4. November 2014

„Ich bin nicht dazugekommen!“ – Hallo Oma!



Also weiter,....mit dem „Abarbeiten“ der „alten Texte“:



 Ich bin nicht dazu gekommen“, sagte meine Großmutter immer und setzte so Prioritäten, die meine Mutter mit ihrer auf Arbeit ausgerichteten Erziehung nicht verstand. Denn meine Großmutter Caroline hatte gelernt das Leben zu genießen. In den „Goldenen Zwanzigern“ hatten sie jede Menge Geld und Häuser in allen möglichen Teilen der Welt. Sie reiste viel und arbeitete nicht aus Notwendigkeit.
Sondern aus Lust an der Kunst. Hatte Porzellanmalerin gelernt und ihren Abschluss als Oberingenieurin gemacht, was für eine Frau der damaligen Zeit schon ziemlich erstaunlich gewesen war. Zudem besaß sie einen Führerschein. Wie konnte sie da meinen Großvater, der nur ein Betriebsdirektor war, unter „ihrem Stand“ heiraten?
Dann kam der Krieg und alle materiellen Güter waren futsch. Nix übrig. Es wurde gehungert und aufs „Hamstern“ gegangen. Ein Sack voller Brotrinden vom Bauern war da viel wert, wenn.....sie ihn unterwegs nicht verloren, als ihnen die Kugeln der Russen um die Ohren flogen. Oder sie ihn willkürlich zum Vergnügen genau derer und vor den Augen der russischen Soldaten ausschütten mussten....was sie so mühsam gesammelt hatten.....und somit NICHTS mit nach Hause brachten.
Womöglich auf Grund des andauernden Hungers, hatte sich mein Vater eine Bäckerstochter ausgesucht. So war zumindest immer Essen vorhanden! Denn meine Großmutter Caroline war nur bewandert in der „brotlosen Kunst“,.....wie sich die Familie meiner Mutter stets auszudrücken pflegte. Sie gab Klavierstunden und las Kindern Geschichten vor. Malte, spielte Gitarre und Karten. Eine ihrer großen Leidenschaften war bis zuletzt das „Kreuzworträtsel“. 




Mit meinem Großvater als Mann, hatte sie jedoch nur wenig zu lachen. Er war despotisch und voller Jähzorn....was zur damaligen Zeit auch die Kinder und insbesondere die Jungen, also auch mein Vater und dessen Bruder (mein Onkel Horst) zu spüren bekamen.
Ja....die Krankheit der Frauen, sind ihre Männer,...und so wurde meine Oma sehr krank....und starb. Bis zum Schluss war sie noch das „Dienstleistungkombinat“.....für ihren Mann......
Ein Angedenk.........und in Erinnerung an meine Großmutter Caroline Katharina Blanc.


Zeitenwende 2012 & der Sinn des aktuellen Chaos auf der Erde – Martin Strübin zur Zeitenwende  (Link!!!)

Gedanken-Bröckchen
< Fuck off world........I’ll go to my wonderland.......da ist die Welt noch ein bisschen mehr in Ordnung und ich kann sie mir machen, wie ich will......
< Ich begrüße und verfolge die neuen Gesetzesvorschläge ....zum sterben wollen......weil ich mir in letzter Zeit und mit fortschreitender Krankheit wieder vermehrt Gedanken über’s Sterben mache....



Film und Fernsehen
„Grimm“.......und "Dracula"....

Über’s Schreiben
Ich eröffne Rea ein paar Optionen bezüglich anderer Männer. Mal sehen, ob sie bereit ist, eine (oder mehrere) davon wahr zu nehmen?

Befindlichkeiten- Stimmungs- und Gefühlstagebuch
Fußprobleme. Krämpfe, dass ich manchmal kaum laufen kann.
Die „Beruhigungspillen“ helfen. Meine „schriftliche Initiative“ offensichtlich auch. Der Schwindel geht so. Aber im Allgemeinen fühl’ ich mich halt schwach......

Mein(e) Tag(e)
.....und immer wieder mache ich mir Gedanken, wie ich den Menschen am aller besten erkläre, ohne ihre Gefühle und ihr nicht vorhandenes Verständnis zu verletzen, dass ich eben NICHT (!!!) normal bin!......und meine Rente nicht umsonst bekomme. Im Alltag und vor allem bezüglich meiner (nicht vorhandenen) Kraft „Prioritäten“ setzen muss!
Es fällt halt da nicht immer leicht zu sagen: „Nein, ich kann das nicht.“

Wetter:
Bedenkt...eher dunkel,...düster....

Nervig
Ich bemühe mich um „Heiterkeit“......(was natürlich nur mit der „richtigen“ Einstellung gelingt! )