28. Februar 2015

Lebensfrage




Lebensfrage

fragt mich nicht nach meinem namen,
fragt mich niemals, wer ich bin,
denn ich habe keinen namen
und ich bin nicht, die ich bin.

ich bin die, die einst gewesen,
ich bin die, die heute sind.
ich bin auch der zukunft wesen.
ich bin sehend, nicht mehr blind.

alles leben dieser erde
siegt in mir und macht mich reich.
alles sterben dieser erde
macht mich allem dasein gleich.

alle tränen durch mich fließen,
aller ha
ß und alles leid.
alle str
öme sich ergießen
in meiner wüste einsamkeit.

alle liebe trag ich in mir,
alles lachen in mir weint.
alle sehnsucht trag ich in mir
und erfüllung in der zeit.

alle sonnen trag ich in mir,
alle monde einer nacht.
alle stürme trag ich in mir,
aller wiesen blütenpracht.

alle asche trag ich in mir,
aller samen in mir treibt.
alle tr
äume trag ich in mir.
alle ernte in mir reift.

alle wärme trag ich in mir,
alle glut in mir verbrennt.
alle k
älte trag ich in mir,
aller frost mir narben brennt.

alle ängste trag ich in mir,
aller zweifel mich verwirrt.
alle hoffnung trag ich in mir,
da
ß ein mensch zum menschen wird.

alles fühlen, alles denken,
aller menschen lebensspur
in mich ihre wurzeln senken.
ich bin nichts – bin alles nur.

fragt mich nicht nach meinem namen,
fragt mich niemals, wer ich bin,
denn ich trage alle namen,
weil ich nichts, nur alles bin.

© Tara Ost

27. Februar 2015

Der Kreis, der sich schließt



Freitag, 27. Februar 2015 - 17.15 Uhr

.....und dem Frau wie Mann letztendlich nicht entfliehen kann.


Träume, das Spirituelle überhaupt beginnt mir wieder wichtiger zu werden in meinem derzeitigen Leben.
Hat das mit Lichte, meinem zukünftigen zu Hause zu tun?
Vielleicht ist DAS der Sinn?
Mein neues zu Hause ist näher am Wald und nur der Gedanke daran, lässt Bilder und Gerüche in mir aufsteigen. Vor allem ein angenehmes Gefühl. Wie schlafen legen in weichem Moos. Der Duft von Blüten, einer Sommerwiese in der Nase. Von Harzen, Kiefern und anderen Bäumen.
Das Plätschern einer kleinen Quelle ist auch dabei.
Und ich weiß, wo ich das alles finde,
weil.........ich dort schließlich schon von Kindesbeinen
....zu Hause bin.


Wehmut




Wehmut. Wehmut. Wehmut
Immer noch und immer wieder,
wenn ich aus dem Fenster sehe.
dass ich gehen muss.
Warum muss ICH gehen?
Warum werd’ ich vertrieben....
aus meinem Heim?
Hat das alles vielleicht sogar einen tieferen Sinn?
Es ist alles so „ver-woben“,
dass Frau es nur schwerlich bis kaum zur Gänze erfassen kann.
Zum einen hab’ ich das selbst initiiert.
Zum anderen wird mir da was aufgedrückt.
Oder soll ich etwa der Erde wieder näher kommen?
Nachdem ich den „Ausblick“ der luftigen Höhen genoss?
Mich besinnen an die Lebensanfanggszeit erinnern. 
An Kindertage,
Damit sich der Kreis am Ende wieder schließt.

Aber mir schwant( der Schwan hat in der germanischen Mythologie prophetische Gaben. Im Griechischen gibt’s auch den "Schwanengesang", der den Tod ankündigt. Aber ich vermute, dieser Mythos ist viel älter und reicht zurück zum Matriachat! Denn bei den Griechen hat sich bereits schon alles "umgekehrt"!) da noch etwas.
Meine Eltern sind schließlich schon 80......


24. Februar 2015

Tee und True Blood



Dienstag, der 23. Februar 2015 - 18.18 Uhr 


Meine Physiotherapeutin hat abgesagt.
Ich entschied mich für einen „entspannten“ Tag. Auch wenn der Herr Mazedonier wieder seine Frau verprügelte, war ich dennoch in dem Wissen......es hat alsbald ein Ende! Zumindest für mich. 
So lässt sich das alles viel leichter ertragen.
Für heut’ Abend steht schon ein Teelicht bereit und ein Räucherstäbchen.
Es gibt eine gute Tasse Tee und „True Blood“. 


Meine „zweite Welt“ – Eine Hommage an (m)eine Leidenschaft



Sie war immer in meinem Kopf....und nicht nur DIE. Sondern auch eine Dritte, eine Vierte, eine Fünfte....usw.. Ich konnte sie alle gestalten, wie es mir gefiel, like Pippi Langstrumpf. Meine Großmutter wäre glücklich über diesen Vergleich. Sie war ein Fan von Pippi, die stets ihre Wünsche zu verwirklichen wusste. „Gibt es nicht“, kam bei ihr nicht vor.


(Meine Oma und mein Opa. Muss Anfang der Siebziger Jahre gewesen sein.)

Da ich so wie so schon Blog schrieb, dachte ich, warum nicht eine dieser Welten aufschreiben, als „imaginäres Echtzeit-Tagebuch“. Gerade so, als sei sie......tatsächlich wahr. Als gäbe es diese Person „Rea“ wirklich.
Rea war intuitiv „erfunden“. Aber Caroline, Katherina Blanc.....eben nicht. Es sind die Namen meiner Groß- und Urgroßmütter, meiner Ahninnen. Meine Oma Carola war eine geborene „Blanc“. Daher der Nachname.
Somit war Rea geboren.


Schreiben, malen, musizieren lag und liegt mir im Blut. Ich schaue zurück auf eine Ahnenreihe von Hofmusikanten, die Häuser in aller Welt ihr Eigen nannten. Sie waren stets dort, wo der Hofstaat sie brauchte.
Die letzte Station meiner Großmutter Carola war Gräfenthal, wo ich geboren wurde. Dieses „Gräfenthal“, wo einst eine Gräfin von Schloss Wespenstein meiner Oma einen kleinen, runden Tisch hinterließ, der heute noch in meinem Besitz ist und in meinem Wohnzimmer steht.






Meine Großmütter wären bestimmt allesamt stolz darauf, wie ich mich, früher wie heute, gegen jedwede Konvention und moralische Regeln fortwährend durchsetzte und heute zwar nicht musiziere, obwohl ich Jahre lang Klavierunterricht bekam, mich, mit einem kleinen Schlenker über die Malerei, jedoch der Schriftstellerei zuwandte. Allerdings bezeichnete ich mich nie als Solche. Und meine Intention glich sicherlich nicht der anderer Schrifstellerinnen. Mir ging es schlicht und einfach nur ums Schreiben. Ich hatte meine wahre Freude daran und habe sie immer noch. Schon als Kind schrieb ich kleine Geschichten, tippte sie mit der Schreibmaschine, band und illustrierte sie.







So, nun hatte ich da eine Welt in meinem Kopf, ein Livestream so zu sagen und ich entschied mich, ihn in einem Blog nieder zu schreiben,....obwohl man mich zwischendurch auch schon einmal deshalb pubertärer Phantasien beschuldigte. Doch wie armselig, bitter und frustrierend wäre unser Leben  ohne sie? Und nur weil uns jemand sagt, dass derartige Phantasien nicht mehr unserem Alter entsprechen, soll ich sie fallen lassen. Rational und vernünftig sein und mich selbst verleugnen? Nein!
Gleichgültig aller Hindernisse ließ ich mich nicht beirren und mein Rea- Universum wuchs. Expandierte so zu sagen...und formte sich so allmählich zu einem Buch. Ich baute alles, meine eigen, gegenwärtigen Befindlichkeiten, meine Erfahrungen in allen Bereichen, ob Magie, das Leben, die Männer, das Wissen über das Matriarchat, oder die Ereignisse, die mich gerade in meinem richtigen Leben beschäftigten, in die Rea-Story mit ein. Natürlich ein wenig abgewandelt....versteht sich.
Genau genommen hatte ich nie vor ein Buch zu veröffentlich. Zumindest kein „Gewöhnliches“. Denn mit einem herkömmlichen Konzept, was offenkundig jede Schriftstellerin für ein Buch benötigt, konnte ICH nichts anfangen. Ich schrieb....ganz einfach.....drauf los. Wenn auch holprig am Anfang, wurde ich besser und besser. Obwohl ich gleichwohl bemerkte, dass ich nicht immer mit den gleichen Feinheiten zu schreiben vermochte. Jeder Tag...war anders.




Es dauerte nicht all zu lange bis ich fast tausend Seiten beisammen hatte. Aber irgendwie beschlich mich das Gefühl, dass ich irgendetwas damit tun sollte, bevor meine Idee von jemand anderem aufgegriffen und womöglich in ähnlicher Form veröffentlicht wurde. Infolgedessen entfernte ich Stück für Stück des Textes aus dem Blog und sandte das Gesamtwerk an zwei verschiedene Verlage. Beide waren selbstredend bereit mein Buch zu veröffentlichen. Schickten mir sogleich Verträge für eine Trilogie von jeweils dreihundert Seiten zu, die ich aber NICHT unterschrieb. Alldieweil ich alles hätte selbst finanzieren müssen. Denn der Verlag geht schließlich kein Risiko ein. Der geringste Betrag, welchen ich hätte entrichten müssen, war siebentausend Euro. Der höchste neunundzwanzigtausend.....wo man selbstverständlich alle Werbung, Buchlesungen in verschiedenen Ländern samt Fernsehauftritten übernommen hätte.

Himmel! Ging mir da der Arsch auf Grundeis! Wie, in der Göttin Namen, hätte ICH das krankheitsbedingt alles bewältigen sollen? Unmöglich! Eine andere, leichtere Version musste her. Die mich weder Geld noch Kraft kostete. Das e-book. (....welches man bei amazon (Link!!!) und xinxii (Link!!!) herunterladen kann.)

 

Die Geschichte spann sich aber dennoch in meinem Blog (Link!!!) weiter und kommt mittlerweile, insgesamt, auf über zweitausend geschriebene Seiten.
Ich habe die imaginäre Person Rea Caroline Kath(a)erina Blanc, auf eine gewisse Weise.....zum Leben erweckt.




23. Februar 2015

Gewalt



Montag, der 23. Februar - 13.59 Uhr
Aggression und Gewalt, im Großen wie im Kleinen, scheint fast überall um uns herum gegenwärtig zu sein. Und sie geht zu 99 % von Männern aus. Das eine Prozent der Frauen, setzt sich meist nur zur Wehr. Oder es sind junge Frauen, die bisher nur Gewalt erlebten. Nichts anderes kennen und sich nun zusammen rotten, organisieren, um nicht mehr ohnmächtig zu sein. Oder um ihren Frust, angesichts der männlichen Übermacht, Ausdruck zu verleihen. Sie verrohen dann ebenso.
Und ich vermute nicht nur, dass das genau so gewollt ist, dass einer gegen den anderen, oder eine gegen die andere kämpft. Es ist eine Tatsache. Bereits im Hatz 4 Fernsehen fängt das an. Die zwischenmenschliche Kommunikation beschränkt sich dort ausschließlich aufs Schreien.
WIE kann jemand allen Ernstes so etwas überhaupt ansehen????????????
Ist mir schleierhaft!



Einen Wecker brauchte ich heute Morgen jedenfalls nicht.
Da wurde geschrieen, gepoltert, gebrüllt und geprügelt. Wer auch immer mit wem. Jedenfalls kreischte eine Frau am laufenden Wand. Weinte und schrie.
Der Spektakel hatte zwar Pausen, war aber dennoch „fortlaufend“ bis jetzt eben.........genau genommen,.....ein Fall für die Polizei.
In WAS für einer aggressiven, Gewalt durchdrängten Atmosphäre man hier leben muss! Einfach unerträglich!

Wetter: Es schneit. 


22. Februar 2015

Was hat das zu bedeuten?


Man weiß im Augenblick nicht recht, wie man mit mir umgehen soll.
Jeder versteht meine Situation und die meisten wissen, dass ich Recht habe mit dem, was ich sage. Nur der Mainstream läuft anders. Aber das schert mich nicht. Was wahr ist, und ich Tag für Tag selbst erlebe, muss wahr bleiben! Basta!
....und als wollten sie mich Lügen strafen, sind sie derzeit verhältnismäßig ruhig.....über und unter mir. Nur gestern musste ich einen Brüller halten. Da wurde sich offensichtlich über mir geprügelt. „Ich hol’ gleich die Polizei!“


Soeben hab’ ich was sehr komisches festgestellt.
In Lichte wohnten wir in der Hausnummer 10. – 2010 zogen wir weg.
Jetzt wohnen wir in der in der Hausnummer 15. – 2015 ziehen wir weg.
Zukünftig wohnen wir in der Hausnummer 12. Die kommt aber sobald nicht mehr vor. Vielleicht....hab' ich Glück! Zwinker.


Ich träumte, ich stand in Gräfenthal vor dem Haus meiner Großmutter. Als ich zum Himmel sah, kam da ein Raumschiff geflogen. Alle wunderten sich. Nur ich nicht......


20. Februar 2015

Fotos.....nachgeliefert










....und das ist alles nur "der Anfang"



Freitag, der 20 Februar 2015 – 19.55 Uhr

Nur zwei Kartons heute geschafft. Eine Sisyphosarbeit!
Jedes Porzellanfüßchen extra umwickelt und gesichert. Das bloß nichts kaputt geht. Jedes Steinchen umwickelt und eingepasst...in den Karton.
Meine Kräuter sind teilweise auch schon mit verpackt.
Und soll ich die anderen Gläser mit Räucherkräutern nun einfach im Schränkchen lassen oder nicht? Vielleicht nur die Türen zu tapen.
Alles nicht so einfach!
Die Deko in meinem Zimmer, hab’ ich auch schon abgenommen und teilweise gleich mit verpackt. Und.....einmal Wäsche im Keller aufgehangen.
Nicht zu vergessen,....ich war in der Physio und bin fast einen Kilometer gelaufen.....phhuuu....
Das reicht doch wohl für heute!