30. September 2011

Eine indianische Geschichte über Menstruation

„Was willst Du mit deiner Weiblichkeit, deinem Blut machen?“, fragte die indianische Medizinfrau ihre Schülerin.

„Ich werde wie immer einen Tampon benutzen.“, sagte sie.

„Oh, das ist gut, meine Tochter, die über die Symbole und die Kraft der Frau schnattert. Nimm einfach einen Tampon und schmeiß dein Blut zu der anderen Scheiße ins Klo. Ein schönes Symbol. Vielleicht könnten wir es auf deinen Schild anbringen. Das müsste dir eine Menge Kraft bringen. Das zeigt, wie sehr du dich und deine Schwestern achtest. Mit gefällt die Art, wie ihr zivilisierten Frauen mit den Gaben eures Körpers umgeht.“

„Was soll ich tun? Ich kann doch nicht herumlaufen und bluten? Ich weiß, dass es eine Kraftzeit ist. Mindestens vier Tage lang.. Aber, was soll ich machen?“, sagte die Schülerin.

„Ja, eine gute Idee.“, sagte die Medizinfrau. „Wir machen dir ein verborgen Schild, der zu deinen verborgenen Blut passt. Wir wollen nicht, dass irgendjemand merkt, dass du tatsächlich blutest. Solange man es nicht sieht, brauchen wir nicht daran zu denken. Eure Krieger mögen euch so lieben, solange sie nur nichts merken.“

Die Medizinfrau reichte der Schülerin ein Tuch mit Brot und Käse, und sie forderte sie auf ihr in den Wald zu folgen, bis sie am Bach eine schattige Stelle ausmachte, die mit kühlen Moos bedeckt war.

„Du kannst dort eine Weile sitzen.“, forderte sie ihre Schülerin auf. „Das Moos ist weich und sanft, und wird dir nicht wehtun. Es ist das älteste Tampon der Welt. Setz dich dort hin, und gib der Mutter Erde freudig dein Blut und lerne deine Kraftzeit kennen. Dein Blut ist heilig und kündet von deiner Weiblichkeit. Sei stolz auf deine Zeit. Sie ist NICHT der , für den ihr weißen Frauen sie haltet.“

Die Schülerin zog ihre Schlüpfer aus und setzte sich vorsichtig in das Moos, kreuzte die Beine. Das kühle Moos hatte etwas linderndes, fühlte sich gut an. Es kitzelte sie, und sie musste einfach kichern. Die Medizinfrau setzte sich ihr gegenüber und breitet ein Mahl aus Käse und Brot. Dann begann sie leise zu sprechen: „ Da wir Frauen mit dem Wasser zu tun haben, ist es gut, während deines Mondes in der Nähe von strömenden Wasser zu sein. Wir sind geboren aus den ersten Worten der ersten Mutter. Wir entstammen der Leere, und wir tragen die Leere in uns. Unser Blut ist ihr Körper. Es ist heilig. Es heißt, dass sie aus dem Wasser und der Erde geboren wurde, und deshalb soll dein Blut zur Erde zurückkehren und dein Geist zu den Wassern des heiligen Traumes. Ihre Kraft soll über die ganze Erde hin geachtet werden, und alle Menschen sollen wissen, dass sie der Anfang ist. Und da du jetzt deinen Körper in die Zeit des Schoßes hinein verwandelt hast, musst du dich bemühen, dass der Blutkeim unserer ersten Mutter auf heilige Weise willkommen geheißen wird, denn er gehört ihrem Körper an. Ihr Fleisch ist verbrannt worden, damit dir das Leben verliehen werden konnte. Ihr Rauch wird deinem Pfad Weisheit schenken. Der Rauch ist eine Gabe aus dem Herzen der ersten Mutter. Preise ihr Andenken, denn sie lebt in deinem Inneren. Wenn du isst, so ist sie es, die isst. Wenn du rauchst, so ist sie es, die deine Botschaft ins Anderswo mitnimmt. Wenn du blutest, ist sie es, die blutet. Wenn du deinen Körper schenkst, um an der Liebe teilzuhaben, so weihe alles an dir ihren Namen damit ihre Liebe auf dieser großen Erde vollkommen sei kann.

Die Erinnerung an sie, die uns das Leben gibt, war so lange verschüttet. Wir vergessen, dass unser Mond die Zeit ist, in der wir ihr Leben in uns feiern. Die Frauen in ihrem Mond haben sich zurückgezogen, weil das ihre Kraftzeit ist, die Zeit, in der sie in ihr Inneres schauen, und ihre innere Stärke nähren können. Während dieser Zeit nehmen die Frauen an gewissen Zeremonien nicht teil, weil ihre Kraft so mächtig ist, dass sie die Kraft, und die Kraftgegenstände jedes Mannes durcheinander bringt. Manche Medizinmänner tragen zu dieser Zeit in der Schwitzhütte Hermelinpelze bei sich, damit sie geschützt sind. Aber, das ist wirkungslos. Sie täuschen sich.

Früher gab es nach alter Sitte besondere Unterkünfte, für die Frauen, die in ihrem Monat waren, und die meisten Frauen eines Lagers bluteten etwa um die gleiche Zeit. Das kommt daher, weil sich unsere Körper der Ordnung unserer Schwestern angleichen. In jenen Tagen legten wir uns mit der Sonne nieder und standen mit ihr auf. Unsere Arbeitszeit war die gleiche, und du könntest sagen, wir bluten wegen des Lichts der Großmutter Sonne zusammen – in jenen Tagen war sie Großmutter, nicht Großvater. Es ist so vieles vergessen worden.

Was träumt diese große Mutteer Erde, während sie sich langsam in ihrem Schlummer dreht? Diese dunkle Nacht scheint nie zu enden, und eines Morgens wird sie erwachen und den Schlaf von sich abschütteln und staunen und zornig werden, weil die Knochen ihres Körpeers Zelle für Zelle zerrissen werden. Und was ist mit dieser dunklen Nacht in uns allen, die wir nicht erkennen können, ohne wie ein Pfeil zerbrochen zu werden, wie ihr mächtiger Rücken zerbrochen wird, wenn wir nicht mit ihr aufwachen. Was will denn ihr großer Erdkörper mit uns, die wir ihr eine Last sind? Wenn sie blutet und sich reinigt, wird sie daran denken, wer wir sind oder was aus uns werden wird.

Während du hier sitzt im Moos und blutest, träume zur großen Mutter hin. Dein Schoß ist ihr Altar. Leg dein inneres Wesen in deine Gebete, wie wir unser Blut an ihr Leben hingeben, und bitte um Gleichgewicht, und dass du in diesem Leben verstehen mögest. Gib von deinem Blut, damit sie dich in ihren Träumen hören möge und an uns denkt, wenn sie erwacht.“

Die Medizinfrau erhob sich, neigte den Rumpf nach vorn und berührte mit beiden Händen die Erde. Dann nahm sie einen Tampon aus der Tasche und reichte ihn ihrer Schülerin, die sie ganz überrascht ansah.

„Er gibt keinen Grund“, sagte sie, „warum wir die praktischen Dinge der zivilisierten Welt nicht benützen sollen. Wir müssen fähig sein, alles zu benutzen, was uns das Leben erleichtert. Doch, wie wir uns beim Essen an das große Herschenken erinnern, so müssen wir jedes Ding mit Verständnis benutzen, damit es zur Fülle unseres Lebens beiträgt, und uns nicht unsere Würde raubt.“

Die Schülerin war verblüfft, und bemerkte, wie wenig sie doch im Grunde wusste. Und während sie so auf dem Rücken lag, spürte sie, wie zwischen ihr und der Erde ein Energieaustausch stattfand.

Aus dem Buch „Die Lehren der Medizinfrau – Der Flug des siebten Mondes“ von Lynn Andrews

28. September 2011

Das matriarchale Weltbild

Im matriarchlen Weltbild geht alles vom Weiblichen, vom Mütterlichen aus. Die Schöpfung selbst, und somit auch unsere Welt, ist eine weiblich verstandene Gottheit. Sie durchdringt alles, vom kleinsten Einzeller, bis hin zum größten aller Planeten, und alles ist aus ihr, der Mutter hervor gegangen.

Matrarchate sind Göttinnen-Kulturen.

Am Anfang gab es eine unterirdische Göttin, die in der Erde wohnte und alles nährt. Später gab es zwei Urgöttinnen. Die Erde, als Urmutter selbst, die alles Lebendige hervorgebracht hat und nährt. Und die andere, kosmische Göttin, die Schöpferin des Universums mit all seinen Gestirnen.

Der Mond entwickelte sich zum symbolhaften Gestirn der Göttin selbst. Und später, auch noch jetzt wird die Göttin als dreifaltige Mondgöttin gesehen.

Ob nun Erdgöttin oder dreifache Göttin, ist sie die schenkende Muttergöttin, und wird als diese verstanden. Diese mütterliche Haltung ist die Macht des Gebens, Schützens, Schenkens und Verteilens, und auch eine Haltung die Unterschiede der Kinder zu achten. Diese Qualität der Göttin wird verehrt. Auch in der menschlichen Gesellschaft ist das Mütterliche nicht nur eine biologische Tatsache, sondern auch ein kultureller Wert. So ist das Mütterliche sogar das aller erste und grundlegende Prinzip des Wertesystems, und das wirkt sich in alle Lebensbereiche aus. Aus diesem Grund ist auch die Ausgleichsökonomie möglich, und auch genau deshalb wird der Sippenmutter ihre natürliche Autorität zugestanden, und von ihr, als Vertreterin der Göttin, auch erwartet.

Und da auch die Erde aus der großen Mutter hervorgegangen ist, wird sie nicht ausgebeutet. Diese symbolische Verwandtschaft schließt somit Tiere und Pflanzen,…Steinen mit ein. Hierin wurzelt die Überzeugung, dass sich die Menschen jeden Schaden, jede Verletzung, die sie der Natur, anderen Lebewesen zufügen, letztlich auch sich selbst zufügen. Denn alles wird miteinander verbunden, verwoben, vernetzt angesehen, und dies wiederum, spiegelt die Abläufe des Kosmos wieder.

ALLES hat seinen Ursprung in der als weiblich verstandenen Urkraft, die vielfältige Qualitäten, weiblicher und männlicher Art, hervorbringt.

Ahnenverehrung und der Glaube an die Widergeburt sind im matriarchalen Weltbild tief verwurzelt. In diesem Zusammenhang wird auch die Widergeburt als ganz konkret betrachtet. Jedes Sippenmitglied wird jeweils durch die Frauen wieder in die eigenen Sippe geboren. So haben diese als Widergebärende eine zentrale Bedeutung, denn sie schenken der Sippe die Erneuerung des Lebens. Man nennt die wieder geborenen Kinder „kleine Ahninnen“. Der Tod ist im Matriarchat ein sich ewig wiederholender Zyklus, und daher auch mit weniger Angst und Schrecken verbunden wie im patriarchalen Weltbild.

Im matriarchalen Weltbild fehlt die Vorstellung der Dualität gänzlich. Es gibt auch nicht den Gegensatz von Gut und Böse, Dunkel und Hell usw.

Das Eine bedingt das andere! Das Eine kann ohne das Andere nicht existieren! Denn,…..es sind zwei Seiten ein und derselben Sache!

Die dunkle Seite ist nicht böse, sondern genauso notwenig wie die Helle,….wie Tag und Nacht, wie Sommer und Winter……

Deshalb gilt auch für die Geschlechter, dass eine ohne das andere nicht existieren kann. Und so wird auch das Leben nicht als Gegenteil des Todes betrachtet. Beides sind nur Stationen eines ewigen Kreislaufes. Der Tod ist also die Schwester oder der Bruder des Lebens.

Das matriarchale Denken enthält auch nicht die Gegensätze:

Mensch gegen Geist; Körper gegen Geist; Mensch gegen Natur; ….und auch das Göttliche ist nicht das Gegenteil des Menschlichen, sondern beide sind miteinander verbunden.

Und da……das matriarchale Weltbild nun mal nicht dualistisch aufgebaut ist, wird auch nicht zwischen Profanen und Sakralem unterschieden. JEDE profane Tätigkeit hat auch sakralen und spirituellen Charakter.

Der Alltag ist durchdrungen von dieser Spiritualität. So kommt gar keine Trennung von dieser auf!

Und so sind auch die Feste lediglich eine Steigerung dieser, auch im Alltagständig praktizierten, spirituellen Haltung.



Im Alltags-Blog (Link!) gibt es noch einen wunderbaren Beitrag zu lesen:

Die Mär von der allgegenwärtigen Sozialkontrolle in Matriarchaten...

25. September 2011

Ahninnen, ich glaube, wir brauchen eure Unterstützung

Ein Wunsch für den Ahninnen-Topf

Kann nicht mal bitte jemand die Welt neu erfinden? Sie scheint gerade in einer Sackgasse zu sein.

Kreise sind ja ganz Okay. Aber doch bitte nicht immer wieder der Selbe. Da wären Spiralen doch viel besser. Bringen einen gewissen Vorschritt.

Frauen dieser Erde, kommt vor hinter euren Kochtöpfen, eurem beflissenen patriarchalsgetreuem Verhalten. Steigt aus, aus dem Diätenwahn, den Fressattacken, dem Konkurrenzverhalten und der Dienstleistung! Verlasst den „Catwalk“! Boykottiert die Verdummungsmedien, den neuen Chef, den Kaufwahn.

Übernehmt Verantwortung!

Wo, verdammt noch mal, WO sind die Mütter dieser Welt, die sich solidarisch die Hände reichen sollten??!! Wir sind doch die Hälfte der Gesamtbevölkerung unseres Planeten.

Und anstatt sich kleinlich über Wortbedeutungen zu streiten, sollten wir besser eine Partei gründen, und in’s Parlament einziehen!





24. September 2011

Piraten?

Allerorts jetzt sichtbar, und in’s Parlament eingezogen.

Ich sehe Euch in ein paar Jahren wieder. Da seid Ihr nicht anders wie die anderen, spielt mit im „großen Spiel“ der Macht und des Geldes. Und es wird sich nichts weiter geändert haben, als dass die Steuerzahler noch ein paar mehr Politiker sponsern müssen.


"Wir sind keine Menschen, die gelegentlich spirituelle Erfahrungen haben,
sondern wir sind spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen."

Colin C. Tipping


21. September 2011

Das Neuste - Update

Arbeitsunfall

Gestern Abend riefen meine Eltern an, waren besorgt, weil Jimmy nicht nach Hause gekommen war. Im Moment hat er eine Arbeit im Forst angenommen.

Er war nicht zu erreichen.

Etwas später rief mein Vater an, dass er im Krankenhaus liegt. Arbeitsunfall.

Ich,….angezogen, in’s Krankenhaus gerannt.

Ein Baum war auf ihn gestürzt…..und…“Glück“ gehabt. „Nur“,….das Bein gebrochen…….und ein paar Abschürfungen.


Meine Schulter-Schmerz-Odyssey

Hausarzt, der erste Tag nach dem Urlaub……Bude voll.

Drei Minuten kurz alles erklärt, Überweisung, wieder raus.

Mit der Überweisung zum Neurologen, der eine Nervenmessung machen soll.

Neurologe….Urlaub. Nächster freier Termin: 13. 10……(mittelschwerer Wutanfall..)

Zu Hause: andere Neurologen im Umkreis gesucht, und angerufen.

Jetzt: Termin am Freitag, den 23. September in Sonneberg.


20. September 2011

Das fünfte Element

Wurde auch in der so genannten Vergangenheit schon oft beobachtet.

Bei den Yogis in Indien, die es Prana nennen, die lernten mittels Atemtechniken, Körperübungen und Meditation ihr Bewusstsein zu erweitern.

Bei den Chinesen ist es das Chi, das alles durchdringt.

Bei den Juden genauso wie bei den Christen wird von dem heiligen, astrale Licht gesprochen.

Zum Beispiel der Heiligenschein, und die zwei Hörner (als zwei Lichtstrahlen gemeint), die Moses hat in der Statur von Michelangelo.

Das hebräische Wort karnaeem bedeutet Horn oder Licht.

Im Okkultismus wurde es Od genannt, und seit Killner gibt es die Aurafotographie.

Es wird also ein Energiekörper sichtbar auf der ätherischen Ebene, der eine Art Matrix bildet, der den physischen Körper mit einem Lichtnetzt durchzieht. Es ist der Bauplan, wonach sich die physische Materie bildet. Das Gewebe des Körpers existiert nur auf Grund dieses vitalen Energiefeldes.

In diesem Feld kann man Gesundheit und Krankheit und auch deren Ursachen sehen.

Sollten die Ärzte endlich mal für ihre Diagnosen nutzen!

Dieses Feld besteht aus extrem kleinen, subatomaren Elementarteilchen, die sich wie Luft- und Wasserströme verhalten. Sie haben einen Zustand zwischen Energie und Materie. Wissenschaftler nennen es Bioplasma.

Dieses universale Energiefeld wirkt organisierend und formbildent auf die Materie, und existiert in mehr als nur drei Dimensionen, was bedeutet, dass es ein Widerspruch zweiten Gesetz der Thermodynamik ist. Was soviel heißt wie,…dass man nicht mehr entnehmen kann, wie man rein steckt. Aber das universale Energiefeld produziert ununterbrochen Energie, ist ständig gefüllt, auch ohne dass wir etwas zurückgeben.

Jeder Veränderung in der Materie geht eine Veränderung im Energiefeld voraus. Es ist immer an eine Bewusstseinstufe gekoppelt. Egal, ob diese hoch entwickelt, was mit hohen Schwingungen einher geht, oder primitiv ist.

Ein gewisser Dr. Hunt sagt, dass man den Köper auf Grund seiner Zellstruktur unter dem Quantenkonzept der Energie betrachten kann. Sie hält die holographische Sichtweise des menschlichen Energiefeldes für übereinstimmend.

Dieses Konzept des Hologramms liefert eine vereinheitlichte Sicht der Wirklichkeit, die eine neu Interpretation aller biologischen Erkenntnisse auf einer anderen Ebene notwendig macht.



19. September 2011

Männerpfade

Wenn die Frau auf den Pfaden des Mannes wandelt,....geht sie rückwärts.
Grey Owl Calluna


18. September 2011

Die zwei Seiten einer Medaille

(....in den menschlich, alltäglichen Verstickungen und Dramen......)

Viele Dinge sind nicht so wie sie scheinen, oder,….von einer Seite dargestellt werden. Es ist immer gut, sich auch die andere Seite anzuhören zu können, bevor Frau sich ein Urteil erlaubt, oder besser,…..versucht zu verstehen. Und natürlich stellt sich jeder im besten Licht dar. Aber das Gefühl zählt, der Instinkt, bei der Glaubhaftigkeit…..wenn man schon involviert wird in eine Situation, mit der man eigentlich nichts zu tun hat.

Davon abgesehen, gibt es keine absolute Wahrheit. Jeder hat seine eigene……Sicht auf die Dinge, seinen Blick in die Welt, auf diese Ebene.

Da ist es schwierig als Außenstehender etwas dazu zu sagen. Frau hört dann lieber zu.

Und selbst da fließen die eigenen Erinnerungen und Erfahrungen mit ein, nach denen man ggf. Glauben schenkt……….

Was meine Rückenschmerzen betrifft…….hatte ich mich bis jetzt gegen den Gedanken gewehrt, dass es etwas mit der Wirbelsäule zu tun haben könnte. Aber, da meine ganze Schuler taub ist, bis zu den Fingern, wird es wohl doch Zeit,…..mal zum Arzt zu gehen…..in der kommenden Woche......Nur, "Der" legt auch nicht den Zauberstab drauf, und husch....weg sind alle Beschwerden......



17. September 2011

Mal so nebenbei bemerkt......

Der Tag gestern war schön, aber das Erlebte nicht unbedingt.
Da meine Schulter- und Nackenprobleme nicht nachlassen, hatte ich beschlossen, doch mal den Arzt aufzusuchen. Aber DAS ist nicht ganz so einfach wie ich's mir dachte.
Der Hausarzt hat Urlaub.
Der Facharzt nimmt mich nicht an, wenn ich keine Überweisung habe. Und wenn überhaupt, erst in paar Wochen.
Da war ich ohne Frühstück los gerannt, weil die Sprechstundenhilfe sagte, dass ich gleich kommen könne. Und als ich freudestrahlend in die Praxis kam,....war da die Bude schon voll.
Ich,….. wutschnaubend kehrt gemacht, wieder raus, und nach Hause gelaufen.
Total durch den Wind.......später noch mal den gleichen Weg,......zur Physio, und auch noch mal beim Facharzt an der Anmeldung.

Massage habe ich mir nicht geben lassen. Scheint nicht gut zu tun. Wir haben es dann mit Ultraschall versucht. Bis jetzt, aber auch keine Verbesserung.

Jörg ist heute früh zu seinem Kumpel gefahren.

Nun habe ich schon mal sturmfrei, und kann nicht mal `ne Party machen…….

Und heute früh auch noch eine schlechte Nachricht von einer Bekannten, die auf dem Weg in’s Krankenhaus war, weil sie ihr Mann geschlagen hatte…….

15. September 2011

Das matriarchale Wirtschaftssystem

Mehrheitlich sind und waren Matriarchate Ackerbaugesellschaften. In selteneren Fällen auch Hirten- und Viehzucht Kulturen. Die Dörfer produzierten alles, was sie zum Leben brauchten, und es wurde Handel getrieben mit anderen Völkern oder Stadtkulturen. Jedoch war die Lebensgrundlage der Gemeinschaften immer die Landwirtschaft.

Land und Häuser sind Eigentum des Clans, und jedes Mitglied hat das Nutzungsrecht. Territoriale Ansprüche, sowie Privatbesitz, wie wir es kennen, gibt es nicht. Die Kontrolle über Lebensgüter, Ernte, die Jagdbeute der Männer obliegt den Frauen und der Sippenmutter. Sie trägt die Verantwortung, dass alles gerecht verteilt wird.

Die matriarchale Ökonomie basiert auf Ausgleich.

Die Verteilung der Güter geht nach einem Regelsystem, das sich nach Verwandschaftslinien und Heiratsregeln orientiert. Durch diesen regelmäßigen und lebhaften Austausch der Güter war garantiert, dass weder Einzelpersonen noch einzelne Sippen auf Kosten der Anderen Reichtümer anhäufen konnten.

Im Jahreskreis gab es viele Feste, die einen wichtigen Wert in der matriarchalen Gesellschaft darstellten. Sie sind der rituelle Ausdruck ihrer geistigen Kultur.

Es wurden jeweils die Clans zum Ausrichten der Feste verpflichtet, die am wohlhabensten waren,….und, das ganze Dorf einzuladen. Durch den Umfang und die Großzügigkeit solcher Feste, verringerte sich der Reichtum dieser Clans drastisch. So findet hier ein „Ausgleich“ zwischen den Clans statt…..und keiner konnte Reicher als der andere werden.

Und!...sozial angesehen, ist nicht der Clan, der viel Geld hat, sondern der, der es für die anderen ausgibt.

Durch diese Art der Ökonomie findet keine Verarmung Einzelner statt, und das Netzt der Clans ist somit gleich auch ein Sicherheitsnetz.

Und noch ein Vorteil: Weil es keine Verarmung der Massen gibt, ist es für die Matriarchate leichter den Wert des nachhaltigen Wirtschaftens zu pflegen. Die Ressourcen werden und müssen nicht ausgebeutet, und die Umwelt nicht zerstört werden!

14. September 2011

Ausgetauscht

Der „Clan“ wurde durch die „Familie“ ersetzt. Die Clanmutter durch das Oberhaupt ausgetauscht, und da er nur wenig an Weisheit besaß, gab man ihm uneingeschränkte Macht……und die Kirchen heiligten die Familien.

Wer von den heute lebenden Frauen kann und will sich vorstellen in einem Clan zu leben? Ist uncool. Aber, der Alltag würde nicht viel anders aussehen. Nur wir wären freier, aufgehobener, behüteter, angenommener, selbstbewusster, gesünder,…….auch die Männer..

Frau könnte genauso mit einem Mann zusammen leben, und tags über mit den anderen Frauen arbeiten,…….und das nach ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten, die beachtet würden. Sie wären aber nicht abhängig, auch nicht ökologisch. Würde eine Beziehung mit einem Mann enden, wäre sie und ihre Kinder aufgehoben, bräuchte nichts zu fürchten.

Mal ganz ehrlich. Wie viel Paare sind aus ökonomischen Gründen zusammen?

Und von der Fehlkonstellation Familie oder der Paarbeziehung will ich jetzt erst gar nicht anfangen, die uns Frauen isoliert, und in Konkurrenz zueinander setzt, anstatt uns solidarisch zu verhalten.

13. September 2011

In einem anderen Leben……

Also ist diese „Redewendung“ gar nicht SO falsch.

In einer anderen „Wirklichkeit“,…..ist dann vielleicht noch besser definiert…..

Und,….folgedessen ist es ausgemachter Blödsinn, dass EIN Volk auserwählt ist, wofür auch immer, oder man sich spirituellen „Aufstieg“ (er)kaufen kann.

11. September 2011

Morphogenetische Felder

Auf Wunsch vom lieben Ray, wird’s jetzt physikalisch. Denn, wie so oft voraus gesagt, wird die Wissenschaft bald beweisen, was man heute noch Magie nennt. Es sind nur noch nicht die geeigneten Geräte dazu erfunden worden. Mit unseren fünf Sinnen können wir ja auch keine Mikrowellen, oder Röntgenstrahlen wahrnehmen. Und hätte man vor einiger Zeit eine Mikrowelle nicht als Hexerei gesehen, und den Erfinder auf dem Scheiterhaufen verbrannt? So wie damals Galilei es mit der Inquisition zu tun bekam, weil er behauptete, die Erde sei keine Scheibe.

Also,…..Morphogenetische Felder nannte Rupert Sheldrake in seinem Buch „Das schöpferische Universum“ die These, dass alle Systeme nicht nur durch die bekannten Formen energetischer und materieller Formen reguliert werden, sondern durch unsichtbare, organisierende morphogenetische Felder. Diese Felder stellen eine Art Bauplan für Form und Verhalten dar, und sind somit Urheber jeglicher von uns erkannter Ordnung. Sie haben aber keine Energie im von uns üblich definierten Sinne, weil ihre Wirkung über die Grenzen von Zeit und Raum, in denen wir normalerweise Energie definieren, hinausgeht. Das heißt, die Wirkung dieser Felder ist unabhängig von Nähe und Ferne. Womit sich auch erklären lässt, dass zum Beispiel Spezies, die weit voneinander entfernt leben ein neues Verhalten lernen, auch, wenn sie sich nie körperlich begegnen. Denn, verändert sich das verursachende Feld für die gesamte Spezies, wenn vielleicht auch nur geringfügig, dann lernt und verändert auch der Einzelne dadurch weit entfernt in räumlicher Sicht. Wird das neue Verhalten lange genug wiederholt, dann entsteht eine morphogenetische Resonanz, die auf die gesamte Spezies wirkt.

Das bedeutet, dass Form nicht durch zeitlose Naturgesetze bestimmt ist , sondern vielmehr abhängig von morphogenetischer Resonanz quer durch die Zeit. Das bedeutet auch, dass sich morphogenetische Felder unabhängig von Zeit und Raum ausbreiten können, und, dass so Ereignisse der Vergangenheit Einfluss auf Ereignisse an beliebigen anderen Orten haben können.

So stellt also die moderne Physik fest, dass es gar keine Grundbausteine der Materie gibt, sondern das Universum ein unteilbares Ganzes ist. Ein unermessliches Gewebe Interagierender Wahrscheinlichkeiten.

Und, erkennen wir uns erst einmal als Energiefelder, dann verbindet sich unser höheres Bewusstsein mit höheren Frequenzen und größerer Kohärenz.

Dort existieren wir in mehr als nur einer Welt. Mann denke da an die Parallelwelten. Das heißt auch, unsere höheren Körper sind in einer höheren Ordnung mit anderen höheren Körpern mehr verbunden, als unsere physischen Körper.

Der Physiker Bell beweist sogar auf mathematischem Wege, dass subatomare Elementarteilchen auf eine Weise miteinander verbunden sind, die Raum und Zeit transzentieren. Das heißt, alles, was auf EIN Elementarteilchen wirkt, auch auf andere Auswirkung hat. Diese Wirkung ist Augenblicklich, und bedarf nicht der Zeit.

So können wir uns besser vorstellen, dass unsere Gedanken, Gefühle, und Handlungen eine viel größere Wirkung auf die Welt und auf andere haben. Was auch beweisen würde, dass wir mit unseren Gedanken unsere Welt formen,….und uns selbst.

So ist auch alle Erfahrung miteinander verbunden. Und da ist es schwer diese Verbundenheit zu erfahren, wenn wir das Leben hauptsächlich dualistisch wahrnehmen.

Da müssen wir uns wohl in Holographiescher Erfahrung üben.

Meditieren ist ein Weg, diese Grenzen des linearen Verstandes zu überschreiten.

Auch können wir diese andere Wirklichkeit so sehr schwer in Worte fassen, denn auch die Worte gebrauchen wir linear. Also, müssen wir auch ein Vokabular entwickeln, dass uns erlaubt, uns gegenseitig in solche Erfahrungen hineinzuführen.

Das ist ein breites Thema, über das es noch viel zu schreiben gibt.


9. September 2011

Wie schwingst Du?

Wir bedürfen unseres festen, materiellen, verdichteten Körpers, um uns zu entwickeln. Besonders enwicklungsbedürftig ist hier unser viel gerühmtes Gehirn, Sitz der angeblichen Intelligenz, die wir so sehr schätzen, so wie die Ratio, die wir getrost mal ausschalten sollten.

Selbst die Impulse unseres Denkens, die wir als Energie bezeichnen, bestehen aus Atomen, die schwingen, sowie unser ganzer Körper, und alles andere um uns herum.

Wir alle sind aus der gleichen Substanz: Schwingung……in unterschiedlicher Dichte.

Der „Unterschied“ zwischen uns, ist die Frequenz, in der wir schwingen.

Das würde bedeuten, dass Kriege und anderes (bewusst erzeugtes) Leid verhindert werden könnten, wenn die Schwingung der Menschen angehoben wird.

…….…..was zum Beispiel mit einer anderen Lebensweise möglich wäre.

8. September 2011

Mit Männern ist es oft wie mit kleinen Kindern.

Frau muss Vorausdenken, und hinterher räumen.