18. Februar 2011

Der Kampf der Geschlechter hat nie statt gefunden

Wird es nicht endlich Zeit, neu zu definieren, was weiblich und was männlich ist, dieses alte Laken einmal kräftig auszuschütteln, von dem Staub der Verfolgung von Interessen und der Verstrickung in etwas was wir so als Kampf der Geschlechtechter bezeichnen?

Die Rolle der Frau im Patriarchat ist die der Belogenen, der Betrogenen, der Benutzten, der Verleugneten, einer Erfüllungshilfe, deren innere Realität mit der äußeren Wirklichkeit nichts zu tun hat.

Dieser Kampf hat NIE statt gefunden!

Ein Kampf beinhalten Gegner, die einander ernst nehmen, was nichts anderes heißt als,……einander zu achten, trotz aller Differenzen und Emotionen.

Frauen sind für Männer kein Gegenüber gewesen, sondern nur Mittel zum Zweck, mussten funktionieren.

Ein ganz bekannter Vertreter des Patriarchats hat das einam ganz gut auf den Punkt gebracht.

„Der Mann ist zum Ruhme Gottes, und die Frau zum Ruhme des Mannes geschaffen“.

Nun ratet mal, wer das war?

1 Kommentar:

Diandra hat gesagt…

Eine andere Weisheit sagt: "Wenn du gezwungen bist, das Spiel des anderen zu spielen, kannst du nur siegen, indem du nicht spielst."

Es ist erstaunlich einfach, sich aus der zugedachten Rolle zu ziehen - sei es die "untergeordnete Hausfrau", die du offenbar immer noch für ein wichtiges Frauenbild hältst, sei es die "männerfeindliche Emanze", über die sich die Welt amüsiert - und stattdessen ein richtiges, reales eigenes Leben auf die Beine zu stellen. Wir entscheiden selber, wie wir leben und lieben wollen, wie wir auf das reagieren, was die Umwelt uns vorsetzt und wohin unser Weg uns führt.

Und jetzt mal ganz im Ernst... ist es nicht ziemlich schnuppe, ob ein verknöcherter alter Greis, dessen weltbild aus dem vorletzten Jahrhundert stammt, dich (als Gegnerin) ernst nimmt) Eigentlich kann man über diese Art Menschen nur den Kopf schütteln... und man sollte auch nicht die kostbare Lebenszeit mit ihnen verschwenden.