26. Januar 2011

Magische "Zeiten"

Es gibt nicht nur energetische Orte, sondern auch ebensolche Zeiten im Ablauf des Tages. Aber genau da, wo für einen Moment innegehalten werden, ein Moment der Stille sein sollte, wird diese Spiritualität vielerorts durch bewusste Lärmerzeugung zerstört.

Für uns schon längst zur Normalität geworden, und die wirkliche Bedeutung in Vergessenheit geraten, läuten am Samstag Punkt zwölf Uhr mittags die Glocken und auch die Sirenen heulen auf……..

Kommentare:

Karin hat gesagt…

Ich lebe ja mitten in der Stadt, in Bahnhofs- und Hafennähe. Da ist es nie ganz ruhig. Ich sehe es als Stadtmagie mit diesem Klangteppich umzugehen. Die Geräusche haben soviel Schönes. Wenn ich morgens um 09:00 das Tuten der Color Line höre, denke ich, oh die Oslo Fähre es gut gelandet. Um 14:00 signalisiert ihr Tuten die Abfahrt. Um 20:00 die Stena Line nach Göteborg. Ich mag das so sehr. Es zeigt mir die Weite der Welt. Auch finde ich amüsant, dass ich die Bahnhofsdurchsagen bei Ostwind besser in unserem Garten verstehe als auf dem Bahnhof. Stille finde ich in mir, wenn ich nach innen gehe, kann ich alles ausblenden. Alles Liebe Karin

Grey Owl Calluna hat gesagt…

"Das" ist ja alles soweit o.k. liebe Karin. Das können auch "geliebte" Geräusche werden, an die Frau sich gewöhnt.
Aber in manche Stunde wurde bewußt die Stille durchbrochen, durch Festlegung von Kirche zum Beispiel, dass um diese Zeit die Glocken läuten, weil sie genau wußten, dass dies eine magische Zeit war...ist.

Ich finde das schön, wenn Frau alles ausblenden kann und in sich die Stille findet.
Bei mir ist immer auch noch die Äußere nötig.
In einer größeren Stadt.....würd´ich nicht gern wohnen wollen. Mir reicht das hier....und die Fenster sind nun wirklich dicht!
Sei ganz lieb gegrüßt
Rosi