30. Juni 2011

Gewittermagie



Gestern haben sich die Donnerwesen lauts
tark zu Wort gemeldet.

Oja hat Blitze geschleudert und Shango seine Trommel geschlagen.

Auch die Wasserwesen haben es gut mit uns gemeint. Sie waren neugierig, haben einen Weg auf unseren Balkon gefunden, und sind von der Decke getropft. Sie wollten sich wohl mit der dort liegenden Steckdose verbinden und auch mal Blitze machen üben.

Der schöne weiche, durchsichtige Gardinenstoff schien ihnen zu gefallen. Mit dem haben sie sich gleich verbunden. Und hätten sie nicht versucht es dem Donner gleich zu tun, und wären auf die Leiter getropft, hätte ich sie gar nicht bemerkt.

Deshalb ist es seit heute auch wie auf dem Bahnhof hier. Da klingelt das Telefon, und dort die Tür. Ich hatte natürlich gleich in der Wohnungsverwaltung Bescheid gesagt.


Dann ist die Es-läuft-heute-nicht-wie du-willst-Energie auch noch auf Blogger übergesprungen. Es war heute Morgen kein Post in den Blog zu bekommen.

Aber, ich will mal nicht meckern, Jörg hat mich zur Physio gefahren, und es hatte auch gerade aufgehört zu regnen, was mich wieder mit den Wasserwesen versöhnt. Die wollen halt auch ihren Spaß.

Eltern und Sohn haben wir in Lichte auch noch mal kurz besucht.

Irgendwie überschlagen sich heute die Ereignisse, ...….keine festen Regeln,...….ständig ändert sich alles…......kein Plan.

29. Juni 2011

Quotenregelung


Was nützt die Quotenreglung für Frauen? Was nützt es Frauen durch Männer zu ersetzen, wenn sich das System dahinter nicht ändert? Die Frauen, die in Machtpositionen sitzen spielen auch nur nach patriarchalen Regeln. ……...und dann wird gesagt......"Die sind doch auch nicht besser,....Die sind noch schlimmer." Na klar sind sie das. Sie stehen unter dem Selben, und oftmals unter noch größeren Druck wie Männer an denselben Positionen, …….und sind sie etwa mitfühlend, versuchen etwas für die Menschen zu tun, und bestehen dadurch nicht, wird ihnen bewiesen wie unfähig sie sind. Egal, was Frauen in leitenden Positionen tun, solange sie es in dem bestehenden (im patriarchalen) System tun, wird es keine wirklichen Verbesserungen geben, zum scheitern verurteilt sein.


28. Juni 2011

Urlaub

Ich glaube, es geht im Urlaub nicht nur darum weit fort zu verreisen, sondern einfach auch mal alle alltäglichen Verpflichtungen hinter sich zu lassen. (Vor allem für die Frauen). Nicht ständig präsent sein zu müssen. Nicht ständig tun zu müssen. Einfach mal bekommen zu können, nehmen zu können, einen freien Kopf zu haben……alle Viere von sich zu strecken.

Tja,….ein Luxus, den sich im Alltag keine Frau leisten kann…...vielleicht mal für ein paar Stunden, wenn,…..die Arbeit getan, die Kinder im Bett, und der Mann versorgt ist.

In Krankenhäusern habe ich immer wieder erlebt, wie Frauen sich darüber freuen, wenn sie sich mal um nichts kümmern müssen, das Essen einfach serviert wird. Sie bedankten sich beim Personal, weil sie’s einfach nicht gewöhnt sind, dass auch für sie mal was getan wird.


27. Juni 2011

Politik?


Hat „man“ immer noch nicht geschnallt, dass es nix bringt Politiker immer wieder auszutauschen? Die Situation bleibt die Gleiche, oder führt immer wieder in das Selbe Dilemma.

Wahlen? Für die Katz! Die dahinter sind das Problem.

Und sollte es ein/e Politiker/in doch mal wagen was für die Menschen zu tun,……dann hat er/sie mal ganz schnell einen Skandal am Hals,….da wird gegraben, bis man was findet, und notfalls was erfunden. Hält er/sie dann immer noch nicht die Klappe, sollte er sehr vorsichtig in seinen Wagen steigen…..Wer würde da nicht aufgeben,….und lieber „das“ nehmen, was einem geboten wird.

Ich kann’s nicht oft genug sagen……es wird einfach von den meisten nicht erkannt, wo die Ursachen des ganzen Wahnsinns da draußen liegen.

So viel Leid in unzähligen Varianten,…. das nicht sein müsste, und so lange schon,……

Wie zum Beispiel der Hunger, der auch nur eine Auwirkung der Politik der Mächtigen ist. Denn es gibt genug zu Essen auf dieser Erde. Da braucht keiner zu verhungern!

Nur,...wer ändert's?


26. Juni 2011

Nix mit relaxen


Wenn ich mir schon mal was vornehme........

Zeit zum relaxen gab’s wieder mal nicht. Es war alles andere als ruhig und erholsam. Geschlafen hab’ ich auch nicht viel. Vier Stunden pro Nacht sind zu wenig. Heute früh hab’ ich dann endlich mal ausgeschlafen…..Und immer noch ist da die innere Unruhe. Nach unangenehmen Diskussionen ist es eben schwer wieder Ruhe zu finden, und in’s Gleichgewicht zu kommen.


Ich hatte mir echt vorgenommen das Wochenende mal ein bisserl ruhiger angehen zu lassen. Hatte Lust auf lesen und Tennis-Kassetten. War aber nix…..wie so oft….......

Wimbledon wird ja leider auch von keinem öffentlichen Sender übertragen. So hab’ ich mir halt das Neuste, die Ergebnisse,….. aus dem Internet geholt. Da geht’s wieder mal nur um’s Geld. Schade eigentlich……Das kann einer die Freude verderben.

Jörg geht’s nicht gut, und er wird wahrscheinlich morgen zum Arzt gehen müssen. Pfff……

Aber vielleicht kann er ja wenigstens mal ein Essen kochen….oder wir kommen endlich mal wieder dazu ein Stück spazieren zu gehen,…..im Wald. Ich brauch da nämlich noch ein paar Zweige…..und Kräuter….und so……für einen Kranz,……., den ich dann (mit der Hühnerkralle) an die Wohnungstür hängen will. (Wenn fertig…kommt’s Foto.)


23. Juni 2011

Nach Vollmond

Die Zeit nach Vollmond bringt mir immer eine merkwürdige Energie. Sie schüttelt mich durch, verwirrt mir das Hirn, lässt mich unschlüssig und unruhig werden.

Es ist etwa so, als würde ich vor einem riesigen Berg Arbeit stehen, und tagelang drauf starren, ohne mich auch nur einmal bewegen zu können.



Wetter: Gestern übelstes Gewitter und Regenschauer. Dann wieder Abendrot. Heute kühl und bewölkt, und regnerisch.

Befindlichkeit: Ein bisserl kopflastig.. Ist ja auch kein Wunder. Der Mond steht im Widder. Sonst, o.k.
Tagesvorhaben:
Der Plan für den Tag will sich irgendwie nur schwer in die Tat umsetzen lassen. Aber muss ja sein. Jörg hat heute frei, und da wird nun mal eingekauft. (Ich freu' mich auf meinen Käse!) An's Saubermachen will ich gar nicht denken.......wird nach...??? verschoben.....

So nebenbei bemerkt........die "kleinen Fotos" sehen bescheiden aus. Ich arbeite dran,....dass sie wieder größer werden.....fals möglich......

22. Juni 2011

Keine gute Stimmung



So richtige Sommersonnenwend-Stimmung kam gestern nicht auf.
Lag wohl auch am Wetter. Erst abends kam die Sonne mal kurz hinter den Wolken vor.
Und Zeit zum besinnen, bewußt machen, war da auch nicht viel.
Es ist wie mit dem Malen, zwischen Kochtopf und Leinwand renne ich nicht mehr mit dem Pinsel hin und her. Frau braucht Ruhe, Muse, um kreativ zu sein, sich einzufühlen zu können. Und das geht bei mir nicht auf Knopfdruck, von einer Sekunde auf die andere, und schon gar nicht, wenn ich im Hinterkopf noch die täglichen Verpflichtungen habe.
Also,....nix mit "Feste feiern wie sie fallen". Dann eher Feste feiern wie man Zeit hat, oder/und das richtige Gefühl dafür hat.

Meine Karten, die ich gestern aus meinem Tarot gezogen habe. Null, die Wanderin oder der Narr. Acht, die Kraft, der Urquell, und Morgan steht für die Mutter der Luft.


Skydrive, wo ich meine Fotos liegen habe, hat seine Plattform geändern. Kommen wir jetzt wieder in die Steinzeit zurück und binden Cods ein. Die URL gibt es nicht mehr zum hochladen. Also kann ich die Fotos auch nicht verändern, weder größer noch kleiner machen, und auch nicht die Mitte, rechts oder links festlegen. Oder bin ich nur zu blöd?
Da will ich schnell mal einen Post schreiben.....Post geht, aber Bild nicht!
Ich knall jetzt einfach die Fotos rein, die ich für heute vorgesehen hatte. Entschuldigt bitte! Mag's aussehen wie's will...mir reichts jetzt!

20. Juni 2011

Der Tod im Altersheim

Ist an sich ja nix Ungewöhnliches, aber........
Wie kann es sein:
- dass alte, demente Menschen 1 Stunde unter der heißen Dusche vergessen werden, dass sie an ihren Verbrühungen wenig später sterben?! Obwohl sie geschrien haben, und gehört wurden, und angeblich jede halbe Stunde nach ihnen gesehen wird.
- dass alten Menschen, die Nase zugehalten wird, damit sie schlucken, wenn sie nicht essen wollen?!
- Dass alten Menschen mit Gelenkverschleiß und steifen Gliedern, die Beine auseinander gedrückt werden beim windeln, dass die Gelenke krachen?!
- dass alte, demenzkranke Menschen so lange gewendet und in ihrem "Inkontinenzmaterial" (ihrer Scheiße liegen) gelassen werden, bis es wirklich voll ausgelastet ist, und sie dann offene Stellen bekommen?!
- dass alte Menschen misshandelt werden, getreten, dass sie Hämatome haben?!
- dass es wichtiger ist, allen Schreibkram zu erledigen, anstatt sich den Menschen zu zu wenden?
- dass viel zu wenig Personal in den Schichten ist?
- dass solche Alten- und Pflegeheime so gut "sparen"?, dass sie oftmals Gewinne einfahren?
- dass Pfleger, die sich wirklich um die Alten sorgen und sich um sie kümmern, gemobbt werden?!


(Woher ich das weiss? Von jemand, der dort gearbeitet hat.))

Solche unmenschliche, unwürdige, demütigende Behandlung hat niemand verdient.....und....wir werden alle alt........

19. Juni 2011

Der magische Moment

Mich sammeln.......

Etwas treibt mich in's Mystische,
alte Geschichten steigen auf,
wollen gefangen und festgehalten werden.
Wesen kommen auf mich zu,
Engel, Feen, etwas, was Flügel hat.
Große und Kleine,
neblich trübe, Durchsichtig,
auch dunkle, warme, Feste.
Wohlfühlwesen, Schwebende,
Gehende, Kriechende, Abstürzende.
Sie lachen.
Alles ist möglich. Alle sind da.

Ich muss nur an sie denken.

Die Steine in den Schalen blinzeln mich an,
wollen gehalten, berührt, angesprochen werden.
"Leg' uns aus. Leg' einen Kreis,
setz dich hinein. Wir schützen dich.
Wir erzählen dir Geschichten.....
.....und die Göttin der Zeit bewegt ihre Arme.

Lässt mich vergessen, und fliegen,

Strukturen berühren, die mir fremd sind,
wahrnehmen, was ich noch nicht kenne.
"Du hörst nie auf zu lernen",
hallte es durch den unendlichen Raum.

Mein Herz klopft,

ich fühle es ganz deutlich.
Wum, wum, wum.....
Ich bin in meinem Körper zurück.


18. Juni 2011

Das politische System des Matriarchats

Entscheidungen fallen durch Konsens, also durch Einstimmigkeit.

Die Sippenmütter spielen eine entscheidende Rolle bei der Entscheidungsfindung. Sie führen die eventuell entgegengesetzten Standpunkte zusammen, was ihnen auf Grund ihrer natürlichen Autorität auch sehr oft gelingt.

Was ist nun „natürliche Autorität“?

Sie beruht auf dem Vertrauen, welches die Sippenmitglieder, auf Grund des familiären Bandes der Sippenmutter entgegen bringen. Und da schließlich das wichtigste für eine Mutter das Glück ihrer Kinder ist, wird man ihr nicht so schnell Eigennutz unterstellen.

Die natürliche Autorität beruht auf der Kompetenz der Sippenmutter, die sie sich durch Lebenserfahrung angeeignet hat. In diesem Sinne besitzt sie Macht, aber NICHT im Sinne des Patriarchats. Die Macht als Herrschaft über andere definiert.

Und,….alle Sippenmitglieder werden in die Entscheidungen mit eingebunden.

Patriarchale Macht braucht Erzwingung, Machtinstrumentarien, und Durchsetzung. So wird hier ein ganzer Apparat aus Polizei, Justiz, Ämtern und Behörden gebraucht. Mit deren Hilfe halten Herrschende ihre Herrschaft aufrecht! Diese Art von Macht bildet Klassen, weil sie ziwchen Herrschenden und Beherrschten unterscheidet.

Die natürliche Autorität der Sippenmutter hat solche Erzwingungsstäbe nicht nötig. Das Annehmen von Ratschlägen beruht auf freiwilliger Akzeptanz. Im Notfall spaltete sich eine Gruppe ab, die aber nie an der Abspaltung gehindert wird.

Wie in großen, wird auch in kleinen Bereichen verfahren. Wie zum Beispiel im Dorfrat. Jede Sippe schickt ein Mitglied dorthin. Das kann die Sippenmutter selbst sein, aber auch oft der Bruder der Sippenmutter. Die Delegierten fällen jedoch keine Entscheidung. Sie tauschen Positionen aus, und gleichen Positionen an. Es wird so lange zwischen den Clanhäusern hin und her gegangen, bis ein Konsens gefunden wurde. Die Delegierten des Dorfes sind Kommunikationsträger, nicht Macht- und Entscheidungsträger. Also, wird die Politik nicht im Dorfrat, sondern in den einzelnen Sippenhäusern gemacht.

Bei einem derartigen Verfahren werden Minderheiten nicht regelmäßig durch Mehrheiten überstimmt.

In matriarchalen Gesellschaften geht die Entscheidungsfindung von der kleinsten Ebene hin zur größten funktionierenden. Also, von unten nach oben,….und NICHT umgekehrt!

Dadurch ist eine politische Machtanhäufung NICHT möglich. In genau diesem Sinne sind Matriarchate Herrschaftsfrei!

So werden Entscheidungen im kleinsten Familienverband getroffen.

In den Matriarchaten folgen die politischen Spielregeln den matriliniearen Verwandtschaftslinien. Man kann es auch regulierte Anarchien nennen. Das heißt, es sind Gesellschaften, die ohne Herrschaft nach bestimmten Spielregeln funktionieren.

Die Mater, die Mutter, das weibliche Prinzip herrscht nicht, sondern prägt das gesellschaftliche, kulturelle sowie das religiöse Leben.

Man könnte sagen, die Mater dominiert es, aber….und DAS ist der entscheidende Unterschied,….NICHT im hierarchischen Sinne.

16. Juni 2011

Bilder von früher, und unmenschliches von heute






Zum Thema: Arbeitssklaven:
Unmenschliche Zustände!

An Fließbändern brechen Frauen zusammen, weil sie die Arbeit nicht mehr schaffen, die Bänder viel zu schnell laufen, und ihnen die Hitze von über 50 Grad in den Hallen zu schaffen macht. Und das sind keine Einzelfälle! Passiert fast jeden Tag.

Die „Zeitarbeitnehmer“ (Leiharbeiter,...Tagelöhner) werden immer wieder in unterschiedliche Betriebe geschickt, was ja an sich nicht das Problem wäre, wenn da die Pausentage, die zwischen den Schichten liegen eingehalten würden,......und nicht einfach mal wochenlang durch gearbeitet würde.

Eine Frau erzählte, dass sie die vollen acht Stunden durcharbeiten musste, ohne auch nur eine Pause, ohne essen und trinken zu können. Sie durfte ihren Platz am Fließband nicht verlassen!

Wo, frage ich, „wo“ gibt es denn so was?????????


Wer die Klappe aufreißt, sich beschwert, fliegt raus!

Wer krank macht, nicht mehr kann,….fliegt raus!


Erst heute rief eine Bekannte an, die völlig im Stich gelassen wird. Sie wohnt in einem alten Haus, und hat ein Kind zu versorgen. Bekommt jetzt keinen Pfennig vom Arbeitsamt, und….ist mit samt dem Kind nicht mehr krankenversichert. Sie hat die Rente beantragt, und soll aber so wieder in ein Arbeitsverhältnis gezwungen werden, dass den Rentenantrag nichtig machen würde.

Ja,....sie hat zum Glück einen Freund, der sie unterstützt, aber....sein Geld, wird mit angerechnet, weil er in ihrem Haus wohnt.


Sind wir wieder im alten Rom angekommen?

Nein,….noch viel schlimmer!


Generalstreiks sind in Deutschland verboten……und wer dem zuwider handelt……..

Wer macht hier eigentlich die Gesetze?....und für wen?

14. Juni 2011

Weitere Fotos vom Klostergelände,....und mehr....









Worte, die mir zu-fallen:
Bärenfell und Schlangenhaut
Die Höhle ist im nu gebaut.
Geborgen sein im Mund der Erde,
wo ich Eins mit ihrer Seele werde.

Befindlichkeit: Die üblichen Wehwechen
Geträumt: Von Mühlsteinen, die mit rein physischer Kraft nicht zu bewegen sind. Der Hinweis auf.....andere Kräfte (vermehrt) einzusetzen.
Tagesbilanz: Ich mach' mir den Tag so schön wie möglich.

Kurz bemerkt: Gestern eine Doku über die "frühen Menschen" gesehen ( bei n-tv). Da war doch tatsächlich zwei mal die Rede von einer "Klanmutter"! Das bezog sich aber auf die Neandertaler, die ja nun lt. derzeitigem Wissenschaftsstand, ausgestorben sein sollen. So richtig sicher ist man sich da nicht wie weit Die überhaupt entwickelt waren. Und aus Mangel an Fleisch, aßen sie die kränkelnde Klanmutter dann auf.
Bei den Cro-Magnon-Menschen....kein Wort mehr davon, von denen wir ja abstammen sollen. Da sah man nur Männer, die den Laden schmissen.


13. Juni 2011

Weitere Bilder vom Kloster Veßra

Na dann,....gehen wir durch das Tor in eine "andere Welt".
Dieses Tor hat irgendwas Besonderes......so rein energetisch gefühlt........der Jörg hat aber nix weiter bemerkt, und schlüpfte einfach so durch den Bogen......
Die Räume sind sehr orgin(ell)al eingerichtet, so richtig echt, als würde dort noch gewohnt.

In einem der Häuschen war auch eine Ausstellung der Malerin und Garfikerin Johanna Krapp.




......und es gibt noch ssssoooooo viel mehr Bilder, die demnächst auch noch kommen.......

12. Juni 2011

Die ersten Bilder......

.....vom Ausflug zum Kloster Veßra.
Bei bestem Wetter gegen 9.00 Uhr losgefahren.......
......zum Glück, denn da war´s noch nicht so warm........
....und die meisten Leute kamen erst gegen Mittag.
Nach ein paar Stunden laufen, durch das ziemlich große Klostergelände, war´s dann auch genug für mich. Noch eine Stullen einwefen, und wieder zurück. Die Fahrt dauerte jeweils nur eine Stunde.......mit dem "Auto",....lach......war´s richtig schön.
Und noch ein leckeres Eis.....
Alles in allem,....ein schöner Tag.


Weitere Fotos folgen........

11. Juni 2011

Heute Morgen.....

.....bin ich ungeduldig mit mir selbst,.... lustlos, hab' keinen Antrieb,...irgendwie k.o. Alles ist so bääää......
Noch so zwei Stunden, von sieben bis neun, hab' ich im Bett dahingedöst,......und am liebsten wär' ich gleich liegen geblieben.
Hab' mir keine Zeit für die allmorgentlichen Übungen genommen, gleich den Lapi angeschaltet,....und nur ein Müsli gegessene, dass immer noch zur Hälfte neben mir steht.

Lust zum kochen hab' ich auch keine. Geplant war Fisch. Da steht aber noch ein Teller im Kühlschrank von...?? Den kann der Jörg essen, wenn er dann aufsteht.
Freuen,....tue ich mich heute auf meinen Käse, den wir dann kaufen gehen....hhhmmmmmm...
Für morgen ist eine Tour zum Kloster Veßra geplant. Jörg hatte gestern dort angerufen. Am Montag soll ein Mühlenfest sein. Aber ich gehe ja dorthin, um meine Ruhe zu haben, und.....um ein paar schöne Fotos mitzubringen.
Mir ist, ....als hock' ich mich heute einfach mal vor den Fernseher.......

10. Juni 2011

Der „Erzeuger“

Die männliche Geschlechtszelle, wird immer noch fälschlicherweise als Samen, Spermium bezeichnet. Als Analogie zur Pflanzenwelt wären es aber Pollen. Denn nur weibliche Pflanzen bilden Samen aus ihrer Frucht.

Wird der Erzeuger im Sinne von herstellen gesehen…..womit stellt er her? Am Eingang wird so zu sagen nur die Zutat abgeliefert für dieses große zu entstehende Werk, das Kind. Der Herstellungsprozess dieses Kindes, welcher 9 Monate dauert, bewältigt die Frau ganz ALLEIN, aus ihrem Leib, aus ihrer eigenen Substanz.

Wie kann man dann sagen, dass der Mann der Erzeuge sei? Seine Rolle in diesem Prozess wird reichlich überbewertet, in unserer patriarchalen Gesellschaft.

9. Juni 2011

Das Sozialwesen im Matriarchat

Die monogame Ehe gibt es noch nicht lang, und war früher, also in den vielen Jahrtausenden der menschlichen Frühgeschichte, unbekannt. Frauen wie Männer hatten mehrer Beziehungen nacheinander wie auch gleichzeitig. Es gab keine Liebesbeziehungen, die lange anhielten. Und nie gingen diese Beziehungen mit einer ökologischen Bindung einher. Die Liebe wird nur um ihrer selbst Willen gelebt. Frauen wie Männer sind wirtschaftlich wie sozial in ihrem Mutter-Clan eingebunden und abgesichert. Auch eine Heirat ändert daran nichts. Zumal eine matriarchale Ehe oft nur eine Besuchsehe ist, eine vorübergehende Verbindung, die von beiden Seiten gelöst werden kann. Der Mann ist im Haus der Liebespartnerin oder Gattin nur Gast. Jedoch hat der Mann im Matri-Clan seiner Muttersippe alle Rechte und Pflichten eines vollwertigen Clanmitglieds. Dort ist er an den Arbeiten und auch Entscheidungen beteiligt.

Aber natürlich gibt es dort auch Leid durch Verlassenwerden oder Zurückweisung. Aber NIE bedeutet das Ende einer Beziehung den sozialen oder ökonomischen Zusammenbruch. Denn, auch durch das Ende einer Beziehung, bleibt das eigene zu Hause, der Matri-Clan, mit den tiefen emotionalen Bindungen zwischen Müttern und Kindern, zwischen Schwestern und Brüdern, unberührt…..und ebenso die ökonomische Situation.

Sexualität gilt als kreative Kraft und hat einen hohen Stellenwert in der matriarchalen Gesellschaft. Sie gilt nicht als Mittel zum Zweck der Fortpflanzung. Aus einer befriedigter Sexualität kommen Frieden, Kultur und Gesundheit…..nicht wie heute und hier, wo alles pervertiert wird.

Die Kinder, aus solchen Liebesbeziehungen, gelten als nur mit der Mutter verwand. Sie tragen den Clan-Namen des Mutter Clans und bleiben dort wohnen.

Allein schon durch die Tatsache das es mehrfach Beziehungen gab, war der biologische Vater in der Frühzeit unbekannt.

Frauen, galten aus sich selbst heraus als fruchtbar. Die Mutterschaft ist klar erkennbar durch Schwangerschaft und Geburt. Die Vaterschaft hingegen nicht.

Dennoch fehlt es in der matriarchalen Gesellschaft nicht an männlichen Identifikationsfiguren. Diese Rolle übernehmen aber nicht die leiblichen Väter, sondern die Mutterbrüder. Sie sind es, die die soziale Vaterschaft gegenüber dem Kind ihrer Schwester ausüben.

Die Kinder werden auch nicht nach unserem bekannten „pädagogischen“ Sinne erzogen…..so wie die Kinder heute in den Schulen schon konditioniert, und auf das Einfügen ins Arbeitsleben vorbereitet werden. Sie hatten Teil an allem. Ihnen wurde nichts vorenthalten, und sie wurden nicht ausgeschlossen.

Frauen wurden nicht auf ihre biologische Funktion des Gebärens und Großziehens von Kindern festgelegt und beschränkt.

Viele Forscher begannen den Fehler Fruchtbarkeitsriten überzuberwerten. Das Gesamtbild der Ethnie blieb ihnen verborgen. Kamen doch die weißen männlichen Ethnologen doch in erster Linie mit den Männern eines Volkes in Kontakt, weil oft sogar die Männer vorgeschickt wurden um mit den fremden zu sprechen. So wurde vieles falsch interpretiert von Forschern, die auch einer patriarchalen Gesellschaft kamen, und noch nicht wussten, dass es auch andere Gesellschaftsformen gab.

Sie wussten nicht, dass es sich dabei um die Brüder der Sippenmütter handelte.

8. Juni 2011

Essens-Kunst/Kunst-Essen

Die Speisen, die wir heute zu Tage zu uns nehmen schmecken oft nach gar nichts, oder einheitlich. Das liegt wohl zum größten Teil daran, das Gemüse, Obst und Getreide mit Hilfe von Kunstdünger zu beschleunigtem Wachstum gezwungen, und nicht selten mit Pestiziden oder anderen Chemikalien behandelt werden.
Da ist keine Substanz, keine Erdige. Materie, die sich zu schnell bildet, verdichtet, wächst, und nicht nährt
, nur füllt.
Rouladen, die in der Pfanne zur Hälfte zusammen schrumpfen, Brötchen und Brot, das so luftig ist, und kaum noch sättigt. Kartoffeln grün oder faulig.
Das Fleisch, das wirklich noch "wächst", landet auf den Tellern der Nobel-Restaurants und hat seinen P
reis.
Der Geschmack der Natur ist verloren gegangen.
Unsere Geschmacksinne sind abgestumpft, unser Geschmacksvermögen verarmt.
Hauptsache es sieht schön aus.....und hört sich cool an.......
Und genau so wie das Fast-Food Essen ohne Substanz ist, sind viele unserer Worte ohne Bedeutung.
Sie sind dünn, und nicht aus Erfahrung gemacht. Es gibt keine Geheimnisse, die sie bergen.

Die Worte sind wie Geister. Sie wurden zu Codes und Zeichen, die nichts Wahrhaftiges mehr widerspiegeln.

Und obendrei fehlt die Stille, auch, zwischen den Worten, die manchmal noch viel sagender sein kann als lautes Geschwalle.

Worte, Geschichten vermitteln kaum noch Bilder und Assoziationen. Zu ungeduldig sind wir mit unseren Worten.

....und noch ein Wort zu den Worten.......

An Wörten wird heut' zu Tage so viel fest gemacht, die doch jeder anders definiert, interpretiert. Kein Wunder also, dass es so viele Missverständnisse gibt.

Und da stelle man sich erst mal die Übersetzungen der verschiedenen Sprachen vor, die noch aus so unterschiedlichen Kulturen kommen.

7. Juni 2011

Heldenmusik

Es gibt so zahlreiche Filme über Kriege aus allen möglichen Epochen unserer Zeit, die auf allen möglichen Schauplätzen ausgetragen werden, die man sich vorstellen kann, und, mit denen sich anscheinend auch sehr viel Geld verdienen lässt.
Ja, die Schlachten bringen Geld, auf vielfache Weise. Nur, den, der sie schlägt bringen sie nicht selten genug, im realen Leben, den Tod.
Ich schau mir solche Filme nicht mehr an. Auch die historischen nur noch selten.
Und geht es erst wi
eder an den Zeitpunkt des Filmes, da, wo die Heldenmusik eingespielt wird, Männer sich als Feinde gegenüber stehen und Aufstellung nehmen, zur großen Schlacht positionieren, um dann mit großem Getöse übereinander herzufallen, sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen, schalte ich aus. "Das", will ich nicht mehr sehen.
Immer grober und grausamer wird gezeigt, wie Menschen getötet, Körper zerfetz werden.
Normalerweise würde ich sagen,....es ist gut zu zeigen, wie Krieg wirklich ist. So gar nicht heldenhaft. Sonder
n nur schrecklich, mit nicht geringen nachhaltigen psychischen und physischen Folgen.
Aber, wie oft denn noch.

Diese vielen abschreckenden Kriegsfilme haben bisher noch nicht dazu beigetragen, dass sich an der Kriegsbereitschaft etwas ändert.
Solange Geld Macht ist, und solange es ein paar wenige Familien gibt, die daran Milliarden verdienen, wird
es Kriege geben......die nicht noch in Filmen verherrlicht werden müssen.
Da muss nicht noch, und immer wieder die Lüge von Ehre und Vaterland verbreitet werden. Welches Vaterland? Welche Ehre?

Sollen Männer ihre Ehrhaftigkeit erst mal im alltäglichen Leben beweisen, bevor sie ihr Leben in unnützen Kriegen verlieren, die uns Menschen nichts nützen. Wo es nur Verlierer gibt.
Vaterland? Was gibt es uns? Unsicherheit, Ängste, Verlorenheit, Einsamkeit, und einen Haufen Illusionen, mit denen keiner wirklich etwas anfangen kann, außer, dass die Menschen noch mehr entzweit, getrennt, und aufeinander gehetzt werden.
Da ist nichts, was einen auffängt, wenn man untere geht.....und das geht man, denn selbst die spirituelle Verbindung würde zerstört.

Feind? Was macht andere Menschen zu Feinden?
Wir sind alle Schwestern,...und Brüder. Lt. DNA sogar wörtlich zu nehmen.
Also, warum bringen wir unsere Verwandten um?
Und kommt mir jetzt nicht mir Kain....der war ein Mann.....von patriarchaler Sorte. Da gibt es ja noch mehr nette Geschichten, die wissentlich und unwissendlich verändert wurden.

Je heftiger wir mit den Kämpfen im Außen beschäftigt sind, umso hilfloser sind wir dem Verlust unseres inneren Gleichgewichtes ausgesetzt. Und immer wird die Lösung in der Vernichtung gesucht.

6. Juni 2011

Unterhaltung

Mein Sohn: "Ich hab' im Internet nach geguckt. Diabetes ist heilbar. Da werde ich meinen Arzt das nächste Mal drauf ansprechen."
Ich : "Ach, na so was. Du hast dich im Internet über Diabetes informiert? Welch Fortschritt!"
Mein Sohn: "Das geht irgendwie mit Stammzellen oder so. Und diesen blöden Virus krieg ich auch nicht.
Ich: "Ach nee? Wie das denn?"
Mein Sohn: "Weil ich davon überzeugt bin."


Jetzt weiß er endlich, wie Magie funktioniert.


5. Juni 2011

Gegensätzlich banal......

....und doch so wichtig.
Gestern Abend merkte ich so ganz nebenbei, dass meine männliche Seite sich mehr und mehr meines Hirns bemächtigte. (gins...)

Ja wirklich,...und das fand ich jetzt gar nicht so lustig.......war irgendwie anstrengend.....
Ich war müde, .....beim lesen wäre ich eh eingeschlafen, also ließ ich das gleich. Fernsehen wollte ich auch nicht, konnte mich aber bei Nichten entschließen nun endlich mein Zähne putzen zu gehen........
Immer wieder ging ich zum Fenster, u
nd schaute in die Nacht hinaus. Dann trank ich noch eine Milch, noch ein paar Cronflakes hinterher.......fand noch tausend Ausreden, weil,.....ja weil,....ich einfach zu faul war.....was aber am Ende doch nix nutzt.....

Die weibliche Seite wußte, dass es nicht zu umgehen war. Sie hatte schon so gegen acht dafür plädiert endlich durch zu ziehen, es hinter mich zu bringen. (Die weiß halt was sie (tut) will!....)
Herje,...da sitzt nun nicht etwa ein Engelchen und ein Teufelchen rechts und links auf meinen Schultern, die sich anplärren, nein,......sondern das eher so typisch Männliche und typisch Weibliche, so wie man' s kennet, die zwei Facetten, die da in mir sind,.....und fangen an zu streiten.
Aber das Weibliche weiß sehr genau, dass die männliche Variante des Tuns wenig fruchtbar ist, und noch weniger vorausschauend. Das wurde ja nun schon früher ausprobiert und als untauglich ad acta gelegt.

Da hab' ich' s mal wieder, wenn Frau nur den kleinen Finger reicht, zerrt Mann sie gleich auf ihre Seite.

....schmunzel.......