30. November 2011

Bücher – Zeiten

Heute ist so ein richtiges Ich-kuschel-mich-in-den-Sessel-Wetter.....mit dem Geruch nach Äpfeln und Zimt in meiner Nase.
Nur gut, dass ich für dieses Woche alle Termine geschafft habe.
......und so langsam wird mir auch bewusst, dass es mit großen Schritten auf die Wintersonnenwende zugeht. In dieser Zeit lese ich eigentlich immer das gleiche Buch, seit drei Jahren.
Habt Ihr auch ein bestimmtes Buch, das Ihr immer wieder zu einer bestimmten Zeit lest?


29. November 2011

Erleichterung

Alles in Ordnung!!!.....bei der Nachsorge!
Das ist halt immer ein Tag der Anspannung.......
Jetzt bin ich erst mal froh, kann mich wieder sammeln, durchatmen, und mich enspannt zurück lehnen.......

27. November 2011

„Nimm’ meine Hand, und lass die Krähe sich auf deine Linke setzen. Folge mir jetzt durch den Scheitel deines Kopfes, hinaus ins Freie…..fliege ins Universum, und mit der Krähe zu den Plejaden. Dann komm’ zurück in deinen Körper. Hole ein paar tiefe Atemzüge und fühle die Kraft von Mutter Erde unter deinen Fußsohlen, wie die Energie deine Beine hinauf strömt, wie eine warme Welle am Meeresstrand.“


24. November 2011

Geständnis


Heute ist echt nicht mein bester Tag. Nicht mal die Buchstaben wollen in Reihe und Größe bleiben.

Ja, ich weiß, es liegt an einem selbst, ob der Tag (subjektiv) gut oder schlecht ist.

Bis Mittag war der Tag ja auch noch total in Ordnung. Bomben Wetter, keine Termine,….in wirklich guter Stimmung!

Aber dann, kamen mit der Post Dinge, um die sich gekümmern werden muss. Auch noch kein Thema.

Ein gemütliches Mittagessen und dann einen kleiner Spaziergang durch die (nervende, laute) Stadt. Kam mir eigentlich grad’ recht. Ich dachte, ich bewege (Link) mich mal ein bisschen. Und dann,……stand ich vor verschlossener Tür. Nix mit Passbildern machen und so.

DAS war allerdings schon die „halbe Miete“ für das Grummeln im Bauch, dass dann im laufe des Tages nicht mehr so richtig nachlassen wollte, mal eher noch stärker wurde, mit zunehmenden Begebenheiten, die mir auch noch wie „Läuse über die Leber“ liefen.

An solchen Tagen frag’ ich mich:

Hab’ ich wirklich so wenig gelernt?

Warum kann ich mich nicht beherrschen, und in solchen Situationen das meditative Lächelnd aufsetzen?

Kann ich meinen Zorn immer noch nicht im Zaum halten?

Hat sich da überhaupt viel geändert, in den letzten zwanzig Jahren?

…..und wo ist nun meine viel gerühmte Weiterentwicklung?

Unterm Strich:

Niemand kann ständig gute Laune haben, oder in seiner Mitte ruhen. (Auch nicht Die, die’s immer behaupten).

Ich kann halt meine Gefühle nicht gut verbergen, nicht lügen, ….sage und zeige deutlich, was ich meine, und was in meinem Inneren vor sich geht. Bin also kein guter „Schauspieler“……und werd´ es auch nicht werden.

Nur trifft es manchmal die Falschen……..

Aber wenigstens bin ich mittlerweile in der Lage, meine nähere Umgebung vorzuwarnen und dann auch schneller wieder runter zu fahren……und im Notfall, mich auch zu entschuldigen.


Aber, wenn ich Wut habe, kann ich nicht freundlich in die Kamera lächeln…………..

Ein Traum?

Ich träumte von einem Raum voller lachender Frauen. Einer Gemeinschaft aus Alten, Müttern und Jungen.

Mit mir an einemTisch saß eine junge, afrikanische Frau und Mutter. Sie hielt ihr Baby, und lies es an ihrer Brust trinken. Völlig natürlich……..während im Hintergrund die älteren Frauen mit Hausarbeiten beschäftigt waren, und derb miteinander scherzten und lachten. Man hörte spielende Kinder und gut gelaunte Frauen, die ihren Arbeiten nach gingen, oder einfach nur da saßen und sich unterhielten………

Männer, waren da keine.

21. November 2011

Religion im Matriarchat

Jede Frau galt ursprünglich als Priesterin, weil sie als irdische Vertreterin der Göttin die engsten Verbindungen zu den Ahninnen hatte. Die Sippenmutter fungierte meist als oberste Familienpriesterin.

Da die Feuerstelle, der Herd, im Inneren des Hauses als Sitz der verstorbenen Familienmitglieder galt, war er Ort der Verehrung.

In den späteren Phasen des Matriarchats entwickelte sich aus dem Ahnenkult das Schamanentum, welches sehr lange ein rein weibliches Phänomen war. Durch Tanz, Musik, Ekstase und Trancereisen in die „Anderswelt“ versuchten die Priesterinnen, Schamaninnen die Geister der Ahninnen für eine Widergeburt anzulocken.

Auch für die Bewahrung der mündlichen weiterzugebenden Tradition waren die Schamaninnen und die ältesten Frauen zuständig.

Während im matriachalem Glauben die Frauen sehr stark mit dem göttlichen Prinzip in Verbindung stehen, so repräsentiert der Mann, vor allem in Gestalt des Heros, des Heiligen Königs, die Menschenwelt. Er ist der Vertreter seines Volkes gegenüber der Göttin. Dies ist jedoch keine Abwertung in der matriarchalen Weltanschauung. Denn auch hier gilt,…..das Göttliche und das Menschliche bedingen einander.

Große Bedeutung wird dem Mond beigemessen.

Außerhalb des deutschen Sprachraumes ist der Mond fast immer feminin. Obwohl eigentlich auch aus dem deutschen Sprachraum, dem Ravensburger Land, der Mond als feminin überliefert ist: „Frau Rötte“.

So hat auch die Zahl DREI, wie die drei Mondphasen seit matriarchalen Zeiten eine heilige, magische Bedeutung.


20. November 2011

Pläne

So nach und nach versuche ich wieder ein bisschen Struktur in meinen Tag zu holen……..und,….ich mache auch gerne Pläne. Hab’ ich schon immer gerne gemacht………Aber mit der Einhaltung ist das dann so’ne Sache. Da fehlt mir immer die Disziplin,…..auf länger,….so wie so.

Eigentlich lebe ich gerne in den Tag hinein.........was jetzt nicht mehr ganz so leicht ist. Ich will aber auch nicht, das Krankheit, Tabletten und Spritzen meinen Tag bestimmen……und dazwischen nur noch die notwenigen Termine und Arbeiten sind.

Es ist manchmal so schwer,…..alles unter „einen Hut“ zu bekommen……und auch die eigenen Bedürfnisse im richtigen Maß einzuordnen,….was ja gerade jetzt sehr wichtig für mich ist.

18. November 2011

Schönes Wochenende!

Ein anstrengender Tag heute. Und es ist wieder wärmer als gestern.
Vormittag in die Physio......gelaufen. In der Zwischenzeit hatte Jörg Gulasch gekocht. Nach dem Essen beschloss er, dass er das Autofahren, trotzt Zeh-Op, versuchen wollte......sich ein wenig bewegen.......hmmm.....ging so......Und nach der Einkaufstour......bäckt er auch noch Kuchen.......

Für Essen ist also gesorg. Da kann ich morgen ausruhen......

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch allen!!!!


17. November 2011

Er ist kalt geworden........

......und die Sonne bahnt sich nur langsam einen Weg durch deie Nebelschleier...........

Für heute gibt's keinen besonderen Plan.
Jörg war zum Verbandswechsel, und ich hatte Besuch von einer netten Frau, die mir all meine Fragen betreffs der Spitzen beantwortete.

Jetzt ist sie wirklich da, die Zeit der warmen Tee's,mit denen Frau am Fenster steht, und aus der warmen Stube raus in die winterliche Landschaft schaut.

16. November 2011

Status Qou

Draußen scheint die Sonne……..die ich zu vermeiden habe.

Auch blöd. Oder?

Da mache ich halt alle Fenster auf, bei dem Ausblick immer wieder schön, und…..lüfte gut durch. Gehe vielleicht mal kurz zum einkaufen……..denn Jörg hat sich gestern den Zeh operieren lassen, und liegt nun erst mal flach.

Morgen kommt eine Schwester vom Copaxone-Spritzen-Dienst. Da kann ich noch mal meine Fragen loswerden. Am Freitag geht’s wieder zur Physio……und am 27. zum Nachsorge. Da war ich vorige Woche schon zur Mammogaphie. Mal schauen………

Am Geistig-Seelischen…..arbeite ich noch………


15. November 2011

Die universelle Energie des Lichts strömt durch alles, und durch jeden Menschen,…..und dessen Hände. Wir selbst tun dabei nichts. Sie fließt durch uns hindurch, durchringt uns. Wir brauchen keine Erlaubnis, kein Zertifikat, keine Einweihung. Sie ist einfach da, ……..und kostet nichts. Ohne sie, würden wir ja gar nicht existieren. Sie ist allen zugänglich, und für manche auch sichtbar. Wir können sie nutzen um uns und andere zu heilen, Heilungsprozesse zu unterstützen. Wir legen unsere Hände mit unserem Wissen auf die entsprechenden Stellen, und sind einfach Beobachter. Und sind wir mit unserer Aufmerksamkeit in unseren Händen,…..fühlen mit unseren Herzen hin, ist die Wirkung noch stärker.

Das ist Jin Shin Jyutsu.


14. November 2011

Freundinnen


So viele waren es nicht……und sie wechselten. Auf längere Zeit blieben nur wenige. Liegt sicherlich auch an der eigenen Veränderung, und die der anderen, sofern sie überhaupt stattfindet. Frau hat sich dann nur noch wenig zu sagen.

Am Anfang waren da immer die Nachbarskinder, mit denen man spielte. Erst ein Junge, Falko, mit dem ich mich gut verstand, als ich sechs, sieben Jahre alt war. Dann die Zwillinge von nebenan, die später wegzogen und andere Interessen verfolgten. Dann die Geschwister Sabine und Steffi, die mich lange Zeit begleiteten,……. bis ich etwa neunzehn war. Dann meine Arbeitskollegin Elke, mit der ich auch heute noch befreundet bin. Später noch eine andere Arbeitskollegin aus der Stadtverwaltung, die auch noch oft anruft und auch hier in Neuhaus wohnt. Aber wir sehen uns kaum. Jede hat ihre eigenen Probleme.

Dazwischen gab es mal eine…..“Abschnittsbegleiterin“ nenne ich sie mal, Katja. Wir teilten eine Zeit lang die gleichen Interessen,……als wir mit der Band durch die Lande zogen. Damals wünschte ich mir immer mit einer Sängerin befreundet zu sein. Und das nicht nur während der Abende, wo wir zusammen unterwegs waren, sondern auch privat. Dieser Wunsch wurde mir erfüllt. Seit ein paar Jahren gibt es hier in Neuhaus eine Frau, die Sängerin einer Band war, und die jetzt zu einer guten Freundin geworden ist.

. ……..und da sind natürlich die Freundinnen, die ich im Internet kennen gelernt habe. Mit einigen von ihnen verstehe ich mich wirklich gut,……und manchmal telefonieren wir auch……..

12. November 2011

Die sieben Schichten der Aura



Die erste, dritte, fünfte und siebte Schicht sind stark strukturiert wie stehende, schimmernde Lichtwellen, die aussehen wie Schnüre schnell blinkender Lichter, wie sich bewegende Energieladungen, von denen jedes in einem anderen Rhythmus blinkt.

Die dazwischen liegenden Schichten bestehen aus einer Art farbiger Flüssigkeiten, die sich zwischen den stehenden Lichtwellen hindurch und an ihnen entlang bewegen. Sie gleichen sich an und nehmen dadurch Form an. Jede höhere Schicht durchdringt die Niedrigen, auch den physischen Körper. Diese Schichten sind eine ausgedehnte Form unseres selbst, die die begrenzte Form in sich trägt. Also umschließt der emotionale Körper den Ätherischen und den Physischen. Wissenschaftlich gesehen schwingt jede nachfolgende Schicht höher, die den selben Raum einnimmt aber auch gleizeitig darüber hinaus geht, oder überstrahlt. Es ist NICHT wie bei einer Zwiebel, sondern die Schichten durchdringen sich.

Diese Schichten enthalten alle Formen des physischen Körpers mitsamt seinen Organen und Blutgefäßen, Knochen, usw, und zusätzliche Formen, die der physische Körper nicht hat. Ein vertikaler Energiefluss pulst am Rückenmark auf und ab, wie auch im Jin Shin Jyutsu beschrieben. Er geht über die Grenzen am Steiß und am Scheitel hinaus.

In diesem Feld befinden sich die Chakren, die trichterförmige Strudel sind, durch die wir in Verbindung mit der universellen Energie sind, und nunsere Energie aufnehmen und somit mit allem verbunden sind. Die Spitze reicht zum senkrechten Hauptstrom und der offene Trichter bis zum Rand der jeweiligen Auraschicht. Jede dieser Schichten steht mit einem bestimmten Chakra in Verbindung, hat ihr eigenes Aussehen und ihre besondere Funktion.

Alle Chakren und Energiepunkte (Akkupunktutpunkte) sind Öffnungen, durch die die universelle Energie ein und ausfließt. Wir sind wie Schwämme in einem Meer von unerschöpflicher Energie. Diese Energie ist immer mit einer Bewusstseinsform verbunden, und so erleben wir die Energie, die wir austauschen als Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen, Hören, Riechen, Spüren, Intuition oder direkte Erkenntnis.

Je mehr Energie durch die Chakren fließt, umso gesünder sind wir. Krankheit wird durch ein Ungleichgewicht oder eine Blockierung des Energieflusses erzeugt. Er verzerrt die Wahrnehmung, drückt Gefühle nieder, und hindert uns an der Fülle Anteil zu haben.

Jeder unserer fünf Sinne ist somit einem Chakra zugeordnet. Jedes Chakra besteht im Grunde aus sieben Chakren auf jeweils höheren Frequenzebenen. Sieht fast aus wie ineinander gestreckte Gläser. Die Öffnungen liegen an den jeweiligen Auraschichten zu denen es gehört. Die Farben der Chakren hängen mit der Frequenz der Energie zusammen, die in einem bestimmten Chakra umgewandelt wird.

Quelle: "Licht-Arbeit" von Barbara Ann Brennan


11. November 2011

Ultima Matre


Die Ultima Matre ist nur schrecklich wenn sie missverstanden wird.

Du musst sie begreifen und werden, wer du bist.

Sie hat die Seele die auch du hast.

Du bist Schöpferkraft, genau wie sie.

Du tanzt mit Träumen und Visionen…..in und mit ihr.

Die Erde ist weiblich………………….


10. November 2011

Schau, wir gehen alle auf diese Erdwanderung, weil wir unser Weibliches heilen wollen. Ob Mann oder Frau, da ist kein Unterschied. Frauen kommen in diese Runde und wissen eine große Wahrheit. Doch die meisten Frauen kann man nicht genau bezeichnen. Einigen Frauen wird dieses Wissen gleichgültig.

Die Männer wissen nicht, wenn sie in diese Runde kommen. Wenn sie Glück haben, begreifen sie, dass sie eine Frau finden müssen, die sie lehrt. Die Männer wissen nicht, wie sie leben müssen. Die Frauen müssen es ihnen beibringen. Doch zuerst müssen die Frauen ihre eigene Kraft in die Hände nehmen, und sich selbst heilen.

Sie ahmen die Männer nach, wie die Spottdrossel die Krähe. Sobald sie DAS tun, ist alles vorbei. Das ist ganz falsch. Für Männer und Frauen ist es ein Verlust, und sie werden geschwächt.

Wenn sich Frauen verlieben, geben sie ihre Kraft weg, und sie können von ihnen zugrunde gerichtet werden. Erst wenn die Frau eine Göttin ist, kann sie sich mit dem Gott erfolgreich vereinen….erst dann.“


Agnes Whistling Elk aus dem Buch „Die Jaguarfrau und die Lehren des Schmetterlingsbaumes“ von Lynn Andrews

8. November 2011

Der Pakt mit der „dunklen“ Schwester

Meine Reise in die Unterwelt lohnt sich. Ja, ich umarme sie besser, nehme sie in mich auf, nein, vereine mich mit ihr, sodass wir den Rest dieses Lebens gemeinsam gehen können……ich „ganz“ bin. Und denkt bloß nicht, dass mir das so leicht fällt,…..ihr in’s Gesicht zu sehen, sie zu akzeptieren, ihr zu sagen: „Ja, es gibt dich. Ich nehme dich an…..du gehörst zu mir.“

In alle erster Linie begegne ich mir selbst. Diesem oft ungeliebten, unzulänglichen Geschöpf, dessen Gesellschaft ich gar nicht so gerne habe. Jede Lüge, jede Flucht, jede Ablenkung war da gerade recht. Es ist die Hilflose, die Wahnsinnige, die Furie, die Hämische, die Faule, Gierige, die Männer verschlingende, die nicht Genügende, die Lügnerin, die Killerin in mir. Ein Geschöpf, das engherzig, verzagt, verbittert, bigott und raffgierig sein kann. Einfach alles, was ein Mensch an traurigen und negativen Empfindungen und Verhaltensweisen nur entwickeln kann. Schonungslos präsentiert.

Plötzlich ist nichts ist mehr sicher. Alles Vertraute bricht weg. Die Wirklichkeit verändert sich.

Aber, in meinem Fall, gibt sie mir auch Geschenke, zeigt mir meine Fehler. Und gibt es kein Ausweichen mehr.

Was sie mir zeigt, ist das nicht Annehmen wollen, das nicht Aussprechen, das Verleugnen. Das genügen und normal sein wollen.

Da scheiße ich wirklich schon so viele Jahre klug,…..und am Ende habe ich’s auch nicht besser gemacht.

„Ich habe keine Krankheit. Ich bin kern gesund. Ich bin „normal“, …mir geht es gut….ich hatte nur….“

Nein, es stimmt nicht. Ich habe seit 16 Jahren Multiples Sklerose, und kann nun mal nicht alles zu jeder Zeit machen, wie gesunde Menschen, weil ich eine chronische Krankheit habe, oft müde und erschöpft bin, bei den kleinsten Tätigkeiten. Und ich bin es leid mich ständig dafür zu entschuldigen, zu rechtfertigen, mich erklären zu müssen und zu wollen. Ich verlange kein Verständnis, nur Akzeptanz, wenn ich sage: „Ich kann nicht.“

Und gerade in letzter Zeit habe ich mich in Sicherheit gewogen, zu viele Fehler gemacht. Einer der schlimmsten war Überanstrengung, zu viel tierische Fette und zu viel Wärme. Nur ein heißes Bad kann einen Schub auslösen………

Ich hatte das noch lange nicht angenommen. Vielleicht wusste ich bis hier her auch noch nicht was Annahme wirklich ist, und wie das geht. Es ist so leicht dahin gesagt….....

Selbst mit Sachwerten, Geschenken und Gefallen habe ich Schwierigkeiten sie anzunehmen, denke, ich bin was schuldig……..

Es berührt mich peinlich, erinnert mich daran, dass ich nicht alles allein schaffen kann!!!

…..und da wäre eine „Schwesternschaft“ doch besser als dieses kalte Patriarchat, mit ihren, distanzierten, abweisenden, rein mechanisch reagierenden jungen Ärzte-Team, die eine schnelle Entscheidung verlangen,……aus wirtschaftlichen Gründen, in diesem unmenschlichen System……Einer keine Ruhe oder mal Bedenkzeit lassen…….Und nach Befindlichkeiten wird schon gar nicht gefragt.

Ich habe wirklich in der letzten Zeit die Erfahrung gemacht, dass mir fast „ausschließlich“ ältere Frauen wirklich weiter helfen, mitfühlender sind, mitdenken, und Wege öffnen. Aber,….auch nicht alle. Es gab auch einen jüngeren Arzt, EINEN, der noch menschlich war……

Ereshkigal’s Geschenke sind großzügig. Ich kann laufen! Mich selbst versorgen, und,……aufstehen, und weiter leben…wenn auch, mit ein paar Einschränkungen, und Beschwerden mehr, die sich nur langsam wieder verbessern werden.

All’ diese banalen, alltäglichen Dinge, wie duschen, Haare waschen, kochen, sauber machen……usw…… sind uns nur zu vertraut und selbstverständlich,…….aber alles kann sich in jeden Moment verändern. Wer denk schon daran……

Sie zeigt mir, dass ich niemandem mehr genügen muss, mehr auf mich selbst achten muss, und öfters mal „Nein“ sagen sollte! Und DAS alles nicht nur so dahin sage, sondern es auch „umsetze“!

Keine holen Worte mehr!!!! Sondern Taten!

DAS ist mein Pakt : Aufstehen, und leben!

Die kommende „dunkle“ Zeit gibt mir genug Gelegenheit mich zurück zu ziehen, zu lernen, zu wachsen, mein Leben wieder einmal neu zu ordnen und auch einige meiner Einstellungen zu ändern.…..und…. es besser zu machen.

Am besten gehe ich mit meiner Bärin in ihre Höhle, und halte den „Winterschlaf“. Achte auf meine Träume und Visionen, bestehe auf Ruhe und die Zeit für das All-einsein in der Meditationen, und gelegentliche Rituale.

Erst letztens schrieb ich darüber, auch die Errungenschaften der modernen Zivilisation zu nutzen, wenn sie Einer zu Verfügung stehen, um das Leben zu erleichtern.

Tja, nun ist es so weit. In meinem ganzen Leben hätte ich nie gedacht, dass ich mal darauf beharre in einem Krankenhaus bleiben zu wollen, und freiwillig in eine Notaufnahme gehe, und mich auch dort nicht rauswerfen lasse, obwohl die Ärzte nichts mit mir anfangen konnten, nicht wussten, was sie tun sollten. Nur wenigstens eine Antwort,….wäre das Wenigste gewesen, was ich erwartet hätte.

Ich hätte nie gedacht, dass ich viele Kilometer nur für eine Tablette fahre, anstatt vor ihr weg zu laufen.

Im akuten Notfall hilft die Chemie halt doch oft schneller als die Naturmedizin.

Nur allein DAS ich das schon zu zugeben muss, fällt mir schwer. Aber ich seh’s ein…….im Moment habe ich keine andere Wahl als Tabletten und tägliches Spritzen. (Wieder in die Medikamentenspriale…)

Das wichtigste ist im Moment, das sich das entzündete Rückenmark beruhigt……denn, es kann nicht so bleiben…..

Und eines ist sicher, ich muss da so Einiges konsequent in meinem Leben ändern, damit DAS nicht noch einmal passiert.

6. November 2011



Oh Göttin, Wie viel liebe Kommentare, Grüße, Genesungswünsche und Heilungsgedanken von Euch.

Ich bin mehr als gerührt. Danke Euch, dass ihr alle an mich gedacht habt.

Wo könnte ich sonst so viele liebe Menschen finden, außer hier, in meinem Blog, unter Euch……..

Das hier, kann kein Facebook oder Twitter ersetzen. Das hier, ist so viel persönlicher. Man kennt sich länger……und vielleicht auch etwas besser.

Ja, ich bin schon ein paar Tage raus, und versuche mein „neues“ Leben auf die Reihe zu kriegen.

Es wird anders sein als vorher. Wieder mal eine Schnitt in meinem Leben. Der alte, sorglosere Abschnitt ist beendet, und ein Neuer beginnt.