30. Mai 2011

Die Geister rufen......

.......und wie sie rufen!
Ihr wundert Euch bestimmt schon, dass es hier ein bisschen zähflüssig geht.

Aber Baba Jaga sagte mir, ich solle meine Knochen suchen..........ich bin auf dem Tripp,....einer schamanischen Reise, nicht ganz freiwillig......aber so ist das nun mal.

Wenn die Zeit reif ist, holen einen die Ereignisse ein, ob Frau nun will oder nicht.
Es ist so ein schönes Gefühl zu wissen, das ich au
f den wirchtigen Weg bin, den Meinen. Genau da soll ich sein.
Erlebnisse, Visionen, Träume, einfach alles paßt so wunderbar zusammen. Unglaubliche Dinge, die keine Zufälle sein können, passieren einfach, und lassen mir schon mal den Mund offen stehen. Mit einem mal sieht Frau so viele Verknüpfungen. Zahlenkombinationen, Paßwörter, die keine zufälligen sind. Tar
okarten, die mir den Weg weisen. Bücher, die zu mir kommen, wo mir schon bei den ersten Zeilen vor staunen ein Licht aufgeht. Filme, die ohne dass ich es wollte einfach da sind, und Gefühle auslösen, die mich das alles noch tiefer erleben und emotionaler beschreiben lassen.
Zusammenhänge werden auf einmal klar,....und ich weiß.....es ist alles richtig, wie es ist!

"Es gibt keine Medizinmänner ohne Medizinfrauen. Ein Medizinmann hat seine Macht von einer Frau, so ist es immer gewesen. Ein Medizinmann steht auf dem Platz des Hundes. Er ist nur ein Instrument der Frau. So scheint es heute nicht mehr zu sein, und doch ist es wahr."
Agnes Whisling Elk
aus "Die Medizinfrau", von Lynn Andrews

28. Mai 2011

Es gibt solche Tage.......

Weißt du, es gibt solche Tage, das spüre ich diese Verbundenheit. Es ist unglaublich. Es ist so viel mehr, wie die körperlichen Sinne erfassen können. So viel mehr........und Worte, sind nicht genug, um dies zu beschreiben. Unsere Sprache ist so klein und nichtig, wenn es darum geht, Gefühle und Emotionen zu beschreiben.
Es ist so unglaublich schön,....und am liebste
würde ich diesen Zustand nie mehr verlassen wollen,......um zurück in diese abartige Normalität zu gehen, die wir uns geschaffen haben, und Leben nennen.
Die Menschen, mit denen ich reden kann, reduzieren sich immer mehr. Man versteht mich nicht. Aber darauf lege ich schon lange keinen Wert mehr. Es ist mir egal, was die Menschen von mir halten. Ich verschwende keine Zeit mehr, nur um höflich zu sein, mit sinnlosem Geplauder, mit Worten, die keinen Inhalt ha
ben, keine Substanz, so wie die Menschen, die sie aussprechen. Es ist nur so traurig zu sehen, zu fühlen, wie unnütz sich Menschen quälen. Es tut weh, im Herzen.
Diese Welt da draußen gibt mir nichts mehr, die Welt der Menschen.
Es ist so frustrierend zu sehen, dass nur wenige bereit sind verstehen zu wollen.

Lieber möchte ich leben wie eine Eremitin, weg von den täglichen Belanglosigkeiten, dem unnützen Lärm und der Geschäftigkeit.
Es gibt solche Tage, da bin ich gern all-ein, mit meinen Gedanken, und mache Reisen, in Anderswelten, wo ich sein darf wie ich bin, und verstanden werde.
Da geht es nicht mehr um die Materie,.....und manchmal,.....vergesse ich darüber sogar die Zeit, und......das Essen.
Und wehe dem, es kommt Einer daher und will mich aus diesen Welten reißen, mit polternden Worten, Erwartungen und Forderungen.

Es gibt solche Tage,.....das ist Frieden in mir,.....und Aufruhr zugleich.
Alles darf sein. Keiner kann mir sagen, was ich denken soll. Keiner!
Ich bin nicht allein,.....ich bin niemals allein.
Es gibt solche Tage, da höre ich die Bäume sprechen, den Wind, die Vögel. Ich fühle die Erde, auf der ich gehe und ihren Herzschlag. Sie ist lebendig. Durchflutet von der Energie, wie alles um mich herum.........und auch ich.
In spiritueller Hinsicht kommen wir alle, kommt alles aus der selben Quelle. In materie-ller Hinsicht gibt es da schon Unterschiede. In einen menschlichen Körper, der eine Evolution durchlaufen hat, machen wir hier und jetzt unsere Erfahrungen.
Kommt der Intellekt dazu, der wie ein eifersüchtiger Ehemann, versucht die Seele vom Körper zu trennen, von ihr fern zu halten, beginnen wir zu leiden. Die Verbindung geht verloren.
Und genau so entstehen die Menschen, mit denen ich nicht (mehr) reden kann.
Es gibt solche Tage,
da lasse ich mich fallen,

in die Flügel der Engel.

Sie sind wie eine Hängematte voller Energie,
...
die mich hält ...in Geborgenheit.
Es gibt solche Tage,

da fliege ich auf den Schwingen der Vögel,

und sehe die Erde unter mir
....als lebendiges Wesen.

Es gibt solche Tage,

da schwimme ich mit den Fischen im Meer,

ohne atmen zu müssen.
Und sie erzählen mir Geschichten,
vom Anfang,
wie alles einmal war.
Es gibt solche Tage,

da ruhe ich in der Erde
,....
ewige Zeit, hart und fest.
Und es gibt solche Tage,

da geht die Zeit verloren,

in der Unendlichkeit des Alls.


27. Mai 2011

Entweiblichung

Die Frauen im Okzident sind kastrierte, neutralisierte Wesen. Das entsteht durch Überwachung und Kontrolle, anstelle von Schutz und Entwicklung. Sie werden zu ganz bestimmten Zeiten ihres Lebens entweiblicht......ungefährlich gemacht,....in ihrer Austrahlung und ihrem Lebensausdruck, so dass es Männer und andere Frauen ertragen können. Diese neutralisierten und funktionalisierten Wesen wandeln sich im schlimmsten Fall in eine harte. böse Frau,....die dann auch wieder unerträglich ist. Aber sie wird patriarchal, gewinnbringend genutzt, und als gut funktioniernde Entweiblicherin eingesetzt. Der Selbsthaß der Mutter verhindert, dass die Tochter eine Frau werden kann. Die Frauen sind auf einen Teilaspekt reduziert, und haben einander dazu gemacht haben. Sie verschwenden einen großen Teil ihrer Lebensenergie darauf, niemals ein ganzes weibliches Ich, eine Frau zu werden.
Die mächtigste Zeit ist die Pubertät, wenn die Menstruation einsetzt. Und immer noch stoßen pubertierende Mädchen auf Schweigens, Scham, Ausflüchte, trockene, sachliche Erklärungen, die den Mädchen nicht wirklich von Nutzen sind. Anstatt eine Zeit der Wildheit zu erleben, wird diese Zeit oft tragischerweise als verwirrend erlebt. Wie können sie verstehen, wenn ihnen Keine erklärt, was da wirklich mit ihnen passiert. Anstatt von den erwachsenen Fraue
n kundig in einen anderen Lebensabschnitt begleitet zu werden, werden ihre Kräfte kultiviert, zivilisiert und nutzbar gemacht.
Sie werden nicht im Kreis der Frauen freudig willkommen geheißen. Sie werden zu kichernden Teenies, wo kaum mehr überhaupt etwas eine wirkliche Bedeutung hat. Später wird dieses Werk an ihren Töchter weiter geführt. Diese Entweiblichung ist die Voraussetzung, dass sich Frauen voneinander entfernen, isoliere
n und isoliert werden. Die Vereinzelung der Frau ist eine Säule des Patriarchats. Es ist, als würden sich Hühner selbst rupfen und an den Hähnchengrill zum Verzehr hängen.

26. Mai 2011

Sehnsucht nach Leben

(Sie springende Himmelsgöttin!)

Es gibt eine dem Menschen immanente Sehnsucht nach Bedeutung des Lebens. Frauen und Männer scheinen das aber ganz unterschiedlich zu empfinden. Es hat nichts mit Esoterik zu tun. Aber alles mit Identität und Spiritualität.

Esoterik erscheint mir als eine männliche Angelegenheit. Ein verkopfter Versuch, sich der unsichtbaren Welt zu bemächtigen, weil das Leben nicht verstanden wird.

Uns Frauen schiebt man oft belächelnd in eine „esoterische“ Ecke, wenn wir unsere innere zutiefst weibliche Spiritualität wieder entdecken möchten. Alles, was nicht verstanden, bewiesen, gesehen werden kann, nennt man Esoterik.

Das Verlangen danach, das Gott weiblich ist, hat dagegen mit dem Wunsch nach Identität zu tun.

Wir Frauen gelangen erst dann an die Quelle unserer Energie, wenn wir den weiblichen Weg gefunden haben. Wenn es wieder Bilder von Göttinnen, und Frauen gibt, an denen wir unsere Schicksal, unsere Bestimmung, und uns selbst erkennen können.

25. Mai 2011

Meine Mutter......

…..ist mir eine Fremde geblieben.

Nie wusste ich was sie denkt, wer sie wirklich ist, nur, was sie an mir nicht mag. Was ich tat, war nie genug,….nie richtig, nur,......beanstandungswürdig.

Wie schade, dass sie mit mir nie reden konnte, obwohl ich es unzählige Male versuchte, viele Jahre lang, bis…….ich es müde und leid wurde nie gehört, und auch nicht verstanden zu werden.

24. Mai 2011

Am Anfang waren die Mütter

„Mater“ bedeutet Mutter. „arche“ ist griechisch, und hatte die ursprüngliche Bedeutung „Anfang“.

Damit ergibt sich die Übersetzung: „Am Anfang die Mütter“.

Erst später erhielt „arche“ die Bedeutung „Herrschaft“. Das geschah in einer Zeit, als die egalitären Strukturen des Matriarchats durch die Herrschaftsstrukturen des Patriarchats ersetzt wurden.

Somit ist es korrekt „Patriarchat“ mit „Väterherrschaft“ zu übersetzen. „Matriarchat“ aber mit „Am Anfang die Mütter“, womit gleichsam das mütterlich-schöpferische Prinzip wieder gespiegelt wird, welches das matriarchale Weltbild durchdringt.


Worte, die mir zu-fallen:
Sangoma, tratitional Healer, Ingwem Mabala.

My heart beat
in the rythem of earth,
in the neighborhood fo wind,
and, for sisters in the water,
from all we came.


Befindlichkeit: Gut....alles im Lot.
Tagesbilanz: ....schreiben/lesen...., ein wenig Staub beseitigen, ....schreiben/lesen......Tennis,....Telefon.

23. Mai 2011

Fortschritt

Will ein Mann auf dem Gebiet der Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Kunst Höchstleistungen vollbringen, wird er mindestens von einer Frau materiell und emotional umsorgt, unterstützt. Dieser Frau kostete das meist ihre Persönlichkeit. Das ist das Opfer, dass Frauen dem so genannten Fortschritt den wir kennen schon viel zu lange erbringen.

Und wie sieht es mit erfolgreichen Frauen aus? Ist da auch ein Mann, der sie unterstützt? Und wie gern,….und wie lange tut er das, bevor er mal lieber seine eigenen Wege geht, und eine andere Frau sucht?

Sind Männer nicht wie Kinder? Ohne Frauen „wären“ sie nicht(s). Selbst als Erwachsene, können sie sich gerne brüsten, ihre Erfolge feiern. Aber wäre da nicht immer „die Frau im Hintergrund“, die ihnen zur Seite stünde, ihnen den Weg bereitet, und hinter ihnen alles wieder aufräumt, würden sie nicht weit kommen, auch keine großen Erfindungen machen, oder sie zu Ende bringen. Die liebende, ergebene, treu sorgende Ehefrau, die noch so nebenbei ein paar Kinder zur Welt bringt.

Fiel mir wieder mal auf, in dem Film „Carl und Bertha“. Was diese Frau seit ihrer Ehe geleistet, unterstützt, und gegeben hat. Ohne sie hätte er seinen Traum nicht verwirklichen können.

Aber das ist wohl in vielen Familien so gewesen,…..und immer noch so….wenn auch auf viele verschiedene Arten. Und da nehme ich mich nicht aus…..in einer gewissen Weise.

Eines bedingt das Andere.


22. Mai 2011

Inkonsequenz oder/und glücklich sein

Wie oft haben wir die ach so „guten Vorsätze“, und dann…… ein „schlechtes Gewissen“, wenn wir sie nicht einhalten.

Aber was soll´s? Weg mit dem „schlechten Gewissen“! Wir können uns alles verzeihen!!! Ja, ich mein´das völlig ernst!

Warum nicht mal einen Bissen Wurst oder Fleisch? Wenn uns danach ist....in Maßen natürlich. Der Körper verlangt nach dem, was er braucht. Klar, denke ich dabei an die Tiere, denn ich schmecke sie ja nur all´zu deutlich heraus…..und davon abgesehen…..noch viel mehr. Wenn alle so wenig Fleisch essen würden…….

Gut, die Vegetarier und Veganer opfern sich für uns alle. Hat das schon so viel in der „Groß-Produktion“ geändert? Und Kleinbauern, Eigenversorger gab es schon immer, mehr oder weniger.

Und warum nicht mal wieder ein Eis oder Schokolade essen?

Warum sollte ich mir alles versagen? Wir sind in der Lage uns kleine Freuden leisten zu können, jedenfalls die meisten von uns. Sind wir doch einfach mal glücklich drüber!

Natürlich sollten wir wissen, was unserem Körper schadet oder nicht. Aber…..ist das heute noch „so“ einfach zu ent- und unterscheiden, wo fast täglich neue Skandale aufgedeckt werden, was angeblich in unserem Essen ist oder auch nicht? Von der Umweltverschmutzung- und –zerstörung mal ganz zu schweigen. Und wie viel davon glauben wir, auch von „Dem“, was uns die netten Herren Wissenschaftler so vor die Nase setzen?

Vielleicht wache ich morgen auf und bin tot. Was dann?

Natürlich sollte man „auf dem Teppich“ bleiben, sich nicht in Schulden stürzen, nicht maßlos werden…..mit was auch immer.

Das, ist nicht gemeint.

Mancher empfindet es als größtes Glück anderen zu helfen. Wenn das sein Wunsch ist,….bitteschön!

Wobei man helfen und helfen auch unterscheiden muss. Wie viel Schindluder wird jetzt immer wieder mit diesem Wort getrieben! Da fallen uns doch bestimmt ein paar Beispiele ein.

Auch „Konsequenz“ ist abzuwägen,…..der jeweiligen Situation anzupassen……und sich nicht die Freude am Leben verderben zu lassen.

Wie oft habe ich doch den Satz schon gehört:

„Der hat sein ganzes Leben gequalmt, gesoffen und gehurt…..und ist mit achtzig Jahren einfach Tod umgefallen. Aber ein anderer hat sich sein Leben lang bemüht so gesund wie möglich zu leben, und ist bereits mit vierzig gestorben.

Liegt einfach am „Glücklich sein“, an der Liebe im Herzen. Könnt Ihr mir glauben!

Nachtrag:

Ich glaube man sollte froh sein, wenn man alles essen kann. Wie viel Menschen haben nicht diese Möglichkeit, aus welchen Gründen auch immer.

Da wird ein Gleichgewicht in der Seele gesucht. Aber nicht nur sie braucht Gleichgewicht. Wir bestehen aus Körper, Geist und Seele, die eine Einheit sind.

Was nützt es, wenn 2-3 % der Menschen überhaupt kein Fleisch essen, und die anderen umso mehr. Das ändert nicht das „Poruktions-Verhalten der Mächtigen. Es sind immer noch zu wenig Bauern die es versuchen, und denen wird es nicht immer leicht gemacht wird. Da werden mal die falschen Felder besprüht und eine ganze Bio-Ernten vernichtet.

Wo gibt es schon das Ideal? Zu viel, oder zu wenig, egal von was, war noch nie gut. Wir müssen uns nichts mit Macht abgewöhnen und uns so zu „Spezialisten“ machen, die in der Evolution wenig Zukunft haben. Da ist die Vielseitigkeit gefragt.



21. Mai 2011

Das neue Auto

....eben gerade abgeholt.....vom überglücklichen Jörg......
....und gleich mal nach Lichte gefahren......bevor er auf die Spätschicht geht......
....weil der Sohnemann heute Geburtstag hat, seinen 26........
......und da fangen die Männer auch gleich das Fachsimpeln an.....

20. Mai 2011

Die viel gepriesene (amerikanische) „Freiheit“,……

…..die die Mächtigen propagieren lassen, die angepriesen und in alle Welt verkauft wird…..und sei es….mit Gewalt.


Die Freiheit arbeiten zu dürfen, bis man tot umfällt.

Die Freiheit einer Gemeinschaft anzugehören, wo der Einzelne nichts zählt.

Die Freiheit aus hundert Fernsehprogrammen wählen zu dürfen, die Dich lenken im Denken.

Die Freiheit zwischen unzähligen Sorten Foot wählen zu dürfen, die nicht nähren.

Die Freiheit, elendiglich zu Grunde zu gehen, wenn Du keine Krankenversicherung hast, und durch`s soziale Netz fällst.

Die Freiheit als menschlicher Abfall im Bandenkrieg am Rande der Gesellschaft erschossen zu werden.

Die Freiheit für Ehr und Vater-Land in sinnlosen Kriegen zu sterben, wo Du für die Mächtigen noch mehr Land zum ausbeuten erobern darfst.

Die Freiheit die Oberhäuper wählen zu dürfen, die Dich regieren, aber doch nichts zu sagen haben, und nichts für Dich tun als Gesetzt zu verabschieden, die Dir nur wenig nützen.

Die Freiheit Banken auszurauben, um endlich den Reichtum gerechter zu verteilen……und dafür Deine „Freiheit“ zu verlieren.


Das „System“ muss geändert werden!!!


18. Mai 2011

Frauen und Wahrheit

Ich zitiere wirklich selten. Aber das ist es wert, zitiert zu werden:

„…..wenn eine Frau etwas Sinnloses tut, tadelt sie niemand, tut sie etwas Schädliches, suchen wenige sie zu hindern, doch wenn sie versucht, der Göttin ähnlich zu sein und andere zu ermutigen, werfen ihr alle, die Gewalt besitzen, Verderbtheit vor. So ist Wahrheit lehren gefährlicher als mit brennender Fackel eine Pulverkammer zu betreten“

Tsiang Samdup

The Book of Sayings


17. Mai 2011

Die Tiefgründigkeit.........

…..scheint in dieser Zeit verloren gegangen zu sein.

Auf Twitter und Fascebook (was bedeutet hier in diesem Zusammenhang eigentlich „soziales Netzwerk“?)…..ein „schnelles“ Hallo, ein glitzerndes Herzchen, ein oberflächliches Geplänkel. Tausend Klicks und tausend Freunde……die keine sind, und nur selten zu welchen werden.

Es ist ja auch so einfach, so bequem. Man geht gern einem längeren Gespräch aus dem Weg….“Keine Zeit“…..muss noch hier und da ein Sternchen hinterlassen, bin ja ach so beschäftigt. Ja „beschäftigt sein“ ist der Trend. Die Welt ist vernetzt. Es ist nicht nötig sich mit etwas näher zu beschäftigen, auch nicht mit einem anderen Menschen.

Flüchtige virtuelle Begegnungen. Über welche Themen wird gesprochen. Was ist der Trend? Was ist inn? Was ist gerade angesagt? Kommt das nicht unserer Konsumgesellschaft sehr entgegen?! Und alle rennen und kaufen,….um den Trend nicht zu verpassen. Schneller Konsum, auf unsere eigenen Kosten.

Der einzelne Mensch selbst bleibt dabei auch auf der Strecke, bleibt an der Oberfläche.

Bei so viel Zeit-losigkeit bleibt man natürlich „oben“, schwimmt, surft auf und mit der Welle, anstatt auch mal abzutauchen „in“ die Zeit-losigkeit, die verdreht ist, wie vieles andere, mit dem aufgeblähten Bauch nach oben treibt sie dahin.

Nur wenige Menschen machen sich noch die Mühe in die Tiefe ihrer Seele zu blicken, und erkennen „zu wollen“….wissen nicht mal, dass sie eine haben…..und wundern sich, wenn sie ausbrennt. Lächeln dich mitleidig an,…..wenn du sie danach fragst……sie erwähnst…..die Seele. Ist nicht cool genug……ist was für Warmduscher…….Aber mal ganz ehrlich…..wie viel Leute duschen wirklich kalt??

In die eigene Tiefe zu gehen mach Arbeit, ist nichts für Denkfaule, und auch nichts für Oberflächliche. Denn dazu braucht man Zeit, Muse und Stille, die es kaum noch gibt, die man ja nicht hat….bei all´den flüchtigen Geplänkel, der Prahlerei, dem Teleshopping, Shows und Talk-Runden…..und den tausenden nichts sagenden Worten über Moden, Trends und An-gesagtes. (WER sagt eigentlich „an“?!)

Und wer weiß,….was man da findet,….wenn man in die die Tiefe, die Stille geht…...an Unbequemen,….was man gar nicht finden will……

16. Mai 2011

Wo sind die wirklichen Ursachen?

Ich habe nun mal die Angewohnheit den Dingen auf den Grund zu gehen.

Warum gibt es Kriege?

Warum so viel Angst und Existenzängste?

Warum so viele Krankheiten?

Warum gibt es Hunger, Mangel auf dieser Erde, der nicht zu sein braucht?

Warum „brennen sie aus“, die Menschen?

Warum so viel Gewalt?

Warum zunehmende Selbstmorde?

Warum vergiften wir unsere Mutter Erde?


Politisch gesehen, sind es nur die paar wenigen Familien, die den Rachen nicht voll genug kriegen….im wahrsten Sinne des Wortes „kriegen“.

Aber auch die Politik entspringt einer gewissen Gesellschaftsform.


Egal, was es auch ist, gehe ich zurück und suche die Ursache, komme ich immer wieder zu dem selben Schluss. In einer matriarchaleln Gesellschaft, wäre das nicht passierte.


Die Ursache des Leidens ist das Patriarchat!


15. Mai 2011

Ein Mensch nimmt sich das Leben

Aus gegebenen Anlass, ein paar Gedanken zu einem sinnlosen Tod.

Gestern passiert,…ein Bekannter.

Noch vor einem guten Monat schrieb ich drüber , wie auf dem Nächsten rum getrampelt wird (Link!!!), wie Menschen, die ach so gute Kumpels waren, andere fertig machen, ihnen Morddrohungen schicken, oder die Aufforderung sich doch bitte selbst wegzuschaffen. Und das wegen Nichtigkeiten! Eifersucht, gekränkte Eitelkeit….was auch immer.

Und GENAU DAS ist jetzt passiert. Ein junger Mann hat sich umgebracht, sich das Leben genommen, vor den Zug geworfen.

Warum?

Wer keinen Sinn mehr im Leben sieht, und sich umbringen will, der tut es. Da helfen auch keine Gespräche, keine Ärzte, keine Medikamente, …..wie man sieht.

Er war bereits in ärztlicher Behandlung, und nutzte seinen ersten freien Tag, um seinem Leben endgültig ein Ende zu setzen.

Wie schlimm, und was muss da alles zusammen kommen, um so was zu tun???

Der Rachefeldzug seiner Exfreundin ist voll gelungen. Gratulation. Ihr habt es geschafft!

Ein hoher Preis, ein sehr hoher Preis, für das schlechte Gewissen, das diese Leute jetzt bis an ihr Lebensende haben werden.

„Gute Reise“ lieber M.

(Link!)

Ich konnte dir leider nicht helfen. Es tut mir leid.

Wir sehen uns…..später…….

14. Mai 2011

Forscherin, Prähistorikerin und Anthropologin……

Marija Gimbutas (Link!!!) erforschte die Frühgeschichte Europas. Sie konnte eine matriarchale Kultur, die Städte und Dörfer baute, und in erster Linie Ackerbau betrieb, nachweisen. Diese Kultur schuf Kunstgegenstände von großer Qualität und Lebendigkeit. Das Leben war von einem umfassenden Ritualsystem geprägt, und war friedlich. Es gab keine Hieb- und Stichwaffen noch befestige Siedlungen.


Die Verehrung der Göttin stand im Mittelpunkt dieser alteuropäischen Gesellschaft. Die unzähligen Göttinnenstatuetten, die quer über ganz Europa verteilt gefunden wurden, sind Zeugnis dafür. Abbildungen von Frauen, die rituelle Handlungen durchführen, ist ein Hinweis auf die zentrale Bedeutung der Frau in der Religion.


Die alteuropäischen Völker, die so friedlich lebten, war eine leichte Beute für die Kurgan-Völker, die etwa 4000 v.u.Z. aus dem Osten einfielen. Diese halbnomadisierenden und kriegerischen Hirtenvölker waren schon patriarchal und hierarchisch organisiert. In drei Wellen fielen sie in Europa ein, unterdrückten und assimilierten die alteingesessenen Völker.

Ab diesem Zeitpunkt änderte sich die Gesellschaft und Kultur radikal!

13. Mai 2011

Hier fehlt ein Post........

.....aber vielleicht kommt er doch noch zurück......

Ich lasse den guten Leute mal noch etwas Zeit.....ihn wieder zu finden.

Danke!

Nachtrag: Wenn der Post bis morgen nicht auftaucht, werde ich versuchen ihn zu rekonstruieren.

11. Mai 2011

Lügen

Es gibt tatsächlich Menschen, denen ihr ganzes Leben eine Lüge ist. Und deckt man eine auf, erfinden sie die nächste. Nur, um ihr Lügengerüst aufrecht zu erhalten.
Das muss doch sehr anstrengend sein.
Das verrückte ist, dass es für sie keine Lügen sind. Deshalb kommen sie auch immer sssooo glaubwürdig rüber, und man zweifelt an sich selbst.

Befindlichkeit: .....ein wenig difus. Da ist es am besten.....Lapi an, und schreiben.
Worte, die mir zu-fallen:
Jerchy, der kleine Bär
come from far away.
Er grüßt seine Eltern,
and stay forever here.

Tagesbilanz: Eine Überraschung mit der Post. (Danke!) Vertelefonierte Zeit, die mir fehlt(aber interessant). Und wieder nicht gemacht, was ich mir vorgenommen habe.

10. Mai 2011

Und kaum wächst ......

.....ein Hälmchen Gras,......sind die Rasenmäher nicht weit.
Da muss doch endlich wieder Ordnung gemacht werden, in der Natur.
Wie kann das Gras nur sssooo wild durch die Gegend wachsen. Kennt es die Ver-Ordnung nicht?

Dieses Unkraut. Dieser Wildwuchst,.......wird ausgemerzt. Am besten gleich Salz drauf. Das Zeug weg ätzen,....da zwischen den Gehwegplatten. Das gehört doch da nicht hin.

Wir stutzen unsere Natur mal schön zurecht.
Kann man´s nicht einfach mal "sein lassen"?


Geträumt:
Im Traum hab´ich geträumt, ich wollte den Traum nicht vergessen.

Befindlichkeit:
Müde, aber sonst o.k.

Worte, die mir zu-fallen:

Sonnenschein blitzt im geschliffenem Kristall
und wird zum Regenbogen Wall.
Springt man da nicht schnell genug,

gibt es keinen Flug.


Tagesbilanz: Früh zur Massage. Daher wird heute Frühstück und Abendessen getauscht. Mittag,....gab´s lecker Kürbispuffer....hmmm......(machen aber viel Arbeit).
Total warm heute!

Ein Buch will fertig gelesen , und eine Geschichte geschrieben werden....

Für Dich, liebe Gabi



Ein Foto vom "Draußen",....
Und ein Foto vom "Käse"......der heute mein Frühstück war.

9. Mai 2011

Ein neuer Morgen und seine Alltäglichkeiten

Es ist schön morgens aufzuwachen und den ganzen Tag noch vor sich haben.
Ein neuer Morgen, eine neue Chance.
Ein Tag, den Frau füllen kann, mit was sie möchte.
Es mag sicher ein paar Verpflichtungen geben.....die kann man auch verschieben...lach.....
Nein, natürlich nicht alle. Ist doch klar.

Also, ein neuer Morgen beginnt erst mal mit einem guten Frühstück!
Davor die Pflege, und die Atemübungen. Danach können Pläne gemacht werden.
Meist ist der erste Gang zum Lapi. Aber heute werde ich versuchen, auch mal wieder ein Buch zur Hand zu nehmen......oder Tennis schauen?
Jörg schläft noch. Eine extra Nachtschicht, muss er heute arbeiten.
Wenn er aufsteht, ist noch einkaufen angesagt.
Mittag? Hühnerfrikasse.......

Euch allen einen schönen Tag!!!!