29. April 2011

Flicken-Auto

....und schon wieder hat ein armes altes Auto ausgedient.
Vor zwei Jahren im Mai haben wir ihn für 1000,-- Euro gekauft. Investiert wurde auch eine ganze Menge.
Ich habe den Vorschlag gemacht, ihn dem Sohnemann zu überlassen. Wäre doch schade drum.......
TÜV hat er noch bis nächstes Jahr im Sommer.

Vom "neuen Auto" kommen demnächst Bilder, wenn wir den Deal durchziehen sollten.
Ein Wochenende zum drüber schlafen bleibt noch.

Grübel,....grübel....grübel..........

Nachtrag: Vor lauter Grübeln ist Jörg nicht in den Schlaf gekommen, und mußte heute gleich in die Frühschicht.

28. April 2011

Begegnungen……....

……..mit Menschen bringen Erkenntnisse……und in diesem Fall, sogar Zufriedenheit.

Das Gespräch mit einer Frau …….das mich anfangs sehr bewegt und irritiert hat, hat mir am Ende einen ganz anderen Blick auf meine Situation, mein Leben gezeigt, dass mich wieder zufriedener gemacht hat, mit DEM, was ich habe, und wie ich lebe.
Es ist genau DAS
was ich will. Ruhe, Abgeschiedenheit und
Frieden…..tun kön
nen (so weit wie möglich), was ich möchte, was mich zufrieden und glücklich macht.

Es hat mich gelehrt, dass ich gar nicht so viele Menschen um mich herum brauche, dass ich besser mein eigenes Ding für mich mache.

Zurückgezogen vom hektischen Getriebe, von gestressten Menschen, geht es mir gut……wenn ich die Tür hinter mir schließe.

Treffe ich doch mal Einen von ihnen, bleibt immer ein Stück bei mir zurück. Ein Stück, das an mir hängen bleibt, und ich muss es erst irgendwie für mich genießbar, verwertbar machen,….. es wandeln.

Auch wenn mich das Gesagte anfangs erschreckte, brüskierte, verstand ich dann, dass auch diese Frau nur reden wollte, und froh war, sich mit jemand austauschen zu können, die nicht „normal“ ist.

Nichts geschiet einfach so…….Alles hat einen Sinn.

Es ist alles gut, so, wie es ist. Das ich hier allein in meiner Wohnung sitze und meinen Gedanken nach hängen kann. Und so allein bin ich doch gar nicht. Ich habe Euch, und dafür möchte ich all Denen, die hier immer wieder lesen, meinen Dank aussprechen. Was wäre dieser Blog ohne Euch? Habt Dank!!

Ich möchte es gar nicht anders, als es ist.


27. April 2011

Märchen und Matriarchat

„König Drosselbart“ (Link) wird als Beispiel herangezogen, wie Frauen gebrochen und domestiziert werden.

Es ist Eines der vielen Märchen, die schon so patriarchal verseucht sind, umgewandelt, und gezielt verändert wurden, woran die Kirche keinen kleinen Anteil hat, dass kaum noch eine ursprüngliche Aussage zu erkennen ist.

Die Symbole in den Märchen sind nicht zufällig gewählt. Sie sind durch viele Generationen hindurch überliefert. Die Wurzel reichen zurück bis in matriarchale Zeiten. Die ältesten Symbole sind dem damals herrschenden Weltbild entnommen.

Jedoch haben sich die Zeiten geändert. Aus matriarchalen sind patriarchale Gesellschaften geworden. Und so kam es, dass das Weltbild, dass die Märchen wieder spiegelten, nicht mehr verstanden wurde, oder, es sollte bewusst unterdrückt werden. Neue Inhalte wurden hinzu gefügt, auch Figuren, die eine andere Bedeutung erhielten. Es wurde dämonisiert oder verharmlost.

Es war schön, wenn Mütter, bei mir, war´s eher der Vater, Märchen erzählten. Doch auch sie wussten nichts mehr von der ursprünglichen Bedeutung, von den Hintergründen , den wahren Aussagen dieser Geschichten.

Märchen. Sagen, Mythen wurden früher mündlich weiter erzählt und gehören zum Kulturgut der Völker. Dann wurden sie aufgeschrieben, und dadurch nicht mehr verändert. Und heute,…..sind an ihre Stelle die Medien getreten.

Zurück zu „König Drosselbart“ (Link)

Als unbedarftes Kind, das nichts hinterfragte, war ich natürlich auf König Drosselbart`s Seite. Ich fand es gut, war sogar schadenfroh, dass der verzogenen Prinzessin Respekt vor anderen Personen, und deren Arbeit und Leben beigebracht wurde. Es ging irgendwie in die Richtung, die meine Eltern immer propagierten. Ohne Arbeit, kein Essen. Der Mensch wurde an seiner Arbeit gemessen.

Aber ich denke, da wurde etwas falsch verstanden. An den Taten misst man den Menschen, und wie er/sie mit anderen umgeht.


Also,….auch „König Drosselbart! (Link) So selbstlos war der edle Herr nun auch wieder nicht. Ist mir aber früher nie aufgefallen.

Der eigentliche Inhalt solcher Märchen war immer die Initiation der Erbprinzessin durch eine weise Alte. Nur wo ist das hier noch zu finden? Die einzige Frau, die weiß, was sie will, und letztendlich auch gelassen wird, ist die Schwester des Drosselbart`s, die wirklich einen bemerkenswerten Satz von sich gibt, was die „Brautschau“ betrifft: „Soll sie vertsteigert werden, wie ein Stück Vieh?“ Auch sonst appeliert sie immer wieder an das Gewissen des Erbprinzen.

Andere Frauen treten nur als Gattinnen, Markfrauen und Küchenhilfen in Erscheinung.

Die einzig „Wilde“ (Prinzessin), wird gezähmt……durch einen Mann. Und ein anderer Mann, ihr Vater, lässt ihr keine Wahl. Frau Königin, hat nix zu sagen. Nicht mal bei der Wahl des Mannes ihrer Tochter.

Und wo bleibt hier nun der Initiationsritus und die weise Alte?

Die Initiation ist zur Domestizierung geworden, und die weise Alte viel völlig weg. Deren Aufgabe wurde dann irgendwie von dem König Drosselbart übernommen……aber wie…??....und vielleicht ein bischen von seiner Schwester.



26. April 2011

Der Schlaf ist wie ein kleiner Tod…..sagt man

Eigentlich stirbst Du jeden Abend, gehst in die dunkle Geborgenheit, und wirst jeden Morgen neu geboren, in das Licht der Sonne, und den Tag.

Im Dunkel der Nacht, im Schlaf, vereinigt sich Deine Seele mit den Ahninnen, die dich lehren, was Du brauchst, bevor Du wieder in die Morgendämmerung gehst.

Jeder Tag ist ein neues Geschenk, aus dem du alles machen kannst, was du möchtest.

Es liegt ganz bei Dir.

25. April 2011

Osterfeiertage.....

.....sind oft mit Erinnerungen durchzogen.
Besuche bei den Eltern, Verwandten wecken alte Bilder, Gerüche, Geschmäcker, die erinnert, und mit neuen Gedanken überzogen werden, wie Ostereier mit bunten Farben. Immer wieder neu, gemischt und erfunden.

Fragen tauchen auf.

Ich sehe Frauen, die kochen, backen, waschen, putzen. Die Männer, fein gemacht, gehen spazieren.

Also, KEINE "Feier-Tage" für die Frauen, sondern "Arbeits-Tage".

Für uns Kinder eine schöne Zeit. Es war alles so normal, wie es war. Kein Hinterfragen.

Als Erwachsene habe ich mich dieser Welt entzogen, bin meine eigenen Wege gegangen. Wollte keinen Ahninnenwege beschreiten, die scheinbar mit so viel Mühsal bestückt waren.
Ich habe die Frauen nie klagen hören, und immer wieder war
da auf meinem Weg ein Schild "Ahninnenweg", an dem ich mit geschlossenen Augen vorüber ging.
Aber irgendwann ist die Aufschrift groß und leuchtend, nicht mehr zu übersehen, bis Frau a
kzeptiert......und abbiegt,......für eine kurze Zeit.
Und was für ein sch
öner Weg das ist.
In der Frühlingssonne sehe ich Menschen in Kleidern aus längst vergangener Zeit, mit Hüten, Handschuhen und Sonnenschirmen. Sie flanieren und lachen miteinander, auch die Frauen. Kreis
chende Kinder in Anzügen, wie Erwachsene. Sie grüßen mich, schütteln mir die Hand, umarmen mich,.....und geben mir ein Geschenk mit auf den Rückweg. Danke. Vorerst.
Wir sehen uns wieder.
Meine Zeit- und Wahrnehmungsqualität hat sich verändert, so wie vieles andere auch.
Wie reich man doch ist, im Innen.
Die Türen müssen nur geöffnet werden.

12. April 2011

Pause

Brauch´ein wenig Zeit um aufzutanken, ......Ruhe zu finden,......und einzutauchen in andere Welten.
Ich ringe immer sehr arg mit mir, bevor ich eine Pause ankündige, weil ich sie meist, wie alles Festgelegte und Geregelte, nicht einhalten kann.

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit!!!

Wir lesen uns sicher bald wieder!!!


Frühaufsteher oder Nachtmensch?

Eigentlich war ich immer der Meinung, ich sei ein Frühaufsteher.

Aber das lag wohl auch eher daran, dass ich beizeiten Feierabend haben wollte. Es so gelernt hatte und es so gewöhnt war.

Fakt ist, ich schlafe gern aus. Was nicht heißt, dass ich bis zwölf im Bett bleibe. Mag ich auch nicht……da fehlt mir die Hälfte vom Tag. Und früheer habe ich es gehasst um fünf aufstehen zu müssen.

Na ja, so gegen acht, neun Uhr…….ist die richtige Zeit zum Aufstehen,…..und meist dauert es dann immer noch eine ganze Weile, bis ich so in die Hufe komme. Alles läuft langsam an…..was das Körperliche betrifft. Der Geist…..ist aber schon ab dem ersten Augenblick hell wach…..und ich könnte schreiben……grins……

Die physische Behäbigkeit am Morgen liegt wohl in der Familie. Ich weiß nur, dass meine Tante immer noch zur Mittagszeit im Bademantel am Küchentisch saß und ihren Kaffe trank.

Bin ich einmal „in Gang“,….dann geht´s. Aber zwischen den Arbeiten muss ich dann immer mal wieder ausruhen……nur das Hirn arbeitet weiter……und bringt mich wieder zum Aufstehen, weil ich genau „da“ schon mindestens zehn Schritte weiter bin.

Das Komischste ist, dass ich oft erst am Abend, bis in die Nacht hinein anfange, Arbeiten zu erledigen. War auch in Lichte so, wo ich nicht selten um Mitternacht die Wäsche im Hof an die Leine brachte.

Liegt das nun daran, dass ich „Dem, was ich tun möchte“, den Vorzug geben und dann notgedrungen, weil ich´s nicht auf morgen verschieben möchte, das Angestaute noch weg machen möchte, oder, bin ich abends einfach agiler?

Kommentieren

Wenn wir kommentieren, nach dem wir denText eines anderen Menschen gelesen haben, der uns wahrscheinlich anspricht, oder auch nicht, fließen da nicht stets unsere eigenen Gefühle mit ein?

Da ist die Tagesform, all´das, was wir an Stimmungen erlebt haben, die Freuden und Leiden, auch schon lange Erlebtes und Erfahrenes summieren sich und fließen mit in die getippten Worte.

Wir fühlen mit, oder dagegen, stimmen zu, oder lehnen ab.

Heute schreibe ich vielleicht einen ganz anderen Kommentar, als ich es morgen tun würde………

Alles ist stetig im Wandel…..auch wir, und alles in uns…….

Klartext....oder nicht?

Was meint denn die liebe Angela nun damit? (Link!!!)
Wer ist denn eigentlich "die alte Arroganz"?
Gibt sie da zu, dass die Bundesregierung erpresst wurde?

11. April 2011

Vom Nichtplanen und seltsamen Angewohnheiten

Wahrscheinlich von Kind auf da gewesen, entwickelt, ausgebreitet und festgesetzt hat sich da ein seltsames Verhalten, das mir oft mehr Arbeit beschert wie eigentlich sein muss.

Es ist kein Reinlichkeitstick, und auch kein Reinigungszwang. So was war und ist mir fremd…….hatte ich noch nie.

Eigentlich erscheint mir das Ganze eher paradox.

Aber……es hatte schon früher den Zweck mit der Arbeit schneller fertig zu werden, um mehr Freizeit zu haben.

Heute ist es nicht nur die angestrebte Freizeit, (damit ich endlich tun kann, was mir mehr Freude macht), sondern auch die oft bohrenden Schmerzen, die mich dazu treiben, meine Arbeiten schneller beenden zu wollen.

So fange ich schon während des Koches an den Herd zu putzen…..was natürlich Blödsinn ist, weil er wieder schmutzig wird.

Gut, am Ende ist vielleicht nicht mehr so viel zu säubern, und es geht wirklich schneller. Aber anstatt einmal richtig und effizient zu wischen versuche ich die Töpfe schon während des Kochens wieder sauber zu machen……..mal ganz krass darzustellen…..und so mache ich mir wesentlich mehr Arbeit, wie eigentlich sein muss……..

Und kocht der liebe Jörg, der das natürlich „nicht so“ macht wie ich, verlasse ich die Küche lieber, weil alles drunter und drüber geht…….kann ich nicht (er)sehen…..hmmm…..

(Nur gut, dass in der kleinen Küche auch kein Platz für uns zwei ist….)

Ich glaube, ich sollte mir das dringend abgewöhnen?

Ja, am liebsten würde ich meine Tage besser strukturieren, planen, weil irgendetwas immer zu kurz kommt, „das“, was ich machen muss, oder „das“, was ich machen möchte, …..und da sind noch viel mehr Wünsche und dringende Notwendigkeiten, für die einfach keine Zeit mehr bleibt, wenn ich sie mir nicht nehme.

Am Ende hat alles Planen keinen Sinn, denn …….ich halte mich eh nie dran!

9. April 2011

Der Schamanismus nahm seinen Anfang im Ahnenkult der Matriarchate

Die Matri-Clans sind matrilinear strukturiert. Sippenname, soziale Titel und Würden verlaufen ausschließlich in der Mutterlinie. Dies trifft auf beide Geschlechter zu. Zum Beispiel bleiben Männer auch nach einer Heirat Mitglied der eigenen Muttersippe, wo sie den Tag verbringen und in der Muttersippe arbeiten, und werden aber auch von ihr versorgt.

Zu den Frauen gehen die Männer meist nur in der Nacht, denn in der Sippe der Frau sind die Männer nur Gast.

Sie übernehmen die soziale Vaterrolle für die Kinder ihrer Schwestern.

Die biologische Vaterschaft war im historischen Matriarchat nicht bekannt oder nicht von Bedeutung.

Die Männer in dieser Gesellschaftsform betrachteten die Kinder ihrer Schwestern als ihre eigenen.

Im Matriarchat repräsentieren die Männer die menschliche Sphäre, während die Frauen die göttliche vertreten, was keine Wertung oder gar Abwertung ist, denn auch hier bedingt das Eine das Andere.

Die Frauen werden also als Vertreterinnen der Göttin gesehenIn den ältesten Formen der matriarchalen Gesellschaft gar es keine Priesterinnen, denn „jede“ Frau wurde als diese gesehen.

Das profane Leben war gemischt mit dem sakralen, also nicht getrennt voneinander!

Jede Alltagshandlung hatte spirituellen Charakter und Bedeutung, und es ist genau DAS, was wir heute „Schamanismus“ nennen!

Der „Schamanismus“ nahm seinen Anfang im Ahnenkult und war lange Zeit eine rein weibliche Angelenheit. Mit Tänzen, Musik und Trance wurde die Verbindung zu den Ahnengeistern aufrecht erhalten.



Generell gilt für matriarchale Völker, dass sie Praktisches und Spirituellen NICHT trennten. Jegliche Tätigkeit, ob nun Ackerbau, Jagd oder „häusliche“ Arbeit, hatte einen spirituellen Gehalt.

Matriarchale Völker waren eh meist Ackerbaugesellschaften.

Die Frauen pflanzen und bebauten die Felder. Deshalb dürfte es auch wahrscheinlich sein, dass sie den Garten- und Feldbau entwickelt haben.

Deshalb waren sie auch für die Verteilung der von ihnen angebauten Feldfrüchte zuständig.

Das Wissen um die Geheimnisse der Landwirtschaft war eine Überlebensfrage, und zeichnete die Wissende auch durch ihre enge Beziehung zur Erde, zur Natur aus. Die Menschen wussten über die Kreisläufe in der ewigen Natur Bescheid und respektierten diese auch.

Von „keiner“ matriarchalen Kultur ist bekannt, dass sie die Erde in irgendeiner Form ausbeuteten. Im Gegenteil, es gibt Hinweise darauf, dass sich eine Stadt nur solange vergrößerte, wie das für die Menschen und die sie umgebende Naturlandschaft, die sie bearbeiteten, verträglich war.

So gründeten sich Tochterstädte, indem ein Teil der Bevölkerung wegzog, weit genug entfernt, sodass sich die ackerbaulich genutzten Gebiete und Jagdreviere beider Städte nicht überschnitten.

Spinnen, weben, stricken, alles Frauensache. Es sind uralte matriarchale Künste und zugleich Symbole für die schicksalhafte Macht der Frauen, den diese spinnen und weben nicht nur Fäden, sondern auf geheimnisvolle Weise auch das Leben.

Auch im Matriarchat tendierten die Männer zur Jagd.

7. April 2011

Die "andere Wange" hinhalten? Oder sich "Respekt" verschaffen?

Schon in der Schule folgte ich als christlich erzogenes Kind diesem Prinzip. Nur nicht frech, laut und aufmüpfig sein…..immer schön gehorsam,…nur nicht wehren.

….und was hatte ich davon?

Jahrelang wurde ich in der Schule gehänselt. Ich setzte mich jedoch nicht zur wehr,….blieb still, ruhig und duldsam.

Jeder dachte er könne mit mir machen was er wolle.

Gut, in der Berufsschule änderte sich das natürlich. „Angehende Frau“, hatte andere Interessen.

Dann kam ein Ehemann, der mich meiner Identität beraubte, zumindest Die, die bis dahin vorhanden war, Eltern, die mich mit ihren konservativen Moralvorstellungen und Forderungen fast in den Wahnsinn trieben. Auf Arbeit hatte ich dann auch noch einen Chef der glaubte ohne ersichtlichen Grund auf mir mit Genuss und vor allen Leuten, rumhacken zu können.

Tat er übrigens mit allen Anderen auch.

Letztendlich bin ich genau diesem Chef sogar noch dankbar!

„Er“ war „das endgültige Ende der Fahnenstange“ meines Weges der Duldsamkeit, wo ich alles ablegte was mich bis dahin behinderte und mich endlich mutig zur Wehr setzte.

Ich wandelte Angst in Wut!....die ich damals mehr als nötig hatte! Besser und besser ging es mir damit.

Natürlich ist das keine Lösung auf Dauer. Das ist mir dann auch irgendwann klar geworden. In diesem Zustand kann man nicht ewig verweilen, aber,….es verschafft „Respekt“!

Und genau „das“ erreichte ich auch damit. Mein Chef lies mich fortan in Ruhe, nachdem ich zurück gebrüllt hatte, und das nicht nur einmal.

Leider ist es immer wieder im Leben notwendig anderen eine Grenzen auf zu zeigen, wie weit sie gehen dürfen.. Beispiele höre ich jeden Tag, nicht nur von Jörg´s Arbeit, und die gesellschaftliche Schicht oder Stellung ist dabei völlig egal. Der Mächtigere übt vielleicht gern seine Macht aus. Bekommt der kleine Arbeiter nur ein Fünkchen /Macht/Weisungsberechtigung mehr, übt er dieses kleine Stück Macht gegen seinesgleichen aus, Die, die unteer ihm sind.

Da draußen wird nicht mit Wattebällchen geworfen.

Es ist wichtig den rund Umblick zu haben, alles zu sehen……Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass, auch bei sich selbst…..und all´dem Raum zu geben.

Es ist gut vieles Unterschiedliches erfahren zu haben, viele Seiten kennen gelernt zu haben, und es ist gut alles einsetzen zu können, wann auch immer es von Nöten sein sollte um sich selbst zu schützen.

Wer sollte es sonst tun, wenn nicht ich selbst?

….,.und es ist gut zu unterscheiden was man wann, wo und wie einsetzt.

Wir haben die Wahl, na ja,….meistens jedenfalls.

Jammer....Post

Auch eine Krankheit unserer Zeit, und dazu noch höchst ansteckend,…….Aber am Ende des Post´s, bin ich wieder davon geheilt…….Versprochen!


Ich habe noch nie viel von Hausarbeit gehalten. Mit dem Kochen mache ich es mir jetzt so leicht wie möglich, aber „gute Sachen“ esse ich natürlich auch ganz gerne.

Heute habe ich das Einfachste auch noch versaut. Sauerkraut…..zu viel Pfeffer, zu wenig Salz, …..hat mir nicht geschmeckt. Auch die Kasslerscheiben,….trocken und fad….hab´ich gleich stehen gelassen (für Jörg). Die Kartoffeln…..na ja….und eigentlich kann man da ja gar nichts falsch machen…..


Die Zeit für einen Gewürz Tee habe ich mir auch schon lange nicht mehr genommen, auch schon lange keinen Pudding selber gekocht. Dann lieber das fertige Eis aus der Tüte……


Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich mutiere langsam zur Fertigessen fressenden, Plattenbaubewohnerin, genau so, wie´s der arbeitenden Bevölkerung, der unteren Schicht zugedacht ist.


Die Spirale scheint nach unten zu gehen. Anstatt ab, nehme ich zu,…….der Rücken tut mir zunehmend weh bei etwas länger dauernden Arbeiten,…..fängt sogar schon bei der eigenen Pflege an…..Haare waschen, Kopf nach unten hängen = Schmerzen…..Hals- und Brustwirbelsäule.


Kleidung und Schuhe werden der Bequemlichkeit nach gekauft, Socken möglichst ohne Gummi, der hässliche Druckstellen an den Beinen hinterlässt. Von der ertastbaren Fettgeschwulst bis hin zu blauen Adern, nicht nur an den Beinen und Füßen, Tränensäcke, Lympfabflusstörungen inklusive….. durch die Brust OP…….alles vorhanden. Genau deshalb und wegen der MS kann ich nicht so dolle in die Sonne…….


Selbst in der Nacht fängt´s an putzig zu werden…..da kommt ein Kissen zwischen die Knie. Vom Beine Aufeinanderlegen gibt´s auch langsam Druckstellen, und früh, steht Frau kreuzlenden lahm aus dem Bett auf.


Auch beim Liegen wird dauernd gewendet. Da fängt mir der Arm an einzuschlafen, das Bein wird taub, fühlt weder kalt noch warm, oder irgendetwas, was nicht sein kann…….usw.

Jammer….jammer….jammer….


Gut, genug gejammert! Ich bemühe mich,…..habe aber im Moment einen „Hänger“.

Ich weiß, vieles liegt auch an mir selbst.……Jetzt gehe ich in den Keller…..Treppen runter…..Treppen rauf………

Ein Eulchen gekauft

Sie ist jetzt auch optisch anwesend. Groß und deutlich.....und bewacht meinen Schlaf......

6. April 2011

......und immer wieder auf den Nächsten rumgetrampelt......

Immer wieder höre ich aus der Welt da draußen über unmenschliches Verhalten anderen gegenüber. Wieso sind die Menschen nur so?

Nicht nur Jörg erzählt mir täglich von seiner Arbeit über unnötige Auseinandersetzungen, Machtgehabe, Platzhirschgetue.

Aber es sind nicht nur die Männer, die so sind.

Ein Kumpel von ihm war froh eine neue Arbeit gefunden zu haben, und wird schon die ersten beiden Tage von einer Frau so gemobbt, dass er am liebsten wieder aufhören würde.

Rachefeldzüge von Exfreundinnen, die gesammelten Rufmord begehen, denen sich dann der ganze „Freundes“-kreis anschließt.

Da werden andere Menschen leichtfertig als Psycho´s bezeichnet, Morddrohungen ausstoßen …..“Wir machen dich fertig! Bring dich endlich um!

Einfach unmöglich, wie Menschen attackiert und in die Enge getrieben werden. Warum?

Eine lesbische Arbeitskollegin von Jörg, die gehänselt und ausgelacht wird. Sind das erwachsene Menschen?

Also bedeutet „erwachsen sein“ doch nicht all´zu viel. Dazu gehört wohl doch ein wenig mehr!


Ehrlich…..da bin ich doch froh, dass der Jörg ist wie er ist. Ihn geht wenigstens keiner an, und wenn,…… passiert´s kein zweites Mal.

Ständig müssen Grenzen aufgezeigt werden. Bis hier her und nicht weiter!

Ständig muss sich gewehrt und verteidigt werden. Warum?

Kann man nicht einen ganz normalen Umgang miteinander haben? Muss immer das bisschen geglaubte „besser sein“ als der Andere heraus gekehrt, benutzt und eingesetzt werden?

Das hat uns das patriarchale „Konkurrenzdenken“ gebracht!

Unzufriedene, unsichere Menschen, ohne Anbindung, die versuchen das ihnen in den Medien vorgegaukelte Leben nach zu äffen……und wie´s aussieht bei den meisten mit wenig Erfolg. Das vermeintliche Versagen wird dann an den noch Schwächeren ausgelassen……und es ist nur all´zu menschlich…….

Es macht mich traurig immer wieder von solchen Begebenheiten zu hören…..und das sind keine Einzelfälle.

Keiner braucht sich über den anderen zu erheben. Auch nicht der ach so erleuchtete Guru. Er/Sie ist auch nur ein Mensch, mit all´seinen Stärken und Schwächen.

.....und da braucht mit Keiner mit "gesunden" Konkurrenz-Kampf" zu kommen. DAS ist NICHT gesund!



5. April 2011

Verwirrendes- "kein ordentlicher" Post

Da mir heute zwar tausend Sache im Kopf rum spucken, ich aber mit keiner geschriebenen Version zufrieden bin,......schreibe ich jetzt einfach mal drauf los........
Da denke ich über seltsames Verhalten nach, dass so Mancher an den Tag legt, und über einige meiner Angewohnheiten, und dass ich manchmal noch zu ungeduldig mit mir selbst bin.
Oder dieser junge Mann, mit dem ich l
etztens redete.......sein Schicksal macht mich betroffen.

Über die wirklich großen Katastrophen mag ich schon gar nicht nach denken, deshalb steht auch hier nichts da
von, weil ich es nicht ändern kann......sie "sind einfach schon da"!......und "Die", die´s ändern könnten, dass so was noch mal passiert,.....tun´s nicht. Im Gegenteil.

Ach, da tagträume ich doch lieber mal gerne........lenkt mich ab und bringe gute Gefühle mit rüber,....in diese Ebene.
Meine "Ursachenforschungen" beginnen immer mit einer "Fragekette", die den Dingen auf den Grund geht......was oft sehr mühsam ist. Bin ich dann einmal in Gedanken an etwas dran, bringen mich Störungen in Rage.....aber am Ende, ist es für mich äußerst zufrieden stellend, und mit der Zeit kommen immer neue Erkenntnisse dazu.
Auch scheint es mir so, dass kaum jemand dies so tut (oder doch?)..........zumindest nicht in dieser Art. So was nennt man dann wohl "Eigenart",.....die Frau so entwickelt, wenn sie älter wird,......was ich natürlich als Fortschritt betrachte.

Dann schaue ich mal wieder aus dem Fenster, beobachte das geschäftige Treiben, denke dabei an Ameisen, die ihren Lebenssinn in der Arbeit sehen.......und warte auf die Post.......
Ich denke über Bücher nach, deren Inhalt,.....dass ich mal wieder mehr Übungen machen müsste......aber dieser Tage befinde ich mich eher in einer Schreibphase......und in Vorbereitung ist ein großer Post, der sich "ganz persönlich" mit Inkarnationen befaßt,.......in Bezug zu meinem heutigen Leben.

Sicher würde ich auch mal wieder gerne malen,......aber im Moment genügt es mir zu wissen, dass ich es kann.......

Ein ziemliches Durcheinander.

4. April 2011

Es schmurgelt wieder

Es war nur die Sicherung.....pppffffffhhhhuuuuuuu, nicht der neue Herd!
Das Mittagessen gibt´s nun morgen. Der Reis ist natürlich super "weich" (matschig), .......ich mach´gleich mit Kaffee und Donats weiter.....und schließe besser das Fenster, denn der Müllberg vorm Haus stinkt wie beim Abdecker.
Jörg.....hat lecker Fertigessen..........grins, bevor er zum Zahnarzt geht.
Was soll´s.....ist halt "einer dieser Tage"!

So viel zu.......

......"nicht drüber ärgern", was nicht zu ändern ist.
Da wollte ich heute was leckeres Kubanisches kochen, war richtig mitten drin im Werckeln und freute mich schon mit dem Geschmack des fertigen Essens auf der Zunge, und dann.........."Ofen aus"!
Keine Ahnung an was es liegt, jedenfalls gibt der Elektroherd keinen Mux mehr von sich.
Der Reis steht eingeweicht, sollte grad´in die Röhre. Fleisch und Soße hatte ich aufgegossen, waren fertig zum kochen.
Nun steht mein schönes Essen unfertig da, und ich quäle mir ein paar Löffel dieses wirklich nicht schmeckende Zeugs rein......Aber, besser als nix.
Wenn Jörg von Arbeit kommt, muss er sich dann mal ein "Mikrowellen-Essen" besorgen......

3. April 2011

Eine der vielen Krankheiten unserer Zeit


Wir wollen alles Angebotene erleben, und das möglichst auf einmal. Das was gestern war ist heute nicht mehr genug. Das neuste Spielzeug für die Kinder, das größere Auto, und wieder die modernsten Möbel oder Klamotten müssen her, damit man was zum Vorzeigen hat, wenn die Nachbarin das neue Kleid mit stolz präsentiert. Die Reise nach Frankreich genügt nicht mehr. Es muss Thailand, Hawaii oder Kalifornien sein……und möglichst zwei mal im Jahr…..vielleicht dann noch ein Skiurlaub extra.

Ein noch größerer Kick muss her, und das möglichst Tag für Tag. Ob es nun die Freizeitgestaltung, das Hobby oder das zu Hause ist….höher, schneller, weiter.

In der Arbeit bewegt man sich eh fast nur noch in der Superlative….mehr geht nicht……….Ich denke da an Krankenhäuser, Altenpflege…usw., wo die Angestellten fast Unmögliches leisten müssen, was zu Lasten der Patienten geht. Personal wird nicht mehr eingestellt. Das ist überall so.

Wir Menschen sind für solche Lebensweisen nicht geschaffen. Diese Art des derzeitigen Wahnsinns ist lebensfeindlich!

Es bleibt keine Zeit mehr bei aller aufgedrückter Arbeit oder Lebensgier für das Wesentliche. Die Tage sind voll gestopft mit unzähligen Terminen. Sogar die Freizeit wird damit bestückt. Es bleibt kaum noch Zeit zum schlafen.

Die Gesellschaft läst uns einfach keine Ruhe…….

Sitzen wir dann geschafft im heimischen Sessel dröhnt uns halb dösend noch der Fernseher zu……keine Stille mehr.

Ich denke es geht nicht darum tausend Dinge auf einmal zu tun und hektisch durch die Zeit zu eilen, so beschäftigt wie möglich zu sein oder auszusehen, sondern sich Zeit zu nehmen um wenigstens Eines davon ganz bewusst und in Ruhe zu tun.


2. April 2011

Frühling


Jetzt endlich auch mal Frühlingsphotos von mir. Es ist alles noch recht spärlich und zaghaft......am wachsen und gedeihen.....noch wenig zu sehen.