14. Januar 2014

Pause



Wie Frau sich bettet, so l(i)ebt sie.  (Link!!!)



13. Januar 2014

Die Matriarchatsforschung




Sowohl in der menschlichen (Ur-) Geschichte als auch in der Gegenwardt ist das matriarchale Gesellschaftssystem ein Faktum!
Es ist weder Utopie noch feministisches Wunschdenken.

Die Matriarchatsforschung ist einer interdisziplinäre Wissenschaft.
Leider wird die Matriarchatsforschung immer noch diskriminiert……weil Wissenschaft auf dem Weltbild des Patriarchats basiert.  Und gerade die Matriarchatsforschung stellt stellt viele patriarchale, wissenschaftliche Grundannahmen in Frage.  Das herrschende patriarchale Welt- und Menschenbild wird mit seinem Philosophie- und Wissenschaftsverständnis als objektiv und neutral betrachtet, während es doch zutiefst antrozentrisch ist.
Es ist ganz offenbar beruhigender, wenn die eigenen, zum Norm gewordenen Kriterien nicht angezweifelt werden.
Die Kritik an der Matriarchatsforschung ist ideologisch motiviert. Da ist nur all zu oft immer noch die Rede von einer „Frauenherrschaft“, was total falsch ist. Ein probates Mittel ist auch dieses Thema tot zu schweigen oder einfach zu ignorieren, oder gar zu „dämonisieren“.
Auch wird der Matriarchatsforschung ihre Glaubwürdigkeit und Wissenschaftlichkeit abgesprochen, in dem sie in den bereich der Esoterik gerückt wird.

Es ist noch viel Aufklärungsarbeit und Bewusstseinarbeit nötig, um die Unkenntnis, die Ignoranz und diffusen Ängste vor dem Matriarchat zu nehmen, die völlig unbegründet sind!


10. Januar 2014

Matriarchale Völker heute – Liebesleben



In vielen Teilen der Welt lassen sich noch in matriarchalen Strukturen lebende Völker finden. Oft sind auch nur noch Rest davon übrig.
Tibet, China, Afrika, Asien, Orient, Südamerika, Nordamerika. Die ganze Erde war matriarchal.


Das Liebesleben, zum Beispiel bei den Mosuo ist sehr frei…..für Frauen und Männer.
Wenn sich ein Paar einig ist, empfängt die Frau ihren Liebhaber in ihrem Blumenzimmer. Diese Beziehung wird solange als Besuchsehe geführt, wie es beide Partner möchten.
Möchte der Mann diese Beziehung beenden, klopft er nicht mehr an die Tür des Blumenzimmers. Möchte die Frau es tun, legt sie seine Sachen vor die Tür. Da wird keiner aneinander gebunden….und auch einzeln, sind sie nicht allein, wie viele Frauen heute, die sich von ihren Partnern trennen.
Sind aus dieser Beziehung Kinder hervorgegangen, bleiben sie bei der Mutter. Meist kennen sie ihren Vater zwar, haben aber die tiefere emozionale Bindung zu den Brüdern ihrer Mutter. Und ebenso verbunden fühlen sich die Kinder mit ihren Tanten, die sie „kleine Mütter“ nennen.
An der Erziehung der Kinder sind alle Erwachsenen der Sippe beteiligt. Bei allen sind die Kinder geborgen und sicher aufgehoben.
Dieses Blumenzimmer erhält jede Mosuo-Frau nach ihrer Initiationsfeier, was eines der wichtigsten Feste ist.
Feste und gemeinsames Singen sind zentrale Elemente im Sozialleben eines Matriarchats. 


Die Jahrtausende alten matriarchalen Traditionen lassen sich noch gut erkennen, rein äußerlich, am aufrechten und stolzen Gang der frauen. Sie strotzen vor Energie, haben eine ungebrochene Verbindung zu ihrer Körperlichkeit und sind äußerst sinnesfroh……und sie schämen sich nicht ihrer Leibesfülle wenn sie in die Jahre kommen.
Es ist nicht nur eine freie Sexualität, es wird auch gern gefeiert und gegessen, getrunken, getanzt. Diese Feste sind auch ein zentraler Motor der Wirtschaft. Auch der ökonomische Ausgleich in dieser Gesellschaft ist garantiert. Waren und Geld sind ständig im Umlauf. Keiner kann übermäßigen Reichtum anhäufen. Denn, wer viel besitzt, muss auch viele Feste ausrichten. Aber auch die Gäste bringen Getränke, Gerichte und Geschenke mit.
Sozial angesehen ist nicht „Der“, der viel hat, sondern „Der“, der viel gibt!
Während die Frauen Handel treiben, arbeiten die Männer auf dem Feld oder im Fischfang, sind (Gold-) Schmiede oder Musiker. Mit ihren Waren beliefern sie die Frauen, die diese auf dem Markt gegen andere tauschen.
Einer der Gründe für wirtschaftliche Eigenständigkeit ist sicher auch, dass sich die Frauen den Handel nicht aus den Händen nehmen lassen.
Bildungsniveau und Ernährungssituation sind wesentlich besser. Die Kindersterblichkeit ist geringer und die Lebenserwartung höher, als in vergleichbaren patriarchalen Gemeinden.
Die Geburt eines Mädchens ruft generell mehr Freude hervor, weil ihre Zukunft gesichert ist. Für die Söhne muss erst eine Frau gefunden werden, damit auch sie versorgt sind, wenn die Mutter einmal nicht mehr ist.



9. Januar 2014

Der Untergang des Matriarchats




Nach heutigem Wissen geht man davon aus, dass die erste patriarchalen Gesellschften zwischen 4000 v.u.Z. und 3500 v.u.Z  entstanden sind, also vor etwa 6000 Jahren.
Der endgültige Siegeszug der patriarchalen Gesellschaft vollzog sich etwa vor viertausend Jahren.
Wie konnte es so weit kommen?
Hier kommt ein gewissen James DeMeo ins Spiel, der eine „Weltkarte des menschlichen Verhaltens“ erstellte. Die Verhaltensformen von über eintausend Kulturen wuren eingetragen und analysiert nach ihrem patriarchalem Muster, nach „sozialen Institutionen, die die Bindung zwischen Mutter und Kind, sowie zwischen Mann und Frau zerstörten, und auch nach schmerzhaften, traumatisierenden, und gewalttätigen Verhaltensweisen. Hier zeigte sich, dass der extrem trockene Wüstengürtel, der sich über Nordafrika, über den nahen Osten, bis nach Zentralasien erstreckte, die größte Häufung der radikalsten patriarchalen Verhaltensweisen aufweist.  4000 J.v.u.Z. war dieser Teil eine bewaldete Graslandsavanne.  Die heute ausgetrockneten Becken waren damals mit zehn bin huntert Meter tiefem Wasser gefüllt, und es existierte eine vielfältige Tierwelt.
Die gefundenen Siedlungsüberreste zeugen von einer friedlichen, matriarchalen Kultur.
Aber dann, ab 4000 v.u.z. weisen die Funde auf massive Klimatische sowie soziale Veränderungen hin. Dürren, Hungersnöte und Auswanderungen der dort ansässigen Bevölkerung waren die Folge.
Ab etwa dieser Zeit tauchten bei Grabungen Waffen und Befestigungsanlagen auf, die auf 4000 v.u.Z datiert wurden. Auf die gleiche Zeit wurden die Tempelanlagen für männliche Gottheiten datiert. Witwen- wie Muttermorde, sowie Schädeldeformationen traten auf.  Von Generation zu Generation, durch Unterernährung und Wanderschaften, zerrütteten nun die Familien, die Bindungen zwischen Mutter und Kind, Mann und Frau. So war es möglich, dass sich patriarchale Einstellungen und Verhaltensweisen und Institutionen festigen konnten, und so die matriarchalen Strukturen ersetzten.
Kriegerische patriarchal gewordene Völker drangen nun mit Waffengewalt in fruchtbare Gebiete vor, und verdrängten, oder Zwangsassimilierten die matriarchale Bevölkerung. Diese matriarcheln Völker konnten sich nicht wehren.
Also erfolge außerhalb des beschriebenen Kerngebietes der Übergang von der matriarchalen Gesellschaft zur Patriarchalen nicht durch Trockenheit oder Hungersnöte, sondern durch Unterdrückung oder Vernichtung der matriarchalen Kulturen, durch die aus den neuen Trockengebieten einwandernden patriarchalen Stämme.
Je weiter ein Gebiet von diesem Kerngebiet entfernt war, um so später wurde es patriarchalisiert.
Am Ende seiner Forschungen kommt James DeMeo zu dem Schluss, dass das Matriarchat die frühste, orginäre und angeborene Form menschlichen Verhaltens und gesellschaftlicher Organisation darstellt.
Durch die Patriarchisierung wurden die Matri-Clans zerstört.
Patriarchale Männer lösten Frauen aus ihren Matri-Clans, holten sie in ihre Sippe, und sperrten sie ein. Die Frau in einer patriarchalen Familienstruktur bleibt im haus des Mannes eine Fremde, die nicht mehr zurückkehren kann zu ihrem Mutterhaus. So bleibt sie die rechtlose Außenseiterin im patriarchalen Clan.
Durch dieses Arrangement konnten Männer ihre biologischen Söhne, und somit ihre Erben erkennen. Genau damit war nun die Patrilinearität der patriarchalen Sippe gesichert. Allerdings kann dieses System nur dann bestand haben, wenn die Monogamie „für die Frau“ durchgesetzt wird. Uneheliche Kinder wurden als Bastarde beschimpft, und hatten weder Rechte noch Anerkennung.
Die patriarchale Vater-Sohn-Relation setzt in jedem Fall die soziale Unterdrückung der Frau voraus, egal, ob sie nun Ehefrau oder Geliebte ist.
Auch wurde die Erbfolge umgekehrt, von der jüngsten Tochter, zum ältesten Sohn. (Wahrscheinlich wusste man, dass Männer für ihre Entwicklung länger brauchen, aber trotzdem nie ein wirklicher Ersatz waren.)
In der weiteren patriarchalen Entwicklung der Menschheit ist die Gewalt immer stärker zu unsichtbarer, struktureller Gewalt übergegangen.
Weltanschaulich, religiös, sowie philosophisch wurde die Minderwertigkeit der Frau begründet, um die männliche Vorherrschaft zu legitimieren.
Die Frau ist das „Untere, das Dunkle“ (siehe auch Yin und Yan), das Böse, Schlechte, Unreine, Hilflose, Schwache…..usw.
Den Frauen wurde ihr Status, ihre Würde und ihre Selbstbestimmung genommen.
Die Frau musste unterdrückt werden. Es blieb gar keine andere Wahl, weil sie von großer Wichtigkeit für jede Gesellschaf war, weil sie die Kinder, die zukünftige Generation gebiert und erzieht. So wurde die Mutterschaft zu einer patriarchalen Institution! Die Frau wurde zum Gefäß degradiert, die dem Mann möglichst viele Söhne zu gebären hat. Erfüllte eine Frau diese Aufgabe nicht, konnte sie ausgewechselt werden. Denn auch der Krieg braucht männliche Nachkommen. Genau dafür wurden sie gezüchtet.
Hier kommt es nun auch zur endgültigen Abspaltung des Profanen vom Spirituellen, denn bei der (einer) Geburt ging es nicht mehr um die Wiederkehr der Ahninnen, wie im Matriarchat, sondern um das Produzieren möglichst vieler Stammhalter. Deshalb ging man gegen dieses matriarchalen Wiedergeburtsglauben so radikal vor. Es sollte unter allen Umständen verhindert werden, dass einer Frau wieder eine gewissen Bedeutung zukommt.
Durch diese Lücke, die da entstand, konnten sich die uns bekannten (Groß-) Religionen etablieren.
Machtstruktur: Sie verläuft im klassischen Patriarcht vom Mann, über die Frau zum Kind. Ist das Kind ein Sohn, erhält es bald die Dominanz über die Schwester, und ab einem bestimmten Alter wird er sogar Vormund für die Mutter.
Die Hierarchie des Staates ist analog aufgebaut.
Die patriarchale Gesellschaft hat mit ihrer Entwicklung nicht bei einem Punkt Null begonnen. Sie sahen sich einer komplexen, ökonomischen, sozialen, politischen und kulturellen System der Martriarchate gegenüber. So war es nötig, um die patriarchale Herrschaft zu festigen, alles matriarchale zu vernichten, auszumerzen, oder zu übernehmen, entsprechend umzuformen und zu transformieren…..wie zum Beispiel Mythen, Riten und Symbole die annektiert wurden. Die Symbole wurden systematisch umgedeutet. So wurden alte Inhalte durch Neue ersetzt, oder die ursprüngliche Bedeutung wurde nicht mehr verstanden, und oft sinnwidrig interpretiert.  Mischformen gab es bei den Kelten.

Die Geschichte der vergangenen 4000-6000 Jahre, ist die Geschichte von Unterdrückung, Aufständen, Revolutionen, Kriegen, Völkermorden, die Geschichte vom Entstehen von Weltreichen und deren Untergänge. Es ist auch eine Geschichte von sozialem Chaos, Gewalt, Rassismus, Pädophilie, Drogensucht, Konsumwahn, Vereinsamung….usw…..

Das matriarchale Zeitalter



Der Beginn liegt mindestens 100000Jahre v.u.Z. Also, die Zeit des Neandertalers. Es gibt auch andere Forscher, die den Beginn des matriarchalen Gemeinschaftswesens überhaupt mit dem Beginn der Menschheit in Zusammenhang bringen. Ein Matriarchat, wie wir es heute definieren, war es sicher noch nicht. Aber eine Vorform einer Gesellschaft, die weiblich geprägt war.
Denn bereits in der Jungsteinzeit begann der Übergang zum Patriarchat. Es war ein fließender Übergang, der mehrere Jh. dauerte. Ein paar wenige, wie wir wissen,  matriarchale Gesellschaften haben bis heute überlebt.
Die matriarchale Gesellschaftsform versuchte in der Spätphase, die drohende Patriarchalisierung durch Adaption und Neuorientierung abzuwenden. So entstanden neue Kulturformen. Unter anderem auch die kriegerischen Amazonen, eine Verteidigungsgesellschaft gegen die patriarchalen Kriegsstämme.
Spätformen matriarchaler Kulturen gab es bis in die Bronzezeit, wie im minoischen Kreta.
Das Einzugsgebiet des Matriarchats war die ganze Welt.
Übrigens stellte die keltische Gesellschaft eine Übergangsphase zwischen den matriarchalen Urgesellschaften Europas und den nachfolgenden patriarchalen Eindringlingen (Germanen, Römer) dar.


Matriarchale Hochkultur



Die Basis der matriarchalen Gesellschaft ist der Ackerbau. Es entwickelten sich aber auch Hirten- und Viehzüchterkulturen….und der Handel. Dieser war früher in erster Linie Frauensache, und ist er auch noch…..bei vielen Völkern. Zum Beispiel bei den Tuareg betreiben aber die Männer den Handel.  Oder auch bei den Munsuo in Südwestchina, weil er mit weiten Reisen verbunden ist. Frauen verlassen das Clanland eher selten.

In matriarchalen Kulturen entwickelte sich die Stoffherstellung, egal welcher Art. In der minoischen Kultur auf Kreta, waren Frauen Architektinnen und Baumeisterinnen.
Weltweit sind überall dort, wo sich die matriarchale Pflanzenkultur ausbreitete, Megalithbauten anzutreffen.

Einige matriarchale Hochkulturen haben sich zu König(innen)reichen entwickelt. Die Königin galt als Erbin der ersten Sippenmutter und oberste Vertreterin der Religion. Hier holte sie sich oft ihren ältesten Bruder zu Hilfe, wo es nicht selten zur Geschwisterheirat kam. …..allerdings nur im Königshaus…..was als dynastische Inzest definiert wurde.
Auch hier war der Bruder-König für weltliche Belange zuständig, und die König, war die obere Priesterin.
Bis in´s 19 Jh. wurde von Königinnen berichtet, die gegen die Kolonialherren ihr Volk anführten. Denn erst in Extremsituationen und unter Einfluss des Patriarchats wurden auch Kriege geführt.

Der Tod in der matriarchalen Gesellschaft



Jeder Mensch der stirbt, wird von der Großen Göttin der matriarchalen Kultur wieder in´s Leben entlassen, und von den Frauen der eigenen Sippe wiedergeboren. Genau deshalb war der Tot in der matriarchalen Gesellschaft nicht mit derart großer Angst behaftet, wie das in unserer patriarchalen Gesellschaft der Fall ist, wo er mit Schrecken und großer Angst verbunden ist. Die Endgültigkeit  des Todes ruft meist so viel Angst hervor, dass deshalb die patriarchalen Großreligionen die Vorstellunfg vom Leben nach dem Tod entwickelt haben. Aber in dieses Reich gelangst man nur über eine Wertung, die die Religionen festlegen.
Das Sterben im Matriarchat ist viel selbstverständlicher in das Leben von Mensch und Natur eingebettet.
Die Greisin-Göttin, von der die Menschen aus dem Leben gerufen werden, ist das Bindglied zwischen den Lebenden und den Verstorbenen,…den Ahnen.
Die Frau galt im Matriarchat als Wiedergebärende. Durch sie kamen die Seelen der verstorbenen Ahnen wieder in diese Welt in einen physischen Körper.
Im Yoruba wird das heute noch so gesehen. Dort hat sich dieser Glaube erhalten, nur, dass die Frau als Wiedergebärende nicht mehr so deutlich in den Vordergrund tritt. Auch da hat das Patriarchat schon übernommen.
In machen Abzweigen von Yoruba, wie zum Beispiel der Santeria, ist es oft noch deutlicher wahr zu nehmen. Da gibt es einen Santero, und eine Frau, die seine Helferin ist, weil…..er doch bemerkt, weiß, dass es ohne Frauen nicht geht.
 

Religion im Matriarchat



Jede Frau galt ursprünglich als Priesterin, weil sie als irdische Vertreterin der Göttin die engsten Verbindungen zu den Ahninnen hatte.  Die Sippenmutter fungierte meist als oberste Familienpriesterin.
Da die Feuerstelle, der Herd, im Inneren des Hauses als Sitz der verstorbenen Familienmitglieder galt, war er Ort der Verehrung.
In den späteren Phasen des Matriarchats entwickelte sich aus dem Ahnenkult das Schamanentum, welches sehr lange ein rein weibliches Phänomen war. Durch Tanz, Musik, Ekstase und Trancereisen in die „Anderswelt“ versuchten die Priesterinnen, Schamaninnen  die Geister der Ahninnen für eine Widergeburt anzulocken.
Auch für die Bewahrung der mündlichen weiterzugebenden Tradition waren die Schamaninnen und die ältesten Frauen zuständig.

Während im matriachalem Glauben die Frauen sehr stark mit dem göttlichen Prinzip in Verbindung stehen, so repräsentiert der Mann, vor allem in Gestalt des Heros, des Heiligen Königs, die Menschenwelt. Er ist der Vertreter seines Volkes gegenüber der Göttin. Dies ist jedoch keine Abwertung in der matriarchalen Weltanschauung.  Denn auch hier gilt,…..das Göttliche und das Menschliche bedingen einander.

Große Bedeutung wird dem Mond beigemessen.
Außerhalb des deutschen Sprachraumes ist der Mond fast immer feminin. Obwohl eigentlich auch aus dem deutschen Sprachraum, dem Ravensburger Land,  der Mond als feminin überliefert ist: „Frau Rötte“.
So hat auch die Zahl DREI, wie die drei Mondphasen seit matriarchalen Zeiten eine heilige, magische Bedeutung.  

Das matriarchale Weltbild



Im matriarchlen Weltbild geht alles vom Weiblichen, vom Mütterlichen aus. Die Schöpfung selbst, und somit auch unsere Welt, ist eine weiblich verstandene Gottheit. Sie durchdringt alles, vom kleinsten Einzeller, bis hin zum größten aller Planeten, und alles ist aus ihr, der Mutter hervor gegangen.
Matrarchate sind Göttinnen-Kulturen.
Am Anfang gab es eine unterirdische Göttin, die in der Erde wohnte und alles nährt. Später gab es zwei Urgöttinnen. Die Erde, als Urmutter selbst, die alles Lebendige hervorgebracht hat und nährt. Und die andere, kosmische Göttin, die Schöpferin des Universums mit all seinen Gestirnen.
Der Mond entwickelte sich zum symbolhaften Gestirn der Göttin selbst. Und später, auch noch jetzt wird die Göttin als dreifaltige Mondgöttin gesehen.
Ob nun Erdgöttin oder dreifache Göttin, ist sie die schenkende Muttergöttin, und wird als diese verstanden. Diese mütterliche Haltung ist die Macht des Gebens, Schützens, Schenkens und Verteilens, und auch eine Haltung die Unterschiede der Kinder zu achten. Diese Qualität der Göttin wird verehrt. Auch in der menschlichen Gesellschaft ist das Mütterliche nicht nur eine biologische Tatsache, sondern auch ein kultureller Wert. So ist das Mütterliche sogar das aller erste und grundlegende Prinzip des Wertesystems, und das wirkt sich in alle Lebensbereiche aus. Aus diesem Grund ist auch die Ausgleichsökonomie möglich, und auch genau deshalb wird der Sippenmutter ihre natürliche Autorität zugestanden, und von ihr, als Vertreterin der Göttin, auch erwartet.
Und da auch die Erde aus der großen Mutter hervorgegangen ist, wird sie nicht ausgebeutet. Diese symbolische Verwandtschaft schließt somit Tiere und Pflanzen,…Steinen mit ein. Hierin wurzelt die Überzeugung, dass sich die Menschen jeden Schaden, jede Verletzung, die sie der Natur, anderen Lebewesen zufügen,  letztlich auch sich selbst zufügen. Denn alles wird miteinander verbunden, verwoben, vernetzt angesehen, und dies wiederum, spiegelt die Abläufe des Kosmos wieder.
ALLES hat seinen Ursprung in der als weiblich verstandenen Urkraft, die vielfältige Qualitäten, weiblicher und männlicher Art, hervorbringt.

Ahnenverehrung und der Glaube an die Widergeburt sind im matriarchalen Weltbild tief verwurzelt. In diesem Zusammenhang wird auch die Widergeburt als ganz konkret betrachtet. Jedes Sippenmitglied wird jeweils durch die Frauen wieder in die eigenen Sippe geboren. So haben diese als Widergebärende eine zentrale Bedeutung, denn sie schenken der Sippe die Erneuerung des Lebens. Man nennt die wieder geborenen Kinder „kleine  Ahninnen“.  Der Tod ist im Matriarchat ein sich ewig wiederholender Zyklus,  und daher auch mit weniger Angst und Schrecken verbunden wie im patriarchalen Weltbild.

Im matriarchalen Weltbild fehlt die Vorstellung der Dualität gänzlich. Es gibt auch nicht den Gegensatz von Gut und Böse, Dunkel und Hell usw. 
Das Eine bedingt das andere! Das Eine kann ohne das Andere nicht existieren! Denn,…..es sind zwei Seiten ein und derselben Sache!
Die dunkle Seite ist nicht böse, sondern genauso notwenig wie die Helle,….wie Tag und Nacht, wie Sommer und Winter……
Deshalb gilt auch für die Geschlechter, dass eine ohne das andere nicht existieren kann. Und so wird auch das Leben nicht als Gegenteil des Todes betrachtet. Beides sind nur Stationen eines ewigen Kreislaufes. Der Tod ist also die die Schwester oder der Bruder des Lebens.
Das matriarchale Denken enthält auch nicht die Gegensätze:
Mensch gegen Geist; Körper gegen Geist; Mensch gegen Natur; ….und auch das Göttliche ist nicht das Gegenteil des Menschlichen, sondern beide sind miteinander verbunden.
Und da……das matriarchale Weltbild nun mal nicht dualistisch aufgebaut ist, wird auch nicht zwischen Profanen und Sakralem unterschieden.  JEDE profane Tätigkeit hat auch sakralen und spirituellen Charakter.
Der Alltag ist durchdrungen von dieser Spiritualität. So kommt gar keine Trennung von dieser auf!
Und so sind auch die Feste lediglich eine Steigerung dieser, auch im Alltagständig praktizierten, spirituellen Haltung.

Das matriarchale Wirtschaftssystem



Mehrheitlich sind und waren Matriarchate Ackerbaugesellschaften. In selteneren Fällen auch Hirten- und Viehzucht Kulturen. Die Dörfer produzierten alles, was sie zum Leben brauchten, und es wurde Handel getrieben mit anderen Völkern oder Stadtkulturen. Jedoch war die Lebensgrundlage der Gemeinschaften immer die Landwirtschaft.
Land und Häuser sind Eigentum des Clans, und jedes Mitglied hat das Nutzungsrecht. Territoriale Ansprüche, sowie Privatbesitz, wie wir es kennen, gibt es nicht. Die Kontrolle über Lebensgüter, Ernte, die Jagdbeute der Männer obliegt den Frauen und der Sippenmutter. Sie trägt die Verantwortung, dass alles gerecht verteilt wird.

Die matriarchale Ökonomie basiert auf Ausgleich.
Die Verteilung der Güter geht nach einem Regelsystem, das sich nach Verwandschaftslinien und Heiratsregeln orientiert. Durch diesen regelmäßigen und lebhaften Austausch der Güter war garantiert, dass weder Einzelpersonen noch einzelne Sippen auf Kosten der Anderen Reichtümer anhäufen konnten.

Im Jahreskreis gab es viele Feste, die einen wichtigen Wert in der matriarchalen Gesellschaft darstellten. Sie sind der rituelle Ausdruck ihrer geistigen Kultur.
Es wurden jeweils die Clans zum Ausrichten der Feste verpflichtet, die am wohlhabensten waren,….und, das ganze Dorf einzuladen. Durch den Umfang und die Großzügigkeit solcher Feste, verringerte sich der Reichtum dieser Clans drastisch. So findet hier ein „Ausgleich“ zwischen den Clans statt…..und keiner konnte Reicher als der andere werden.
Und!...sozial angesehen, ist nicht der Clan, der viel Geld hat, sondern der, der es für die anderen ausgibt.

Durch diese Art der Ökonomie findet keine Verarmung Einzelner statt, und das Netzt der Clans ist somit gleich auch ein Sicherheitsnetz.
Und noch ein Vorteil: Weil es keine Verarmung der Massen gibt, ist es  für die Matriarchate leichter den Wert des nachhaltigen Wirtschaftens zu pflegen. Die Ressourcen werden und müssen nicht ausgebeutet, und die Umwelt nicht zerstört werden!

Das politische System des Matriarchats



Entscheidungen fallen durch Konsens, also durch Einstimmigkeit.
Die Sippenmütter spielen eine entscheidende Rolle bei der Entscheidungsfindung. Sie führen die eventuell entgegengesetzten  Standpunkte zusammen, was ihnen auf Grund ihrer natürlichen Autorität auch sehr oft gelingt.
Was ist nun „natürliche Autorität“?
Sie beruht auf dem Vertrauen,  welches die Sippenmitglieder, auf Grund des familiären Bandes der Sippenmutter entgegen bringen. Und da schließlich das wichtigste für eine Mutter das Glück ihrer Kinder ist, wird man ihr nicht so schnell Eigennutz unterstellen.
Die natürliche Autorität beruht auf der Kompetenz der Sippenmutter, die sie sich durch Lebenserfahrung angeeignet hat. In diesem Sinne besitzt sie Macht, aber NICHT im Sinne des Patriarchats. Die Macht als Herrschaft über andere definiert.
Und,….alle Sippenmitglieder werden in die Entscheidungen mit eingebunden.
Patriarchale Macht braucht Erzwingung, Machtinstrumentarien, und Durchsetzung. So wird hier ein ganzer Apparat aus Polizei, Justiz, Ämtern und Behörden gebraucht. Mit deren Hilfe halten Herrschende ihre Herrschaft aufrecht! Diese Art von Macht bildet Klassen, weil sie ziwchen Herrschenden und Beherrschten unterscheidet.
Die natürliche Autorität der Sippenmutter hat solche Erzwingungsstäbe nicht nötig. Das Annehmen von Ratschlägen beruht auf freiwilliger Akzeptanz. Im Notfall spaltete sich eine Gruppe ab, die aber nie an der Abspaltung gehindert wird.


Wie in großen, wird auch in kleinen Bereichen verfahren. Wie zum Beispiel im Dorfrat. Jede Sippe schickt ein Mitglied dorthin. Das kann die Sippenmutter selbst sein, aber auch oft der Bruder der Sippenmutter. Die Delegierten fällen jedoch keine Entscheidung.  Sie tauschen Positionen aus, und gleichen Positionen an. Es wird so lange zwischen den Clanhäusern hin und her gegangen, bis ein Konsens gefunden wurde. Die Delegierten des Dorfes sind Kommunikationsträger, nicht Macht- und Entscheidungsträger.  Also, wird die Politik nicht im Dorfrat, sondern in den einzelnen Sippenhäusern gemacht.
Bei einem derartigen Verfahren werden Minderheiten nicht regelmäßig durch Mehrheiten überstimmt.


In matriarchalen Gesellschaften geht die Entscheidungsfindung von der kleinsten Ebene hin zur größten funktionierenden. Also, von unten nach oben,….und NICHT umgekehrt!
Dadurch ist eine politische Machtanhäufung NICHT möglich. In genau diesem Sinne sind Matriarchate Herrschaftsfrei!
So werden Entscheidungen im kleinsten Familienverband getroffen.
In den Matriarchaten folgen die politischen Spielregeln den matriliniearen Verwandtschaftslinien. Man kann es auch regulierte Anarchien nennen. Das heißt, es sind Gesellschaften, die ohne Herrschaft nach bestimmten Spielregeln funktionieren.

Die Mater, die Mutter, das weibliche Prinzip herrscht nicht, sondern prägt das gesellschaftliche,  kulturelle sowie das religiöse Leben.
Man könnte sagen, die Mater dominiert es, aber….und DAS ist der entscheidende Unterschied,….NICHT im hierarchischen Sinne.


Geburtenkontrolle im Matriarchat



Nachhaltigkeit ist eine den matriarchalen Gesellschaften immanenter Wert. So sind die Menschen matriarchaler Völker bemüht, die Bevölkerungszahl nicht unkontrolliert anwachsen zu lassen, sondern möglichst im Gleichgewicht zu halten.
Die Menschen sind vom Land abhängig, und achteten darauf, dass es fruchtbar bleibt. Hier gab es keine Monokulturen, und man machte sich auch die Erde nicht Untertan.  Die Bevölkerungszahl durfte das für das Umland verträgliche Maß nicht überschreiten.
Deshalb hatten schon in sehr frühen Zeiten die Frauen offenbar ein beachtliches Wissen über Methoden der Verhütung und der Geburtenkontrolle,……die uns aus der Hand genommen wurde, vor allem von den Kirchenvätern. 


Das Sozialwesen im Matriarchat



Die monogame Ehe gibt es noch nicht lang, und war früher, also in den vielen Jahrtausenden der menschlichen Frühgeschichte,  unbekannt. Frauen wie Männer hatten mehrer Beziehungen nacheinander wie auch gleichzeitig. Es gab keine Liebesbeziehungen, die lange anhielten. Und nie gingen diese Beziehungen mit einer ökologischen Bindung einher. Die Liebe wird nur um ihrer selbst Willen gelebt. Frauen wie Männer sind wirtschaftlich wie sozial in ihrem Mutter-Clan eingebunden und abgesichert. Auch eine Heirat ändert daran nichts. Zumal eine matriarchale Ehe oft nur eine Besuchsehe ist, eine vorübergehende Verbindung, die von beiden Seiten gelöst werden kann. Der Mann ist im Haus der Liebespartnerin oder Gattin nur Gast. Jedoch hat der Mann im Matri-Clan seiner Muttersippe alle Rechte und Pflichten eines vollwertigen Clanmitglieds. Dort ist er an den Arbeiten und auch Entscheidungen beteiligt.
Aber natürlich gibt es dort auch Leid durch Verlassenwerden oder Zurückweisung. Aber NIE bedeutet das Ende einer Beziehung den sozialen oder ökonomischen Zusammenbruch. Denn, auch durch das Ende einer Beziehung, bleibt das eigene zu Hause, der Matri-Clan, mit den tiefen emotionalen Bindungen zwischen Müttern und Kindern, zwischen Schwestern und Brüdern, unberührt…..und ebenso die ökonomische Situation.
Sexualität gilt als kreative Kraft und hat einen hohen Stellenwert in der matriarchalen Gesellschaft. Sie gilt nicht als Mittel zum Zweck der Fortpflanzung. Aus einer befriedigter Sexualität kommen Frieden, Kultur und Gesundheit…..nicht wie heute und hier, wo alles pervertiert wird.
Die Kinder, aus solchen Liebesbeziehungen, gelten als nur mit der Mutter verwand. Sie tragen den Clan-Namen des Mutter Clans und bleiben dort wohnen.
Allein schon durch die Tatsache das es mehrfach Beziehungen gab, war der biologische Vater in der Frühzeit unbekannt.
Frauen, galten aus sich selbst heraus als fruchtbar. Die Mutterschaft ist klar erkennbar durch Schwangerschaft und Geburt. Die Vaterschaft hingegen nicht.


Dennoch fehlt es in der matriarchalen Gesellschaft nicht an männlichen Identifikationsfiguren. Diese Rolle übernehmen aber nicht die leiblichen Väter, sondern die Mutterbrüder. Sie sind es, die die soziale Vaterschaft gegenüber dem Kind ihrer Schwester ausüben.
Die Kinder werden auch nicht nach unserem bekannten „pädagogischen“ Sinne erzogen…..so wie die Kinder heute in den Schulen schon konditioniert, und auf das Einfügen ins Arbeitsleben vorbereitet werden. Sie hatten Teil an allem. Ihnen wurde nichts vorenthalten, und sie wurden nicht ausgeschlossen.
Frauen wurden nicht auf ihre biologische Funktion des Gebärens und Großziehens von Kindern festgelegt und beschränkt.
Viele Forscher begannen den Fehler Fruchtbarkeitsriten überzuberwerten. Das Gesamtbild der Ethnie blieb ihnen verborgen. Kamen doch die weißen männlichen Ethnologen doch in erster Linie mit den Männern eines Volkes in Kontakt, weil oft sogar die Männer vorgeschickt wurden um mit den fremden zu sprechen. So wurde vieles falsch interpretiert von Forschern, die auch einer patriarchalen Gesellschaft kamen, und noch nicht wussten, dass es auch andere Gesellschaftsformen gab.
Sie wussten nicht, dass es sich dabei um die Brüder der Sippenmütter handelte.

8. Januar 2014

The East – Der Film




(Link!!!) ...zum Trailer.
Insgesamt gut gemacht. Aber ich fand ihn trotzdem noch ein bisschen lasch.
Keine Action im Sinne des Films. Der Thematik. DEM, was damit ausgesagt werden soll.
Einprägende Bilder am Anfang. Sehr in der Erinnerung bleibend. Aber DIE, die’s betrifft, wird’s wohl kaum interessieren.
Der Ansatz ist gut: „Vergiftet ihr uns, vergiften wir euch.....
Eine kleine Gruppe Betroffener, die sich wehrt. Finde ich super. Die Leute sind zwar gut organisiert, aber leicht zu übersehen, und....... die Gruppe wird natürlich unterwandert, verraten von einer Undercoveragentin, die auch noch für den Romantik-Faktor sorgt,....was impliziert, das der Geheimdienst alles sieht und weiß und „Widerstand zwecklos ist“,....wie bei den Borg.
Ich glaube es zielt ebenfalls darauf hinaus, dass die Verursacher der Umweltkatastrophen ebenso „Menschen“ sind. Väter, Mütter....Familie. Aber trotzdem finde ich, dass diese Leute verantwortungslos dem  Nächsten und der Natur gegenüber handeln. Es geht nicht um das Essenzielle im Leben,...die Liebe, das Miteinander, das Mitgefühl,....sondern nur um den Profit um jeden Preis! Was mit noch drastischeren Gegenmaßnahmen herausgehoben werden sollte.
Die „Aktionen“ dieser Gruppe The East finde ich, sind meist nur „angedeutet“. Da könnte noch mehr kommen! Noch härter „zurück geschlagen“ werden! Dass es die Verantwortlichen auch wirklich trifft!
Das Thema, finde ich, ist während der Dauer des Films noch nicht gänzlich ausgereizt. Und es verlangst, es schreit praktisch nach einem „Zweiten Teil“.



Über’s Schreiben
Ich begebe mich auf ungewohntes Terrain. Babys, Kindermädchen, Windeln und Geschrei. Weder Reas noch mein Genre. Ich bin doch eher in der Romantik, der verwickelten Liebesstory und ggf. noch der Mystik zu Hause.
Nun muss ich doch erst mal überlegen, wie ich das Knäuel jetzt wieder entwirre.....

 

6. Januar 2014

Der "Alltag" hat mich wieder.....




Ja, mich hat der Alltag auch schon längst wieder eingeholt.
Gestern und Vorgestern Staub gesaugt und gewischt. Ja, sogar eine Maschine voll Wäsche, die....ich aber erst heute Morgen an die Leine hänge. Haare waschen, duschen, ....Morgen geht’s wieder zur Physio. Zum Hausarzt müsste ich auch noch in den nächsten Tagen. Überweisungen zum Herzecho und für die Krankenhauseinweisung am 13. Februar holen,....und einen Termin bei der Neurologin machen....ect.....
Ja,...es geht wieder voll los......


Über’s Schreiben
So, nun habe ich Rea in eine Lage manövriert, wo ich sie nie hin haben wollte. Als Zieh-Mutter für Gunnars Kinder. Da wird es doch tatsächlich Zeit für eine (attraktive) Nanny, auf die Rea wieder (berechtigter Weise???) eifersüchtig sein kann.
Was ist nun mit Troels passiert, seinem Bruder und dieser blonden Frau?
Und was wird nun eigentlich aus Wanja?
Phhu! Da sind noch eine ganze Menge Entscheidungen zu treffen, wie’s weiter geht........


5. Januar 2014

12. Rauhnacht – Monat Dezember




Thema: „Räuchern und bereinigen
Heute ist ein ganz besonderer Tag innerhalb der Rauhnachtzeit. Alles, was nicht wirklich gut gelaufen ist in dieser Zeit, kann heute „bereinigt“, gelöst, aufgelöst werden.
Es ist gut, sich noch einmal die Zeit zu nehmen und die vergangenen Tage und Nächte an sich vorüber ziehen zu lassen.
Was hat sich nicht so gut angefühlt? Was hat mich belastet? Was mir geschadet?
Am besten ist es, sich alles aufzuschreiben.....und es vielleicht sogar in „Rauch“ aufgehen zu lassen......oder zu beräuchern,....bereinigen.....


Nun geht es in den „Endspurt“. In den letzten Tag und die letzte Nacht. Die Vorbereitung auf die Hollanacht, die Perchtennacht, die Nacht der Wunder....in der sich die Tore zur Anderswelt wieder schließen,.....zumindest heißt es so......
Also,....machen wir noch einmal alles klar, was klar zu machen ist. Füttern wir die Geister,....streuen Mehl in den Wind,....malen magische Zeichen und sprechen unsere Wünsche aus........auf dass sie wahr werden können........und achteten auf unsere Träume........denn sie werden in Erfüllung gehen. (Da sollte eine lieber keine „Alpträume“ haben!....)
Begehen wir diese letzte Nacht mit Achtsamkeit. Gedenken wir derer, die aus „anderen“ Welten zu uns herüber schauen und begeben uns erneut auf das Rad des Jahres.........

 (Mein BdS)
Und achtet auf das „Strahlen“ in dieser Nacht. Es beendet die Zeiten des Todes, der Dunkelheit und der „Wilden Jagd“. 


4. Januar 2014

Die 11. Rauhnacht




Thema: „Loslassen. Abschied nehmen. Beschäftigen mit dem Tod.“
.....gerade jetzt, wo ich beschlossen hatte nicht jeden Tag ans Sterben zu denken........was ich an manchen Tagen besser fände wie das Leben.....
Das ist immer leicht gesagt. ADenn ans Sterben, kann ich mich nicht mehr erinnern.
Vielleicht ist das Leben dann doch besser. Denn das Sterben scheint so endgültig. Zumindest für dieses Leben. Aber auch so einfach und dann wär’s wenigstens vorbei. Aber auch nur für kurze Zeit,....wobei „Zeit“ in diesem Fall relativ zu sehen ist,....bevor wir wieder irgendwo ins Leben geworfen werden. 


Warum bin ich hier? Lebensziel? Lebenssinn?
Lernen, genießen, leben, fröhlich sein.
Lieben, erfahren, erfinden, wahrnehmen,....Sinne benutzen.
Gestalten, kreativ sein, das Schöne sehen, ....das weniger Schöne akzeptieren....lernen.
Begreifen, dass für alles, was uns widerfährt, wir selbst die Ursache sind. Bewusst oder unbewusst. Auf die eine oder andere Art.
Das Höhere Ich wird wissen was es tut. Es wirft mich hier an diesen Platz. Der sicher richtig für mich ist, um meinen Lernprozess zu vervollkommnen.
Ja, der Tod findet tatsächlich jeden Tag im Leben statt. .......am Rande unserer (kranken) Gesellschaft. Nicht mehr mitten drin......wie es richtig wäre. Daher scheint er etwas Abstraktes, Schreckliches, Grausames zu sein.....und irgendwie ist er das sicher auch. Zumindest in dieser Gesellschaft.
Wäre unsere Gesellschaft eine andere....wäre auch unser Tot ein anderer!

In jedem Fall habe ich schon mit vielen Dingen abgeschlossen.....und bin eigentlich bereit......für die Tödin.......

Der eigene Tod erschreckt eine vielleicht nicht mal SO sehr. Denn damit endet erst mal alles......
Aber was ist mit denen, die zurück bleiben?
Und was ist, wenn WIR, wenn ICH die Zurückgebliebene bin?
Diese Erfahrung macht auch jeder im Leben. Früher, oder später.......und um ehrlich zu sein,....hab’ ich eine heiden Angst davor....


Was ist für mein Leben wichtig?
In erster Linie die Schmerzen zu minimieren, dass ich halbwegs jeden Tags so angenehm wie möglich verbringen kann. Und dann....erst weiter.....
Natürlich gehört dazu vor allem, was mir Freude macht. Schreiben,.......ja,...auch fernsehen.....Ausgesuchtes natürlich, gehört dazu. Mich um mein Essen zu kümmern,...zu lesen,....zu lernen.......usw....
Natürlich sind auch noch ein paar andere Leute in meinem Leben wichtig. Was ich für sie tun kann tue ich. Was nicht.....bleibt. Da verstehe ich keinen Spaß mehr. Sage nein,...wenn’s nicht geht.


Wofür setze ich meine Lebensenergie ein?
Erst einmal für das „Notwendigste“.
Da ich mir meine Kräfte einteilen muss, muss ich mir schon überlegen, was ich mache und wann. Zu aller erst kümmere ich mich um mich selbst. Wenn ich noch kann,...um andere,....den Haushalt und zwischendurch, oder manchmal doch eher hauptsächlich, mache ich, was mir gefällt.....like Pippi Langstrumpf....
Nein. So ist das aber nicht. So wirklich gefallen hat sie mir nicht, die Pippi. Meine Großmutter mochte sie.
Als Jungfrau Geborene sortiere ich doch eher meine Zeit und plane meist gut und sorgfältig. Auch,....wenn ich dann manchmal „den Plan“ (wegen Unlust, Schmerzen oder zu wenig Kraft)wieder über den Haufen werfe.