29. November 2014



Na ja,...eigentlich sieht’s ja jetzt „so“ aus.
 


Also dann,....bis bald!
 



Vom "nichts sagen", von "Kapitulation"




Es gibt im Augenblick schon sehr Vieles, was ich sagen will.....dennoch bleibt es unausgesprochen. Zumindest für den Augenblick und ich vermag mich des Eindrucks so wie so nicht zu erwehren, dass ich schon Einiges, Manches zu viele Male geäußert und angesprochen haben......und keiner will es wirklich wissen/hören/lesen. Und schon gar nicht (mehr) hier.
Nun, vielleicht finde ich meinen Mut, unermüdlich fortzufahren, zu einem späteren Zeitpunkt wieder. Im Augenblick jedenfalls, ist meine Geduld....erschöpft.
Es gibt vielleicht auch zu viel was mich sorgt (und nervt!!), ....im Großen, wie im Kleinen.
Und lasst mich erst einmal wiederkommen von meinem nächsten Krankenhausaufenthalt in der kommenden Woche. Es wird nicht wie immer sein, eher eine Unkonstante, bei der ich den Ausgang nicht weiß.
Eigentlich wollte ich die Chemo unterbrechen, mir so etwa die Hälfte,  aufheben, wenn es noch einmal im Rückenmark „brennt“. Denndiese Chemo ist eine einmalige Gabe fürs ganze Leben. Zumindest wurde es so festgelegt. Denn ungefährlich ist sie allemal nun wirklich nicht.
Aber die Neurologie riet mir aufgrund meiner neuerlichen Beschwerden, doch noch mal ins Krankenhaus zu gehen, um alles abzuklären.


Gedanken-Bröckchen
< Alles „alte Wissen“ ist im Prozess der Überlieferung dem jeweiligen Zeitgeist unterworfen.

Film und Fernsehen
Na ja,....von allem ein bisschen. Criminal Minds, Dracula, Supernatural und dann doch noch The Voice. Aber auch nur wegen dem Rea Garvey.


Über’s Schreiben
Bei Rea schreibe ich nach wie vor fast noch jeden Tag und.....flechte natürlich auch meine eigenen Befindlichkeiten und Ereignisse mit ein, die ich ein wenig der laufenden Story anpasse.

Befindlichkeiten- Stimmungs- und Gefühlstagebuch
Ich bin manchmal zu ungeduldig mit mir selbst. Mit meinen Beschwerden und Einschränkungen......bemühe mich aber trotz alldem. Nur tut mir halt die ganze Aufregung, der Lärm und das Gepolter der Asylanten nicht gut.

Mein(e) Tag(e)
....sind zumeist vom „Ruhe finden“ geprägt. Vom abschalten, mich wegbeamen aus dieser Welt....der schrecklichen Ereignisse, aus diesem Absurdistan, wo einer wirklich NICHTS mehr dazu einfällt,.....als sie auf schnellstem Wege verlassen zu wollen.......
Ich hab’ einfach, aus verschieden Gründen, die Schnauze voll!


Wetter:
Nebel, Minusgrade, kalt also und auch glatt.....
Die Tage zuvor gab es vereinzelt auch mal Sonne.

Genervt.....
....von allen Männern dieser Welt, die beinahe fortwährend Stress verbreiten und martialisch in ihrem Ausdruck sind!
Zumeist auch aggressiv und laut so wie so.........
Und....von all den Asylanten, die über und unter uns sind und uns tyrannisieren.
Es ist schlimmer wie früher im Ausländerwohnheim. Dafür zahlen wir nun Miete...und mein Lebenspartner arbeitet sich im Schichtsystem den Rücken krumm.
Und wer sich so vehement für Asylanten einsetzt, der soll sich gefälligst welche mit nach Hause nehmen!!!!.....damit er/sie sieht, wie das ist!
Ich hab’ genug davon. Und geh' ich auf sie zu.....sind sie noch respektlos und arrogant.....


20. November 2014

...über Gurus und Gurinen




Die Gurus schießen wie Pilze aus dem Boden. (Gurinen gibt es nur wenige).
Es ist Zeit, dass Frauen erkennen, dass sie keine spirituellen Lehrer brauchen, dass sie alles, was sie suchen, in sich selbst finden und sie dadurch zu einer neuen Würde gelangen (werden).“
Aus „Das Runenbuch für Frauen“ von Inanna aus dem Verlag Gisela Meussling

 
Gurus sind vorwiegend von Frauen umgeben, von Frauen, die noch nicht die Quelle ihrer Weisheit entdeckt haben und die aufgrund der patriarchalen Programmierung immer noch an die geistige Überlegenheit des Mannes glauben.“
Aus „Das Runenbuch für Frauen“ von Inanna aus dem Verlag Gisela Meussling


19. November 2014

...aus "Das Runenbuch für Frauen"




Solange das patriarchale Missverhältnis zwischen weiblicher und männlicher Energie durch Be-vorteil-ung des männlichen auf Kosten des weiblichen Geschlechts besteht, ist eine Heilung des Planeten nicht möglich.“
Aus „Das Runenbuch für Frauen“ von Inanna, aus dem Verlag Gisela Meussling


18. November 2014

Die Blindheit der Archäologen




Neben der Arbeit zu Hause unternahmen wir Reisen. Die erste Reise ging nach Malta, angelockt von zwei Freundinnen, die dort bereits drei Monate lang die Tempel von Terrakotta-figuren studiert und begriffen hatten...........ich stand das erste Mal in einm Tempel, der wie ein weiblicher Körper gebaut war, weibliche Figuren beherbergt hatte, eine Kraft ausstrahlte, die mir in meinem Körper vertraut war. Ein Tempel, den ich begreifen, ertasten, erfassen konnte mit allen Sinnen, .............Miriam, die damals drei Jahre alt war, spielte unter dem Altarstein, als wäre sie zu hause, und wir spiegelten uns in ihr.......
Wir begannen eigene Geschichte zu haben. Wir waren Frauen, die Geschichte woben, erinnerten und in diesem Tempel begriffen, weil sie so nah, so fest, so handgreiflich war. Im Museum im Valetta lachten wir Tränen vor den Vitrinen, in denen geschrieben stand, dass Priester auf dieser Insel geheilt hätten. Eines der Schilder verwies auf eine der schönsten Figuren, ein etwa 5 cm hohes Terrakotta-Figürchen. Kopf, Arme und Beine waren wir ein Fünfstern nur angedeutet; der Rumpf bzw. Der Bauch war ein vorgewölbter Gebärmuttermund. Keine dieser vielen „Votivgaben“ zeigte Anzeichen von gewünschten Heilungsprozessen. Die einzige Figur unter vielen Hunderten, die als Priester bezeichnet wurde, war eine schöne Figur von etwa 25 cm Höhe, der ganz deutlich die Brüste abgeschlagen worden waren. Eine Blindheit der Archäologie, wie wir und Fachfrauen sie immer und immer wieder erleben, so blind, oder was sonst, dass eine nur schallend lachen oder aber vor Zorn wütend werden kann.“
Aus „Menschenfrauen fliegen wieder“ von Ute Schiran

16. November 2014

Weise Frauen zitieren......und von Solidarität




Ich finde es wichtig, nicht ständig nur die „gelehrten" alten Männer zu zitieren. Denn Frauenzitate gibt es leider immer noch zu wenige,....weil Frauen bis vor kurzem noch wirtschaftlich abhängig waren von ihren Ehemännern und vor nicht all zu langer Zeit noch nicht einmal studieren durften.

Es kann nicht darum gehen die Männer zu bitten weniger mörderisch zu handeln, noch darum in Ohnmachtsstrukturen und Vorwürfen zu verharren. Es geht darum, den inneren Willen/Sinn des eigenen Seins wieder zu ergründen, den Weg vergessener weiblicher Erkenntnis zu gehen und dadurch handlungsfähig zu werden, d.h., die eigenen Ressourcen schöpferischer Kraft wahrzunehmen und aus ihnen heraus Realität zu schaffen.“

Frauen werden nicht geehrt, in einer Gegenwart, die weibliche Vergangenheit ausgelöscht hat deren Zukunftsmodel Frauen durch Genmanipulation überflüssig macht.“
Aus „Menschenfrauen fliegen wieder“ von Ute Schiran


“Das Konzept weiblicher Solidarität ist der Schlüssel für eine geschlossene, organisierte und beharrliche Arbeit an der Neuordnung der Gesellschaft. Aber emotionale Emotionalität – das Bewusstsein gemeinsamen Leidens – allein genügt nicht, denn sie beruht auf der Erkenntnis gemeinsamer Ohnmacht, was die Ohnmacht der Frau noch verstärken könnte.”

Die beiden Autorinnen Sidney Abott und Barbara Love rückten den Begriff der Solidarität in einen anderen, wirkungsvolleren Zusammenhang:
  
Wie wir uns verbünden: Vertrauen als Fundament,  Diversität als Chance.
Ein (Link!!!) zu den Störenfriedas



15. November 2014

Ein Spruch, (m)ein Gang, (m)ein Tag



Der Spruch des Tages
 ......von Claudia Deutschmann:
Die allermeisten Frauen werden doch von ihren patriarchal-unterwürfigen Müttern verraten, und wenn sie sich nicht gerade der weiblichen Rolle unterwerfen wollen, wenden sie sich lieber den Männern/Männerbünden zu und erhoffen sich dort Hilfe und die Chance zum Mitmachen, weil sie eben Menschen und nicht nur geschichts- und gesichtslose Frauen sein wollen. Wenn die Frau eine starke und sie förderde/oder eine ihr etwas Anderes vorlebende Mutter hat ist es vielleicht einfacher.“



Und dann weiter,....mit dem „Abarbeiten“ der „alten Texte“:

Ein seltsamer „Gang“
Ich beobachte meinen Schatten, wie er vor mir her geht.
Und ich sehe, wie schief, wie kantig, wie eckig er zuweilen läuft.
Die Bewegungen schwanken zwischen einer fitten Dreißigjährigen, an die er sich erinnert……
…..und einer alten, dicken Frau um die Fünfzig……..die nicht den Eindruck von krank sein erwecken will.  


 Die-gerettete-Welt-TEILl1.m4v  (Link!!!)




Gedanken-Bröckchen
< Wir haben so viel Chaos auf dieser Welt weil Millionen, Milliarden Menschen glauben, dass sie ihre Hülle sind. Und das ist genau DAS was gewollt wird und worin wir bestärkt werden. So wird man in seinen Körper eingeschlossen. Und der Körper hat bis zu einem gewissen Grad die Fähigkeit zu denken, solange er eine Energiequelle hat.

Film und Fernsehen
„The Voice“,....neben fast vier stunden telefonieren (zuhören). Vielleicht steht mir wirklich „Idiotin“ auf der Stirn geschrieben. Andererseits weiß ich, dass es vielen hilft, wenn sie mal (mit jemandem) „erzählen“,  oder besser alles „los-werden“ können.

Über’s Schreiben
Im Moment ist nicht „viel los“.......Rea hat auch so ihre Beschwerden und Schmerzen und ist ganz froh, dass Gunnar für sie da ist. Da (hinter)fragt sie halt nicht mehr so viel......



Befindlichkeiten- Stimmungs- und Gefühlstagebuch
Fußschmerzen und –Krämpfe. Es sind „die Nerven“. Es „brennt“.

Mein(e) Tag(e)
Endlich mal in Ruhe schlafen......keine anderen Leute .....immerzu ....hören müssen......hhhaaaa!!!.......das ist doch schon eher L-e-b-e-n......(squalität)
- Jörg hat frei. Ist einkaufen. Eigentlich wollte er zu seinem Freund nach Weißenfels fahren. Ist aber zu k.o.
- Geräuchert heute Mittag....und „gemischt“. Sweetgras geschnitten........



Wetter:
Sonnig und jetzt.....bedeckt.

Nervig
.....sind die Schmerzen.

"Der Mutterschaftsbetrug "





....ein Buch von Christa Mulack  (Link!!!) Vom Unwert zum Mehrwert des Mutterseins

„Mütter haben im Patriarchat wenig zu lachen. Sie sind prinzipiell die Sündenböcke für alles. Mal sind sie faul und nehmen ihre Exmänner aus, mal karrieregeil und vernachlässigen sie ihre Kinder, mal als Alleinerziehende nur Sozialschmarotzer und im Zweifelsfalle alles schuld. Christa Mulack betrachtet in “Der Mutterschaftsbetrug – Vom UnWert zum MehrWert des Mutterseins” die Vorstellungen von Mutterschaft im Patriarchat – und zeigt Alternativen auf. Sie befasst sich zunächst mit den dramatischen Fällen von Kindstötungen und Vernachlässigung durch Mütter, die in den vergangenen Jahren durch die Presse gingen. Dabei zeigt sich, dass fast immer nur die Mutter angeklagt wurde – selbst wenn der Vater noch in der Familie war. Diese Frauen wiesen alle eine eigene Geschichte aus sexueller Gewalt und familiärer Vernachlässigung auf und zeigten sich reuig. Dennoch wurden sie alle hart verurteilt. Nach den Vätern und ihrer Verantwortung für das gemeinsame Kind fragte niemand, wenn der Vater die Familie verlassen hatte. Die persönlichen Geschichten und das Reuebekenntnis der Mütter wurden bei den Urteilen nicht berücksichtigt – eine Mutter, die ihr Kind tötet, ist für diese Gesellschaft der Inbegriff des Bösen. Dass die systematische Diskriminierung von Müttern, die Überforderung, die gesellschaftlichen Strukturen und vor allem die Väter eine Mitschuld tragen, wird ausgeblendet. Ein Pädophiler hingegen, der auf eine schwere Kindheit hinweist und Reue zeigt, darf mit Milde rechnen. So läuft es im Patriarchat: Männer richten über Frauen, das Patriarchat richtet über die Erfüllung seiner Ansprüche an die Frauen: Mutterschaft, sexuelle Verfügbarkeit.
Christa Mulack zeigt auf, warum Frauen in Deutschland immer weniger Kinder bekommen: Weil ihnen ein Höchstmaß an moralischer Verantwortung ohne jede Anerkennung und Unterstützung zugewiesen wird. Mutterschaft und ihre Werte, die Tätigkeit des Mutterseins wird konsequent abgewertet. Schuld am Nachwuchsmangel sind dennoch: Die Mütter. Der Staat will mehr Nachwuchs – sich dafür einsetzen will er nicht. Im Gegenteil: In den vergangenen Jahren wurden eine Reihe von Gesetzen erlassen, die nun ausgerechnet die Rechte der Väter stärken, weil diese, so wollen die Politik und die Rechtsgebung erkannt haben, eine besonders benachteiligte Gruppe sind. Nicht die alleinerziehenden Frauen (90 Prozent aller Alleinerziehenden sind Frauen, Tendenz steigend), nicht deren Kinder, für die die Situation der Mutter und der fehlende Unterhalt ein immenses Armutsrisiko sind (50 Prozent der Alleinerziehenden bekommen Hartz IV), nein, die Väter sind es, die die Hilfe des Staates brauchen. Dass es die Väter sind, die ihre Kinder Armut aussetzen, weil sie keinen Unterhalt zahlen, der Staat aber nur für wenige Jahre und auch nur bis zum 12. Lebensjahr mit einem Minimalbetrag einspringt, wird ignoriert, dafür über die neue Sorgerechtsregelung ein neuer Hebel geschaffen, um alleinerziehenden Müttern das Leben schwer zu machen. Die viel beschriene Kinderarmut ist eigentlich die Armut der Mütter, die von der Gesellschaft allein gelassen werden.

Christa Mulack legt die Abwertung von Mutterschaft, die aktuell auch in den unzähligen Gutachten um Sorgerecht zum Tragen kommt, offen da. Kinder werden zu Verfügungsobjekten ihrer Väter – das Kindeswohl und der Kindeswille sind ausdrücklich nicht entscheidend, wenn ein Vater SEIN Kind zu sehen wünscht. Zu diesem Zweck werden Vätern allerlei Eigenschaften angedichtet, die sie quasi naturbedingt genauso fürsorglich machen wie die Mutter – was evolutionsbiologisch nicht zu belegen ist. Schwangerschaft und Geburt sind für die Frau körperliche Prozesse, bei denen, wenn alles gut läuft, Hormone ausgeschüttet werden, die für eine Bindung und das Wohlergehen des Kindes sorgen. Bei Männern sind diese Prozesse unbekannt – was die Erklärung dafür ist, warum sehr viel mehr Männer ihre Kinder einfach verlassen als Frauen.
Damit Männer sich also nicht ungenügend ob ihrer biologischen Unfähigkeit zur Mutterschaft fühlen, muss zum einen Mutterschaft konsequent abgewertet werden – zum anderen die Rolle des Vaters künstlich überhöht werden. Die Väterlobby hat in diesem Zusammenhang beachtliche Erfolge erzielt.

Doch Christa Mulack belässt es nicht bei Kritik. Es gab eine Zeit vor dem Patriarchat – wie diese ausgesehen hat, können wir heute noch bei den Musuo in China sehen. Hier wird das Konzept der Matrifokalität gelebt. Der Haushalts- und Familienvorstand wird von Frauen besetzt, familiäre Zugehörigkeit durch die mütterliche Linie bestimmt. Das hat für die Frauen entscheidende Bedeutung: Junge Mädchen werden ermuntert, sexuelle Erfahrungen zu machen – niemand würde sie dafür abwerten. Begriffe wie “Schlampe” gibt es dort nicht. Frauen finden sich für die Zeit erotischen Begehrens mit einem Mann zusammen, doch der Mann ist nur Gast in ihrem Haus. Wird sie schwanger, spielt der Bruder der Mutter eine entscheidende Rolle – nach dem leiblichen Vater fragt niemand. Die Familie der Frau erzieht das Kind gemeinsam – die Frauen stillen sogar alle Kinder gemeinsam. Die Männer der Musuo kümmern sich um die Kinder ihrer Schwestern und sorgen für den Lebensunterhalt – die Verteilung des Geldes aber wird vom weiblichen Clanvorstand übernommen. Frauen können Verhältnisse mit mehreren Männern haben (diese natürlich auch mit mehreren Frauen) und niemand urteilt darüber. Sexualität wird als etwas Persönliches, Intimes betrachtet. Ein Kind ist stets das Kind des gesamten Clans der Mutter. Die Musuo leben in einem sehr viel harmonischen Miteinander, das mehr persönliche Freiheit und Sicherheit für jedes Mitglied ihrer Familien bedeutet. Ihr System geriet erst ins Wanken, als die chinesische Zentralregierung sie zur Annahme patriarchaler Strukturen zwang. Dennoch haben sie einen großen Teil ihrer matrifokalen Tradition bis heute bewahren können.
In der längsten Zeit der Menschheitsgeschichte spielte die Mutter die entscheidende Rolle in der Familie, sie war das Zentrum der familiären Organisation. Sie war die Lebensspenderin. Erst als der Mann als Krieger immer mehr an Bedeutung gewann, wurde eine neue Art von Familie erfunden – eine, in dessen Zentrum der Mann und seine Macht stehen. Er verfügt über seine Kinder, die Sexualität seiner Tochter, er war bis vor wenigen Jahrzehnten auch der Rechtsvorstand seiner Familie in Deutschland. Familie, das ist nicht länger der ganze Klan, sondern nur noch die Kleinfamilie aus Paar und Kindern. Die Vereinzelung der Frauen in der patriarchalen Kleinfamilie schwächt deren Position zusätzlich, macht sie bis heute abhängig vom Wohlwollen der Männer und entfremdet sie bewusst von der eigenen Familie und den Kindern. Die Ehe wird auch rechtlich als das stärkste familiäre Band betrachtet – obwohl sie sich als Versorgungs- und Sicherheitskonzept längst disqualifiziert hat. Nirgendwo werden so viele psychische Verletzungen verursacht, wie in der patriarchalen Kleinfamilie.
Christa Mulacks Gesellschaftskritik macht nachdenklich, sie findet klare Worte. Familie, so wie wir sie kennen, ist ein Konstrukt, mit vielen destruktiven Folgen für die gesamte Gesellschaft. Ein besseres Zusammenleben, eine bessere Gesellschaft erreichen wir nur, wenn wir der Mutterschaft wieder den Wert zumessen, der ihr gebührt und Frauen und Mütter mit Respekt und Achtung behandeln. Wenn Mütter für ihre für unsere Gesellschaft höchst bedeutsame Leistung wieder Anerkennung und Wertschätzung erhalten, bedeutet das glücklichere Kinder und ein friedlicheres Sozialleben. Es ist ein Zeichen kulturellen Niedergangs, Frauen für ihre Rolle als Mutter zu betrafen. Ein lesenswertes und wichtiges Buch darüber, wie wir wieder zu gesunden Formen des Zusammenlebens finden können. Jeder Frau, die sich mit dem Gedanken trägt, eine Familie zu gründen, sei es ans Herz gelegt, denn das Patriarchat kennt bislang nur eine Familie: Die des Mannes."

Ein Beitrag von Nimue (Link!!!) – Die Störenfriedas (Link!!!)





Trotz MS jung und fit - Eine inkorrekte Darstellung



Ein (Link!!!) zu einem Video mit Caroline Regnard-Mayer
....und mein „Kommentar“ dazu:
Liebe Caroline....ich hab’ nachgedacht, bin eine ganze Zeit lang nicht dahinter gekommen, was mir von Anfang an ein so komisches Gefühl gab, insbesondere, als ich Dein Video sah. Ich denke, ich weiß jetzt, was da nicht stimmt.

Ich glaube das Video mit Dir spiegelt nur all’ zu deutlich die „Werte und den Charakter  dieser/unserer Gesellschaft“ wieder. Fit, jung, attraktiv und leistungsfähig zu sein, und insbesondere als Frau, und das noch mit zwei Kindern. Am besten rund um die Uhr verfügbar. Es vermittelt einen völlig falschen Eindruck der Krankheit. (!!) Wir sollten uns Ruhe gönnen, anstatt immer fit, beweglich und gesund „erscheinen zu wollen“, nur, weil das eben in diesem patriarchalen Kapitalismus so in ist. Was selbstverständlich nicht bedeutet, dass wir uns gehen lassen und uns dahin siechend zeigen sollten. Das ist natürlich Quatsch.

Man denkt halt, dass wir ja noch volle Leistung bringen, arbeiten können/könnten. Also keine Rente brauchen und auch keine Unterstützung weiter, weil....wir das ja alles mit links schaffen.....es braucht ja bloß ein „bisschen Mut“. Ja wir sollten nicht so „faul“ sein und besser den „Hintern heben“.

Klar macht es vielen auch tatsächlich Mut (mir aber auch irgendwie das Gefühl eines „schlechten Gewissens“,....was aber auch ein ganz „persönliche, subjektive Wahrnehmung“ sein kann.)....und so soll es ja auch sein! Aber es sollte nicht unter Druck setzen, denn.....die MS ist und bleibt die Krankheit der tausend Gesichter. Jede ist anders. Und da kann ich mir nicht sagen: Bei der geht das ja alles auch.....oder......ich muss ja,....so wie es viele, insbesondere Frauen taten und immer noch tun. Ob sie nun krank sind oder nicht.



Es geht mir hier nicht darum Kritik zu üben. Versteh’ das bitte nicht falsch! Ich war nur selbst daran interessiert die Ursache dieses unangenehmen Gefühl’s in mir zu finden.......und ich hoffe, Du bist mir jetzt nicht böse......wegen meiner Offenheit....meine ich. Ich weiß, da trete ich zuweilen in „Fettnäpfchen“.....verzeih’.....

Dann trotz alledem.....ganz liebe Grüße und ein schönes WE!!!



Ihre Antwort:
Liebe Rosi.
Stimme dir in allen Punkten zu. Der film bringt ein falsches Bild der ms rüber. War auch nicht so abgesprochen. Das klettern war auch schneller gedreht um Sekunden zu gewinnen. Da langste dir doch an den Kopf!!
Die Regisseurin hat nix verstanden was ich ihr über unsere Krankheit erzählt habe.
Ärgerlich aber so sind die Fernsehleute. Hauptsache Einschaltquoten
Ganz liebe grüße und schönes Wochenende
Caro

13. November 2014

Distanz



Also weiter,....mit dem „Abarbeiten“ der „alten Texte“ (...die gerade wieder aktueller denn je sind:)



Distanz
DAS IST NICHT meine Welt!
Ich distanziere mich von den Machenschaften der wenigen Superreichen, der selbsternannten Elite, die die Geschicke der Welt lenken. Aber leider muss auch ich mit den Auswirkungen leben. So wie wir alle!
Ich zieh mich zurück, aus diesem Getriebe,…..so gut wie es mir möglich ist.
Ich will nicht wissen wie viel Menschen heute wieder unsinnig gestorben sind,….weil ich’s nicht ändern kann. Und DIE, die es könnten, tun das Gegenteil, weil mit Menschlichkeit, Gutherzigkeit kein Geld verdient werden kann.
Ich weiß, dass das Leben da draußen nicht so ist, wie es sein sollte und könnte. Aber ich will die Negativität nicht so nah an mich heran lassen und das Negative nicht auch noch nähren.......was oft schwer ist, wenn es vor der Haustür steht.......
Ich wende mich ab von aller Negativität, Frustration, verbrannter Erde. Ich wende mich ab von dem Wahnsinn dieser Welt……mit all den Macht- und Geldspielen, den Kriegen, dem Leid, dem Hunger…..der nicht sein müsste. Es tut mir im Herzen weh das alles zu sehen!
Ich will es eine Zeit lang, und so gut es eben geht, ignorieren, damit mein geplagter Geist und mein verletztes Herz Ruhe finden….....denn sie brauchen es!!! Ein gewisses inneres „Gleichgewicht“ muss wieder einmal hergestellt werden. Es ist höchste Zeit dafür und ich hoffe,....Mann lässt mich.....
Lieber trete ich in die Beschaulichkeit des Lebens ein, bin froh das ich es kann.......genieße die Ruhe so weit als möglich…....und kein Psychoanalytiker soll mir sagen ich wolle keine sozialen Kontakte. Wofür? Um mir dummes Geschwafel anzuhören? Davon gibt’s schon genug. Dazu muss ich nicht noch beitragen. Wozu über Belangsloses reden? Nur wollen nur Wenige über den Tellerrand (Flaschenrand) sehen, und über Wichtigeres sprechen.
Ich wende mich lieber der Stille,………der Abgeschiedenheit zu,…..der Toleranz …..dem Frieden im Herzen ….und dem Glück! Soweit es mir möglich ist.
So sei es!!!


Gedanken-Bröckchen
< Ich bin unendliches Bewusstsein, das eine Erfahrung macht durch DAS was ich im Spiegel sehe, dass ich glaube zu sein.
< Die Seele weiß immer, wie sie sich heilen kann. Die Herausforderung besteht darin, den Verstand zur Ruhe zu bringen.



Film und Fernsehen
„Supernatural“. Heute Abend „The Voice“....ein bisschen und auch „Criminal Minds“

Über’s Schreiben
Heute Morgen hatte ich wieder ein bisschen Lust dazu. Die „Story“ (mein Kopfkino) spinnt sich täglich weiter. Aber manchmal passiert halt nix Erwähnenswertes.....


Befindlichkeiten- Stimmungs- und Gefühlstagebuch
Ich halte die Fahnen hoch.
Schmerzen sind eh immer. Ansonsten habe ich mich gestern einigermaßen gefühlt.....und auch die Nerven hielten....ohne Lacea. Ich versuche mich an die „Umstände“ anzupassen. Was habe ich für eine Wahl?


Mein(e) Tag(e)
Im Moment bin ich ein bisschen verwirrt.....weiß nicht so genau, wo der Weg hin gehen soll(te). Einiges weißt in Richtung Magie, lesen und lernen. Anderes zum Schreiben. Ausruhen,.....so wie so.
Ansonsten...... gedachte ich einfach mal einen Tag Pause zu machen. Auch bei fb. Die "bad new's" gehen einer auf die Nerven.....schlagen auf den Magen und laufen wie eine "Laus" über die Leber. Am Ende springen sie einer auf den Rücken, kriechen die Wirbelsäule hoch und setzen sich im Hirn fest. Schluss damit! Nicht jeden Tag!
Ich bin froh, dass meine Grundbedürfnisse gedeckt sind, ich nie Krieg kennen lernen musste  und ich einen Zugang zu den Informationen habe, die mich interessieren. Und um ehrlich zu sein, halte ich da doch lieber ein Buch in der Hand, als in virtuellen Seiten zu blättern.

Wetter:
Nass, nebelig, aber nicht kalt.