30. August 2013

....und wieder mal „über’s Schreiben“




Ich fühle mich im Augenblick unwohl in dieser Welt.
Zu viele Entscheidungen. Zu viele Termine. Zu viel Druck.
Kein Wunder also, dass ich mich mit wehenden Fahnen wieder ins Schreiben stürze.
Abtauche, in mein „andere Welt". Mein anderes Leben.
Ich fühle mich besser damit. Es treibt mich an. Wischt die Trägheit beiseite. Motiviert mich.  Lässt mich Schmerzen vergessen......zumindest für eine Weile.
Obgleich mir in der Tat die eine Woche Rea-Pause ganz gut getan hat. Schließlich musste ich erst mal schauen,....wo’s lang geht mit der zukünftigen Story.



Ich frag' mich immer, wie Andere das so machen.......so viel....unterschiedliche Sachen in kurzer Zeit zu tun.......arbeiten, kochen, Haushalt, Bücher lesen, fb, Blogs, basteln, filzen, nähen.......Seifen sieden, spirituell tätig sein ect.
Na ja,.....aber ich darf halt auch nicht vergessen, dass meine Kraft vielleicht ein Zehntel der „Normalen“ ist......und trotzdem ackere ich den ganzen Tag. Zumindest kommt es MIR so vor.......und für mich ist es ja auch SO.
Laptopzeit, ist dann Ausruhzeit. Obwohl das eigentlich auch nicht zählt, denn das strengt mich ja auch irgendwie an. Weil mir manchmal die Arme so schwer sind. Da ist nicht viel Kraft.......und oft nur die Krämpfe........
Gut, ich nehme mir ja auch immer zu viel vor. Setzt mich manchmal immer noch unter Druck......so ganz heimlich, da drinnen.....mit Plan und so.........Und immer seh’ ich da noch paar Staub Flusen und dort noch ein schmutzigen Fleck. Da gibt’s zu waschen, zu kochen,....ja,....ich koch’ auch noch ab und zu selber. Was man heute so als „kochen“ bezeichnet. Spinatherzen in den Topf,.....Kartoffeln geschält und gekocht,.....und zwei Eiweiß dazu gebraten.......ab und an......
Na ja,....es ist halt auch immer die Frage, wo die Prioritäten liegen, und ich muss sagen, dass DIE fast jeden Tag woanders sind,.......aber doch eigentlich oft beim „Schreiben“......oder der Vorbereitung darauf. Für den einen wie für den anderen Blog. Obwohl ich mir jetzt fest vorgenommen habe auch da den Druck raus zu nehmen.  Im Buchenhain ist mir das ja eigentlich schon gelungen. Jetzt muss ich’s nur noch auf die Rea übertragen.
Mit dem Blog-Schreiben hat sich für mich viel verändert.......ich halt’ die meisten  Gedanken fest......will keinen mehr verloren geben. Ich mach’ mir fast immer mal Notizen, egal wo ich bin oder was ich grad tue. Auch nachts.......



Über’s Schreiben
Das Schreiben an sich hat mich schon verändert. Insbesondere, seitdem ich Rea schreibe.
Zu aller erst bemerkte ich, dass sich auch im ganz normalen Leben mein Wortschatz erweitert und verändert hatte. Es standen mir mehr Worte zur Verfügung als vorher.
Vor der Sprache, dem Ton ist der Gedanke,...der Impuls.
Auch DER hatte sich verändert.
Ich faselte immer davon, mehr auf mich zu achten. Wertschätzte aber mein Äußeres noch nicht wieder so sehr, dass ich ihm besondere Aufmerksamkeit schenkte.
Sauber und Ordentlich. Okay. Aber nicht mehr.
Andererseits,...... wie früher,  mit übermäßigem Schminken, sollte und konnte es auch nicht mehr werden.



Während des Schreibens reiste ich nicht nur an Orte die ich nie sehen werde, sondern beschrieb auch Dinge, von denen ich eigentlich gar keine Ahnung hatte. Wie beispielsweise mein „geliebtes Shalimar“. Ich wusste nicht einmal wie es überhaupt riecht, als ich es das erste Mal be-schrieb. Aber,....ich wollte es wissen,....und kaufte mir ein kleines 4 ml Fläschchen, um zu wissen, über was ich da eigentlich debattierte. Nun ist aus dem kleinen Flakon ein großer geworden und noch einige mehr, weil,......es mir im Augenblick möglich ist, diesen Wünschen auch mal nachzukommen.
Bisher, war es das eben nicht......und wer weiß, wie lange es möglich sein wird........
Also war meine Devise: Jetzt oder nie. Denn die Zeit des Schlemmens ist schon wieder vorbei und eigentlich......war es ja (m)ein(e) Geburtstagsgeschenk(e)....
Ich kann natürlich gar nicht das Leben wie Rea führen......klar,......aber......zumindest kann ich einige kleine Annehmlichkeiten durch das Schreiben über sie in mein eigenes, reales Leben holen......solange das eben möglich ist....und mich daran erfreuen....

Denn,......wir gehören ja schließlich zusammen. Sind Eins........




29. August 2013

Nostalgische Zeitreise




Schwelgen in alten Erinnerungen. Natürlich nur in den Angenehmen, ......den Sanften, dahin Treibenden wohl gefühlten Momenten,
Alte Filme schauen und lachen........können. Wie anders sie sind im Vergleich zu den Heutigen......wo die Szenenschnitte so kurz, die Bilder so schnell und die Effekte nur so blitzen, dass einem die Augen wehtun.
Da kann Frau doch glatt zur Nostalgikerin werden.
Sind wir wirklich schon SO alt? Die Augen so müde?
Sind WIR, unsere Erinnerungen nostalgisch?
Ab wann beginnt Nostalgie? Wie viel Zeit muss vergehen, bis etwas zur Nostalgie erklärt wird? Und was ist mit den anderen Erinnerungen? Den schmerzhaften? Ist das auch Nostalgie?
Nein. Das Wort Nostalgie vermittelt mir zumindest,......etwas Angenehmes. Wohltuendes. Vielleicht sogar etwas betörend Bezauberndes? Abendteuer und Erregung schwingen in der Luft.
Ach,....... könnt ich doch immer nur in diesem Zustand sein. In diesem Zeitloch der Nostalgie, wo es nur Vergnügen, Hochgenuss und Frohsinn gibt.
Aber ich bin auch zunehmend gern im Jetzt. Im Augenblick,......ziehe mir, trotz allerlei Schwierigkeiten, das Gute heraus und denk’ mir noch ein bisschen Besseres dazu.

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Über’s Schreiben
Denn....... eigentlich brauch’  ich die Nostalgie nicht so dringlich,.....oder die alten Erinnerungen.
Ich schaff mir Neue, lebe sie und schreibe sie auf. Sie sind genauso wirklich wie die Alten oder die „reale Welt“,......und ich kann sie verknüpfen.......wiederholen,.....aufleben lassen.......wann immer mir danach ist.
Das alles,....kann schreiben sein.......


24. August 2013

Resümee




Die Begegnungen mit Menschen, die hinter vorgehaltener Hand wer weiß was über mich reden und denken, die überhaupt nichts über mein Leben wissen, ist bei mir immer noch, oder immer öfter mit "Rückzug" verbunden.
Früher ging ich in die Offensive. Heute in mich selbst.

Ich bin der Konfrontationen, das kleinbürgerliche Geschwätz, was man zu tun und was zu lassen hat, schlicht und einfach nur müde.
Früher habe ich offenen Herzens alles ausgeplaudert, jeden, der’s nur hören wollte, um Gerüchte im Keim zu ersticken. SO hörten sie’s aus „erster Hand“. Da konnten sie mutmaßen, was sie wollten. War mir auch egal. Musste mir egal sein. Denn ich wollte leben und mich nicht in Gerüchten ersticken lassen.
Heute ziehe ich mich zurück in mein Kämmerlein und schreibe..........und lass die Leute, Leute sein......
Und eigentlich kam mir da die Idee, mal unten ans schwarze Brett einen Zettel zu hängen, dass ich anlässlich meines Geburtstages am Wochenende zum Kaffee trinken einladen. Dann gäbe es genug Stoff zum Tratschen.
Haben diese Leute denn eigentlich mit ihrem eigenen Leben nicht genug zu tun?

Wenn ich Ungewöhnliches sehe, dass ich vielleicht nicht gleich verstehe, hinterfrage ich nicht sofort.......denke dann immer, ....na ja,...wird schon seine Bewandtnis haben. Die werden schon wissen, was sie tun. Da urteile ich nicht wirklich. Aber beispielsweise über die nervigen Leute, die Abend für Abend draußen sitzen, saufen und rum grölen. DAS sind für mich wirklich asoziale Typen. Das spreche ich dann auch so aus.
Aber genug davon.




Über’s Schreiben
Jetzt, wo Ihr wisst, dass ICH Rea bin, kann ich auch hier im Buchenhain etwas „anders“ schreiben........ und muss den Schreibstiel, den ich mir mittlerweile angewöhnte, nicht mehr so vehement trennen.
Ebenso welche Gefühle, Befindlichkeiten wo beschrieben und eingearbeitet, welche Bilder wo gezeigt werden. Auch mein „Befindlichkeiten(-sbarometer“ liegt doch jetzt eher im Rea-Blogg. Wird dort nieder geschrieben und mit der Story verknüpft.
Das alles ......bin ich.......

.....und auch, wenn Rea grad’ pausiert, leb’ ich sie ja schließlich weiter.........




„Gedanken-Bröckchen“
< Ich vermute, es gibt viel mehr Blog-Schreiber als Blog-Leser. Zumindest kommt es mir manchmal so vor.
< Im Sommer schrumpft für mich der Norden und der Osten dehnt sich aus.
Und jetzt schrumpft der Süden und der Westen dehnt sich aus.

Schwingungs- Ton– und Wohlfühlklänge
Flavia Alega (Link!!!)



Resümee über die Bedeutung der DREI bis jetzt gezogenen Karten aus dem „Göttinnenzyklus“
Trifft eindeutig auf mich und meine Situation zu!!!
....auch wenn ich nicht mit jedem Wort, das sie im Buch schreibt einverstanden bin.....aber das muss ich ja auch nicht......


Ich wünsche allen einen schönen, ruhigen und angenehmen Sonntag!!


Die dritte Karte - Der Tempel




....und jetzt noch zur dritten Karte, die ich zog, aus dem„Göttinnenzyklus“



„Der Tempel
Das fünfte Haus
....die Göttin anerkennen.....
....zum Dasein erwachen.....
Die Tempel waren Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft, in denen getanzt, gesungen, musiziert, Theater gespielt, gefeiert und gebetet wurde, und das alles zu Ehren der Göttin!
Die Tempel repräsentierten die Göttin, in deren Körper man eintrat, um von ihr inspiriert zu werden. Die Eingangstür war der Schoß. Seine Besucher werden an in ihm an ihr göttliches Selbst erinnert.
Durch wahre Inspiration entsteht Freude und Begeisterung.
Indem das Ego zu einem Selbst erwacht, nimmt auch die persönliche Ausstrahlung zu.
Immer, wenn wir persönliche Ziele in das spirituelle Wachstum mit einbinden, wächst auch die innere Freude, denn jetzt ist auch das Herzbewusstsein mit dabei. Die Freude überträgt sich auf andere und verleiht einer Person eine gewisse Autorität, der man gern folgt, weil man spürt, dass sie in Weisheit begründet ist.
Im 5. Haus, im Tempel, erfährt das Herzbewusstsein Anerkennung. Wir lernen auf unser Herz zu hören und die damit verbundenen Aktivitäten kristallisieren sich heraus. Solche Aktivitäten sind niemals anstrengend, sondern tragen zur inneren Bereicherung bei und haben etwas Leichtes an sich, auch wenn sie sich manchmal schwierig gestalten. Sie werden getragen von der Sicherheit auf dem richtigen Weg zu sein und das Selbstbewusstsein wächst, während man seine Aufgaben erledigt.
Im 5. Haus lernen wir auch zu differenzieren. Äußerer Reichtum ist an den inneren Reichtum gebunden. Wenn ich mich selbst reich fühle, kann ich diesen Reichtum auch materialisieren.“
Ich persönlich finde aber, wenn man sich reich fühlt, hat man es gar nicht mehr nötig äußeren Reichtum zu materialisieren.
„Suche ich den Reichtum im Außen, in dem ich beispielsweise an etwas arbeite, wobei ich mich selbst verleugnen muss, dann erschöpft mich diese Arbeit und bewirkt, dass ich mich doch arm fühle“
Es ist leider nicht so, dass jeder sein Hobby zur Arbeit machen kann und damit auch noch Geld verdient. Schon viele die es versuchten sind in die Insolvenz gegangen, haben Schulden und leben von Harz.
Wie viele Menschen arbeiten in Fabriken an Fließbändern, damit sie sich und ihre Familien ernähren können??? Damit stimme ich nicht überein.

„Aus Großzügigkeit entsteht ebenfalls Reichtum. Je mehr ich geben, je mehr bekomme ich zurück Die Göttin hat Spaß an Menschen, die sich für ihre Werte einsetzen und im kosmischen Energiefeld ist alle im Überfluss vorhanden.“
Ich ganz persönlich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht. Man wird benutzt und ausgenommen. Bekommt nichts zurück. Nicht mal ein Lächeln,...und wenn, dann ist es unecht und verspottet nur. Sorry.

„Schafft man es sich mit seinem Herzbewusstsein an die Fülle anzuschließen,  öffnen sich auch Wege sie zu empfangen. Jedoch geschieht der Anschluss aus einer großzügigen Haltung heraus, nicht aus dem Gefühl des Mangels.

Schätzt man sich selbst, schätzen einen auch andere.
Trifft man aus dieser Position heraus auf Menschen, die einen kritisieren oder nicht anerkennen können, berührt einen das wenig. Man ist dadurch geschützt, dass sich die persönlichen Werte in etwas stabilem gründen – dem Gefühl, ein gefüllter Kelch zu sein, der überfließt und niemals versiegt. Letztendlich ernährt mich das Bewusstsein, dass ich reich bin, schöpferisch und kreativ, das sind Eigenschaften, die mir keiner nehmen kann, sobald ich lerne, sie anzuerkennen.
Das 5. Haus der Tempel, ebnet auch den Weg zum inneren Tempel. Weil ich mich selbst kenne, schätze ich die darin verborgene kosmische Göttinnenkraft anerkenne, erfahre ich mich selbst als „heilig“, d.h., als unzerstörbar, in gewisser Weise unsterblich. Ich bin aus dieser Sichtweise heraus glücklich, weil voll, gefüllt und es reicht aus, ich selbst zu sein.
Im 5. haus, lernt man sich über Rollen bewusst zu werden und zu sich selbst zurückzukehren. Es genügt, wenn ich so bin, wie ich bin, denn dann bin ich authentisch, lebendig, autonom in meinen Entscheidungen und frei.
Das ICH, meine individuelle Lebenserfahrung, mit der ich mich identifiziere, wird so zum Verbündeten des Herzens, denn – ich – lerne, dass das Glück zunimmt, je weiter ich mich öffne und mit der Herzenergie,, die mich nährt, verbinde. Nun ist das „Ego“ integriert und arbeitet Hand in Hand mit der spirituellen Entwicklung.
Um „heilig“ zu sein, braucht man kein guter Mensch zu werden oder sich auf eine bestimmte Art zu ernähre, Gebete zu sprechen oder immer brav zu sein.
Heiligkeit entsteht aus dem Bewusstsein und der Anerkennung meiner Selbt in seiner Gesamtheit, dadurch, dass ich 100%ig weiß, dass ich in Ordnung bin, und von daher das Gefühl habe, überzufließen. Denn wenn ich die Energie, die mich am Leben erhält nicht dafür verwende, etwas in mir zu unterdrücken oder mich umzuerziehen, entsteht ganz von selbst ein energetischer Überfluss, den ich über meine mir anerkannten Fähigkeiten abgeben kann, da ich ja immer versorgt werde. So entsteht ein glückliches Gefühl.“
Jetzt weiß ich, wo meine Energie in meinem Leben so viele Jahre lang verloren gegangen ist!
„Das 5. Haus ist also zuständig für das Glück, die Fülle, den Selbstwert, das Selbstbewusstsein, die Kreativität, das autonome Handeln und die Anerkennung des eigenen Daseins. Hier lernen wir auch DIE Seite in uns kennen, die wir unterdrücken.
Auch die gesunde Aggression einer Rebellin, die für die Freiheit von Minderheiten kämpft, kann hier erwachen. Heiligkeit ist nicht immer friedlich und sanftmütig.
Steht die Göttin im 5. haus, erfährst du Fülle und es bedarf kein besonderen Anstrengung...zu SEIN.“

Und  wieder lag die schwarze Ziffer nach oben.
Ich soll also mein Glück mit anderen teilen, weil ich autonom, entscheidungsfähig bin und in mir die zentrale Kraft des Herzens spüre.
Ich soll nach kreativen Wegen suchen, das Glück auch anderen zugänglich zu machen.
Na ja,....genau genommen versuche ich das ja schon die ganze Zeit, aber keiner will davon was wissen!
„In dir leuchtet ein inneres Licht, dass dich mit lebendiger Energie und Freude erfüllt. Ese ist der Spaß am eigenen Schaffen, die Lust, mehr zu tun, weil es glücklich macht.“


.......was ich im Schreiben finde und im (er-)leben meiner Story......

„Du bist dabei deinen Weg zu finden und dabei entwickelt sich viel Selbstsicherheit. Achte darauf, dass du verteilst, während du sammelst und öfters einmal inne, um zu schauen, ob deine Handlungen wirklich deinen spirituellen Weg dienen.
Die kreative Leidenschaft ist erwacht, dein Selbst ist dir bewusst. Du kannst das Glück darüber bewahren, indem du dich mit deinen Aktivitäten weiter in den Dienst des inneren Tempels, deines Herzensbewusstseins stellst. So wirst du mit deiner wahren Familie zusammen wachsen und Unterstützung finden, bei der ihr euch gegenseitig bereichert.
Wo nimmt deine Kraft zu? Folge allem, was deine Kräfte vermehrt! So befreist du dich von überholten Rollenbildern und lässt sie als leere Hüllen auf deinem Weg zurück.
Da, wo das Herz höher schlägt, geht’s lang!“
Aus „Göttinnenzyklus von weisen Frauen, ihren Künsten und Wirkstätten“ von Ulla Janascheck und Cambra Skade


22. August 2013

Die Einsiedelei....das Selbst klären......



Auszüge aus dem Text zu meiner zweiten gezogenen Karte:


Die Einsiedelei....das Selbst klären......
„Die Weise zieht sich aus der Gesellschaft zurück, um dem gefundenen Glück zur Dauer zu verhelfen. Sie möchte in sich gehen, sich konzentrieren und herauskristallisieren, was unzerstörbar und dem Wandel nicht unterworfen ist. Immer leichter werden die Schritte, umso weiter sie sich von den anderen entfernt, während sie die Pflichten des Alltags hinter sich lässt......bis sie ankommt,....in ihrer Einsiedelei. So findet sie Frieden und innere Ruhe. Die Vorbedingung für tiefere Einsichten. Ihre Ausdauer verleiht ihr die Gabe der Geduld. Ruhig verweilt sie an dem abgeschiedenen ort und ihr Geist kann sich setzen. Sie findet Gelöstheit, innere Bilder, Wahrheiten und sich selber, SO wie sie ist, ohne von außen beeinflusst zu werden. Sie findet, je länger sie verweilt, ein Licht, das niemals erlischt. Das ihre Träume im Dunkeln leuchten lässt und den Tag durchringt.
Die Wahl des Alleinseins führt allmählich zur Erfahrung des All-ein-seins.
Während des Aufenthaltes in der Einsiedelei kann man sein Leben klären, Gedanken beobachten und deren Beziehung zur Welt durchtrennen, um sie dann wieder neu zusammen zu setzen. 

Das „schwarze Kreuz“ lag wieder nach oben. Was soviel bedeutet wie:
....dass mein Unterbewusstsein schon längst Entscheidungen getroffen hat, die meine nächsten Schritte bestimmen werden. Ich habe gute Vorarbeit geleistet in einer Zeit, da sich scheinbar nichts bewegte und kein Fortschritt zu erkennen war.  Jetzt ist es an der Zeit Selbstzweifel loszulassen und Sicherheit zu gewinnen. Ich habe mich auf den Weg begeben, der mir wirklich entspricht. Ich habe bereits geklärt, was mein inneres Licht ausmacht, und jetzt ist es meine Aufgabe auch dabei zu bleiben!
Die karmischen Weichen und die dazu gehörigen Prüfungen wurden schon längst gestellt. Menschen werden mir entgegen kommen, mich unterstützen und mit mir arbeiten wollen.
Ich muss noch daran arbeiten besser sehen zu lernen, was hilfreich für mich ist und was nicht. Ich brauche nicht mehr gegen Schatten zu kämpfen, sondern es genügt, wenn ich die Gelegenheit ergreife, die sich mir anbietet und die sich leicht anfühlt.
Die Weise hat gelernt sich auf sich selbst zu berufen, und deshalb etwas zu geben, was andere brauchen. Sie hat Kompetenz erworben. Sie besitzt diese Weisheit und muss weiterhin daran arbeiten, ihr noch mehr Struktur zu geben.“
Aus: „Göttinnenzyklus“ von Ulla Janascheck und Cambra Maria Skade

Varuna...erneuern,...androgy...Uranus



So.....und nun doch noch die ausführliche Beschreibung der ersten Karte.


Varuna....erneuern,.....androgy....Uranus
Varuna ist das Liebepaar das keines anderen Menschen bedarf. Sie ist sich selbst genug. In allen Belangen.
Das Göttlich-Absolute befindet sich jenseits unterschiedlicher Geschlechtseigenschaften, denn es geht über die Begrenzung der individuellen Eigenschaften hinaus. Es ist neutrale, transzendente Quelle der hervorgebrachten Formen und Wirkungen, die in sich sämtliche Gegensätze überwunden hat. Denn Schöpfung ist männlich und weiblich zugleich.
Varunas Energie fließt durch den Geist der verrückten Weisen, der Freigeister, der Erneuerer und der Genialen. Immer frei, da in sich ein Ganzes, versteht dieses Wesen sich mit allen zu verbinden, denn es ist zu jeglicher Wandlung fähig.
Varuna ist die schillernde göttliche Kraft, die ohne Form und Gestalt doch diese durch ihren vereinigenden Tanz hervorbringt. Ihr zu Hause ist der Raum, der durch den ununterbrochenen Kontakt entsteht, die Fülle der extatischen Vereinigungsenergie, die über das Zeitempfinden hinausgeht. .
Varuna ist dem „normalen Erleben“ entrückt. ,....verrückt, frei, absichtslos und schöpferisch, ohne etwas zu tun, bringt sie doch ein Universum hervor., dass als Ausdruck ihrer liebenden Vereinigungsenergie erscheint.
Varuna ist der Geistesblitz, die intuitive Einsicht, die Gewissheit, die jeglicher Logik entbehrt und doch al heitere Wahrheit empfunden wird. Sie paradox, lächerlich. Närrin und Narr. Sie ist das unbändige Lachen,....das ewige Kind mit der uralten Seele. Sie ist sich selbst genug und ständig in Bewegung, obwohl in sich selbst ruhend aus ihrem glücklichen Zustand heraus schöpferisch tätig. Ihre Reaktionen sind aktiv. Ihre Handlungen völlig passiv, denn sie geht nirgendwohin, ist nirgends anzutreffen, da gestaltlos wirkend, ohne greifbare Form.
Das Alte scheint wie ein Gefängnis, dass durch ihre überwältigende neue Erfahrung gesprengt wird. Dadurch verändert sie sich. Sie ist nicht mehr die Alte. Sie hat sich in dem Moment, wo sie unvoreingenommen anders reagierte und sich öffnete, verwandelt – eine neue Ebenen betreten. Fast ist es so, als hätte sie einen neuen Körper bekommen. Jedenfalls kann sie ihn neu wahrnehmen. Sie fühlt sich jünger, frischer, lebendiger als zuvor.
Ideen kommen auf.
Freude paart sich mit dem Erkennen. Ich bin am richtigen Ort zur richtigen Zeit im richtigen Moment und präsent. Deshalb konnte die Erneuerung stattfinden.
Jetzt bleibe sie in der freudigen Aufregung aufmerksam, lässt einfach Ideen aufsteigen, und wieder vergehen, bis sich einige verdichten. Sie entspannt sich im fruchtbaren Prozess und fühlt sich ganz. Unberührt von der Außenwelt und doch angeschlossen an den Zeitgeist.
Allem, was kommt, bringt sie Achtung entgegen. Sie ist gelassen und doch neugierig gespannt. Ohne etwas zu wollen, empfängt sie. Dieses Empfangen macht sie glücklich. Sie finde die niemals versiegende Quelle in sich, in gelöster Einfachheit, in schmunzelnder Freude zeigt sie ihr helles Gesicht.
Sie will nichts, und doch kommt alles zu ihr,...zum richtigen Zeitpunkt; im richtigen Moment.

Varunas Kraft mit dem „schwarzen“ Pfeil nach oben:
Du hast die Quelle gefunden,....bist zur nicht versiegenden Quelle der Inspiration geworden. Vermagst es Freude und Bewusstheit zu schenken. Deine Empfindungen nähren dich und du weist, worauf es ankommt. Du kommst an die richtigen Orte zum richten Zeitpunkt und merkst, dass du willkommen bist. Die Suche hat erst einmal ein Ende. Du hast etwas zu bieten, was andere brauchen können, da du einen Schritt gemacht hast. In dir hat Unversöhnliches zueinander gefunden und du fühlst dich bereichert.
Du weist, du bist die schöpferische Kraft in deinem Leben. Du führst die Regie und du weist, was dir gut tut.
Entscheidungen sind getroffen, und nun öffnet sich der Weg, spontan, unvermittelt und mit einigen Überraschungen. Dinge treten dir ins Bewusstsein, an die du vorher nicht gedacht hast, weil du jetzt mit anderen Augen sehen kannst, denn du nimmst auch anderes wahr.
Alles scheint heller, freundlicher, leichter. Deine Lebensfreude bewirkt, dass sie auf andere überspringt.
Bleib offen. Du wirst ein ganz neues Umfeld mitschöpfen, in dem du mehr Verantwortung übertragen bekommst, aber auch mehr Freude und Kraft. Achte weiterhin auf Gegensätzliches und suche nach der Verbindung.  So kannst du wachsen und vielleicht auch Frieden an schwierigen Stellen wachsen lassen.“
Aus: „Göttinnenzyklus“ von Ulla Janascheck und Cambra Maria Skade