29. Mai 2014

Hoffnung




Es wurde schon so viel über die Hoffnung geschrieben. Gemutmaßt, ......
Ich prägte mir erst letztlich ein, dass Hoffnung Falschgeld ist.
Anderen ist es die „letzte“ Hoffnung.....beispielsweise an etwas zu Glauben. Manchmal mag’s helfen. Manchmal auch nicht. Vielleicht soll das Leben so und so für uns enden. Aber können wir nicht auch da etwas selbst mit bestimmen....und zwar....mit unseren Gedanken.
Wie war das? Das Leben ist EIN Wunschkonzert?....und der Tod?.....vielleicht auch? Oder geht es nur darum WIE man/frau gelebt hat. Oder auch, wie ich mir das körperliche, materielle Ende vorstelle?

Aber zurück zur „Hoffnung“.
Ist Hoffnung nicht oft der letzte Strohhalm? Das, was uns aufrecht erhält.....bis zum Ende durchhalten lässt? Hätten wir keine Hoffnung, was gäbe es dann noch in manchen Situationen?
Auch sie ist also zu etwas gut. Oder zumindest die Emotion, die wir mit dem Wort Hoffnung benennen und verbinden. 


Hoffnung hat Flügel
lassen wir die Seele fliegen
und singen eine Melodie
auch ohne Text
 

@Gardenia by Gardenia
....lass ich kürzlich bei fb, was mich letztendlich zu diesem Post inspirierte. 


Ja wäre unser Leben ohne Hoffnung nicht trostlos? Wir klammern uns an sie oft in der größten Not.
Das ich mir mit der Hoffnung die Taschen voll lüge ist nicht ganz so richtig. Denn jeder Gedanke zählt und....was du denkst materialisiert sich.....irgendwann, wenn......es dein absoluter Wille ist. Denn auch der Wille zählt! Ja. Daran scheidet sich Erfolg und Niederlage. An dem Willen etwas zu erreichen. Dieser Wille geht einher mit gewissen Charaktereigenschaften wie.........Herzensgüte, Leidenschaft Mitgefühl, Weitsicht, das Schauen über den eigenen Tellerrand. Die Fähigkeit, das Ganze zumindest ansatzweise zu erkennen und vorzugsweise einen Teil davon sogar zu verstehen. 


Aber andererseits......vermuten wir nur....und wissen nichts.
Und selbst in der sog. Niederlage, steckt immer noch ein Körnchen Weisheit, dass es zu entdecken gilt.


24. Mai 2014

Das Leben ist EIN (!) Wunschkonzert – Von Hexen und Feen



So kleine Dinge passieren einfach. Und manche Menschen musst frau einfach treffen,.....kennen lernen. Es gibt keine Zufälle!!!


„Such Dir’s aus! Such’ Dir“s endlich aus!“, sagte ein kleine Stimme in meinem Kopf, „mit wem du dort auf einem Zimmer liegen willst. Mit welcher Sorte Frau?“
Zuerst dachte ich an eine Junge, Flippige, mit Tattoos und Pircings. Augen schwarz gemalt und die Haare halb abrasiert. Was für den Jimmy.....als Freundin.
Dann dachte ich aber, warum nicht jemand wie mich? Auch eine Zauberkundige. DAS wäre doch mal ideal!
Gedacht und.....vergessen.


Als ich in der Klinik ankam, wartete noch eine Frau auf ein Zimmer und ich hörte, wie sie mit ihrem Mann über ihre Mitox-Gabe sprach. Wir redeten ein paar Worte und kamen dann beide auf Zimmer 205.
Sie war ruhig und in sich gekehrt. Lass eine Zeitschrift und ich dachte: `Wie kann man so blöde Zeitungen nur lesen?´, Und wie das so ist in Krankenhäusern, da kommt Frau nicht viel zu reden. Sondern ich wurde abgeholt zu einem Test und dann noch mal zu einer anderen Untersuchung. Die Frau ebenso. Fotos wollte ich auch noch machen. Insbesondere von diesem Stein!!! ....der mir schon lange aufgefallen war und an dem ich schon einmal ein kleines Ritual durchgeführt hatte....mit einer Feder......als ich vor zwei Jahren hier war. 


Nach zwei, drei Fotos kam der Spruch: Die Batterien sind leer!! Zurück kam ich auch nicht mehr, die Tür war zugeklappt, verschlossen. Also zum Haupteingang rein und wieder auf die Stube. Die Wasserflasche noch mal füllen, noch eine Untersuchung und zig Fragen. Gegen vier stand das blaue Zeugs schon bereit.
Die Unterhaltung mit Frau S. beschränkte sich bis dahin auf ein paar Worte der Höflichkeit. Nicht mehr.
Ich hatte den Fernseher angeschaltet. Wollte Tennis sehen.......
Bis dahin dachte ich,.....na ja,...wieder so ein Hausmütterchen, welche dem Mainstream folgt, brav kocht, strickt, gärtnert und Brigitte ließt. Ein guter Grund seine Schlafpille einzuwerfen und schnellstmöglichst hier abzuhauen.


Später am Abend, eigentlich wollte ich Real Humans gucken, kam es aufeinmal urplötzlich auf’s Pendeln.........und damit war das Eis gebrochen..........
Schlag auf Schlag, Wort auf Wort......veränderte sich mein Bild von ihr.
Sie war so unscheinbar. Jeans, Brille, Allerweltsgesicht. Fast unsichtbar.......und wahrscheinlich wollte sie das auch so.
Sie erzählte mir von einer bekannten Hexe bei Coburg, die Krankheiten bei den Menschen sah und heilte. Sie hatte sie des Öfteren getroffen. Getan, was sie ihr riet und in vielen Fällen Heilung erfahren. Und sie sah nicht aus wie sechzig und MS. Obwohl sie Ähnliches durch hatte wie ich und sich auch immer wieder aufgerappelt hatte. Niemand sah ihr die Krankheit wirklich an.......so wie mir.....


Sie hatte diese alte Zauberfrau, sollte sie noch leben, wäre sie jetzt wohl über die neunzig, mehrmals getroffen. Hatte sich Vieles auspendeln lassen und die Frau hatte zu ihr gesagt: „Du kannst das auch selbst.“ Sie hatte ihr einen Kraftplatz empfohlen mit einer Burgruine und Steinen drauf, die Kräfte aus dem inneren der Erde besitzen, um zu heilen und .....sie ging dort öfters mal hin. Legte sich auf die Erde, Lehnte sich an die Steine und tankte kraft. „Aber da sind auch Steine, die negative Energien aussenden. Man muss schon wissen, mit welchen Beschwerden zu welchem Stein man gehen muss.“, sagte sie.
„Wie komm’ ich denn da hin?“, fragte ich und sie lächelte. „Es ist nicht leicht zu finden, und wenn du die Leute fragst, wird dir keiner Auskunft geben.“
Jedenfalls ist es zwischen Coburg und Bamberg. Dort muss ein Knotenpunkt der Ley Lines sein. Bemerkte ich noch. Sie erzählte mir von einem kleinen Parkplatz, der kaum zu finden sei und dann müsse man noch eine Stück gehen. Und sie erzählte mir von ihrem Mann, der, trotz vereitertem Zahn, dort innerhalb von zehn Minuten seine Schmerzen verlor. Und noch einige andere wundersame Geschichten.
Die alte Zauberfrau hatte sie bei minus zwanzig Grad für zehn Minuten unter einem Apfelbaum stellen lassen. Sie dachte die Frau sei verrückt...... und  als sie es dann tatsächlich tat, wurde ihr warm anstatt kalt. anstatt kalt, sodass sie am liebten alle Kleidung abgelegt hätte. Oder: Sie sollte einundzwanzig Bäum rund um ihr Haus pflanzen, um die Energie dort zu verbessern. 


Frau S. selbst hatte von Beginn ihres Lebens an eine Gabe....die ihr Angst machte und über die sie nicht gerne sprach. Sie wusste immer schon vorher, was geschieht. Kannte die Zensuren ihrer Kinder im Voraus sehen, wann sie was für Prüfungen hatten und,  was sie absolut verschreckte,....dass sie jedes Mal Recht damit hatte, wenn sie sagte: „Da ist etwas passiert.“  Sie konnte die Unfälle ihrer Verwandten vorhersagen. Sie wusste auch wo es geschah. „Mensch, du musst ganz schnell da und da hin fahren, dein Bruder liegt am Straßenrand.“
Und dann redeten wir über Energien, Chakren, Auren und die kleinen Spielereien mit den roten Ampeln und den Parkplätzen, welche auch sie zuweilen praktizierte. .......und wir lachten........
„Jede von uns ist anders.“, sagte ich zu ihr und gab ihr eine Kostprobe von dem, was ich so sah. Sie nickte und lächelte. „Ja. Stimmt. Da habe ich immer Schmerzen an der Schulter und dort ist ein Myom in der Niere.“, genau dort, wo ich einen Schatten sah. Genau das, was die alte Zauberfrau damals entdeckt hatte. Aber es behinderte sie nicht. Genauso wenig wie die MS.
„Weißt du, manchmal gehe ich spazieren und wenn ich nicht mehr kann, lege ich mich auf die Erde, oder auf einen Stein und ruhe aus.......“



Nach Hause bin ich auch mit dem Taxi gefahren. Es fuhr eine attraktive Frau. Etwa in meinem Alter. Blonde Haare. Sonnen gebräunt.
Wir kamen ins Gespräch, darüber wo ich hin fahre und wo ich herkomme. Ja, und auch darüber, warum ich in der Klinik war....und dann die Frage: „Darf ich fragen, was du hast?“
„MS“
„Ach. Ich auch.“
So,....das war das erste von vier Merkwürdigkeiten.
Sie schaute auf den Fahrtschein noch einmal nach meinem Namen: „Schöner Name.“, sagte sie.
„Und wie heißt du, wenn ich fragen darf?“
„Ute Hofmann. Mit einem F.“
Ich musste grinsen. „Bevor ich heiratete, hieß ich Hoffmann. Aber mit zwei F.“
„Du bist am 24.08 1961 geboren?“
„Ja.“
„Und ich am 28.04. 1964......und wir haben jetzt ein Haus in Lichte gekauft. In Geierstahl.“
„Ach was? Da komme ich doch her!“


18. Mai 2014

Der „rote Faden“ - Reflektion




Im Nachinein resümiere ich nun doch noch.........

Es war eine magische Reise.....die frau in dem Augenblick, wo sie passiert, gar nicht als solche empfand.......
Alles ist Magie.


Röter konnte der Faden nicht werden.....so viele Puzzleteile haben sich aneinander gefügt......und trotz alldem erschließt sich mir erst im Nachhinein.....der Sinn.....des Ganzen J
Die vielen Regenbögen - bei fb noch ein Bild davon eingestellt - zwischen zweien von „mi madre Oshun“. Und als letztes setzte ich noch einen Link zu Luisas Tagebuch, weil ich sie unterstützen wollte. Ihr zustimmen. Weil ich ja ähnliche Erfahrungen mit Krankheit und Medizin mache wie sie jetzt.....und die alte Indianerin in einem Buch sagte ja auch schon, dass wir alles nutzen sollen, was im Angebot ist.
Und Luisa hat Recht, wenn sie sagt: „Mach einfach DEIN Ding!“ 
Zu diesem Zeitpunkt, als dass geschah, war mir noch lange nicht klar, dass ich sie traf.
Oder auch der vorherige Post mit dem Sektglas und der für mich zu dieser Zeit fast sinnlosen scheinende Titel: „Congratulation“.
Die Vorzeichen waren manigfaltig....nur wusste ich sie noch nicht zu deuten.
Gut, ich wusste, als ich die vielen Regenbögen sah, dass „alles gut ist, so wie es ist“, und ich ahnte tief drinnen, dass etwas Schönes, Außergewöhnliches passieren würde. Nur was.....wie hätte ich es wissen können?


Für mich gibt es zwei unterschiedliche Wege, wie „etwas in die Materie kommt“. Der eine ist,.....nur kurz daran denken und vergessen (was schwer ist, wenn man sich was wünscht)......und wenn es dann (ganz bestimmt!) passiert,....ach ja....da war doch mal was....das habe ich mir doch genau so vorgestellt...gewünscht. Der „Aha-Effekt“. Ja! Genau SO geht’s!
Der zweite Weg: Immer wieder kommt es mir in den Sinn und ich denke....das kann gar nicht sein, hoffe aber trotzdem weiter.....und bis kurz davor scheint es auch aussichtslos....aber dann....schwupps,...wie von selbst wendet sich die Situation und alles geht wie geschmiert....als müsse es gerade so sein.....
Und da ist nix mit guruhafter Konzentration......
Ach ja,...es gibt noch einen Dritten: „Die pure Freude!“


Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die müssen einfach geschehen. Auch wenn sie eigentlich unmöglich scheinen und ich es eigentlich schon längst aufgegeben hatte ,....es nicht mehr für möglich hielt......denn genau DANN passieren sie!
Dann werden die Weichen gestellt....und ich danke an dieser Stelle der Energie, die wir die Göttin Hekate, nennen, meiner madre Oshun und meinem dritten Orish Eshu Elegba, dem ich auch schon mal mein eigens Blut opfere,.....so rein uneigennützig.....aber er weiß, wann Zeit ist für jede einzelne Begebenheit....
Bara suwa yo; omo yalawa’na.
  Mama ke ´ni iráwo e
  O Bara way o, Eke e, Esu Odara, omo yalawa´na
  Mama ke´ni iráwo e
  Esu mi´ni e a. Aládo ni`se. Esu Mi´ni
  Alaroye alàdo Ni´se
  O ji Mi´ni e a. Al´ado ni´se
  O ji mi´ni e a. Aládo ni´se. O ji mi´ni
  Alaroye al´ado ni´se



Zum Abschluss machte Luisa dann noch ein „Ritual mit dem roten Faden“....wie passend........


Und ganz zuletzt das Déjà-vu  Erlebnis, als wir zum Abschied draußen standen, im Gang vor den Toiletten........Ich dachte, die Szene kennst du doch. Sie war so vertraut.....nix fremd....und ein Gefühl, als hätte ich das schon mal erlebt.....
Wir haben nicht wirklich viel geredet, nicht viel vertief. Auch andere Frauen hatten das Recht bei ihr zu sein. Aber auch Stille ist Magie....einfach nur ....sein......er-leben....fühlen....hören....sehen....


(Auch) Ich fühle mich oft unverstanden......aber es ist mir mittlerweile egal.....auch wenn ich mir immer noch große Mühe gebe/gab, allen alles verständlich zu machen.......aber ich kann nicht erwarten, dass sie es verstehen und ich kann der anderen mein ur-eignstes Körper- und Denkuniversum nicht zur Gänze verständlich machen.....was ich auch nicht muss.......und ich muss auch niemand anderes zur Gänze verstehen......
Die Sympathie des Herzens zählt.......denn da fließ die meiste Energie.......


14. Mai 2014

Congratulations!




Cochita Wurst...... muss man sich erst zum Affen machen? Zum Cloun? Zur Wurst? Zur Lachnummer,.....nur um ein Aufmerksamkeit zu erhaschen?
Was für eine kranke Gesellschaft ist das eigentlich? Fällt das überhaupt noch jemand auf, wie abartig das alles ist?? Oder finden das alle schon „normal“?
Und nein.....ich hab’s mir nicht !!! angesehen........


Und JA,....unser Leben ist NICHT „artgerecht“! Was ich selber auch immer nicht wirklich glauben wollte. Zumal ich das Wort irgendwie blöd finde, obwohol es genau DAS bezeichnet, was es soll. 
Fühlen wir nicht irgendwo selber alle, dass wir uns mit dieser Art zu existieren nur noch selbst vernichten können?
So viel zum Patriarchat, das bereits drei Menschheitszyklen in die Dekadenz und in den Untergang führte.Oder waren's schon vier?
(Siehe Christa Zettel Bücher)


Es gibt so viele „Kriesen-Herde“, die bewusst geschaffen werden.
So viele hungernde Kinder, über die keiner mehr spricht, wenn’s niemandem nützt.
Es gibt immer noch so viele Frauen, die wie Sklaven leben, die beschnitten werden, die dann ein Leben voller Qualen erdulden müssen.
Es gibt so viele Slams auf dieser Welt,....so viele Obdachlose. Kinder, die sich in Gangs zusammen schließen und arglose Menschen halb tot prügeln, nur, um zu beweisen, was sie für „tolle MÄNNER“ sind....und um...zu überleben.
Es gibt ZU viele von Menschen gequälte Tiere.....und ebenso viele (Slpitter-) Gruppen, die sich für alle verschiedenen Schweinereien einsetzen....was gut so ist!!!!
Warum..... ziehen wir die Kräfte nicht einfach mal zusammen und suchen nach den Ursachen, um endlich etwas zu ändern??????
Wäre sinnvoller!......von einer Ausgangsposition sich auf EIN Ziel zu konzentrieren.
Dann würde niemand mehr Tiere quälen, töten oder in Käfige pferchen, damit sie sich die Beine brechen.
Dann würde nie-Man-d mehr Frauen vergewaltigen,...Kinder prügeln.
Keiner müsste Angst haben hungrig zu Bett zu gehen, sofern man eines hat.
Niemand würde mehr aus eigennützigen Gründen getötet werden, denn es gäbe keine Waffen....und infolgedessen keine Kriege.
WARUM???? Gehen Menschen da überhaupt hin..zu den Kriegen???...um zu töten??? Gefällt denen das?
Ist mir unbegreiflich!!!!! Aber da kommt wieder die patriarchale Hierarchie- und Befehlskette samt Ehren Kodex und Eid zum tragen.......


WARUM legen nicht alle ihre Waffen nieder und nehmen stattdessen Hacke und Schaufel in die Hand. Bauen ihre Städte und Dörfer auf. Oder gehen aufs Feld, um Nahrung anzupflanzen??!! Wäre doch viel sinnvoller, wie umher zu ziehen, auf Befehle zu warten, und dann wehrlose Menschen zu töten!!!!!
Aber es ist ja viel bequemer anderen die Verantwortung zuzuschieben und selber besser gar nicht erst zu denken........so lässt es sich offensichtlich leichter töten,,... und leichter den schwarzen Peter weiter geben....:“Der war’s!“ "DER hat gesagt...."
Obwohl ICH mir DAS nicht vorstellen kann. Denn jeder, ausnahmslos jeder trägt einen psychischen Schaden davon, der in Kriegen war, das Morden mit ansehen, oder ganz und gar selber töten musste.
Und wer DAVON tatsächlich keine Psychose davon trägt, der ist bereits ein Psychopat!


12. Mai 2014

666 – Zahlen-magisches




Angeblich die geheimnisvolle Zahl des Tieres......die genau genommen die Zahl des Menschen ist.
Errechnet man die Quersumme, was man eine Addition im Sinne von göttlicher Weisheit nannte, erhält man die voratlantische Zahl der Nut- oder Nun-Sphäre, die Neun. (6+6+6=18 => 1+8=9). Sie symbolisiert die Gesamtheit der aus der Veinigung des dreifachen göttlichen Geistes (der jungen Frau, der Reifen und der Alten) mit den Kräften der Erde hervorgegangene Kraft der „großen Schlange“. Ihre Gesetzmäßigkeiten beschreibt das ägyptische Hekat,  das chinesische I-Ging und der Baum der Sephirot in der Kabbala.



Die sechs gilt als Zahl des Menschen, sie ist die umgekehrte Neun. Man könnte sagen, dass die in der Null, dem Weltei oder Chaos graphisch eingeschriebene Neun Involution, den Abstieg des göttlichen Heiligen Geistes, die Spaltung der Urzelle und die in der Null eingeschriebene Sechs Evolution, die Höherentwicklung symbolisieren. Gemeinsam erhält man das Grundsymbol des chinesischen I-Ging, die Fischblase, oder in der arabischen Zahlschrift die Acht!
Während die Nut-Sphäre, ausgedrückt in der Neunzahl, die Trinität in sich trägt (3mal drei oder drei hoch zwei), weil sie diese Trinität ist, bedarf die „Zahl des Menschen“, einer Verdreifachung, um „göttlich“ zu werden – 666. Schlüsselt man diese Ziffer kabbalistisch auf, ergeben drei Reihen von jeweils 1+2+3+4+5+6 = 21 in der Quersumme jeweils 63 und 6+3 = 9, das Symbol für die Gesamtheit der geschaffenen Welt.
Die Zahl 666 symbolisiert den Geist der Sonne.
Die Zahl 1.080, die Neunzahl, die in sich die kosmische Oktave enthält, deren Anfang und Ende sich jeweils das Chaos zugesellt, ist die mystische zahl für die Seele der Erde. Addiert man die Zahlen 1.080 + 666 erhält man 1.746, eine Zahl, die für den Samen steht, aus dem die Wurzeln und Zweige des Lebensbaumes hervor gingen.


Die gefürchtete Zahl des Tiere, die 666, versinnbildlicht die Herr-schaftsautorität, durch welche die Stadt der Sonne regiert wird. Diese Herr-schaft der Autorität übernahm der Mensch, die Religion, die Kirche, ursprünglich das Mysterium.
Natürlich symbolisiert die „Stadt der Sonne“ das rationale Bewusstsein und der den Fluss zur Unterwelt hemmende Stein der patriarchalen Religionen.
Der Stein verdrängt das weibliche Gefäß, das jeder Religionsgründung zu Grunde lag. Später wird aus ihm das Schwert als Symbol für das „flammende Bewusstsein“, das im Stein steckt, in der Scheide, aus der es ein Held herausziehen muss.
Der „Geist der Sonne“ führte die Apokalypse der Vergangenheit herbei.
Aber kehrt nicht die Zukunft in die Vergangenheit zurück, um zur Null-Stunde der Gegenwart zu werden?“

 
Aus dem Buch „Die Seele der Erde“ von Christa Zettel