Wir sind keine Weltverbesserer…..war dann irgendwann, nach Jahren, der Konzens …..und dieser „Weltenschmerz“, den ich auch so lange Zeit gefühlt habe, und manchmal immer noch fühle, ist so sinnlos, weil vieles nicht einfach so zu ändern ist……wie ich schon mal schrieb.
Es macht krank und bringt Einer wenig Freude, wenn man immerzu am Weltleiden ist. Aber nur, wenn man selbst Freude im Herzen hat, kann man auch anderen Freude bringen. Also, eine Balance finden, zwischen dem wachen Wahrnehmen, dem Erkennen, was da falsch läuft, aber auch der Einsicht, dass man es nicht jetzt, sofort, und allein ändern kann…..und trotzdem dabei versuchen kann, für sich, auf seine Art glücklich zu sein. DAS hat jeder verdient! Denn genau dieses negativ Denken, diese ewige Wehmut, die ich nur all zu gut kenne, macht die Welt nicht besser.
Auch, wenn ich nur wenig Fleisch esse, finde ich, dass wir alles brauchen, die Vielfalt der Nahrung, damit wir leben können. Es sind nicht die Spezialisten, die in der Evolution überleben, sondern die vielseitig Angepassten.
Ich finde, es liegt nicht bei uns, …..ob wir uns nun tot hungern oder mit Benzin übergießen, es wird nicht viel ändern, an der Gier, den Gepflogenheiten, und den Umgang mit uns Menschen, der Reichen und Mächtigen, die, die wirklich das Sagen haben.
Sicher, sind wir in der Lage etwas zu ändern, wenn wir stetig darauf Aufmerksam machen, uns mit anderen zusammen tun, und gegen Missstände vorgehen.
Denn, will man etwas ändern, gilt meist Beharrlichkeit, Solidarität untereinander, und ein Miteinander aller. Was aber auch voraussetzt, das etwas erkannt, und verstanden wird. Was in der breiten Massen nicht immer ankommt, nicht oft der Fall ist.
Ich erinnerte mich dann immer wieder an die Lebensweise der indianischen Menschen, an eine Geschichte, die es in etwa so beschreibt: In einer Zeit, wo es nur einer einzigen Sprache für alle Wesen dieser Erde bedurfte (Tiere, Pflanzen, Steine, die gesamte Erde eingeschlossen), haben die Tiere beschlossen, dass sich Einige von ihnen opfern,…..für uns…..damit wir leben können……
Darüber hinaus, sind Pflanzen auch Lebewesen, mit noch mehr Sinnen als wir Menschen. Nur, hören wir sie nicht schreien, wenn wir sie töten und essen……und irgendetwas müssen wir schließlich essen. Warum erstarren wir nicht vor den von uns angelegten Feldern mit Mais und Weizen? Finden sie sogar noch ästhetisch, schön. Vor der Monokultur, dem Leiden der Pflanzen durch Chemikalien, mit denen wir sie besprühen. Dem Leiden der Insekten, die durch diese Chemikalien sterben. Warum berührt uns DAS nicht? Wie sie reihenweise abgeschlachtet werden, mit von uns erfundenen Maschinen…....auf die wir noch stolz sind.
Wir machen uns, nach unserem gut Dünken, die Welt lebens- und nutzenswert. In unserem Rahmen, in unseren Begriffen, und Denkstrukturen.
Deshalb der Gedanke,…..was daraus gemacht wurde, ist falsch. Und genau da sind wir wieder bei der Geldgier einiger Weniger, die das Sagen haben……und einen Scheiß darauf geben, welches Wesen leidet……
Aber natürlich gibt es auch viele Menschen, die einfach so dumm daherreden, stolz ihre teueren Krokodiellederschuhe herzeigen.…..sich keine Gedanken machen, mit dem Geplauder des Mainstream schwimmen, ohne darüber nachzudenken, was es eigentlich bedeutet.
Selbst das „neue Gesetz“,…..sehr begrüßenswert übrigens….. Aber,…..ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die Markwirtschaft wird ausweichen, sich anpassen, nicht bereit sein Geld einzubüßen, es auf die Verbraucher umlegen, oder…..in Billigländern einkaufen.
....und der Metzger meines Vertrauens, ist hier zu weit weg, und es kostet zu viel Geld, und verbraucht zu viel Benzin, um hin zu kommen, dass nicht jeder hat.
Auch BIO ist nicht immer BIO. Was aus Indien kommt, und wo BIO drauf steht verseucht die Umwelt genauso mit Chemikalien…..es steht einfach nur drauf….mehr nicht. Die Produzenten lachen über die „Aufschrift“. Auf arte in einem Bericht gesehen…..DAS ist alles Schönrederei, um das Gewissen mit BIO zu beruhigen.
Und eigentlich müsste ALLEN klar sein, wenn sie nicht grade zu gestresst auf Arbeit rennen, sich von der Meinungsmache im Fernseher berieseln lassen, oder dienerhaft geduckt den letzen Knochen auflesen, der ihnen von der Obrigkeit hingeworfen wurde, dass die Ressourcen der Erde NICHT unendlich sind.
Was nützt uns der Fanatismus für und/oder gegen das Fleisch, gegen das Schlachten von Tieren. Selbst in buddhistischen Ländern wird Fleisch gegessen, Tiere getötet. Nur der Umgang mit den Tieren ist ein anderer! Genau DA sehe ich das Problem. Ein Umdenken, ein Respekt muss her!
Denn, wieder wird in zwei Lager gespalten, anstatt sich einig zu sein…..eine „goldene Mitte“ zu suchen, einen gemeinsamen, gängigen Weg zu finden.
Göttin,……lernen’s die Menschen denn nie?
….und im Zweifelsfalle immer für den Angeklagten,…..was nichts anders bedeutet als……“Toleranz“ dem Andersdenkenden gegenüber, auch, wenn es uns noch so idiotisch, oder gar abartig erscheint……aus „unserem Blickwinkel“.
12 Kommentare:
hallo rosi:-))
UMDENKEN UND RESPEKT!!!! das ist es...man fragt sich nur immer..wann denken wir/die menschen um?? ich werde als keltisch denkende und fühlende und durch und durch seiend auch nicht ganz auf fleisch verzichten können...ich denke genau wie du, eine vielfalt -eine anpassung ein überleben...mit schicki micki diäten kommt keiner durch den wald!! und da nützt auch keine krokohandtasche!! der respekt dem tier gegenüber, und wie es sonntags nun mal war,..die achtung das man nicht alle tage fleisch auf dem tisch hat!!fleisch ist mitlerweile immer und überall verfügbar..schrecklich..ich ess auch nur noch ausgesucht, nicht immer und mit achtung und dank.
ganz lieben dank für deinen beitrag!! lg sonnengewand^^v^^
Liebe Grey Owl, das ist ein wundervoller Beitrag.
Du sprichst mir so aus dem Herzen.
Gruß
Alexis
angesichts von 59 millionen schweinen, die 2011 allein in deutschland geschlachtet wurden, halte ich es für unethisch, sich fleischkonsum auf diese weise schönzureden. wir leben hier in einer wohlstandsgesellschaft, in der sich jede gegen fleischkonsum entscheiden kann, auf ethischer basis. kein körper braucht fleisch, das ist ein glaubenssatz, keine tatsache. eine ausgewogene, gut geplante vegane ernährung ist das beste, was mensch für den körper UND für die umwelt tun kann. ja, es gibt länder, klimazonen, gesellschaften, in denen die entscheidung gegen fleischverzehr praktisch unmöglich ist (ich denke z.b. an die inuit oder schlicht an gesellschaften, die so arm sind, daß sie keine wahl haben). aber wir hier haben die wahl. wir verfügen über jede menge wissen, das durch publikationen ALLEN zugänglich ist, s. zig websites zum thema veganismus, s. die china-studie (gibt's kostenlos im netz, zumindest auf englisch) etc.
veganerinnen leiden nicht am weltschmerz, im gegenteil. die veganerinnen, die ich kenne, stehen voll im leben und haben die entscheidung zum veganismus aus liebe zum leben und aus respekt vor dem leben getroffen. tut mir leid, aber in meinen augen ist dieses "ich kann nicht auf fleisch verzichten" nichts weiter als eine ausrede. fleischverzehr ist gewohnheit, erziehungssache, vielleicht auch faulheit, weil die umstellung auf vegan eine menge umdenken erfordert. aber fleischverzehr ist keine notwendigkeit. selbes gilt für milchprodukte und eier.
und was bio betrifft: das würde für alle menschen nur vegan funktionieren. auf 500 qm fläche kannst du entweder gemüse für vier leute anbauen oder eine kuh halten. fleisch ist unökonomisch und umweltschädlich. die gülle der sog. nutztiere steht uns bis zum hals.
was ich auch nicht so recht verstehe, sind die so oft wiederkehrenden artikel über vegetarismus und veganismus auf blogs von omnivorinnen. offenbar gibt es ja doch den bedarf, sich zu rechtfertigen, oder sehe ich das falsch?
ja, und ganz ehrlich: dem tier, das auf euren tellern landet, ist es schnurz, ob ihr es "bewußt" und mit "achtung" und "dank" eßt. euch wäre das auch schnuppe, wenn ihr unter diesen erbärmlichen umständen euer kurzes leben fristen und dann für den genuß der rasse, die schlicht die macht dazu hat, euch abzumurksen, sterben müßtet. das ist zutiefst patriarchal.
ganz krude finde ich die passage zum pflanzenmord. dazu habe ich mal nen artikel geschrieben: http://www.schlampengoettin.de/2011/07/pflanzenmorderin/
und zum thema fleisch und macht hier entlang: http://www.schlampengoettin.de/2011/07/feminismus-veganismus/
tut mir wirklich leid, rosi, aber für mich ist das nur der versuch, etwas zu rechtfertigen, von dem du selbst spürst, daß es irgendwie nicht stimmt.
Der Mensch ist ein Fleischfresser, das weiss man schon von alten Höhlenmalereien aus der Steinzeit.
Deshalb sollte man sich nicht allzu viele Gedanken darum machen.
Das Problem ist, es schmeckt eben - und wer da denn auf Fleisch verzichtet, auch gut, ist aber masochistisch (wenn er/sie denn Fleisch mag) und es bringt auf gesellschaftlicher Ebene nichts, denn die Tiere werden sowieso geschlachtet.
Die andere Sache ist die Tierhaltung. Wir, die Menschen, sind einfach zu viele (und werden immer mehr) und eine artgerechte Tierhaltung ist schlichtweg unmöglich, wenn jeder Fleisch essen soll, der Fleisch essen will. Dafür gibt es nicht die Flächen.
Gleichwohl wäre ich auch dafür, die Massentierhaltung zu verbieten; es wird dann eben sehr teuer und Fleisch kommt nur noch selten auf den Tisch. Das geht, aber es gibt nur eine verschwindend kleine Minderheit, die das will - und deshalb wird sich nichts ändern.
Ich habe immer Phasen in denen ich denke ich muss endlich vegetarisch leben, dass klappt dann immer eine gewisse Zeit. Vegan nicht mal so lange. Jetzt habe ich akzeptiert das ich Fleisch esse, zwar in hömopathischen Dosen, aber eben doch totes Tier.
Wo ich keine Kompromisse mache ist bei der Qualität - hier wird Bio gegessen.
Alles Liebe Karin
Liebe Anke!
Genau durch Umdenken und Respekt jeglichen Lebens, und auch dem Tod gegenüber, kann und wird sich etwas ändern.
Es ist alles so verquert in unserer Gesellschaft,......
Sei lieb gegrüßt
Rosi
Danke, liebe Alexis.
Es war mir ein Bedürfnis DAS mal raus zu lassen. Ich wollte schon lange mal drüber schreiben.....
Liebe Grüße
Grey Owl
Liebe Amala!
Von Kind an,….zu viele Jahre, fühlte ich mich genötigt, mich für alles Mögliche zu rechtfertigen. Nach all dem, was ich bis jetzt erlebt habe, wo ich dem Tod näher war als dem Leben war, und vielleicht auch noch bin, sollte man endlich damit aufhören. Es spielt einfach keine Rolle mehr. Ich bin nicht mehr in der Pflicht mich zu rechtfertigen zu müssen. Wofür auch immer.
Wer solche Vorwürfe, wie Ausreden, Erziehungssache, Faulheit und Rechtfertigung, anders Denkenden gegenüber anspricht und erhebt, sollte auch seine eigene Meinung überprüfen.
Soviel zu Fanatismus und Toleranz.
Gestandene Frauen, indianische Schamaninnen, fühlten den Weltenschmerz genau so.
Sie weinten.
Will man ihnen unterstellen, nicht mit beiden Beinen im Leben zu stehen?
Ist Vegetarier sein wirklich so beruhigend für das Gewissen, dass man nie den Weltenschmerz fühlt? Sprichst du hier für alle?
Ein Mensch, der eh schon genügend Einschränkungen, ob nun essenstechnischer, oder gesundheitlicher Art hat, muss sich willentlich nicht noch mehr auferlegen.
Er /Sie wird froh sein, DAS noch essen zu können, was ihm/ihr verbleibt. Da stellt sich keine Frage nach Ethik, sondern nach (über)leben.
Da bin ich doch froh, noch Eiweiß und Milchprodukte in Maßen verzehren zu können, auf meinen eh schon dünnen Speiseplan.
Ethik ist ein Privileg das aus dem Wohlstand heraus entsteht. Der Wohlstand liegt in den Kaufhäusern, und immer weniger in den Geldbeuteln der Menschen. Auch bei uns.
Individuelle Situationen sind ebenso zu bedenken.
Und vielleicht ist es auch der verquerte Umgang mit dem Tod in unserer Gesellschaft.
Wieso sollte man irgendeine Lebensweise, auch die des Vegetarismus/Veganismus idealisieren? Das führt uns wieder zum Fanatismus.
Ich bin der Meinung, dass der Körper Fleisch braucht.
Es geht ja nicht darum jeden Tag Fleisch in Massen zu fressen.
Ja,….und wir sind eindeutig zu viele Menschen auf dieser Erde……Da stimme ich Treibgut zu.
Liebe Grüße,
und Danke für Deinen umfassenden Kommentar.
Rosi
Hallo Treibgut!
Ich stimme Dir in Deinen Ausführungen zu.
Ich hab's auch als masochistisch empfunden, sich noch mehr Einschränkungen selbst aufzuerlegen.....als ich mich als Vegetarier versuchte.
Ich essen wirklich nur wenig Fleisch....kann man in Gramm abwiegen....Wozu sollte ich mich da rechtfertigen?
Außerdem finde ich, wir haben alle das gleich Ziel. Müssen uns doch nicht in Lager spalten. Auch wenn wir in einigen Dingen unterschiedlicher Meinung sind.....sollten wir uns die Hände reichen, und gemeinsam dagegen etwas tun.....und nicht Vorwürfe erheben..
Liebe Grüße
Grey Owl
Liebe Karin!
Mit dem "Aussuchen" haben wir hier auch so unsere Probleme.
Wir würden viele Kilometeer fahren müssen, mit Benzin, für das wir kein Geld haben. Und teurer wär`s obendrein.
Es ist nun mal so, dass der Jörg viel Fleisch ißt. Er verträgt kein Gemüse. Ihm fehlt ein Emtzym, dass bei der Verdauung gebraucht wird.
Ich selber esse anders. Was bedeutet, dass wir untereschiedlich kochen müssen.....ist halt Aufwandt. Ich mach's aber trotzdem, wenn's mir kraftmäßig möglich ist.....denn die Beschwerden der MS verschwinden nicht einfach so.
Da lasse ich mir keine Faulheit vorwerfen.
Liebe Grüße
Rosi
hallo rosi,
du schreibst ja hier in deinem blog sehr offen über deine ms und über krebs, also hoffe ich, daß du mir verzeihst, wenn ich ebenso offen schreibe: ms und krebs sind mitunter eiweiß-speicher-erkrankungen (ebenso wie arteriosklerose, arthritis, diabetes, neurodermitis u.v.a.). ich schreibe bewußt "mitunter", weil weitere faktoren wie etwa genetische, dispositionelle etc. eine rolle spielen. aber ich werde es schlicht nie begreifen, warum chronisch kranke, deren krankheiten möglicherweise eiweißspeicherkrankheiten sind, es nicht wenigstens mal für eine weile mit einer gut geplanten, bunten veganen ernährung probieren.
du redest von chronisch kranken, schwerkranken und totkranken und schreibst, daß es für diese umso schwerer sei, sich noch mehr "aufzuerlegen". weißt du, daß ich noch lebe, werten die ärzte als wunder (ich selbst übrigens auch). ich bin chronisch krank, ich bin behindert, ich werd auch nie wieder ganz gesund werden. aber ich sehe, daß vegan funktioniert. von 150 tabletten ibuprofen (je 800 mg) in drei monaten in ich runter auf 6 x 400 mg in derselben zeit. das ist krass! und das ist auch nicht von der hand zu weisen oder wegzudiskutieren. entzündliche prozesse werden durch den verzehr tierischer produkte ständig angeheizt. darüber gibt es unabhängige studien, mensch muß sie nur lesen. wir menschen sind übrigens die einzigen lebewesen, die artfremde muttermilch nuckeln btw.
wir brauchen kein fleisch zum leben. das ist ein glaubenssatz. brenesseln haben mehr eisen als dieselbe menge fleisch, dabei weniger fett. brennesseln gibt es umsonst, fleisch in der regel nicht.
auch für's eiweiß brauchen wir kein fleisch: hülsenfrüchte, grünzeug / salat, nüsse, früchte und samen haben genug eiweiß. wir essen heute viel zu viel eiweiß (daher sind die eiweißspeichererkrankungen ja auch auf dem vormarsch). tatsächlich brauchen wir nur einen bruchteil dessen an eiweiß, was wir uns täglich einverleiben.
ich werd niemanden davon überzeugen können, auf tierliche produkte zu verzichten, aber das ist kein grund, nicht die wahrheiten darüber auszusprechen. für die eine oder andere mag das ja sogar ganz interessant sein.
Liebe Amala!
Ich frag' mich echt, wo bei mir eine Eiweißspeicherkrankheit herkommen soll. Ich esse nur geringfügig Fleisch.
Auch früher habe ich nicht unbedingt gern, und auch nicht viel Fleisch gegessen. Arthrosen hab' ich allerhöchstes von Medikamenten bekommen. Und was jetzt so alles auf meiner Nebenwirkungs-Liste der Spritzen und Tabletten steht....da graust es mich!
Aber die Schmerzen und mein immer noch entzündetes Rückenmark sprechen eine andere Sprache.
Wo die MS nun wirklich ihre Ursachen hat, darüber wird immer noch gemutmaßt. Stress, Dauerstress, ob nun positiver oder negativer, ist ein bekannter Auslöser. Auch die ständig entzündlichen Krankheiten, wie Erkältungen, Blasenerkrankungen tragen dazu bei.
Ich hatte es mit veganer Ernährung probiert. Die meisten Produkte schmeckten mir schlichtweg nicht.
Auf Sojaprodukte bekam ich Durchfall. Ganz zu schweigen von der Beschaffung, und dem doppelt kaufen und doppelt kochen, weil Jörg das nicht mit essen kann und möchte..
Mit Keimen hab' ich's auch schon versucht. Ich mags nicht....so oft ich's versucht habe.....
Brennessel-Tee vielleicht. Und jetzt hier, im Neubau, hole ich mir keine Brennnesseln mehr, wie früher in Lichte.....wo sie auch nur für den Tee waren, weil keiner die Suppe davon gegessen hat.
Ausprobierte vegane Rezepte, wo ich mir extra ein Buch gekauft hatte, sind Einmaligkeiten geblieben. Weil’s keiner gegessen hat.
Ich rede von mir, die im Moment beschlossen hat die ihr verbleibende Zeit zu genießen. Ich bin dankbar, für all das, was ich in meinem Leben bisher über meine Sinne erfahren durfte, ….und noch darf, denn dazu haben wir diesen Körper. Da muss ich mich nicht limitieren. Was nicht bedeutet, dass ich ohne Mitgefühl für andere Wesen bin. Im Gegenteil. Und was nicht bedeutet, dass ich unvernünftig meinem Körper gegenüber lebe.
Gerade wenn man viel erlebt hat, kann man aus Erfahrung sprechen, und sich einfühlen, weil man weiß, wie es ist.
Raubbau habe ich früher mit meinem Körper betrieben. Heute nicht mehr. Im Gegenteil. Aber, man sollte auch nicht vergessen zu genießen.....so lange es noch geht.
Seitdem ich krank geworden bin, vor etwa 16 Jahren, habe ich viel ausprobiert, gelesen,.....und in meinen Antworten fließt alles zusammen. Nicht nur die "physischen" Erkenntnisse.
Es ist aber immer nur der derzeitige Wissenstand, Erkenntnisstand, der sich hier ausdrückt.
Was weiß ich, wie ich Morgen denke?
Sind nicht Milchprodukte, ....ich hab' was gegen das Wort Produkte oder gar Lebensmittel, eben weil das alles mal lebendige Wesen waren!,...nicht gute Calcium Spender für stabile Knochen? Brauche ich....weil meine Knochendichte durch Medikamente während der Krebsbehandlung nicht die Beste war. Also,...nehme ich was ich bekomme, und bin froh darüber,...auch, dass ich es vertrage.
Wahrheit,...ist wieder so ein Wort,....weil jeder seine Eigene hat.
Ich lasse mir sicher kein schlechtes Gewissen machen.
Ich tue im Rahmen meiner Möglichkeiten, was ich kann. Und da ist alles mit einbezogen. Wohnort, Umstände, Geld, Platz, Kraft, Partner, Sinne, Wohlbefinden. Genuss, Erkenntnisstand, Abweichungen, ……nichts ist perfekt…..
Sicher ist mir klar, dass ich noch einiges falsch mache.
Ich darf nur wenig tierische Fette essen. Deshalb esse ich schon anders als Jörg. Meißtens jedenfalls. Denn für zwei Mal kochen reicht die Kraft nicht. Weil Jörg ja auch noch Schichten arbeiten muss, und seine eigenen gesundheitlichen Probleme hat.
Ich darf kein Eigelb essen. Eigentlich auch wenig Zucker. Keine Innereien. Also, auch keine Leberwurst,….die ich mir eh verkeife. Aber sie schmeckt nun mal gut. Auch die Ersatzprodukte, die so ähnlich schmecken, waren mir nix auf Dauer.
Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, fahre nicht in den Urlaub (von was auch). Ich mag auch mal eine Kleinigkeit genießen. Enge und Zwänge gibt und gab es genug.
Jeden Tag leben, als ob’s der Letzte wäre…….
Liebe Rosi, ich werfe dir keine Faulheit hat vor. Genau genommen werfe ich dir gar nichts vor. Ich habe im Kommentar nur erwähnt wie ich es halte. Was mir wichtig ist.
Alles Liebe Karin
also, was die milch für calcium und stabile knochen betrifft:
ja, kuhmilch enthält calcium. aber sie enthält auch schwefelige aminosäuren, in deren natur es liegt, den körper zu übersäuern. damit der körper diese übersäuerung "verdauen" kann, löst er phosphat aus den knochen. dabei wird auch calcium aus den knochen gelöst. phosphat + calcium werden durch den urin ausgeschieden. wenn mensch kuhmilch trinkt, gewinnt er kurzfristig calcium dazu, verliert aber auf lange sicht calcium + phosphat. inzwischen gibt es studien, die belegen, daß veganerinnen seltener an osteoporose leiden als omnivorinnen.
"die milch macht's" ist wieder mal ein glaubenssatz. dazu kannst du ja auch mal googlen, denn es gibt einiges dazu im web zu finden.
Liebe Karin!
Um der Göttin Willen,.....ich hab' Dich doch auch gar nicht gemeint,....mit dem Faulheit vorwerfen.....DAS war NICHT an Dich gerichtet....und so wie so akzeptiere ich alle Meinungen.....
nur halt Vorwürfe,....muss ich mir echt nicht mehr machen lassen. Gab's halt schon genug...im Leben. Und jetzt, wo wir über die fünfzig sind....was soll's....
Sei ganz lieb gegrüßt
Rosi
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