie soll ich sagen, Appetit? Witziger weise entdeckte ich eines Tages, dass die Mondzuordnungen wie Salz an Erdtagen oder Proteine in der Zeit des Feuers irgendwie für mich relevant waren. Hast du solche Beobachtungen auch schon gemacht?
Und an Wurzeltagen steht mir der Sinn nach Möhren und Pastinaken ;-)

Schöne Grüße an den ThüringerWwald und an dich...

Stephanie

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ich ernähre mich auch vegetarisch, aber nach meinem Kenntnisstand schadet Fleischessen in Maßen nicht, im Gegenteil. Nur mache ich es auch aus gesundheitlichen Gründen, denn bei gewissen Erkrankungen ist es einfach sinnvoller, ganz auf Fleisch zu verzichten, zumal auch wegen der ungesunden Haltung der Tiere.

Heute hat das Fleischessen ja leider schon Ausmaße angenommen. Erinnere mich noch an die Zeit als ich Kind war. Damals gab es nur und höchstens 1 x pro Woche Fleisch, auch Wurst nicht täglich! Wenn man es nach dieser Devise konsumiert, ist vom gesundheitlichen Aspekt sicher auch nichts dagegen einzuwenden.
Vor allem, wenn die Tiere artgerecht gehalten werden. Und das liegt ja letztendlich auch mit daran, daß es möglichst "billig" sein soll ...

Ansonsten hat der Mensch ja seit Menschengedenken - schon in der Bibel steht Fleisch als erlaubt (bis auf gewisse Arten, wie Hase, am Boden Kriechendes, wären also auch Schnecken z.B.) - Fleisch und damit Tiere gegessen.
Mein Vater sagte immer, in der Natur herrscht ein Fressen und Gefressenwerden. Und wenn man sich umschaut sieht man, so ist es. Ob es uns sensiblen Menschen gefällt oder nicht.

Ich glaube schon, daß wir uns nicht zu viel Gedanken machen sollten ums Essen, denn auch das kann krank machen. Man spricht ja heute auch von Orthorexie ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Orthorexia_nervosa

Und unter Allergien (oder auch andere Störungen im Zusammenhang mit Nahrung) leiden heute ja tatsächlich viele Menschen. Das Problem ist, daß der Mensch trotz allen Leides wohl nicht klug wird. Und immer so weitermacht. ;-)

Wenn der Mensch so blind ist gegen andere Lebewesen, fällt es ja letztendlich auf ihn selbst zurück. Daher ist es gut, wenn wir uns maßvoll im Essen beschränken auf das, was wirklich notwendig ist. Und nicht der gemeinen Fresslust verfallen! - Leider tun das wohl die wenigsten. Disziplin ist eben eine sehr schwere Aufgabe, die schon von früher Kindheit an gelernt sein will. Essen kann ja sehr leicht in der einen wie anderen Richtung zur Sucht geraten.

Muß jetzt auch mal meinen Mondkalender zur Hand nehmen, der ist für mich auch im Zusammenhang mit Garten/Aussaatterminen interessant.


Herzlicher Gruß zum Sonntag
Sara

Alruna hat gesagt…

Genau aus diesen Gründen ernähre ich mich jetzt seit genau 10 Jahren schon vegetarisch, in letzter Zeit nahezu vegan. Diese Respektlosigkeit und diese immensen Quälereien an fühlenden Lebewesen, die alle dasselbe Recht auf Selbstbestimmung haben wie der Mensch, lässt für mich nur diesen einen Schritt zu: die Weigerung weiter mitzumachen, aus dieser Produktionsmaschinerie auszusteigen und Aufklärungsarbeit zu betreiben.
Danke für diesen Post und einen schönen Sonntag!
Lieben Gruß von Alruna

Hexe hat gesagt…

Ich esse Fleisch, ja. Und ich schäme mich deswegen auch nicht. Natürlich achte ich darauf, wo kommt das Fleisch her, wie werden die Tiere behandelt und was fressen sie. Und weil ich mir dieses, ich nenn es mal Biofleisch, nicht immer leisten kann, gibt es eben auch nur wenig Fleisch bei uns.

Ich denke, die Natur hat den Menschen nicht zum Vegetarier werden lassen. Das sieht man schon am Gebiss und an unsrem Verdauungsystem. Unsere nahen Verwandten, die Schweine, haben ein fast identisches Kauerkzeug und Verdauungssystem und auch die fressen Fleisch wenn sie es finden können. Auch die Wildschweine.

Dein Vater hat meiner Meinung nach Recht wenn er von dem Fressen und gefressen werden spricht. Und der Mensch steht beileibe nicht am Ende der Nahrungskette. Würden wir noch wie unsere Vorfahren leben, gäbe es eine ganze Menge Tiere, die ganz gerne Mensch auf ihrem Speisezettel haben. Heute sind wir da eben durch unsere Waffen vor geschützt. Was den Raubtieren das Leben nicht gerade leichter macht.

Versteht mich nicht falsch, ich verabscheue die Respektlosigkeit unseren Mitlebewesen gegenüber. Ich finde nur den moralischen Zeigefinger, den manche Vegetarier oder Veganer erheben fehl am Platze. Wenn wir so moralisch denken, dann dürfen wir gerade mal noch Steine kochen. Auch Pflanzen leiden, das haben längst wissenschaftliche Untersuchungen erwiesen und wir, die wir mit den Pflanzen sprechen und sie unsere Freunde nennen wissen das längst. Was nun? Verhungern?

Ich bin der Meinung, das ist die Sache jedes Einzelnen, wie er sich ernährt solange es respektvoll ist.

Allerdings habe ich bei den ach so verachteten Fleischessern noch nie so moraltriefende und dabei so unangenehme Zeitgenossen erlebt wie unter den Nicht-Fleischessern. Ich will das nicht über einen Kamm scheren, einige meiner besten Freunde leben vegan und sind sehr nett. Aber schaut euch doch mal das Perfekte Dinner an. Es gibt da nichts schlimmeres als die Vegetarier. ;-)

paulina-amalia hat gesagt…

beim thema essen geht's ja richtig rund...also, ich ernähre mich überwiegend vegetarisch, eine meiner töchter isst seit ihrem 11. lebensjahr keine tiere mehr und die andere tochter mag jetzt auch kein fleisch mehr essen.
das letzte mal habe ich vor 4jahren selbst hühnchen zubereitet - an weihnachten - aus biolandhaltung. bei uns zuhause gibt es also so gut wie nie fleisch, aber wenn ich irgendwo zum essen eingeladen bin, nehme ich meistens doch ein stückchen.
meiner ansicht nach ist es wichtig, zu wissen, WO die nahrung herkommt und WIE sie produziert wurde. und die achtung vor unseren mitgeschöpfen empfinde ich als unverzichtbar.
liebe grüsse
karin

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Hallo Gwinifer!
Rein vegetarisch ernähre ich mich nicht, und genau darum geht es ja.
Aus welchem Grund sich Menschen gezwungen fühlen kein Fleisch zu essen, denn eigentlich sind wir ja Allesfresser und brauchen, wenn auch wenig, trotz allemdem auch Fleisch.
Wer kein Geld hat, gezwungen ist Fleisch in Supermärkten zu kaufen, wie so viele Menschen, sollte sich wenigstens Gedanken darüber machen wo´s herkommt und wieviel er sich davon zumutet.
Wenn da alle ein wenig zurück stecken, müßte Fleisch vielleicht nicht auf diese Weise "produziert" werden.
Liebe Grüße und danke Für Deinen Kommentar.
Grey Owl







Hallo Stephanie!
Genau das ist auch irgendwie mein , na ja, Problem. Da ich nicht zweimal kochen möchte, kochen ich mehr Fleisch al ich es für mich tun würde. Ich selber esse aber nun minimal bis gar nix davon.

Ja, was die Mondzuordnungen betrifft, ist mir auch schon aufgefallen, dass man immer auf "das" Appetit hat, was grad´der Körper besonders gut aufnimmt, wie zum Beispiel Eiweiß an Feuertagen, Kohlenhydrate an Wassertagen oder, wie Du schon sagst, Salz an Erdtagen.
Trotzdem reagiert jeder Körper ein wenig anders. Das muss man dann alles für sich selber herausfinden,...was für einen zutrifft....und wenn man´s schon weiß,....ein klein wenig Disziplin walten lassen.(Damit hab´ich so meine Schwierigkeiten...lach...).
...und heute stand mir der Sinn nach "Nudeln".....
Ganz liebe Grüße
Grey Owl

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Liebe Sara!
Genau das meine ich ja auch. Fleisch sollten wir ja essen. Nur können wir es oft aus moralischen und ethischen Gründen nicht tun, weil es uns aneckelt, wie diese Wesen behandelt werden. Ich kann das sehr gut verstehen, bin aber auch gleichzeitig nicht dafür ganz ohne Fleisch zu leben.....was vielleicht auch krank macht.
Aber mit Pflanzen wird auch nicht anders umgegangen. Also dürften man ja auch aus den selben Gründen keine Pflanzen mehr essen.....und wir müßten verhungern.....
Es geht mir um maßvolles Essen, Respekt vor dem was wir essen und auch um den Respekt dem eigenen Körper gegenüber.

Wir hatten früher Landwirtschaft und selbst Tiere, aßen also immer Wurst und Fleisch....und ich könnte mich nicht erinnern, dass ich meine Großeltern mit Respekt von den Tieren habe reden hören....so wie wir es heute wieder vermehrt tun.

Es ist ja leider auch so, das viele Menschen gezwungen sind "billig" zu kaufen, also Fleisch aus solch eckelhafter "Produktion".....wenn sie überhaupt mal welches essen wollen.

Selbst in größeren Städten ist hier kein Bio-Fleisch zu finden. Wir sind extra deswegen durch ganz Saalfeld gegurkt und haben keines gefunden. Sogar ein "Bauernmarkt", wo man doch Bio-Fleisch vermuten sollte, hatte keines , und die Verkäuferin schaute mich an als käme ich vom Mond als ich danach fragte.

Also, von irgendwelchen Vorschriften egal wwelcher Glaubensrichtungen halte ich nicht viel. Hast Du mal gesehen, wie Aborigines ihr Fleisch zubereiten? Da würde sich manchem Vegetarier der Magen umdrehen, obgleich es doch genau die Völker sind, die noch am ursprünglichsten mit und in der Natur leben. Nur,...sie nehmen sich nur soviel wie sie wirklich zum Leben brauchen.

Ja, es stimmt, ich neige auch noch ab und an dazu, obgleich ich mir das abgewöhnen möchte und muss, die Nahrung auf meinem Teller zu hinterfragen.
Wenn ich keine andere Möglichkeit habe,.....was soll ich essen?

In unserer Gesellschaft hat essen einen merkwürdigen Stellenwert. Da wird im Fernsehen gezeigt wer am meißten (fr)essen kann. Gutes, teures Essen ist eine Prestigefrage....auf der anderen Seite werden Fette als Looser bezeichnet....usw...

Leider habe ich nicht mehr die Kraft für Gartenarbeit. Versucht hatte ich´s mal,...aber ohne Hilfe...??!
Sei ganz lieb gegrüßt
Grey Owl

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Liebe Alruna!
Ich meine das jeder selbst entscheiden muss wie weit er selber geht aus moralischen und ethnischen Gründen den Tieren und Pflanzen, also dem was wir essen, gegenüber.
Ich respektiere da jede Enscheidung jedes einzelnen Menschen. Jeder muss selbst merken was seinem Köper gut tut und was nicht. Ich respektieere die vegan lebenden Menschen, mahne aber auch auf die eigene Gesundheit zu achten, und ich respektiere auch Menschen die sich für´s Fleischessen entscheide, mahne aber hier zu bedenken.......
Egal in welche Richtung, einseitiges war noch nie gut. Gleichgewicht ist doch das was wir wollen, und das betrifft sicher auch das Essen.

Du siehst doch das sich die Einstellung der "Produzenten" den Tieren gegenüber nicht ändert, auch wenn Du kein Fleisch ißt.
Sicher werden in letzter Zeit auch viele Fortschritte gemacht. Bio-Bauern, die aber nach wie vor nun all´zu oft sabbotiert werden (...siehe das Sprühen der falschen Felder, die ganze Bio-Ernten vernichten). Auch gibt es wirklich vereinzelt Bauern die Mit der Erde leben. Letztens sah ich Einen im Fernsehen und wunderte mich...und freute mich!
Ganz ohne Fleisch lebe ich nicht, aber ich esse, wie Du weißt, nur minimal und auch ab und an Fisch....und ich kann mir halt nur Supermarktfleisch leisten. (Jörg braucht ja auch ´ne ganze Menge).

Wir Kleinen Leute sollten uns nicht streiten, Leben und leben lassen, Toleranz und Akzeptanz und vor allem Aufklärung, wie Du schon so richtig sagtest. Gemeinsamkeiten aufzeigen, nicht die Unterschiede, nach den Ursachen forschen, hinterfragen, die Leute zum Denken anregen....
Ganz liebe Grüße
Rosi

DerSinn hat gesagt…

Bei diesem Thema bemerkt man wieder, wieviele von "uns" inzwischen Vegetarier geworden sind. Ich persönlich kann mit dieser Ernährungsweise nichts anfangen und empfinde sie eher als widernatürlich. Der Mensch selbst gilt, zu Recht, als "Allesfresser".

Das soll keineswegs eine moralische Wertung sein - schließlich weiß jeder für sich selbst am Besten was er braucht und haben möchte.

Mein Sohn zum Beispiel isst von sich aus kaum je Fleisch - und wenn dann nur in bestimmten "Formen" (er isst zum Beispiel keine Wurst, dafür aber durchaus Schnitzel).

Die "Quelle" des Fleisches hingegen ist ein wichtiges Thema, da stimm' ich zu. Ich esse auch lieber Fleisch von Bauernhöfen und vermeide zum Beispiel auch Eier die nicht aus Freilandhaltung sind. Das Bewusstsein dafür zu schaffen ist eine dringende Angelegenheit - allerdings sind Kampagnen für Vegetarismus hier (meiner Erfahrung nach) äußerst kontraproduktiv und grenzen IMHO bereits an Dummheit (etwa die PETA-Kampagne die Fleisch-Essen mit dem Holocaust verglich).

Es ist, wie so häufig, das gesunde Mittelmaß, auf das es ankommt...

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Deswegen, liebe Margo, der Hinweis auf die Pflanzen und die Frage, von was wir uns denn nun ernähren sollen und wollen, wenn doch alles, was wir essen empfindsame Wesen sind, Pflanen und Tiere. So dürften wir aus moralische Gründen gar nix mehr essen.

Mit dem Fleisch hate ich´s ähnlich wie Du. Jörg und Jimmy esen Fleisch und viel Geld hab´ich nicht, also bleibt mir gar nichts anderes übrig, als billiges Supermarktfleisch zu kaufen, das garantiert als solchen Massenhaltungsanlagen kommt. So esse ich persönlich nur minimal davon.
Ich bin auch der Meinung dass wir Allesfreser sind und dass wir uns schaden, wenn wir absolut kein Fleisch mehr zu uns nehmen.

Genau, stell Dir mal vor Du läufst durch die Savanne und ein Löwe hat hunger. Der hat nicht solche Bedenken wie wir. Er würde uns fressen.
In dem Zusammenhang kann ich immer wieder die Aborigines anführen. Ich habe eine Reportage gesehen, wie die ihr Fleisch zubereiten. Sie gehen mit den Tieren auch nicht gerade zimperlich um. Da würde sich jedem Vegetarier der Magen umdrehen. Sie nehmen sich aber wiederum auch nur so viel wie sie zum leben brauchen und achten die Natur.

Na hey,...die armen Steine....
Genau "das" meine ich ja. Wissenschaftler haben mitlerweile rausgefunden, dass Pflanzen viel mehr S_inne haben als Menschen. Wie nehmen sie das Gefressenwerden wahr?!

Ja, genau, jeder selbst muss sich entscheiden, denn wir sind ja auch uns selbst, und unserem Körper gegenüber verpflichtet Respekt zu zeigen.....wieviel sich jeder zumuten kann.

Zugegeben...ich habe mir "das perfekte Dinner" noch nie angeschaut.....(vielleicht sollte ich´s doch mal tun??)
Ganz liebe grüße
Grey Owl







Liebe Paulina-Amalia!
Das finde ich doch sehr vernünftig.
Übertriebenes, egal in welcher Richtung ist wohl kaum für den Körper gut.
Jedoch muss sich da jeder selbst enscheiden, was und wieviel er sich und seinem Körper zumutet.....egal in welcher Richtung.
Ich respektiere da die Entscheidung jedes einzelnen Menschen.

Ich würde gerne drauf achten wo die Nahrung herkommt, wie gehalten, gezüchtet und gefüttert wird. Aber vielen Menschen ist das aus Geldmangel auch nicht möglich....wie mir auch.....
Ich halte es halt dann so, dass ich selber nur ganz wenig Fleisch esse, minimal bis gar nichts und schon gar nicht jeden Tag. Kochen muss ich welches....für Jörg und Jimmy.
...und grad wegen dem Geld gibt es keine Extras, weder an Gemüse noch an Fleisch. Es wird gekauft was möglich ist und was gegessen wird. So esse ich halt auch mal ein kleines Scheibchen Wurst aus dem Glas auf meine Schnitte......
Ganz liebe Grüße
Grey Owl

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Hallo ...DerSinn...!
Vor geraumer Zeit tendierte ich zur Vegetarierin, weil es mir auf Fleisch nicht gut ging und ich vermutete schon irgendeine Fleischunverträglichkeit.
Ich merkte aber, dass kein Fleisch essen auch nicht gut ist. So versuchte ich es dann mit Wild,...und siehe da,.....mir passierte gar nichts. Aslo lag es nicht am Fleisch ansich, sondern sicher an "Dem" was den Tieren während der Aufzucht noch so alles verabreicht wurde.
(Symptome waren immer gleich: Schüttelfrost, Fieber, Glieder- und Gelenkschmerzen).

Ich habe das Bewußtsein und mahne auch oft genug andere in meiner Umgebung, kann´s aber trotz alledem nicht genügend umsetzen.
Wir haben schon eine Menge Sprit verfahren um Bio-Fleisch aufzutreiben, aber keines gefunden. Und da hier der kronische Geldmangel herrscht, habe ich nur eine geringe Wahl....

Was? Fleisch essen mit dem Hollocaust vergleichen.
Meine Antwort darauf wäre, mal die vielen, von uns zurecht so bewunderten Naturvölker zu fragen.....Sie sind noch eingebunden in die "natürlichen Kreisläufe". Wir,....nicht mehr,....und die meißten von uns haben da auch keine große Wahl.....in dieser Gesellschaft. ( Seidenn man ist ein sogenannter "Aussteiger"...und wer kann und macht daas schon.).
Liebe Grüße und Danke für den Kommentar.
Grey Owl

Grey Owl Calluna hat gesagt…

....ach ja,...und ich bin auch dafür, dass jeder selbst entscheidet....und das jeder andere das respektieren sollte.....

Herz-und-Leben hat gesagt…

Liebe Grey Owl,
es gibt Erkrankungen, bei denen es tatsächlich besser ist, kein Fleisch zu essen, auch das ist erwiesen. Aber wer kerngesund ist, mag es essen. Es spricht nichts dagegen, wenn es nicht im Übermaß geschieht. Paracelsus sagte ja schon, die Dosis mache das Gift. Und so ist es bei allem, was wir zu uns nehmen. Heute leidet der Mensch ja vor allem an Eiweiß-Überernährung. Was viele Folgeerkrankungen nach sich zieht. Pflanzlich ernährt hat man nichts so dieses Problem. Ist bei Rheuma oder Krebserkrankungen zum Beispiel von entscheidender Wichtigkeit.

Dennoch muß jeder selbst natürlich wissen und entscheiden, was er zu sich nimmt, es soll sich niemand aufschwingen, einen anderen zu "seinem" Essen bekehren zu wollen. Es hat ja jeder auch seine Gewohnheiten und Vorlieben ...

Ich persönlich würde kein Fleisch aus Massentierhaltung kaufen, dann lieber wenig, aber von erstklassiger Qualität, soweit es in meinen Mächten steht, die Qualität beurteilen zu können. Hier bei uns gibts zum Glück mehrere Märkte und auch Bauernhöfe mit Bio-Waren, auch Fleisch. Nur daß ich selbst kein Fleisch mehr esse.

Mit dem Respekt sehe ich das noch ein wenig anders. Ich kann ja nicht zum Tier sagen: "Armes Tier, ich hab' Dich ja so gern, aber es tut mir schrecklich leid, wenn ich Dich jetzt schlachten und aufessen muß. Du bekommst von mir vorher auch eine Beruhigungspritze, damit Du nichts merkst, dafür hast Du doch Verständnis, nicht! ;-) ...
Da ist der Mensch einfach Barbar, denn Schlachten ist töten, so oder so.
Wenn wir das mal auf Menschen ummünzen würden...

Ja, Tiere sind untereinander auch nicht zimperlich. Habe neulich 2 Raben gesehen, die sich über eine noch lebende Taube hermachten. :-( Sicher der Hunger bei dem kalten Winter. Die haben die Taube regelrecht totgehackt und an ihr herumgezerrt, um sie hinterher zu fressen. Wollten wohl auch nicht ewig vom Aas leben den Winter über.

Aber so ist die Natur. Und ich glaub' auch, wir sollen übers Essen gar nicht so sehr viel nachdenken, als erforderlich ist. Wenn es natürlich vergiftet wird, oder vergammelt ist, ist das ganz gewiß ein Grund, darüber nachzudenken.
Aber ob Pflanzen etwas empfinden und ob wir überhaupt davon essen dürften - ich glaube, diese Gedanken schaden uns mehr als daß sie uns nützen, denn wir müssen ja essen, damit wir leben.

Nun bin ich sehr gläubig und empfinde es nicht als lästige Vorschrift, das, was in der Bibel über unsere Nahrung steht, sondern als wunderbaren Wegweiser für uns und unser Wohlbefinden. Ähnlich der 10 Gebote, die ja auch zu unserem Besten da sind und nicht, weil wir damit geärgert werden sollen, durch all diese "Vorschriften und Verbote" - es sind ja Ge-bote. - Insofern hab' ich auch keinerlei Problem damit.
Bin sogar von Herzen froh, daß es diese Gebote gibt, die uns den Weg weisen, damit wir nicht zuviel Falsches tun, um uns selbst zu schaden. Denn diese Neigung hat ja der Mensch leider. Immer wieder, selbst wenn er die Gebote kennt und gläubig ist, hat er immer ab und zu noch Probleme damit.

Das mit dem merkwürdigen Stellenwert des Essens heute empfinde ich auch so. Solche Leute hinterfragen gar nicht, warum jemand beleibt ist, warum dünn. Es können Krankheiten dahinterstecken. Stattdessen wird vor-verurteilt! Heute haben die Menschen ohnehin die Art und Weise an sich, zunächst einmal loszurattern ohne nachzudenken oder zuzuhören. Das meinte ich auch in meinem Post über die Ämter und Krankenkassen. Man kommt manchmal kaum zu Wort und die Sachbearbeiter hören kaum zu. Sehr ungezogen empfinde ich derartiges Verhalten. Verstehe nicht, wieso diese Leute nicht besser geschult werden.

Ohne Hilfe mache auch ich keine Gartenarbeit mehr, besonders das Umgraben darf ich leider nicht mehr.

Danke Dir ganz herzlich für dieses gute Thema und wünsche Dir eine gute Nacht

Liebe Grüße
Sara

Regina hat gesagt…

Wir essen Fleisch und Geflügel, aber nur vom Schlachter, also Fleisch aus unserer Region, wo die Tiere nicht auch noch mit Transporten gequält werden und die Bauern eine Artgerechte (wenn das überhaupt möglich ist) Haltung garantieren, lieber Gruß Regina

Stephanie hat gesagt…

meine älteste Enkeltochter sagte einmal beim Anblick der Grillwürstchen auf dem Teller voller Überzeugung: Das esse ich nicht, ich bin Halbvegetarier!

Auf meine Frage was das denn sei, kam putzige, aber auch ernst gemeinte Anwort: Ich esse nur liebes Fleisch!

Es folgte eine längere angeregte Diskussion in der Familie zum Thema Fleisch, infolge die unterschiedlichen Lebensalter und die veränderte körperlichen Bedürfnisse der Geschlechter, sowie die unterschiedlichen Geschmacksrezeptoren
thematisiert wurden.

Es wäre gut, wenn jedeR selbst heraus finden könnte was gut tut und schmeckt. Je älter ich werde desto mehr stehe ich auf bittere Gemüse, vor Jahren wäre das für mich undenkbar gewesen...

Essen ist eine überaus individuelle Angelegenheit

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Liebe Sara!
Ich habe noch nie sehr viel Fleisch gegessen, mußte mich aber oft genug anpassen und dachte mir auch nichts weiter dabei.
Meine Krebserkrankung war die Folge von einem Medikamentencocktail gegen die MS.....was auch eindeutig unter "Nebenwirkungen" stand. Aber das Medikament war damals neu auf dem Markt und man hat mich ja schon fast gezwungen es zu nehmen.
Der Arzt, der den Krebs behandelte saagte mir eigentlich nichts weiter zum Fleischessen, nur, daßß ich drauf achten soll, wenn ich längere Zeit keinen Appetit nach Fleisch habe. DAS wäre nicht gut. Ansonsten solle ich ausgewogen essen.
Ich hatte ja auch auf Fleisch reagiert mit Fieber, Schüttelfrost, Gelenk- und Gliederschmerzen. Aber komischerweise war das bei "natürlichem" Fleisch, wie Wild nicht so. Also schloß ich, dass es an dem lag, was den Tieren gefüttert und zugesetzt wurde während der Zucht.....und esse daher nur noch ganz wenig Fleisch aus dem Supermarkt, denn anderes kann ich mir derzeit nicht leisten.

Es liegt mir fern hier jemand irgendwelche Essensgewohnheiten aufzudrücken. Ich sagte schon, dass jeder da selber entscheiden und auf seinen Körper hören muss.
Leider habe ich diese Möglichkeiten Bio-Fleisch zu kaufen nicht....und die Herren hier wollen Fleisch essen, und wenn ich das alles mit meinen 700 Eu finanzieren muss, bleibt halt im Moment nur das Fleisch aus dem Supermarkt.

Mit Respek meine ich, den Tiergeist zu ehren, nicht Gefühlsduselei. Auch wenn´s komisch erscheint, bedanke ich mich jeweils vor dem Essen bei den Tier- und Pflanzengeistern.
Naturvölker essen auch Fleisch, doch ihre ganze Beziehung zu den Tieren, der Natur ist eine andere als unsere.
Auch Buddhisten töten und essen Fleisch, auch, wenn sehr ungern.
Es wurden und werden beispielsweise Dankes-Zermonien abgehalten, getanz, gesungen, getrommel, gerasselt, und wenn Du es so willst,...auch gebetet, um dem Tiergeist nahe zu bringen wofür er und sein Körper gebraucht wird....und das es nötig ist. Mit Pflanzen wird das übrigens genauso gemacht....zum Beispiel, bevor man einen Baum fällt......
....ein einfaches "Danke" reicht auch schon.

Wir können und sollen ja auch alles essen, ausgewogen, aber die richtige Einstellung dazu macht es, und "die" macht dann auch nicht krank.
...Eins sein, im Gleichgewicht, mit sich und der Welt...

Tja,...jedem das Seine,...was den Glauben betrifft.....Mag jeder glauben was er/sie mag.
Die meißten Menschen wollen geführt werden. Von denen werden die Gebote auch gerne angenommen und befolgt. O.k.
Regeln nicht zu mögen finde ich trotzalledem nicht untadelig.....was in keinem Fall bedeutet, dass ich anderen Menschen irgendwie Schaden zufüge. Im Gegenteil, wer mit Magie arbeitet, was übrigens jeder/jede kann, wenn sie möchte, übernimmt eine große Verantowrtung für sich und andere und muss sehr gut abwägen....und Ehrlichkeit ist eine Selbstverständlichkeit. In der Anderswelt gibt es keine Lügen.
Ich bin nicht für´s blind glauben und beolgen, sondern eher für´s Hinterfragen und Verantwortung übernehmen,...für das, was ich tue.

Die Leute in den Ämtern werden schon geschult, aber bestimmt nicht, um den Menschen, die dort Hilfe suchen genau diese zu geben.
Den Menschen soll nicht geholfen werden, sondern unter Kontrolle gebracht werden.


Jörg mag keine Gartenarbeit machen, hat früher unter Zwang zu viel machen müssen und außerdem kann er auch nicht mehr mit seinem Rücken....und alleine tue ich´s dann halt auch nicht.

Liebe Sara, nichts für ungut. Wir mögen in manchen Dingen vielleicht ein wenig anderer Meinung sein. Aber das ist ja genau das spannende an Menschen.
...und ich hoffe Du verstehst keines meiner Wort flasch. Es liegt mir fern zu belehren oder gar zu bleidigen.
Ich danke Dir ganz herlich für Einen Kommentar.
Ganz liebe grüße
Grey Owl

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Liebe Regina!
Wenn ich die Möglichkeit habe nutze ich hier die "natürlichen" Fleischquellen, wie zum Beispiel Wild. Aber das kostet halt.....
Bio-Fleisch ist hier schwer zu bekommen und wir würden mehr Benzin verfahren asl die Sache Wert ist, und da die Herren im Haushalt nicht von ihrem Fleischkonsum zurück treten, bleibt mir nichts anders übrig als im Supermarkt zu kaufen.
Ganz liebe Grüße
Grey Owl







Hallo Stephanie!
Das finde ich ja niedlich..."liebes Fleisch"...
Damit hat sie gar nicht so unrecht!
Tja, die Kinder sind noch näher dran, noch nicht so beeinflußt von anderen Menschen.
...und die, die sich dann nicht anpassen,....sind die Außenseiter.
Kenn ich nur zu gut.

Ich finde es wunderbar, wenn in Familien über solche Themen gesprochen wird. Ich mache das ja auch, aber es wurde mir nicht gelehrt. Früher, bei meinen Eltern wurde nie über sowas geredet....nie hinterfragt, nicht diskutiert....nur gearbeitet.

Ja, das meine ich ja auch, dass jeder für sich entscheiden muss.....was ihm am besten tut.
Es ist einfach nur eine Erinnerung, dass Tiere keine "Ware" sind, sondern auch Geschöpfe wie wir.
Ganz liebe grüße
Grey Owl

Alruna hat gesagt…

Ich finde auch, dass diese Entscheidung Vegetarier oder Fleischesser jedem selber überlassen bleiben soll. Darüber würde ich auch nie urteilen, habe ja selber einen Fleischesser daheim. Ich finde es nur so traurig, dass die meisten Menschen eben nicht drüber nachdenken, was sie da auf dem Teller haben, geschweige denn, wo es herkommt und wie es "produziert" wurde. Ich empfinde es schon als großen Fortschritt, wenn Menschen hier anfangen nachzudenken und einfach mal weniger Fleisch essen und sich das beim Biobauern holen.
Natürlich ist der Mensch ein Allesfresser, aber mit "Früher" kann man es eben auch nicht mehr vergleichen. Da gab es noch keine Massentierhaltung und es gab vielleicht mal einen Sonntagsbraten, aber nicht täglich Fleisch und Wurst.
Mir persönlich ist der Appetit auf Fleisch vergangen und hatte auch noch die das Gefühl eines Mangels deswegen.
Aber wie gesagt, jedem das seine.
Sei lieb gegrüßt von
Alruna

Herz-und-Leben hat gesagt…

Liebe Grey Owl,

ich hoffe, mich nicht unverständlich ausgedrückt zu haben. Sicher muß jeder selbst entscheiden, was er zu sich nimmt. Und so habe ich Dich auch keineswegs verstanden, als wolltest Du es jemand aufdrücken, keine Sorge.
Und ich kenne auch nur den neuesten Stand der Wissenschaft. Wobei man sagen muß, daß es solche und solche Ansichten der Wissenschaftler gibt. Es stehen sich 2 Lager gegenüber ;-) Wie in vielen Bereichen.

Es gibt auch Stimmen, die sagen, der Mensch sei Frugivore und überhaupt kein Fleischfresser, denn er hätte auch nicht die Reißzähne dieser.

Ich persönlich verlasse mich auf die Aussagen der Bibel - was von der Schöpfung her für uns Menschen erlaubt ist, auch wenn ich es selber nicht esse.

Ja, Medikamente können schon viel Schaden anrichten, aber viel schlimmer finde ich noch Ärzte, die den Menschen diese aufzwingen wollen, wie Du es auch beschreibst. Ich kenne das nur zu gut. Zur Zeit geht es meiner Mutti so, da muß ich immer sehr aufpassen, daß sie nicht zuviel an Medikamenten bekommt. Bei Multimorbidität sind selbst Ärzte oft hilflos.
Und leider sind Ärzte häufig auch nicht in Ernährungslehre geschult, demzufolge sagen sie ihren Patienten öfters selbst bei schwersten Erkrankungen, sie können essen, was sie wollen... dieser Berufsstand zählt ja selbst nicht zu den gesündesten ;-) (hab' ich jedenfalls kürzlich irgendwo gelesen).

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Alruna. Besser wenig oder gar kein Fleisch, als Gammelfleisch. Ich weiß aber auch, wie schwierig das manchmal mit Familienangehörigen sein kann, die darauf bestehen. ;-)

------- trenne hier mal ------- mein Kommentar wird irgendwie nicht abgeschickt. Versuch ...!!

Herz-und-Leben hat gesagt…

ach, vielleicht war er zu lang. Hier nun der Rest ;-) ----------------

Buddhisten gibt es wohl auch recht unterschiedliche. Habe schon von welchen gehört, die kaum wagen, den Erdboden zu betreten, da sie dann Mikroorganismen zertreten könnten. ;-)

Zu den Regeln oder Geboten wollte ich noch anmerken, daß für mich die Bibel natürlich einen völlig anderen Stellenwert hat als bspw. weltliche von Menschen aufgestellte Regeln. Da hier die Schöpfungsregeln niedergelegt sind, die uns Menschen, wenn wir uns daran halten, zum Guten gereichen. - Der Mensch merkt es ja selbst, wer gegen die Gebote verstoßen würde, dem gehts hinterher ja auch nicht gut. In diesem Sinne meinte ich es, da diese Gebote einfach logisch sind, wie "Du sollst nicht töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen..." als Beispiele. Dabei gäbe es für mich persönlich auch nichts zu hinterfragen, wie auch bei den Ernährungs"regeln" der Schöpfung nicht. Sie überzeugen mich einfach.
Als Beispiel, die Tiere, die auf dem Boden kriechen, die man nicht essen soll. Oder das Schwein, es wurden im Schweinefleisch ja viele ungute Stoffe entdeckt und eben das wußte schon die Bibel. Das finde ich eben ideal, daß man im Grunde nicht lange herumforschen braucht, da alles schon lange bekannt war. Und so ausführlich wollt' ich's eigentlich gar nicht wissen. Es reicht ja für den Hausgebrauch, wenn man kein Wissenschaftler ist.

http://www.manfred-wahl.de/reckeweg_schweinefleisch.pdf

- Soweit ich aber informiert bin, erkennen die 10 Gebote wohl auch andere Religionen oder Richtungen an. Wie es mit der Ernährung ist, weiß ich jetzt nicht so, aber daß Schweinefleisch nicht gesund ist, wissen wohl auch andere Religionen.

Da sprichst Du etwas aus, was wohl viele denken. Denn häufig empfindet man es so auf den Ämtern. Erlebe das nur zuweilen, wenn es um meine Mutti geht ;-) Aber ich denke, es ist keine böse Absicht, denn die Sachbearbeiter werden auch überfordert sein. Es steht ja immer auch ein Vorgesetzter hinter ihnen und hinter dem auch wieder ein Nächsthöherer. In unserer Stadt streikten die ARGE-Mitarbeiter sogar mal kurz eben wegen dieser Überlastung. Sie werden ja auch öfter von Leuten angegriffen, die sich falsch behandelt fühlen. Das alles stresst auch sehr und läßt sie womöglich unhöflich erscheinen.

Schade, wenn Dein Mann und Sohn nichts für Dich im Garten tun können. Aber bei Problemen mit dem Rücken muß man schon vorsichtig sein.

Ich seh' das auch so, wie Du, liebe Grey Owl - es ist spannend, sich gegenseitig auszutauschen und ein wenig über andere Menschen zu erfahren. Dazu haben wir u.a. ja auch unsere Blogs. :-) Und ich denke, ich versteh' Dich nicht falsch und wenn, frag' ich nach oder versuche, Deinen Gedankengängen zu folgen. Auch meinen Kommentar will ich ebenso verstanden wissen als Äußerung meiner Vorstellungen und meines Kenntnisstandes, aber keineswegs um andere zu belehren. Sondern zum Gedankenaustausch.

Danke auch Dir ganz lieb für Deine ausführliche Antwort und nun sage ich Gute Nacht.

Herzlicher Gruß
Sara

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Liebe Sara! Ich will Dir ja keinesfalls zu nahe treten, aber,....was meinst Du wohl wer die Bibel geschrieben hat, aus wieviel Geschichten von wievielen Menschen sie zusammen getragen wurde, wieviel mal übersetzt und von wem, nach welchem gutdünken....es wurde weggelassen und dazu geschrieben was grad´nötig war. ...und am Ende völlig falsch ausgelegt.
Man muss vieles aus dem Kontext der Zeit sehen, wo diese Geschichten statt fanden. Da wurde ganz anders gedacht und gelebt, da gab es völlig andere Werte als heute. Die Worte hatte oft genug andere Bedeutungen als die, die wir ihnen heute beimessen.

Den größten Mördern und Dieben auf unseren Planeten geht es bestens....und es ist ein Trugschluß, dass man mit ehrlicher Arbeit zu was kommt.
"Das" meine ich mit hinterfragen,...die Gier Einzelner ist das Leid Vieler. Es werden Menschen in sinnlose Kriege geschickt, nur damit der Waffenkonzern sein Geld verdient...ich schließe:...Mörder.
Die Regierung nimmt einfach das Geld, das die Menschen verdienen und geben es den Banken,...ich schliße....Diebe! ..usw....

Ernährungsregeln....frag Deinen Körper, er sagt Dir, was er braucht.
Ja, von zu viel Schweinefleisch kriegst Du Rheuma, und da ich das schon ausprobiert habe, weiß ich, dass es nicht am Fleisch sondern mehr denn je an Futterzuätzen liegt, das wir Menschen von dem Fleisch krank werden.
...und die Schlange,...das kriechende Tier ist meine Schamaninnenmutter, und ich würde sie selbstverständlich vorher fragen, ob ich sie essen darf. Das Fleisch soll ja sehr gut schmecken. Aber darum gine es mir nicht, sondern was sie mir bedeutet....und es hätte auch nichts mir genießen und einfach nur essen zu tun, sondern mit "Engergie und Kraft" aufnehmen.

Wir sind in dieser Hinsicht eben unterschiedlicher Meinung....und ich akzeptiere das selbstverständlich und ich verstehe Dich auch.
Ich seh´halt Einiges etwas anders als Du, grad´in "Glaubens- Fragen", ....muss ja aber kein Grund sein, dass wir uns deshalb nicht verstehen.
Jeder ist halt wie er ist,...tut und glaubt dass, was er für richtig hällt. Warum auch nicht.
Ganz liebe grüße auch an Dich und auch herzlichen Dank für Deine ausführlichen Kommentare.
Grey Owl

Herz-und-Leben hat gesagt…

Liebe Grey Owl,
nun hab' ich leider auch ein Computerproblem und kam dadurch nicht mehr so zum Kommentieren, wie ich wollte. Hoffe, daß ich allen noch schnell antworten kann, bevor er wieder abstürzt. ;-)

Das Kommentarproblem soll wohl auch am Computer bzw. Browser liegen, wie bei mir in den Kommentaren zum Ausdruck kam. Ich habe es bei mir im Blog ja nicht, daher kann ich es nicht nachvollziehen. Vielleicht schaust Du mal? Firefox wurde u.a. empfohlen.

Dann wollte ich das hier - was mich betrifft - nur noch kurz korrigieren, denn es mag leicht den Eindruck erwecken, als sei man
"einfältig", leichtgläubig o.ä. Aber dem ist ganz und gar nicht so. Es sind ja auch Gelehrte, Professoren u.ä. dieser Überzeugung. Da stehen Wissenschaftler gegen Wissenschaftler, denn die Einen hängen eben an Darwin, haben einen Menschen-Allmachtsglauben, der einen Menschen auf einen Gottesthron hebt und die anderen haben den Schöpfergott anerkannt und können dies ebenfalls wissenschaftlich nachweisen.

Und sicher ist die Bibel von Menschen geschrieben worden. Aber von wem sollte sie auch sonst geschrieben worden sein? Die Eingebung, die Gott den Menschen gegeben hat (bin überzeugt, er gibt uns heute noch etwas ein, wenn wir auf ihn hören wollen und somit der Kontakt hergestellt ist).
Und aus dieser göttlichen Eingebung heraus ist sie geschrieben worden. Und es steht ja ausdrücklich in der Bibel als Gottes Wort, daß nichts falsch oder verdreht wiedergegeben werden darf.

Genauso kann auch Satan oder andere Wesenheiten den Menschen Eingebungen machen und wir Menschen müssen dann diese Geister zu unterscheiden wissen, ob es tatsächlich Gottes Wort ist oder das eines der niederen Geister, die uns nichts Gutes wollen.

Allein, daß die Bibel sich so lange und erfolgreich gehalten hat und das meistgelesene Buch ist, daran erkennt man, daß sie von Gott ist und damit unausrottbar. Denn nur "er" allein hat solche Macht und gegen die kommt kein Mensch an. Unter uns Christen spricht man von der Bibel auch als "Schwert", denn sie ist das beste Werkzeug gegen das "Böse", wie auch das Vaterunser.

Viele andere Bücher gibt es kaum noch oder gar nicht mehr. Alle sind sie gefallene Engel, auch die Mao-"Bibel", um nur ein kleines Beispiel zu haben. Götter wollten schon viele sein.
Ich glaub' aber auch nicht, daß es den größten Dieben usw. bestens geht, jedenfalls nicht auf Dauer. Denn das Leben ist ja ein Kreis und am Ende sterben sie womöglich ganz elendiglich und kommen auf keinen Fall ins Himmelsreich. Wenn es auch eine Zeitlang so aussehen mag, als ginge es solchen gut. Der Mensch hat doch ein Gewissen und am Ende kommt es doch zum Tragen, auch wenn es lange verdrängt wurde.

Ich finde es nicht schlimm, wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Meist sind es ja nur Teilbereiche des Lebens.
Und der Mensch lernt nie aus und jeder kann Impulse von anderen Menschen bekommen.

Danke auch Dir noch einmal ganz herzlich für das gute Thema und die Folgediskussion. Ich finde es schön, wenn man sich auch einmal etwas ausführlicher in einem Blog austauschen kann als nur über gewisse Oberflächlichkeiten.

Sei ganz herzlich gegrüßt und drück mir die Daumen, daß sich das Computerproblem schnell lösen läßt.

Ein schönes hoffentlich frühlingshaftes Wochenende wünsch' ich Dir, ganz herzlich
Sara