1. Juni 2013

Real-itäten




Den Gedanken von Luisa aufgreifend.........(Link!!!) 
Wenn ich täglich etwas erschafft, selbst wenn es „eine“ Realität nur in meinem Kopf sein mag, und sich mein physischer Bewegungsradius krankheitsbedingt verkleinert hat........lebe ich dann noch? Oder werde ich gelebt.
Ich glaub, das ist auch relativ.....und jeder spezifiziert das für sich.
Daher entsteht wohl auch diese zigfache, unterschiedliche „Lebenweise“ von uns Menschen.




Ich seh’ kaum fern. Orientierte mich nie an Moden oder Trends. Tat, was mir gefiel.....was möglich für mich war und ich mir nicht selten hart erkämpfen musste. 
Ich bin ein Einzelnkind und lass mich auch nicht gern belehren oder in einer Gruppe zusammenfassen. Bin gern für mich. All-ein. Damit hatte ich schon früher, gerade in der DDR so meine Schwierigkeiten. Man musste ja immer irgendwo dazu gehören.....müssen.....




Solang ich noch kreativ bin, selbst denke und handle werde ich nicht (in allem) gelebt,....denke ich zumindest.........und was ist eigentlich für mich leben?
Diese Definition ist veränderlich und gleicht sich auch der Lebenssituation an. Muss sie auch
Und das bedeutet eben.......aus allem das Beste für sich zu machen. Sonst wär’s  ja manches unerträglich......oder ich würde mich ewig nach etwas sehen, was nicht mehr ist......zumindest in diesem Leben.....
Ich seh’ das halt immer wieder, wie sich Menschen an veränderte Lebens-Situationen anpassen. Wie......bleibt dahin gestellt.




Aber es gibt halt auch noch so viele andere, die nicht – mehr- denken – können........egal, aus welchem Grund. Auch DIE haben das Leben für sich genauso gewählt und.....ich wär’ froh, wenn sie „aufwachen".........
Aber da sind noch die Alten,....und so weit entfernt bin ich auch nicht mehr davon........für die kein Platz mehr in unserer Gesellschaft ist,.......die ins Abseits gedacht werden.........



Kommentare:

athena hat gesagt…

Ja, vermutlich gehört es zu den Künsten und Fähigkeiten des Menschen sich immer wieder auch an veränderte Umstände anpassen zu können - oder zu müssen. Jedesmal auf´s Neue eine Herausforderung...

kuchel2008 hat gesagt…

Die Herausforderung ist nicht Veränderung sondern sie anzunehmen denke ich mit dem zu Leben was man hat Egal ob Krebs oder COPD ich habe anfangs auch immer gedacht das kann ich nicht mehr nur sage ich das kann ich und darin bin ich gut und Alt nun ja was ist Alt ich bin nun 56 aber ich glaube das Leben ist wie ein guter Wein nur im Alter immer besser und Wertvoller denn wir habe die Erfahrung die den Anderen fehlt Kopf hoch und glaube an das was du kannst und du kannst so viel
liebe grüße deine Käte

Grey Owl Calluna hat gesagt…

.....nicht nur vermutlich.....sonst wären wir wohl nicht mehr....
Liebe Grüße
Rosi

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Danke!
Schön von Dir zuu lesen!!!
Was sich einmal manifestiert hat im Körper, kann man nicht so schnell rückgängig machen. Es hat so viele Jahre der Entstehung gebraucht.
Ich denke wir können unsere Situation verbessern.....wir "Alten", die wir nichts wesentliches mehr an unserem Körper ändern können....indem wir das Meisste annehmen....und wie wir damit umgehen.
Keine Krankheit ist hhuii schnell fix einfach wieder weg. Selbst wenn wir verstehen zu hexen. Viele stellen sich darunter was Rituelles vor, dass es eigentlich gar nicht ist. Man kann es benutzen, ums "anschaulicher" zu machen.
Das Wesentliche geschiet in unserem Hirn.

Na gut...genug gequatscht.....smile...
Alles Liebe
Rosi

ganga hat gesagt…

Ich bin gespannt wie es mir gehen wird, sollte ich Behinderungen usw. entwickeln. Ich habe mir aber auch gedacht, ich möchte mein Leben nicht unbedingt durch die Ärzte verlängern lassen, da gehe ich lieber. Aber jetzt tue ich mich leicht so darüber zu sprechen.
Ist wohl, wie du schreibst auch hier so, dass "Annehmen der Situation" und für sich damit umgehen die Eigenständigkeit wahrt.

Liebe Grüße
ganga