30. August 2010

Wohnung - die ersten Fotos

Na, ist das eine "Aussicht"?
Hier ist der Block, wo wir wohnen werden.
Der Flur
Das Wohnzimmer
Ich auf dem Balkon, der aber nicht groß ist.
Jörg im Wohnzimmer beim Ausmessen
Das wäre dann die Küchenecke, die ohne Wand gleich am Wohnzimmer ist.
Hier wird mein Zimmer
Das kleinste Zimmer , was als Kinderzimmer gedacht ist bekommt Jörg.
Das Bad hat zum Glück der Vormieter gefließt....ist aber auch nicht groß.
.....und das wäre die Aussicht aus meinem Fenster zur anderen Seite.
So, jetzt haben wir die Schlüssel und es kann los gehen. Es ist weniger zu tun, als wir eigentlich dachten, aber zu kaufen ist schon noch Einiges. Heute haben wir uns im An-und Verkauf für ein paar Sachen entschieden.
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Ein Satz, der mir in den Kopf kommt: Alles ist in Veränderung.....
Befindlichkeit: .....ein wenig kopflastig,.....hungrig und k.o......aber sonst,....guter Dinge.
Tagesbilanz: Mehr als vorgenommen geschafft, und ein wenig erleichtert bin ich, dass nicht zu viel Renovierungsarbeiten anfallen. Wie sich diese dann im Rahmen der Schichtarbeit allerdings gestalten werden,.....wird sich zeigen.

29. August 2010

Kyphi, der Mond und die Tagesbilanz

Ich dachte, ich setz´noch mal welchen an. Als ich ihn das erste mal ausprobierte, hat Jörg so viele Zutaten klein gehäxelt, dass ich immer noch Einiges davon in Gläsern stehen habe.
Also, hier die Zubereitung:
Eine handvoll Olibanum in einen Tontopf (eigentlich in der
Neumondnacht!) und mit Weiswein bedeckt erst mal drei Tage stehen lassen. Als Deckel habe ich ein Wildlederstück und eine Schnur zum zubinden genommen. Kann man sicher auch ganz anders machen.
Nach drei Nächten folgende Mischung zu gleichen
Teilen zusetzten: Wachholderstrauch, Akazia, Kalmuswurzel und Henna. (alles pulverisiert).
Dann das Ganze
etwa noch 16 Stunden stehen lassen, und bei Sonnenuntergang folgenden Ingredienzen wieder zu gleichen Teilen vorbereiten:
Kalmus, Mastix, Zimt,Pfefferminze, Florentinische Schwertlilie (Iris), Lorbeer und
Galangal. Dieses Kräutergemisch wird gemahlen und beiseite gestellt.
Dann mischt man 1 Eßlöffel pulverisierte Myrrhe mit 1 Eßlöffel Honig. Dies wird zu dem Gummiharz- und Kräutergemisch gegeben, und zuletzt fügt man die pulverisierten Kräuter dazu.
Anschließend wird das Ganze auf ein Holzbrett ausgebreitet und über einen längeren Zeitraum getrocknet. Später abstechen und in Gefäße füllen.

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Befindlichkeit: kühl, ein wenig "zu schnell", fast gestresst......
Tagesbilanz: Die Tage beginnen vollgepackt zu sein. Gestern habe ich den ganzen Tag Kassetten sortiert, nummeriert und in Kartons verstaut. Heute war Pflegetag, Wäsche und kochen angesagt, und morgen.......geht´s zur Wohnungsverwaltung den Mietvertrag unterschreiben.

Abmahnwahn - Die ......

..... hab´s vergessen die Wievielte das nun schon ist.
Ich weiß nicht, ob sie´s nicht schnallen, aber hier noch mal klar und deutlich:
"Ich habe NICHTS runtergeladen!!!"

Jedenfalls mache ich keine Schulden mehr um faulen Menschen ihren Urlaub zu finanzieren.
Und genauso halte ich das mit der "Kirchensteuer", die heute bei uns abkassiert werden sollte, weil wir auf "einer Liste" (Schlagwort "Liste") stehen.
Fängt der Mann doch tatsächlich zu diskutieren an, ich wäre ja getauft und so,...und müsse ja...und so....und egal, was ich ihm auch erklärte, dass ich schon lange ausgetreten bin, kein Christ mehr....bestand er doch auf seiner Forderung.
Es ist einfach unglaublich wie man immer noch die Ausläufer der Macht der Kirche zu spühren bekommt. Da kann man sich vorstellen, was früher mit den Leuten passiert ist, die es gewagt haben sich gegen die Kirche zu wenden. ....und immer schön freundlich, mit einem Lächeln auf dem Gesicht,....wird man unter Druck gesetzt......
Dann kam noch ein Satz, der mich auf die Palme brachte:"Die Obersten wollen mehr Geld."
Uff!! Das hätte er nicht sagen dürfen......
Sollen Die sich doch selbst in Schichtarbeit an ein Fließband stellen!!!

27. August 2010

Herbstgedicht und ein Traum?.....

Bunt und schön sinkt es hernieder,
der Bäume blättriges Gefieder.
Die Sonne strahlt ihr golden Licht,
das sich am Horizonte bricht.

Erdig Duft steigt auf aus Gaias Poren,
und als hätte sich die Zeit verloren
kommt langsam kräftig, kühler Wind,
der aus des Himmels Mantel rinnt.

Mit der Schönheit bunter Flügel
eilt er über alle Hügel
um zu wechseln rasch das Kleid,
was immer weiter fließt im Rad der Jahreszeiten,
das wir "nur" ein kleines Stück begleiten.
© Rosi Sanchez Garcia
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Befindlichkeit: unruhig, wetterfühlig,
Tagesbilanz: Wieder zwei Stunden aufgeräumt. Altes weggeworfen, Buche, Eiche und Hollunder zum mitnehmen eingepackt. Viel geredet, geplant, überdacht.
Geträumt: Ein kleiner schwarzmagischer Angriff per Traum.
Ich gehe mit einer Bekannten ein Stück Weg, von der alten Scheune zum Haus. Da läuft hinter mir ein junger Mann mit langem schwarzen Mantel. Seine Haare stehen hoch, wie bei einem Punk, sind gelb und rot gefärbt. Er kommt immer näher und mit einem mal entsteht der Eindruck, als würde sich alles mit mir im Uhrzeigensinn drehen.
Ich sage:"NEIN! Wir drehen uns nicht mehr!"....und ich drehe alles wieder zurück, ganz energisch, auch leicht und meiner Sache völlig sicher,....weiß ich "Bescheid",...was ich kann.
Ich wache auf, und schlafe dann, nachdem ich ein paar Helfer gebeten habe über mich zu wachen, wieder ein. Der Traum geht weiter.
Ich sitze auf dem Boden, fühle mich nicht bedroht oder ängstlich. Jetzt kommt der selbe junge Mann mit einer jungen schwarzen Katze und setzt sie mir direkt vor die Füße....und geht wieder.
Ich wache wieder auf.........
Danke für das Geschenk!
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Vorschau: Kyphi-Weihrauch angesetzt (Fotos) + Rezept;

26. August 2010

Die "Träumerinnen" werden rehabilitiert

Träumerinnen sind nun keinen Närrinnen mehr,.....sie werden anerkannt! Auch die Wissenschaft beginnt zu glauben......., nein, sie kann mittlerweise beweisen, dass Träume, Tagträume und überhaupt alle gefühlten Emotionen auf unser Immunsystem, auf unseren ganzen Körper wirken, ob nun negativ oder positiv. Das wird aber nun zum Dilemma für die Pharmaindustrie und sollte doch im Bereich des Lächerlichen bleiben.
Hier noch ein Link zum Klangebet-Blog, wo dieses Thema ebenfalls angesprchen wird.
Schamanen und Hexen wußten das schon seit ewigen Zeiten, weil sie nicht trennten, aufspalteten, so wie es die Wissenschaft tut.
In unserem Emotionalkörper, unserer Aura setzen sich Gefühle fest, blockieren die Energie, die sich dann im Körper als schmerzliches Symptom bemerkbar machen, und genau "hier" setzt der Artzt ein,....mit dem "Pflaster", das zwar den Schmerz bekämpft, aber nicht die Ursache. Die gegebenen Mittel, die den Schmerz beseitigen sollen, haben alle zahlreiche Nebenwirkungen, die sich noch schlechter auf den Körper auswirken.
Kein Wunder also, das alte Weise Frauen und ihr Wissen der aufkommenden Wissenschaft im Weg waren, vernichtet werden mußten, sonst könnten die Pharmakonzerne wohl kaum heute solche Unmengen an Gewinn einfahren. Und selbst "DAS hatten sie erkannt. Wieviel Mittel, die auf die Psyche wirken, aber nicht die Ursachen beseitigen, gibt es denn nun schon? So wird auch gleich eine Dauertheraphie eingeleitet,.....bis die Organe versagen......an den Nebenwirkungen. Sieht fast aus wie eine heimliche, leise Massenvernichtung, für Die, die den Druck nicht mehr aushalten.
Wer träumt denn noch? Die Medien träumen uns......
Also, zurück zu den Tagträumen.
Sind sie positiv ausgerichtet, erzeugen sie angenehme Gefühle, Emotionen, wirken sie ausgleichend, stabilisierd, heilend.........auf unser ganzes Wesen. Also, was haben wir zu verlieren?
Träumen wir wohl gewählt uns und unsere Welt!
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Ein Satz, der mir in den Kopf kommt: Die Sehsucht kommt aus dem Verlangen nach Gefühlen, die wir über unsere Sinne erfahren. So kann das Sehnen, nach was auch immer, zur Sucht werden.
Befindlichkeit: Kopflastig, träge, schwer, undbeweglich.....
Tagesbilanz: Gedichtet, geräumt, geplaudert, geschrieben,.....und jetzt möchte ich mich nur noch in meinen Sessel setzt und Tennis schauen....

24. August 2010

Meine Seele hat dieses Leben gewählt

Nein, ich möchte gar nicht reich sein. Was soll ich mit all´dem äußeren, materiellen Reichtum, wo ich doch schon früh erkannte, wie reich ich im Inneren bin. o.k., es dauerte eine Weile, bis ich mir glaubte, meine eigene Wertigkeit fand, und "Die" ablegte, die mir übergestülpt wurde als ich Kind, Teenie, Twenty war.
Natürlich kann ich meinen Blick nicht nur n
ach innen wenden, mein Körper, mein jetziges Ich lebt im Hier und Jetzt. Aber auch da sehe ich so viele schöne Dinge, wie die Schönheit der Erde und all ihrer Wesen. Was will ich mehr? Ich bin doch reich!!!
Und eigentlich sollte ich Mitgefühl haben, mit den Reichen dieser Welt. Sie bedürfen immer noch des materiellen Reichtums um glücklich zu sein. Was für amre Seelen.....
Auch alles Übel dieser Welt, dass in uns allen steckt, hat seine Ursache und auch seine Berechtigung. Der Schläger, der mit falschen Idealen vollgestopft keinen Ausweg mehr weiß als zu schlagen, der Mörder, der aus tausend unsinnigen Gefühlen heraus glaubt, sein, oder das Leid des Opfers wäre mit einem gewaltsamen Tod beendet.
Wir kommen nicht als Täter oder Opfer zur
Welt. Vieles trägt dazu bei, dass wir zu "dem" werden, was wir sind, auch eigene Entscheidungen, und vor allem "Diese"! Aber dazu gehört MUT.....sich aufzulehnen, gegen das Bestehende, was so offensichtlich nicht gut für die Mneschen ist, auch gegen seine eigenen Zweifel,....ein innerer Kampf.....zwischen Erlerntem und Erkanntem. Und wieder der Mut zur Entscheidung......für "Das", was sich richtig anfühlt, und das ist meißt nicht der leichtere Weg. Deshalb wird er so wenig begangen........
Viel einfacher ist es mit dem Strom zu
schwimmen, der Herde zu blöcken, als zu hinterfragen,....und das vielleicht auch noch laut.
Hier käme sicherlich auch wieder der Gedanke an eine andersartige Gesellschaftsform ins Spiel.

Um all diese Dinge zu erfahren wurden wir auf diese Erde geboren,....und für jede mögliche Entscheidung gibt es ein Paralel-Universum. Anscheinend hat die Ewigkeit dann auch ein paar Abkürzungen.
Da stell´ich mir doch die Frage, welche Seele wählt sich ein kurzes Kinderleben auf dieser Erde? Welche Seele braucht einen Körper, der gleich nach der Gegurt wieder stirbt ....an Hunger, an Krankheit. Ist es dann nur die Eine Erfahrung, die noch g
emacht werden soll,....und warum? Ist die Seele dann schon alt oder noch jung? Folgen noch mehrer Leben für diese Seele, oder steigt sie aus, aus dem ewigen Kreislauf? So viele Frage, auf die ich wohl erst eine Antwort erhalte, wenn ich mich wieder mit meinem Höheren Selbst verbinde, die Hüllen abstreife, für einige Zeit wieder all- eins bin, was in gewisser Weise auch schon im Hier und Jetzt teilweise durch verschiedene Seinszustände erreicht werden kann.
Die absolute Wahrheit ist,....das es keine gibt.....egal, was es auch betreffen mag....und um so mehr ich f
rage, hinterfrage, um so mehr Fragen tauchen aus den Fragen auf.
Vielleicht sollte ich einfach nur leben, so gut es geht....für mich, mir nicht unnötige Dinge aufbürden, weder im Außen noch im Innen, die ich nicht bewältigen kann, die mir Sorge bereiten, die ich nicht ändern kann.
So leben, dass man immer wieder ohne scheu in den Spiegel sehen kann, alte Fäden loslassen, und neue Fäden aufnehmen, ausprobieren, erfahren, lernen, verändern, wandeln.........
Aber die Dualität in der wir leben, zwingt mir geradezu Fragen auf, läßt mich neugierig sein, immer wieder in Abenteuer stürtzen.
Schon komisch, diese Gegensätze......die Gedanken darüber ....und die Vielschichtigkeit, Koplexität unseres Lebens hier.........wo wohl keiner die wirkliche Patendlösung für alles finden wird. Ist vielleicht auch gut so,......sonst wär unser Leben hier doch sinn-los.
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Worte, die mir zufliegen: Schweigen, Maßlosigkeit, Würde, albern, humorvoll, Kopfkino, zwanglos........
Ein Satz, der mir in den Kopf kommt:
Funkenschlag und Donnerknall,
bergauf, berab, da rollt der Ball
auch ein Feuerrad ist schon entzündet,
ein Frauenkeis ist schnell gegründet.
Befindlichkeit: ausatmen, Langssamkeit, abschalten, alles beiseite schieben......
Tagesbilanz: Ruhe, schreiben, lesen, einfach mal alles sein lassen, wenig diskutieren, ein Fertigessen, Cappuccion, Pizza von gestern, Beine hoch und Tennis schauen, und den Sohnemann, der wieder mal Wellen schlägt, einfach ignorieren. Geschenke: ? ...ein bischen Unterwäsche....

23. August 2010

7 x 7 Jahre.....

Erst einmal möchte ich mich für Eure zahlreichen Kommentare recht herzlich bedanken.
Damit hatte ich ja nun gar nicht gerechnet und habe mich sehr gefreut über die rege Diskussion.
Ein paar Post´s zu diesem Thema wird es, wie angekündigt, sicherlich hier in der nächsten Zeit noch geben.
Ich meine, besonders interessiert er mich nun auch nicht, der Jesus.
Aber so ganz komm´ich auch nicht an ihm vorbei, wenn ich mich auf spirituellen Wegen bewege, und vielleicht noch auf der Ze
itlinie ein Stück zurück in der Geschichte. Ist er doch, oder besser, wurde er doch zu einer recht schillernden Figur stillisiert, die jeder kennt, bis zum heutigen Tag.
Der Aspekt der Frauenfreundlichkeit an ihm war mir zwar nicht neu, aber die Tatsache, dass er sich im Lauf seines Lebens vom rassistischen Mach
o zum Feministen entwickelt hat schon. Aber dazu, später mehr.....denn am 24.August habe ich erst mal Geburtstag!
Und nach 7 x 7 Jahren......
ist es auch Zeit für eine kleine Bilanz.
Feiert tue ich ihn eigentlich schon lange nicht mehr richtig.
Ich werde einfach älter, verändere mich, wandle mich, wie alles um mich herum. Jeder Tag, jede Stunde wird mir wichtig. Aber,..... es ist nicht wie früher, als ich "nur" er-leben wollte ohne zu schlafen. Nein, auch die Stunden des Schlafens und Träumens kann ich jetzt ganz gut genießen. Und eigentlich freue ich mich darüber, dass ich so weit gekommen bin, und auch darauf, was noch vor mir liegt,....im letzten Drittel meines Lebens, nach sieben mal sieben Jahren.
Jetzt bin ich wieder die "Anfängerin", die sich bewußt zur Alten Weisen entwickelt,....nicht mehr jung, und auch noch nicht alt, und meine Stärke liegt auch darin, dass ich heute schon bestimmen kann, welche Frau ich sein will, wenn der Kreis sich schließt.

Das Wichtigste ist dabei die Kraft der Imagination. Nur "Das", was ich mir in meinem Inneren vorstellen kann, was ich mir selber glaube, wird kraftvoll genug sein, um Wirklichkeit werden zu können.
Hinter mir liegt das lebenslustige Kind, der aufmüpfige Teenie, die Mutter, und die freche wilde Frau in der Lederjacke.
Es ist schön das alles erlebt zu haben, weil es mich in Zufriedenheit zurück lehen läßt, ohne bedauern, denn wenn ich es jetzt noch wäre,....würde es mir sicher nicht mehr viel bedeuten, würde keine Freude mehr machen.
Ich habe "alle Zeiten" gelebt....und bereue nichts.....mehr,....hab´abgeschlossen, und.....beginne neu.
Aber trotzdem lebt die Kraft des Vergangenen in mir weiter. Sie ist lebendig wann immer ich ihr bedarf.
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Tagesbilanz: Gelesen, schon einige Zeit ganz ohne Brille, aber nicht "zu" viel auf einmal. Fertig-Pizza und Physiotheraphie. Mit einer ganz alten Freundin gequatscht, kenne sie fast dreißig Jahre, die sich darüber freut, dass ich bald wieder in ihrer Nähe wohnen werde.
....und zu spät am Lapi gewesen...lach....
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22. August 2010

Blickwinkel geändert.....

Was ich anderen oft sage, befolge ich natürlich auch gerne selbst.
So beginne ich, eine völlig andere Sichtweise auf einen Mann zu bekommen, von dem ich bis dato immer noch nicht so richtig wußte, wie ich ihn für mich einordnen sollte, und das es
ihn gegeben hat, daran besteht ja auch kein Zweifel.....das stelle ich auch nicht in Frage.
Schon lange war mir eigentlich klar, dass "Das
", was die Kirche(n) aus ihm gemacht hat unmöglich die Wahrheit sein konnte, obwohl es die absolute Wahrheit ja eh nicht gibt.
Später
ordnete ich ihn als normalen Menschen ein, dann als Revoluzer und Schamane seiner Zeit.
Natürlich hatte der Mann eine Vision,....die ja auch irgendwoher kommen mußte, ein "Anstoß" so zu sagen, der ihn zu dem bewegte, warum er letztendlich von seinen Gegnern getötet wurde.

Man hört und liest gar vieles über ihm, auch, dass er in Tibet gewesen sein soll, weil man sich wohl nicht erklären kann, wo seine Einsichten und Weisheiten herkommen.
Wieso hat man eigentlich nicht an das Naheliegenste gedacht? Dass der Grundstein da gelegt wurde, wo er lebte, mit wem er lebte,...wer ihn lehrte.

Und
da er ein wirklich helles Köpfche
n war, sah er damals schon, was bis heute niemand wahr haben will, dass da etwas gewaltig falsch läuft, was unbedingt gestoppt und umgekehrt werden muss, denn er wußte, was auf uns zukommen würde, wenn DAS NICHT geschiet.Ihm war völlig klar geworden, dass die bestehende Gesellschaft und Kultur, die sich in die Zukunft fortsetzen würde, von Anfang an auf Kampf, Wettstreit, Ausgrenzung, Besitz, Erobern, Macht und Gehorsam, Gewalt und Kontrolle, gut und böse, Intolleranz, Missbrauch, Aggression und Ausbeutung aufgebaut ist.
Im Gegenzug dazu wurde ihm eine völlig andere Form des Zusammenlebens von seinen Lehrerinnen vorgestellt, die auf einem Netz äußerst sozialverträglicher Umgangsforme
n wie Anteilnahme, Zusammenarbeit, Teilen, Verständnis, Respekt, Austausch und gegenseitige Inspiration aufbaut.
Deshalb auch sein vehemender Versuch da noch etwas zu ändern.
Er rief zur "Umkehr" auf. Nur welche Umkehr war gemeint? Das verstand man nicht und wollte man auch nicht verstehen.
Der "Heilige Geist" ist weiblich, und mit dem "Königreich", malchut, ist das Reich der Königin, malacha gemeint, das Reich weiblicher Werte.

Bis heute benutzt ihn die Kirche für ihr Zwecke. Sie hat sich ja auch reichlich Mühe gegeben eine tolle Geschichte um ihn zu basteln, die bis in unsere Zeit ihren Zweck erfüllt,....wieder und wieder.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass ich in nächster Zeit hier öfter mal ein paar Wörtchen aus der Ecke meines neuen Blickwinkels berichten werde, und ich denke die meisten von Euch haben es schon längst erraten, um "wen" es hier geht.....
Ist "DAS" nicht einmal ein ganz neuer, völlig anderer und vor allem betrachteswerter Ansatz für dieses abgekaute Thema?
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Ein Satz der mir in den Kopf kommt: Manchmal ist es nicht leicht, den Gedanken an Leben als ewigen Wandlungsprozeß zuzulassen, und ihm zu folgen, indem ich ihn nicht nur denke, sondern lebe.
Meine Befindlichkeit: Gedrängeldes entscheiden müssen zwischen "Dem", was ich gern tun würde, und "Dem", was ich tun müßte....ein wenig unruhig.
Tagesbilanz: Mag lesen und schreiben,....muss kochen und Wäsche zusammen legen. Mag das Wetter, so wie es ist, windig, warm und die Erwartung auf Gewitter-Energien.

21. August 2010

Noch ein Sonnentag.....










Natur läßt mich langsamer werden.
Das Zirpen der Grillen durchdringt die Stille des Augenblicks.
Der Geruch von frisch geschnittenem Gras läßt mich innehalten.....und riechen.
Sonne wärmt mich,....und Mond läßt mich träumen..... in ferne Welten......und wieder zurück.

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Ein Satz, den ich so, oder so ähnlich immer gern mal wieder sagen möchte:
Jedes Wort, jeden Gedanken immer wieder durch die gleich eingefärbte Brille zu sehen, ohne sie irgendwann zu reinigen oder zu wechseln, verdunkelt auf Dauer die Sicht, dass man am Ende gar nichts mehr sieht. Öfter mal den Blickwinkel zu wechseln kann nicht schaden.

(....funktioniert mit "Filter" oder "Nadelöhr" genauso...)
Befindlichkeit: Sonne genießend,....angenehm faul.....beschwingt und heiter.....
Tagesbilanz: Wenig erledigt, Bohnen, Mais und Kartoffeln gegessen. Das Wetter macht Laune auf meehhrrrr,......und ein bischen räuchern werd´ich auch noch.....

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Vorschau: "Blickwinkel geändert....."

20. August 2010

Durch die Jahre mit dem Körper

Als Babys kommen wir wissend zur Welt. Wir werden mit Eltern konfrontiert, die keine Ahnung mehr haben von den Wundern des Universums. Weil wir keine Wahl haben, allein nicht lebensfähig sind, lassen wir uns auf ihre desolate Situation ein. Als mitfühlende Wesen, teilen wir die Ängste und Nöte der Eltern, bedauern sie sogar .
Erwachsene werden uns immer als Autoritäten vorgestellt, aber in dem, was sie tun, können wir oft ihre Hilflosigkeit erkennen.

Als Kinder sind wir noch wild, wenn man uns läßt. Es sollte die erste schönste Zeit unseres Lebens sein, aber so wie unsere Gedanken geformt werden, (ver-) formen sich auch unsere Körper.
Wir lernen alles zu verstecken, was "reizen" könnte, es wird uns gesagt, was anständig und normal ist,...in die Form paßt.

Als Teenies werden wir neugierig, erkunden unseren Köper, aber lernen gleichermaßen, besonders als Mädchen, dass es besser ist unser Aufblühen zu verstecken, nicht viel Fagen zu stellen, den Mund zu halten, und es wird uns gesagt, dass unser mächtigstes Werkzeug etwas schmutziges ist. Wir nehmen es hin.

Als Twenty brechen wir aus, begehren auf, suchen nach dem vermeindlichen Märchenprinzen, der Ritter auf dem weißen Roß, der uns rettet, und steigen auf in die Riege der Mütter, heiraten, führen Haushalte, finden uns vor Arbeit und Streß nicht wieder. Unser Körper hat zu funktionieren, nicht zu empfinden.

Anfang dreisig ist dann alles totgeschlagen, im Innen wie im Außen, zur Not mit "wohlgemeinten" Hilfsmitteln, beendet die kurze, wilde Zeit der Lust. Was wirklich wichtig für uns wäre, haben wir vergessen, warum wir einst auf diese Welt gekommen sind, und unsere Mütter haben es uns bis heute nicht gesagt. Hinter Wäschebergen und Kochtöpfen fristen wir unser Leben und merken, schon irgendwo, dass es so nicht ewig weiter gehen kann, denn der Körper meldet langsam "Alarm"!

In den Vierzigern sollten wir dann langsam lernen auf unseren Körper zu hören, Abstriche zu machen, auf uns selbst zu achten, nicht nur für andere da zu sein. Wir bemerken sehr schnell, dass wir nicht mehr so tau frische sind wie einst. Ein Umdenken muss her. Der eigene Körper und auch die Seele, unser Innenleben schreit nach Pflege,.....um zu erinnern, rückzu(ver)binden....Ist es bis dahin nicht geschehen, wird es jetzt höchste Zeit dafür.

Beginnt man die Fünfzig, möchte Frau schon alles, was lästig ist abgelegt haben, heraus treten aus Zwängen und Engen, denn wenn sie das letzte bischen Energie aus ihren Köper für unsinnige Dinge holt, auch die immer mehr werdenden Stunden vor dem Spiegel, der zeigt, wo der "Schwerpunkt" liegt,.....bleibt bald nicht mehr viel, was das Leben lebenswert macht. Die Depris haben sich bereits im Körper manifestiert. Dann ist eine Lebensumkehr dringend von Nöten, bevor der Körper seine Funktion einstellt.
Was haben wir nur getan in den ganzen Jahren? Wo ist die Zeit geblieben?
Mit sechzig zeigt die faltige Haut die tausend Erinnerungen des Lebens und die Erfahrungen, die uns weise gemacht haben sollten.

Bequemlichkeit, auch in der Kleidung, geht schon lange vor Schönheit, denn wir sind eh schon fast unsichtbar am Rande der Gesellschaft.
Und haben wir uns bis jetzt noch nicht mit dem Tod auseinander gesetzt, ist es schon fast zu spät..
....dann ....Omi: "Gute Nacht."

Ein Satz, der mir in den Kopf kommt: Ich steh´nicht mehr unter dem Zwang erklären zu müssen.......geh´immer aufrechter.
Meine heutige Befindlichkeit: Melancholisch bis heiter....mit einer Träne lachend.
Tagesbilanz: Ein super sonniger Tag.....mit viel Arbeit. Berge von Wäsche, die liegen geblieben waren.
Jörg ist jetzt mutiger als ich. Er freut sich auf die neue Wohnung, und als wir vorbei fuhren rief er ihr zu:"Wohnung, wir kommen!"

19. August 2010

Luzifer, Überheblichkeit oder Selbsterkenntnis

In der Bibel wird er nicht mal namentlich geführt, ist wohl eher ein Produkt verschiedener Ableitungen und Interpretationen aus dem Buch Jesaja.
Er ist der Rebell, der sich gegen die bestehende Ordnung auflehnt (deshalb ist er mir wohl auch so sympatisch...lach...). Er lehnt sich gegen das paradiesische Gefängnis, gegen goldenen Käfig auf, gegen Bequemlichkeit, Frembestimmung und Abhängigkeiten,besonders vom "Übervater".
Er denkt nach, stellt vieles in Frage, auch die "oberste Autorität", die zur strafenden Instanz geworden ist, wenn man sich gegen sie auflehnt (wehrt).
Will man Gewohnheiten überwinden geht das immer mit Grenzüberschreitungen einher. Dort im Neuland warten Gefahren,....aber auch Chancen. Wer sich traut über den Tellerrand zu schauen, neugierig zu sein, kritisch nachzufragen, wird nicht selten dafür gestraft und bleibt dann geistig unfrei und leicht manipulierbar zurück. Für den, der die Macht hat hingegen, auch andere geistig einzuschränken, ist jeder kritsche Frager eine Gefahr. Aber Grenzgüberschreiter gehen auch immer ein unterschätztes Risiko ein. Denn der Eindruck mehr zu wissen als Andere macht auch leicht überheblich und sich selbst gegenüber kritiklos. Nicht nur die selbst ernannten Gurus, die ihren Jüngern vermitteln, dass sie die Erleuchtung gepachtet haben, sondern auch alle anderen kann dies ereilen. Viele der Menschenwerke führen zu irgendeinem Zeitpunkt zu Übertreibungen und somit zu Gefahren. Das Genie liegt nicht weit entfernt vom Wahnsinnigen. Wir sehen das an dem Umgang mit der Kernphysik, wo es angeraten wäre vorsichtig mit den Früchten der Erkenntnis umzugehen. Da glauben die Herren Wissenschaftler oft im Besitz der einzig gültigen Wahrheit zu sein,....die nie völlständig ist, und immer nur dem Stand der Zeit enspricht.
Um Luzifer zu begegnen braucht keiner eine schwarze Messe abzuhalten. Er ist eh nie weit entfernt.
Der schönste der Engel kann helfen Situationen zu analysieren, vor allem, sich aus dem goldenen Käfig zu befreien. Jedoch kann er nicht immer helfen, die daraus entstehenden Konflikte zu lösen. Dazu sind wir selbst aufgerufen.
Auch kann man die Begegnung mit ihm suchen, wenn man im inneren Dialog Dogmen hinterfragen möchte, oder sich gegen eine erdrückende Autorität zur Wehr setzen muss, aber vor allem, wenn man ungeliebte Gewohnheiten loswerden möchte, um stattdessen etwas Neues zu lernen oder...... auch um sich aus Abhängigkeiten zu lösen, und dabei gleich die eigene Göttlichkeit entdecken kann.
Aber Vorsicht!...vor Größenwahn. Dies sind alles nur Empfehlungen, und sicher nicht für jederman/-frau gedacht. .....und "Luzif-el" will er schon gar nicht genannte werden. Das könnt Ihr mir glauben.


Ein Satz der mir in den Kopf kommt: Ich besinne mich auf die Kraft und nicht auf den Makel des Altwerdens.
Tagesbilanz:
Bin den ganzen Tag rumgerödelt. Jörg hatte frei, und wir waren unterwegs, einkaufen, vorinformieren im Baumarkt....ect....An der Wohnung sind wir auch ein paar mal vorbei gefahren......

Meine Befindlichkeit:
Ich habe fertig!!! ....ein wenig unsicher, immer noch, auch Zweifel, aber gleichzeitig Wollen.....

18. August 2010

Der Mensch ist trial

Der Mensch ist Körper-Geist-Seele, und alles kommt aus der selben Quelle, "hat" die selbe Quelle. Also, leben wir "in" der selbsterschaffenen Dualität als "triale" Wesen. Nur mal so....eine Überlegung........
Um so dichter die Materie, um so mehr Unterschiede, die wir mit unseren Sinnen erkennen, wahrnehmen.

Während wir hier auf der Erde in der selbstgemachten Dualität (gut-böse, hell-dunkel, Frau-Mann), und es gibt viele Dualitäten,leben wir als Individien nicht nur trial, wir sind es.

Mit meinem Geist haben ich die Möglichkeit zu entscheiden, welcher Teil die Priorität in meinem Leben bekommen soll. Höre ich auf den unbegrenzten kraftvollen Willen, die Kraft meiner Seele, oder ich wähle mit der unbegrenzten geistigen Kraft meines rationalen Verstandes, um als Person weltliche Erfolge oder Mißerfolge zu erfahren, um irgendwann an meine menschlichen Grenzen zu gelangen.
Beides ist von Wert für mein Wachstum. Beides will gelebt sein. In beiden Fällen setze ich Energie in Bewegung und erfahre Gefühle, die reine Energie in Bewegung sind.
Meine Persönlichkeit bildet sich aus vielen Komponenten, die wir als Erfahrungen zusammen fassen können. Ich höre jetzt immer wieder den Satz: Ich habe mich selbt wieder neu erfunden. Das ist unsere Identität in der Vielfältigkeit, hier auf der Erde. Meine Seele ist ursprünglich, existenziell, universell. Meine Person hingegen ist sozial, und mein Geist entscheidet.

Die "Drei" war und ist schon immer eine der mächtigsten Zahlen. Aber auch alle anderen Zahlen haben ihre Bedeutung und Berechtigung, in den Kulturen und zu allen Zeiten....siehe Tarot, das Medizinrad, auch Zeichen und Symbole. Aber "Das" ist ein anderer Post.

Ein Satz, der mir zufliegt: Das Finale unseres Lebens ist der Tod.
Worte, die in meinem Kopf kreisen: Spaß und Freude.
Was ist der Unterschied:
Spaß kann jeder mit den unterschiedlichsten, meist materiellen Dingen haben. Freude, kommt aus dem Herzen, kostet nichts und ist nicht so kurzlebig wie ein schnelles Späßchen....mit was auch immer.

Taggesbilanz: Schon wieder zu viel rumgerödelt, autsch....Rücken weh....und über mich selbst geärgert....Ja, ja,...ich weiß, kommt aber auch noch manchmal vor. Aber wenigstens habe ich am Morgen ein paar Seiten gelesen und war im Hof für meine Atemübungen.

17. August 2010

Zweierlei Maß und der Tod

(Siehst Du die "Baumfrau"?)
Ich hab´mir so viele Gedanken gemacht um meine Pflanzen, die zwei, die ich töten mußte und die anderen, die ich ausgesetzt habe, hab´die armen Dinger noch beweint,....und da wird mir doch bewußt,....was ich da vor mir auf meinem Teller habe, im Kartoffelsalat,.... sind nichts anderes als "tote Pflanzen". Kartoffeln, Möhren, Kräuter, und nicht anders ist es mit Eiern, der Salami, dem Lachsfilett und dem Schnitzel.
Wir beweinen unsere Haustiere, und -Pflanzen, die sterbenden Fische im Aquarium, im Zoo und Cirkus tun uns Leid (manchen auch nicht), sie gehören ja auch nicht dorthin.
Was ist mit den vielen Tieren in den Schlachthäusern, die unter unmöglichen Bedingungen aufwachsen, nur um für die Menschen grausam zu sterben........wieviel Tränen weinen wir um diese Tiere, oder das Tier, das in der Öllache verreckt.......

Aber, schauen wir doch mal ganz genau hin,,,,,,begegnet uns der Tod nicht jeden Tag auf unterschiedliche Weise. Im Herbst, die wunderschönen bunten, toten Blätter, die Fliegen, die am Fliegenfänger kleben und mitten im Zimmer hängen, selbst Bücher sind tote Bäume, und die Lederjacke, die uns vor der Kälte schützt, ....ein totes Tier.
Diese unterschiedliche Betrachtungsweise macht mir manchmal immer noch zu schaffen. Vielleicht liegt die Lösung in einem anderen, besseren Umgang mit dem Tod.

Bei den Menschen setzt sich das fort. Wieviel Jahre leiden wir, wenn ein naher Verwandter stirbt? Und was ist mit den Kindern in Afrika, den Menschen in Haiti, bei denen unsere Spenden nicht mal ankommen. Mütter, die ihre Kinder in Schmutzpfützen baden..... und begehren sie auf, werden sie noch mit den von Spendengeldern gekauften Waffen nieder geknüppelt.
Das viele Leid, dass täglich über die Bildschirme flimmert....und wir essen dabei unser Abendbrot. Gewollte Absumpfung gegenüber dem Leid anderer macht sich breit, aber im Gegenzug dazu können wir als Einzelne nicht die ganze Welt retten, und da nützt es auch nichts den ganzen Tag zu klagen, sich schlecht zu fühlen,....das Leid noch zu mehren. Ein schmaler Grad, ......undurchsichtige Grenzen, Gefühlsentscheidungen,....die wir täglich treffen.
Es ist wirklich oft schwer zu entscheiden , mit welcher Intensität wir unsere Aufmerksamkeit und Energie auf was und wann richten, um nicht selbst unter zu gehen, daran zu zerbrechen, uns darin zu verlieren, an all Dem, was hier nicht richtig läuft.......und besser sein könnte........


Ein Satz, der mir zufliegt: Wir sind "Das", was wir fühlen.
Worte, die mir in den Kopf kommen:

Jammertale abgebogen,

auf die Flügel und losgeflogen!

Tagesbilanz: In einem Heißhungeranfall eine ganze Bratwurst verschlungen. Das regnerische Wetter läßt viele Gedanken durch´s Hirn streifen,....die aufgeschrieben werden wollen.....Lapitime....
Luzifer, der schönste der Engel(hu,hu....***) sagt zu mir:
"Zweifel, Zweifel, Zweifel. Hör endlich auf an Deiner Integrität zu zweifeln!"


Ich hab´mir Licht gemacht!

Schon gestern war hier die Lampe kaputt,...und es liegt nicht an der Glühbirne. Jörg hatte heute auch keine Zeit zum reparieren, und da ich mir nicht noch mehr die Augen verderben möchte,.......hab´ich einfach einen Nagel in die Wand geklopft, und daran die alte Baulampe vom Keller aufgehangen.
Jetzt....ist hier Licht!

16. August 2010

Zarathustra

Zarathustra sprach:"Es gibt das Gute und das Böse!
Ahura Mazda ist der Herrscher des Lichts, und Ahriman ist der Herrscher der Dunkelheit."
Schon seltsam, dass dies die Menschen damals so sehr beeindruckte....und sich bis heute hällt.
Trennung und Aufteilung zeigt die Unterschiede auf, anstatt die Gemeinsamkeiten,auch zwischen Menschen, die so besser manipuliert und aufeinander gehetzt werden können.
Hier wird zum ersten Mal Gut und Böse sauber getrennt und zwei Göttern eindeutig zugewiesen, und zwischen beiden "herrscht" ein gnadenloser "Krieg", der mit dem Beginn der Zeit anfing und bis zum Ender der Zeit dauern wird.
Viele dieser Grundgedangen Zarathustras flossen später in die monotheistischen Religionen ein, wie etwas der erwartete Messias, die Wiederauferstehung der Toten und das Gericht, das die Guten belohnt und die Bösen bestraft. Was für ein "Patriarch"!
Tja,....da wurde Satan, Scheitan, die Hölle.......also im Iran 600 vor unserer Zeitrechnung geboren. Es waren die Herren Magiere, die ihn über das Taufbecken gehalten haben und es war eine "politische" Entscheidung........ Das "heilige Buch" nennt er "Awesta", und die "7" ist die wichtigste Zahl. Komisch,...."das Labyrinth", wo eigentlich die Ahninnen und Prieserinnen zu Hause sind. Also,...die sieben Aspekte Gottes werden als engelhafte Wesen personifiziert. (Der Anfang der Engel? Kein Wunder dass sie diese Hirarchien und auch die ihnen oft zugeschriebenen Eigenschaften gar nicht so ernst nehmen), und später, unter den Sassaniden, kam Zarran, der "Zeitgott" dazu, der den unendlichen Raum und Zeit darstellen soll. Seine Söhne: Gott (gut) und Teufel (schlecht).

Ein Satz, an den ich mich erinnere: Mit dem Begriff "Sicherheit" läßt sich beinahe jede Seele fangen.
Worte, die mir zufliegen:
Runen, raunen, Rumpelstilzchen,
weise Frauen, die auf Besen fliegen.
Morgentau und Abendrot,
Magie ist unser täglich Brot.
Tagesbilanz: Ausgeschlafen, zwei Sonnenstrahlen gezählt. Gekocht und dabei viele Worte im Kopf gedreht, die jetzt als Entwurf im Lapi stehen.......Vergangenes erinnert, und festgestellt,....wie stark ich doch geworden bin......
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Vorschau: ??? (wird noch ergänzt)

15. August 2010

Intuitive Kommunikation

Wir brauchen nicht immer zu reden, denn reden zerstört manchmal den Augenblick. Oft ist es besser einfach zu fühlen......mit allem, was wir dafür zur Verfügung haben. Was fühle ich, wenn ich diesen oder jenen Menschen ansehe, oder gar berühre, Berührungen kommen so wie so viel zu kurz, wenn ich ihm in die Augen schaue.....könnte ich einen Geschichte erzählen.....über diesen Menschen......
Bei Tieren funktioniert das genauso. Sieh ihnen in die Augen, und Du kennst ihre Stimmung, ob sie traurig sind oder vielleicht zum Spielen aufgelegt.

Oft kommt das ganz spontan, ohne das wir nachdenken, in einem Augenblick....des Erkennens, des Erinnerns, und das Hirn ist dafür nicht nötig, und auch nicht viel gerühme Intelligenz. Dann eher schon die emotionale Intelligenz, wie das Bauchgefühl jetzt gerne genannt wird.

Schauen wir etwas länger hin und beobachten gar, können wir uns regelrecht in den Anderen, das andere Wesen hineinversetzen....fühlen, was es fühlt........So entsteht "Mitgefühl", und es geht hier nicht nur um Gestik und Körpersprache.
Bauchgefühl,.....wenn es uns schmerzt, wenn wir teilweise sogar mit-leiden, mit dem Anderen, die Schmerzen fühlen, die er/sie fühlt, die Emotionen, die gerade in seinen Körper wüten, seinen Gedanken......seinem ganzem Wesen...... Hier kommt auch die Fähigkeit zum lieben in´s Spiel. Liebe ist Gefühl, Emotion, manchmal auch Illussion......Die reine Liebe zu allen Wesen ohne Erwartungen ohne Gegenleistungen und Forderungen, alles vergebend, auch, und vor allem, sich selbst, kann aber auch transfomieren, zur Weiterentwicklung beitragen.
Es ist natürlich auch klar, dass das auch (aus-)genutzt wird.
Schau Dir ein Drama an,....und Du brauchst eine Menge Taschentücher.....die Gefühle sind echt. Oder die Werbung, die genau auf Dein Innerstes abziehlt. "Kauf mich...."
Film, Fernsehen, Radio und Zeitungen spielen mit deinen Emotionen,....kommunizieren mit Dir intuitiv........so unbekannt ist das nicht, und oft genug merken wir es nicht mal, sind dadurch manipulierbar,verführbar und kontrollierbar.
Aber selbst haben wir´s verlernt diese Fähigkeit zu gebrauchen, sie einzusetzen, für uns, zu unserem Schutz.

Gelesen bei Stephanie/Alltag (Link): Die Macht der Frauen wieder zurück zu holen bedeutet nicht "Gewalt über",....sondern die "tragende und erhaltende Kraft von....."

Worte, die mir zufliegen: Klar sein; Trennungs-schmerz (von was auch immer); Kapitulation (wovor?); Karma, Kampf, Kassen-sturtz, Kalender, ein Ring (...ist auch ein geschützter Ort, oder ein Kreis, aus dem man nicht ausbrechen kann)......
Tagesbilanz: Regen und kühl, kochen, Fotos kleben, ein paar Tassen einpacken, am Blog-Romänchen schreiben,....Gewitter.......
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Vorschau: Zarathustra, Mond und Tagesbilanz

Orbs

Es sind so viele......
Beim aufräumen und Bilderkleben habe ich Fotos vom vorigem Jahr gefunden mit vielen Orbs. Sie sind Anfang November entstanden, als der erste Schnee fiel.

13. August 2010

Heute ist Göttinnen Tag

Freitag, und dann noch der "13. August",....und was mach´ich, .....es fast vergessen,....vor lauter Arbeit. Wie kann ich nur. Räuchern möchte ich heute so wie so noch ein bischen, auch für meine Pflanzen, die ich raus in den Garten gesetzt habe. Zwei mußte ich leider töten, und selbst der Himmel hat dabei Tränen geweint.
Eine, die schon so lange bei mir ist, habe ich umgetopft und etwas ausgeästet. Sie kommt mit, zusammen mit der kleinen Palme und der Zimmerkalla (heißt Die so?).


Also dann, gedenken und ehren wir die Göttin, auch "Die" in uns, egal, mit welchen Lauten Frau sie auch bezeichnet mag.....Isis, Astarte, Diana,....Hekate, Demeter, Kali, Inanna.........

12. August 2010

Gespräch mit Zadkiel

An manchen Tagen wenn man zur Ruhe kommt, oder auch etwas mehr Zeit hat, spricht man gern schon mal mit den Engels-Kerlen, läßt sich ganz besonders darauf ein sie wahr zu nehmen, mit ihnen zu reden, ihnen zuzuhören.
Also überlegte ich, wenn Zadkiel der Engel des Wachstums ist, der alles zur Vollendung bringt, auch die Ideen in die Materie, na dann kann er mir ja beim hexen und imaginieren helfen und dabei kann er mir gleich noch die Tore zu meiner Seele öffen.....denke ich so in seiner Gegenwart und muss schmunzeln.
Engel und hexen....hat das überhaupt schon einmal jemand in Zusammenhang gebracht?
Ich grinse so vor mich hin.......
Zadkiel rollt mit den Augen. Meine Gedanken stehen mir wohl auf die Stirn geschrieben.
Auch Uriel ist dafür zuständig und Sandalphon für die Wunscherfüllung, die man sich aber sehr genau überlegen sollte. Na, was soll da noch schief gehen?

Überhaupt habe ich bemerkt, seitdem ich mich mit dieser Materie etwas näher beschäftige, dass unterschiedliche Engel schon mal für ähnliche Belange herangezogen, gefragt, oder gar beauftragt werden können.
"Ich sorg dafür, dass Du Dich weiter entwickels.", sagt Zadkiel nach einer Weile zu mir.
Hmmm,...ich denke kurz nach.
"Ah, Du bist also für den Schlamassel mit den Krankheiten verantwortlich?!", pruste ich raus.
Hüstel....und grins....über mein etwas forsches Benehmen.....

"DAS bist Du schon selbst gewesen. Du lebst. Es geht Dir gut und Du hast schon viel gelernt. Oder? Ohne diesen ganzen Krankheitsschlamassel", und dabei verzog er das Gesicht, "wärst Du überhaupt nicht so weit gekommen in Deinem Leben."

"Ach ja", sag ich, "Du kennst Dich ja aus mit den Schicksalsgesetzen, mit dem Karma der Menschen?"

"Na ja, vielleicht erinnerst Du Dich daran, dass Du in den letzten paar Leben nicht viel über dreißig geworden bist, und wenig Gelegenheit zum lernen hattest, bis auf das Eine, letzte Leben als Zulu-Krieger. Da hast Du viel gelert."
....Mund offen stehen bleib.....und glotz..

"Hast Du mit ein paar zwanzig Jahren nicht immer rumgetönt und zum Besten gegeben, dass Du keine dreißig wirst?"
"Ja, jetzt wo Du´s sagst erinnerte ich mich."

Das Gefühl und die Erinnerung daran waren also immer subtil vorhanden, wenn auch im sogenannten Unterbewußtsein, oder dem Höheren Selbst bewußt.
"An manchen Tagen, und vor allem wenn ich länger mit Euch rede, gebt ihr mir schon mal so viele Informationen, dass ich denke der Kopf quillt mir über."
"Nein, nein, nein", sagte Zadkiel. Er schüttelte mit dem Kopf. "DU willst das, Du willst wissen. Wir könnten das nicht ohne Deine Zustimmung tun."
Ja, da hat er wohl recht......

Ein Satz, der mir in den Sinn kommt: Mir steht so viel Freude zu, wie ich nur aushalten kann.
Feuerritual: Das Symbol dessen, was man loslassen will, wird gesegnet und dann dem Feuer übergeben.
Tagesbilanz: Nachts war wieder Party; bis jetzt weiter ausgemistet, und den Haushalt unter Kontrolle gebracht. Von ein paar Pflanzen mußte ich mich wehmütig trennen.
Nächste Woche Freitag wird die Wohnung noch einmal besichtigt, und sich etwas mehr Zeit genommen. Ich habe mittlerweile eingesehen, dass ich nicht so viel Platz wie ich mir vorgestellt hatte, für wenig Geld bekomme.
Es fühlt sich abstiegsmäßig an.......obwohl die sprituellen Zeichen "für" diese Wohnung sprechen,....warum,.....weiß ich auch noch nicht.
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Vorschau: Blog-Romänchen Teil 2, die Taggesbilanz, .....

11. August 2010

Wohnungssuche - Die Vierte

So, jetzt wird´s ernst.
Wir waren in der Wohnungsverwaltung, und haben uns auch zwei Wohnungen, die vor allem preislich in Frage kommen, angesehen.
Es war für mich erst mal sehr ernüchternd. Die Räume sind nicht sehr groß. Da muss man wohl jeden Quadratmeter bis unter die Decke ausnutzen. Diesbezüglich denke ich, dass wir uns von vielen trennen müssen. Es passt unmöglich alles in diese Wohnung.

Die Wohnung liegt in der Stadtmitte, was bedeutet, dass ich zu Fuß, oder auch per Bus so gut wie alles in der Stadt erreichen kann. Der Busbahnhof ist nur etwa 300 m weg. Auch ein Markt ist gleich nebenan, und es ist genau auf dem Berg, da wo ich schon mal gewohnt habe,....nur 100 Meter weiter. Die Wohnung ist genau wie damals in der Größe (57,5 Quadratmeter) und Aufteilung, und befindet sich im 3. Stock. Wir würden dann monatlich eine Warmmiete von 347,75 Euro bezahlen.
Ein minimaler Kellerraum ist dazu, zwei Leinen im Keller für die Wäsche im Winter und auch draußen. Aber mitten in der Stadt Wäsche raus hängen....???
Die Wohnungen in der ruhigeren Gegend waren einfach zu teuer. Zwar 67 Quatratmeter und saniert, aber dann auch gleich mal 490,-- Euro.
Jedenfalls hat der Vormieter wenigstens das Bad gefliest, und die Wohnung halbwegs ordentlich verlassen. Was wir jetzt noch in der Wohnung alles tun müssen und wie wir´s dann einrichten.....noch kein Plan.
Jedenfals werden wir trotzdem Einiges kaufen müssen, dass auch da rein paßt. Vieles von unserem jetzigem Mobiliar ist einfach zu wuchtig und nimmt zu viel Platz in den recht kleinen Räumen.
Kaution ist keine. Ab 1. September bekommen wir den Schlüssel, und einen Monat zahlen wir nur die Betriebskosten, sodass wir erst mal in Ruhe umziehen und uns einrichten können, und ab 1. Oktober ist dann volle Miete angesagt.....so der Plan......

Eigentlich erfaßt mich im Moment ein wenig der Katzenjammer, vor allem bezüglich der vielen vor uns liegenden Arbeit, weil wir auch kaum jemanden haben,der uns mit hilft, keine Freunde oder so. Jörg muss ja auch noch nebenher Schichten arbeiten......und ich hab´es doch so sehr gewollt. Aber alles hat nun mal seinen Preis......


Mein Tagesorakelspruch: "Es ist Zeit zu gehen! "
Tagesbilanz:
Erst nicht geschlafen, dann zu spät auf. Viele Diskussionen, Überlegungen,....kleine Aufräumungsarbeiten,...so zwei Stunden rumgewurschtelt,....bin ja damit allein.....und es ist mir heute nicht schwer gefallen mich von einigen Sachen zu trennen.
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Vorschau: Gespräch mit Zadkiel .....und Neues betreff´s Wohnung