31. August 2011

Entspannung!

Die Ruhe ist dann kurz vor dem Einschlafen doch noch eingekhert am gestrigen Abend. Ich dachte mir, ich gebe das mal ab, an die Wesen der geistigen Welt. Die machen das schon. So dieses Gefühl des Urvertrauens..........
Und siehe da.......ich brauchte heute Morgen nicht all zu lang zu warten, und in der verbleibenden Wartezeit haben wir uns noch gut mit unserem Anwalt unterhalten, der auch grad dort seinen Termin hatte.


Ich hab's doch irgendwie schon immer gewußt. Die Ärztin selbst ist eine Hexe.....grins.

Der Besen steht ja schon
mal vor der Tür.
Sie kommt mir nicht wirklich wie eine Ärztin vor. Eher unkonwentionell, sodass man gut sein Herz ausschütten, und offen über alles sprechen kann. Natürlich vergißt Frau auch im Eifer des Gesprächs Dies und Das zu erwähnen. Wichtig ist, dass die Hauptsächlichkeiten geklärt sind. Ich war ja auch lange nicht dort.

Und gleich noch eine Überweisung in die Physiotheraphie, weil ich arge Schulterschmerzen hab.
Entspannung.........


Der Jörg ist bereits wieder im Reich der Träume, weil er heute Abend auf Nachtschicht muss.




30. August 2011

Schon seit gestern liegt mir dieser verdammte Arztbesuch auf der Seele, der Morgen in aller Frühe ansteht, und den ich mir jetzt einfach mal so runter schreibe.
Und heute auch noch ein Besuch bei den Eltern. War ja o.k.
Aber die Probleme vom Sohnemann, die wieder an Eine ran getragen werden, und die Sorgen, die Frau sich macht, wenn am Wochenende wieder Festival-Time angesagt ist.

Auch die Mondzeit ist grad' in einer Phase, so kurz nach Neumond meine ich, wo sich der Weltenschmerz an mich hängt.......grrr....
Hilfe....! So ganz kann Frau diese Zeiten halt doch nicht umgehen.
Wäre' ich jetzt ein schwaches Gemüt, käme ich direkt in Versuchung mir die Sinne zu benebeln, zwecks vorübergehender Abtötung dieser.
Bin ich aber nicht!

Daher hab' ich andere Mittel, die weitaus gesünder sind.

Mir scheint, Frau braucht mit zunehmendem Alter nicht nur Ruhe, sondern auch ein wenig

Gleichmäßigkeit. Hätte mir das früher einer erzählt, ich hätt’s nicht geglaubt.

Wenn ich hier so zu Hause vor mich hin lebe, man mich in Ruhe lässt, geht’s mir am besten.

Aber Arztbesuche, und andere unangenehme Sachen, die mir gegen die Gefühle gehen, sind für mich ungeheure Stressfaktoren, die mich aus dem Gleichgewicht bringen.



Tattoo

Jörg hat gestern das Tottoo bei einer Arbeitskollegin fertig gestellt. So, wie sie's gern haben wollte.


28. August 2011

Ausnahmezustand

....war der gestrige Tag.

Gemeinsames sauber machen, Gulasch kochen, Serie gucken.

….und der gestrige Abend.

Leberkäs'-Semmel, Krabbenchips, Kokosschnaps.

Boxen im Fernsehen, und sogar noch ein Feuerwerk.

So hat sich mein gar nicht so besonderer Geburtst-Tag von ganz alleine nachgefeiert.

Die Wesen der Anderswelt,…..meinen es gut mir.

Den Dingen ihren Lauf lassen, und alles kommt, wie es soll.



26. August 2011

Schönes Wochenende!!!



Ein Wochenend-Stöchen. Gefunden bei Alruna im Nachtschattengeschreibsel.

Wetter: S-c-h-ö-n warm!
Gemacht:
Das Nötigste
Gehört:
Das am WE Kirmes ist, (wo wieder reichlich Betrunkene durch die Gegend krölen....pfff...)
Gelesen:
Im Buch von Angelika Aliti, und Luisa Francia
Getrunken:
Tee, Kaba, Selter, (Cola)
Gegessen:
(Wenig Appetit) Kürbis, Avocado, und....auch Süßigkeiten
Gedacht:
Kurz an die Tage der Vergangenheit, und schnell wieder aus dieser Erinnerung geschlüpft
Gelacht:
Im Innen, meiner eigenen Welt der Glücklichkeiten
Gefreut:
....über ein paar liebe Menschen
Geärgert:
Über eine Welt voller Schrecken, wo die Ursachen nicht gesehen und überwunden werden
Gelernt:
Etwas über Energie
Gekauft:
Essen
Spirituelles:
....ist immer gegenwärtig in meinem Leben.
Und sonst so?:
Pläne gemacht, Freude am Schreiben, ....und immer der Vorsatz mehr lesen zu wollen.....
Ausblick auf die kommende Woche:
Mal wieder sauber machen, Ein scheiß Arzttermin, ....und sonst hoffentlich meine Ruhe!

25. August 2011

Ein Tag wie jeder andere

Zu allererst noch mal ein ganz herzliches Dankeschön für die zahlreichen Gratulationen und all Eure guten Wünsche!!!

Der Tag:

Zu Mittag gab es Kürbispuffer, zum Kaffee ein paar Waffeln, und am Abend ein Avocadobrot. Bei der Wärme hat Frau eh nicht so viel Appetit. Aber da sind ja noch die kleinen süßen Leckerlis,….oder auch die Salzigen, die ausnahmsweise zwischendurch genascht werden. (Ausnahmsweise!)

Außer drei Anrufen (mein Vater, mein Sohn und besagte gute alte Bekannte, die immer noch mit ihrem mocambiquanischen Mann zusammen ist), nichts gewesen. Keine Torte, keine Musik, keine Gäste. Ein Tag wie jeder andere…. aber trotzdem nicht schlecht…….und…..es wird noch viele andere schöne Tage geben………

Sonst,…..faul gewesen. Am Lapi abgehangen, Tennis geguckt, und versucht einen Blitz zu fotografieren……die leider alle viel zu schnell für mich waren.

Ja, Frau nimmt sich viel vor, für die nächsten…….? Wer weiß, wer weiß. Ich bin noch am Verhandeln………und das nicht nur über das WANN, sondern auch das WIE.



24. August 2011

Geburtstage – Ein halbes Jahrhundert…..

Kindergeburtstage waren schöne Ereignisse. Trotzdem gab es keine Narrenfreiheit, wie man sich die gerne an so einem Tag als Kind gewünscht hätte. Ich hatte steht’s hohe Erwartungen. Besonders als ich dann älter wurde. In der Hoffnung an diesem Tag sonst Verbotenes tun zu dürfen, schlug ich gern über die Strenge, was mir dann immer Probleme einbrachte, und was mir mit jedem Jahr diesen Tag mehr und mehr versaute. Und „so“ schlimm waren die Vergehen ja nun auch nicht. Da mal ein Glas Wein, dort mal ein Feuerchen. Später war’s die Schachtel Zigaretten, das Stöbern in der Eltern Kleiderschränken, nach einer Holzperlenkette, mit der man sich an diesem Tag schmücken konnte, oder ein paar Marker, um mit den Freundinnen Eisessen zu gehen.

Umso älter ich wurde, umso mehr Verbote schien es zu geben. So kam es, dass ich bis heute meine Geburts- „Tage“ aus dieser Zeit, in keiner guten Erinnerung habe. Es war meist einer der schrecklichsten Tage im Jahr.

Ich kann mich an „Einen“ dieser Tage erinnern. Es waren keine guten Zeiten für mich. Außenstehende können sich das wohl kaum vorstellen, wenn man von den Eltern, den Nachbarn, dem ganzen Dorf gemobbt wird. Es war ein einziger Spießrutenlauf,….jeden einzelnen Tag, als schwarze Schaf der Gegend, dem Vorurteile, Hass und Rassismus entgegengebracht wurde, zu existieren,….zu kämpfen,….und durchzukommen.

Mein damaliger Mann war schon wieder in Cuba, wo er dann für fast zwei Jahre blieb, weil er keine Aufenthaltsgenehmigung mehr bekam, obwohl wir verheiratet waren. Ich muss dazu sagen, dass er dort eine zweite Frau hatte mit zwei Kindern, was ich damals noch nicht wusste. Natürlich hatte ich hier auch einen anderen Freund. Einen Mosambikaner. Abdul. Er, gehört zu den wenigen Menschen in meinem Leben, die mich wirklich gemocht haben, und fast alles für mich getan hätten.

An diesem Tag ging ich ganz normal für auf die Arbeit, wo ich meine einzige Verbündete traf, die auch mit einem Mosambikaner zusammen war, was sie übrigens bis heute ist. Bis zum Mittag hatten wir eine kleine Flasche Sekt und zwei Gläser organisiert. Dann ging ich los, in den Wald, um mich dort mit Abdul zu treffen, und für ein, zwei Stunden meinen Geburtstag zu feiern.

Es waren die schönsten Stunden, die ich hatte!....von denen ich zehren konnte, den Rest des Tages, der Woche, bis ich wieder für ein paar Stunden im Wohnheim sein konnte.

An einem anderen Geburtstag ging ich am Morgen ins das damalige Wohnheim der Afrikaner. Meist lief ich schon bei Morgengrauen los,….durch den Wald. Was aber komischerweise auch nix half. Denn auch, wenn meine Eltern dachten, dass ich früh zur Arbeit ging, wussten sie, als ich nach Hause kam, wo ich war. So viel zur dörflichen Gerüchteküche. Man wurde ausgelacht, beobachtet, beschimpft, gemieden, gehänselt und bespuckt. Ich war nur noch peinlich für das „Ansehen“ meiner Eltern, denen ich ja genau „dieses“ versaute, wie mir immer wieder an den Kopf geknallt wurde, weil sie ja auf Kundschaft in ihrem Geschäft angewiesen waren. So verliefen viele Jahre, bis dann die Wende kam, und ich endlich in eine Wohnung in Neuhaus ziehen konnte.

Dann waren meine Geburtstage…..anders……..

Diese Erinnerungen hängen mir bis zum heutigen Tag an. Deshalb lege ich so wenig Wert auf`s Geburtstagsfeier…..tu’ das lieber für mich alleine.

…..und Danke, lieber Onkel Reiner, für die (einzige) Geburtstagskarte.

50 Jahre,....ab jetzt wird alles noch besser....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



23. August 2011

Magie und Selbstwert

Es ist nicht nur die innere Zufriedenheit, die man sich anmeditieren kann, nein, es ist auch das Überwinden der Bescheidenheit, so, wie man sie uns, vor allen uns Frauen, anerzogen hat. Hier stoße ich manchmal noch an meine Grenzen.

Es ist wirklich wenig was ich verlange. Dazu wird man ja erzogen,….…bescheiden zu sein,….und auch nichts zu verlangen.

Nimm, was dir gegeben wird! Hmmm,…..da komm’ ich doch immer mehr in’s grübeln.

Wer gibt was, und warum?

Zuerst dachte ich……zu einer Egoistin will ich doch nun auch nicht werden. Denn Egoisten gibt es doch schon genug! Aber ein wenig Egoismus kann nicht schaden. Besonders für uns Frauen. Denn erst, wenn’s mir gut geht, kann ich dafür sorgen, dass es anderen auch gut geht.

Aber, da wurde ja nun was völlig verdreht. Egal wie's mir geht,....Hauptsache den anderen gehts gut.....war das Credo der Frauen in den vergangenn Zeiten. Aufopferung, Hingabe....

Also, sorge ich mal besser schleunigst dafür, DAS es mir gut geht, auch wenn ich meine dabei ein paar Grenzen überschreiten zu müssen, die WER aufgestellt hat?!

Das ist der erste Schritt, den ich tun muss. Genau diese Grenzen muss ich überwinden.

So nach und nach ging mir auf, dass es eine falsche Annahme ist, dass es uns falsch gelernt wurde, sich stets einzuschränken, sich zurückzunehmen, bescheiden zu sein, nichts zu verlangen,….und erwarten soll man ja auch nichts, damit man nicht enttäuscht ist. Aber Gedanken werden zu Materie. Wenn ich mir nix wünsche, kann auch nix kommen.

Tja,….was denn nun???

Will ich mehr? Ja!

Dann gleich wieder die Frage im Hinterkopf: Steht es mir zu?

Es soll ja auch ein „Ausgleich“ existieren.

Dann frage ich mich: Was habe ich gegeben, was zu mir zurückkommen kann? Da gib’s nicht viel, wie man mir schon so viele Jahrzehnte suggeriert hat. Aber, ist das wirklich so?

Jeder hat etwas zu geben. Jeder Mensch ist wertvoll. Und lasst Euch nur nichts anderes erzählen.

Aber auch ich, musste das erst selber raus finden. Gesagt, hat’s mir keiner.

Ich muss endlich dazu übergehen die Magie des Geldes auch für mich zu nutzen. Schließlich können wir ja „zaubern“.

Ist alles bei Luica Francia nachzulesen: „Die magische Kunst das Glück zu locken“, oder in „Steinreich“.

Aber es geht hier nicht nur um Zauberei. Sondern um die Verbindung von beidem: Magie und Selbstwert……..den sich so viele Frauen von uns erst erarbeiten müssen. Denn, was nützt mir die Magie, wenn ich kein Selbstwertgefühl habe,…….und was nützt mir das Selbstwertgefühl, wenn ich nicht weiß, was zaubern ist und wie das geht.

Und wie oft trickst unser Gehirn uns aus, dass alle alten Muster gespeichert hat……und lacht……

Unser Weg ist gepflastert mit einen Haufen Bärenfallen, die nicht immer erkennbar, und oft nicht zu umgehen sind.

Und selbst wenn uns dann das Ding permanent am Bein klebt, uns ausblutet, lächeln wir immer noch freundlich, geduldig, ertragend.

Laßt uns Grenzen überschreiten! Unsere inneren Geiseln finden, und sie befreien!



22. August 2011

Urprinzip des Lebens

Es macht mich immer so traurig, wenn ich in Büchern über Matriarchate lese.
Es ist doch nichts Neues, was revolutioniert werden müsste.
Wir haben es doch alle in unserem Erbgut gespeichert, und ignorieren es dennoch permanent, verleugnen es, anstatt uns zu erinnern, zu freuen und zu wandeln.
Es ist das Urprinzip des Lebens der Menschen auf diesem Planeten, dessen wir uns verweigern, und dann fragen und beschweren wir uns, warum alles so Scheiße läuft.......
Haben wir nicht auch als Menschen ein Recht auf ein artgerechtes Leben ?


20. August 2011

Launisch?




Uns Frauen sagt „man“ immer nach, wir seien launisch.

Ich sage: Das stimmt nicht! Männer sind noch schlimmer!

Frauen wollen eine friedliche, harmonische Umgebung, für sich und ihr Kinder, und dafür, tun sie eine ganze Menge, finde ich. Und auch ganz besonders, wenn sie älter werden, wollen sie ihre Ruhe, ihren Frieden.

Sie nehmen sich selbst zurück, therapieren sich selbst, oder lassen sich therapieren, oft Jahre lang, was natürlich nichts hilft, auch, wenn sie sich noch so sehr verbiegen (lassen), damit sie ertragungsfähig für die Launen des Mannes sind, und nicht selten noch die Kinder schützen, sich um sie kümmern.

Am Ende leisten SIE die viel gerühmte „Beziehungsarbeit“ für alle in dieser „Familie“, und therapieren auch gleich noch den Mann mit, nur um sich eine erträgliche Umgebung zu schaffen. Aber das gelingt leider nicht immer. Zumal die Frau im Heim der Prellbock für allen Frust des Mannes ist, den er von draußen mitbringt, und an ihr auslässt, weil…..“sie“ ja grad mal da ist. Und sagt sie was, wehrt sich, ….na dann aber…..heißt es …..Die ist ja zickig und launisch, fängt dauernd Streit an…..wird hysterisch…..!

Es wird nie aufhören………

Was für einen hohen Preis wir doch zahlen………….Sei denn, wir leben allein. Da haben wir wenigstens unsere Ruhe. Aber wer will das schon? Denn da ist niemand mehr außer uns……so isoliert, wie wir mittlerweile sind.

Die Anforderungen (von außen) werden auch nicht kleiner, höchstens größer. Wenn dann noch kein Freundeskreis existiert, keine oder kaum Verwandte da sind, die sich mit der Frau eh nicht gut verstehen (wollen), ist sie wirklich all-ein. Aber das kann sie ja wählen……natürlich kann sie das wählen…….

Und dann ist da noch die Geldfrage. Das System gibt Einer wenig Chance. Es schweißt zusammen, wenn man zusammenlegen muss, damit es auch nur für das Mindeste reicht, denn….es wird alles immer teurer. Eine Schraube, die immer weiter angezogen wird. Hoffentlich wird sie bald überdreht……..

Ich wähle…..eine andere Gesellschaft. Eine andere Form des Zusammensein aller Menschen. Das ist der Punkt, ….und immer wieder……

Komisch,…..dass wir alle so die Schnauze voll habe…..aber….es passiert nix.


18. August 2011

Matriarchat ist keine Krankheit und keine Sekte. Sondern die Verbesserung der Lebensqualität für das Volk der Menschen auf dieser Erde.

Es wird Zeit sich dran zu erinnern, dass wir das schon mal hatten, und zwar viel länger wie die derzeitig bestehende Gesellschaft, die „man“ uns so lehrt, nahe bringt, und als einzig gültige dahinstellt.




15. August 2011

Alles hat Bedeutung

Der Anfang: "Mi camino la Montana"......Mein Weg der Berg. Ihr erinnert Euch sicher. Eigentlich sollte es "Mein Weg auf den Berg",....oder "zum Berg" heißen. Aber egal,.....jetzt, hab' ich's ja geschafft. Bin auf dem Berg.

Wie doch alles im Leben eines jeden Menschen, auch das Unscheinbarste, seine Bedeutung hat, was wir erst viel später erkennen,.....so im Rückblick-Resümee.....



14. August 2011

Vergessene Weisheit

Warum verstehen sich die Generationen untereinander nicht mehr so gut?

Es ist das Vergessen,…..wie es war, als wir noch Kinder und Jugendliche waren. Mit welchem Herzklopfen wir unser erstes Date hatten, wie viel Angst vor der ersten Geburt. Die Sorgen, des Alters wischen oft die Träume weg. Aber, wir sind nie zu alt zum träumen.

Mit den verspielten Augen und dem reinen Herzen eines Kindes, mit der sorglosen Ausgelassenheit eines Teenie’s, und mit dem wachsenden Verantwortungsbewusstsein eines älter werdenden Menschen…….leben, in der Veränderung……nichts vergessen.

Denken, Hinterfragen, seinen Weg gehen, egal, was andere sagen.....und weise werden. Was man nur wird, wenn man hinter die Kulissen schaut, hinter das Treiben dieser von uns gemachten Welt, die das Wenigste ist, was existiert…..und nur im Moment für uns so wichtig ist.

Aus jedem Abschnitt unseres Lebens sollten wir uns etwas bewahren, egal wie alt wir auch werden. „DAS“ macht gerade einen Teil der Weisheit aus.

Wir sollten nicht bitter und hart werden, neidisch zurück schauen, auf unsere Jugend, und sie gar festhalten wollen, nicht wehmütig sein, sondern den Augenblick mit all seiner Kraft, die noch in uns wohnt annehmen, in der Gegenwart leben, und in die Zukunft blicken, egal wie kurz sie uns erscheinen mag.




11. August 2011

Ich träumte.......

……ich stieg auf unseren Dachboden im Haus, …..nach oben also…….

Dort wendete ich mich nach links. Ich sah eine Frau mittleren Alters in einem weißen, langen Kleid. Auch um sie herum war ein heller, weißer Schein. Ich ging auf sie zu. Sie hatte mir die Arme entgegen gestreckt, auf denen sich kleine Schlangen wandten. Ja, sie bewegten sich wie auf Medusas Haupt. Die Frau lächelte mich an. Es war ein Geschenk. Mein Geschenk.

Später……….meine Frage: Was ist mein Weg im Voodoo?

Ehu’s Weg. Du gehst mit der Schlange.




10. August 2011

Angst wird geschürt

Es macht mich wütend zu sehen, wie immer mehr Angst unter den Menschen geschürt wird. Erst heute habe ich von Bekannten erfahren, dass die Bank einfach so ihren Dispo streicht.


Hat man’s in Europa noch nicht geschafft? Macht man jetzt in Amerika weiter……golbale Geld-Spielchen. Geld, das aus dem Nichts entsteht, buntes Papier, ohne Wert. Gedruckt, verliehen, und von den Zinsen wird gelebt. Der Rest kann unter gehen,….muss sogar. Sonst gibt’s ja keinen Gewinn mehr.


Wollen DIE wieder die ganze Welt in den Krieg stürzten?.....damit sich ihr Finanzen stabilisieren? Kriegen die nie genug? Oder was.


Sind wir Leute wirklich so blöd und fallen immer wieder drauf rein? Aber klar. Dafür sorgen schließlich die Medien.


Jeder schaut nur noch verängstig auf die Börsenkurse. Was bedeuten sie wirklich? Wer macht sie? Wie entstehen sie? Wem nützt das?


Was sind wir eigentlich?

Verängstigte Tiere, die aus des Wärters Hand fressen?..... und auf Geheiß aufeinander losgehen?



9. August 2011

Enthusiasmus verflogen


Ihr habt ja Recht. Ich seh’s ein, dass ich den Sommer nicht festhalten kann.

Es stürmt und Regnet. Seit zwei Tagen heult der Wind mir um die Ohren, erzählt mir lautstark Geschichten, und bringt auch gleich noch einen wundervollen Regenbogen mit, der sich über den ganzen Himmel spannte.

Da war ich gestern noch so enthusiastisch, hatte mir so viel vorgenommen……und jetzt,…….ist alles wie weggeblasen…..

Ich glaube,…..ich lümmle mich heute in meinen Sessel….und tu’ am besten gar nix.


8. August 2011

Bei arte gehört….

Junge Muslime bauen ein Netzwerk im Internet auf, das in Finnland begann, und zum besseren Verständnis ihrer Religion dienen, und Brücken bauen soll.

Der Moderator: „Religionen würden nicht unbedingt trennen.“

Tja,…. da frage ich mich doch, wozu man da „Brücken bauen“ muss, wenn das so wäre.


Religion (Link!) an sich, ist schon lange nicht mehr das, was es eigentlich bedeutet. Und was bedeutet’s denn nun? „Ehrfurcht“, oder „Rückbindung“?

Das meiste, was sich heute Religion nennt ist monotoistisch, hierarchisch, und unterscheidet sich nicht von der patriarchalen Welt und Politik. Die im Patriarchat entstandenen Religionen haben alles nur noch verschlimmert.

Also, weg damit! Und zurück zu uns selbst! Zu unserer eigenen Spiritualität, die uns immer so gern abgesprochen wird, und aberzogen wurde. Das ist allemal besser als unsinnige Regeln zu befolgen, die wer weiß wer und zu welchem Grund irgendwann mal aufgestellt hat.

Wahre Spiritualität hat nichts mit den Religionen, wie sie heute meist verstanden werden, zu tun.

Da wir nun alle mal universelle, und höchst spirituelle Lichtwesen sind, dürfte doch nun langsam mal begriffen werden, dass wir alle Eins sind, und keine Religionen brauchen, die uns trennt, außer der Anbindung und der Verbundenheit mit allem was ist.

Das universelle Netzwek, welches alles miteinander verbindet, war schon immer da. Lernen wir es wieder wahrzunehmen.


6. August 2011

Das (Haar) Salz in der Suppe

Wie erfrischend doch gestern Abend……stieß ich zufällig auf eine Talk-Rund im Hessischen, „3 nach 9“, mit Elfriede Vavrik (Link).

Eine lebenserfahrene Frau, die mit ihren Erkenntnissen aus 82 Lebensjahren frei und offen zu ihrer Sexualität steht, die man ihr früher so vehement verwehrt und vermiest hat. Und nun wagt sie es auch noch darüber Bücher zu schreiben.

Amüsiert haben mich in der Runde die verlegen kichernden Herren, die nicht wussten, wie sie tun sollten, als Frau Vavrik freizügig über ihre Erlebnisse berichtete.

Selbst die Moderatorin war so verklemmt, dass sie kaum moderieren konnte……zum kreischen…..echt…..

Das nenne ich doch mal Powerfrau. Und nicht die abgehungerten, angepassten, normangezogenen Karrierefrauen, die nebenher noch Haushalt, Kinder und Ehemann zu versorgen haben.

Nein, sie wollte keine feste Beziehung mehr. Suchte sich Männer für Sex. Allesamt verheiratet oder gebunden sollten sie sein. Und das konnte nun ja keiner verstehen. Da wurde sie doch tatsächlich bezichtigt, die Männer zum Fremdgehen anzustiften.

Ja was für ein Hohn!

Sie ließ sich aber zu keiner Zeit auf’s Glatteis führen und gab die richtige Antwort: Die Männer könnten ja wohl selber entscheiden!

Gut so!!


5. August 2011

Kreatives Arbeitsamt

Da werden Menschen erfunden, die es nicht gibt,…..Daten und Namen vertauscht, verwechselt, weggelassen, oder dazugedichtet. Leute in Beziehungen gesteckt, die schon längst geschieden und ausgezogen sind. Kindergeld zusammen in einem Satz mit der Autosteuer erwähnt. Ein Kind, das noch nicht mal volljährig ist, hat da mal plötzlich ein Einkommen, genau wie die Mutter, die doch aber gar nix arbeiten kann, und die Rente beantragt hat.


Die realen Angaben wurden dem Arbeitsamt aber genaustes ausgefüllt übergeben.

Tja, sind die denn alle besoffen?? Oder was???


Ein derart abstruses Schreiben, dass eine Bekannte bekommen hat, und zu Lachsalven führte, soll nur Verwirrung stiften, und die Zahlung verzögern. Normales Vorgehen, wozu die Mitarbeiter angewiesen sind.


Hätte unsereiner so ein Schreiben zum Arbeitsamt geschickt, wären die Männer mit den weißen Westen gekommen………unzurechnungsfähig……

4. August 2011

Kommunikationsschwierigkeiten……

……..schwieriges Wort………entstehen oft, weil viele Menschen mit ein und dem selben Wort was ganz anderes Verbinden. Andere Gefühle, Emotionen, Erlebnisse.

Aber da muss man nicht gleich übereinander herfallen, sich entzweien.

Erst mal nachfragen,…..was der/die andere darunter versteht, und wie’s gemeint ist.

Fragewörter, sind sehr wichtig in der verbalen Kommunikation. Und das „Wie“, ist besonders entscheidend.

Und wieso eigentlich so viele Sprachen lernen. Es gibt eine universelle intuitive nonverbale Sprache des Herzens, die uns mit allen Wesen in Verbindung bringt, die Kinder oft noch ansatzweise beherrschen, und wir wieder lernen sollten. Sie ist wichtiger wie die Börsenkurse!

3. August 2011

Ich träumte…….

……dass ich an einem Sonntag einkaufen war. Was ja nun ansich heut' zu Tage nix Außergewöhnliches mehr ist. Aber dann beschloss ich zu verreisen. Der Reisestand im Einkaufscenter hatte am Sonntag aber nur drei Reiseziele zu bieten, und die Reisen würden lange dauern.

Amerika, Asien und Australien.

Jede Reise sollte tausend Euro kosten.

Für welchen Kontinent denkt Ihr, habe ich mich entschieden?

….und welcher (für mich) wesentliche fehlte?

Leider bin ich nie dort angekommen…..bin vorher aufgewacht……….

2. August 2011

Aktuelles Wetter in Thüringen


(Heute früh, gegen 9.00 Uhr)

Der Nebel verzieht sich.......die Sonne scheint!
.......auch in meinem Kopf.
.....bin heute wesentlich ruhigier....(wenn man mich in Ruhe läßt!).

1. August 2011

Die Montage haben's in sich!

(Das aktuelle Wetter-Foto von heute 17.20 Uhr - Es ist spürbar wärmer und lichter.)
Ansonsten ist`s hier wie auf dem Bahnhof. Überall klingelts,.....da kommt ein Monteur von der Hauswirtschaft, .....dann noch ein anderer, der die Fenster kontrollieren soll. Der Strom wird auch gleich heute noch abgelesen.....Jörg`s Arbeit ruft an,.........mein Sohn auch gleich noch hinterher. Der hat Probleme mit seinem PC. Das Auto muss in die Werkstatt. Jörg muss den Arbeitskollegen noch Bescheid sagen, dass er morgen noch einen Tag frei hat.....
Ich wollte eigentlich schreiben, aber es war schon fast zwölf. Für Mittag war auch noch nix fertig. Eingekauft sollte auch noch mal werden....
.und einen Kuchen will Jörg auch noch backen, weil.....wir den ersten schon verspeist haben.....und...und...
....und weil ich heute so viel Unruhe in's Essen gekocht habe, Jörg hat's nicht mal geschmeckt (...und ganz ehrlich, mir auch nicht), hab ich's am Ende, nach einer kleinen Kostprobe, die Toilette runter gespühlt. Sorry.
Na Hilfe....was für'n Stress. Da springt mir ja glatt der Draht aus der Mütze! Das ist wahrlich nix mehr auf meine alten Tage........