14. Oktober 2015

Wie ist das bei mir, mit dem Lachen?



Wie ist das bei mir, mit dem Lachen?
(Eine kleine Selbstbeobachtung/Selbstanalyse)
Warum kann ich eigentlich nie wirklich, und wenn, nie lange, fröhlich sein....und herzhaft lachen???
Warum bin ich eher melancholisch, als heiter und gut gelaunt?
Warum gibt es für mich nie viel zu lachen?
Ja, das war immer früher meine Rede: Es gibt nichts zu lachen......warum soll ich da fröhlich sein.
Nur hätte ich gewusst, dass es später noch weniger zu lachen gibt und frau es trotz alldem heiter nehmen sollte,......hätte ich schon viel früher mal ....und viel mehr.......gelacht!
Als Kind vielleicht. Als Teenie und junge, noch alberne Erwachsene. Ja. Da gelang das noch verhältnismäßig gut,....mit dem Lachen ohne ersehbarhen Grund. Aber dann griffen.....die Konditionierungen, die Enttäuschungen, und irgendwie auch die Hoffnungslosigkeit auf ein entspanntes Lachen.
Und sollte ich tatsächlich in manchen Sekunden ungezwungen.....ich gewesen sein...... und lachte ......aus vollen Hals, dann.....bleib es mir (im Halse) stecken. Weil ich jedes Mal, von wem auch immer......“eine auf den Deckel“ bekam.
„.....ja so lachen doch nur Narren!“, sagte meine Mutter immer.
Später hieß es: „Sei nicht so laut! Benimm dich gefälligst!“ Oder: „Wie sieht denn das aus? Was denken denn die Leute?!“
Später war es mir so wie so egal, was die Leute dachten. Da trank ich Alkohol, um ungehemmt lachen zu können. Da hieß es dann: „Die ist ja besoffen.“,....ein Alibi....für’s Lachen.
DAS waren dann die Erfahrung-en, welche sich in mir festsetzten.......bis heute.
Traurig. Nicht wahr?

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Über’s/vom Schreiben: Rea.....ich beziehe sie in mein alltägliches Denken mit ein.....wenn ich gerade nicht zu viel um die Ohren habe. Da ist Gunnar an Reas Seite, küsst sie gelegentlich und geht ihr zur Hand.
Steig’ ich bei Rea ein, ist es gerade so, als begebe ich mich in einen „anderen Modus“. Als sei ich (sie!) eine „andere Person“, mit anderem, manchmals auch ähnlichem Alltag. Aber vor allem anderen Erinnerungen. Ich bin dann in einer ganz anderen Welt..............in der aber auch nicht alles rosig ist. Sonst gäbe es ja nichts darüber zu schreiben.

Befindlichkeiten- Stimmungs- und Gefühlstagebuch:
Körper: Er muss. Aber genießt die Aufmerksamkeit des Pflegens. Auch wenn’s für mich manchmal mühsam ist.
Kopf: ....zu viele Gedanken und......mit dem Lesen werden’s immer mehr, die ich aber auch aufschreiben möchte. Nur kann ich nicht lange DABEI bleiben, weil andauernd etwas anderes ist.....und frau gestört wird in ihrer Gedanken-Welt.
Mein Tag: Anstrengend heut’ . Viele verschiedene Dinge.

Meine eigene Tagesenergie – Erkenntnis – gefühlt – im Moment:
Ich muss dringend wieder mehr und herzhaft lachen!!! Gleich, was wer sagt.
Und vor allem, die innere Sperre überwinden, die mich nicht wirklich lachen lässt! Ein guter Anfang wäre,....einfach mal die Mundwinkel nach oben ziehen!
Ein wenig zu hektisch heute. Auch die innere Hektik muss ich endlich ablegen.
Wieder einmal eine Erinnerung an die Entschleunigung!!!!!!
Und jetzt, kurz nach Neumond, wäre ein guter Zeitpunkt, damit anzufangen.

Essen: Toast, Marmelade, Erdnussbutter, Linsensuppe, Brot, Avocadocreme und Brotaufstrich. Erdnussflips
Trinken: Tee, Wasser, Cappuccino, roter Wein
Gelüste: ...nach „Saurem“. Gewürzgurken zum Beispiel.

Wetter: Schnee!!!!!!!!!

Genervt: Das frau nichts in Ruhe machen kann. Keine Ruhe sich zu waschen. Da klingelt es schon wieder an der Tür. Und das Telefon läutet auch beständig. Wie auf dem Bahnhof hier!!! Dann noch Dies und Das und Jenes nicht vergessen! Ach ja, muss ja auch noch die Avocadocreme machen und die Heilpraktikerin anrufen. Aber vorher noch die Liste der verbliebenen Medikamente aufschreiben. Verdammt!
Und schon wieder bücken nach dem Essen......jeden alles hinterher räumen ect.
Die Frau über mir, zwar schon über 70 Jahre, aber da läuft von früh bis in die Nacht Jodelmusik. Leise, wirklich leise, ist es hier auch nicht.

Angenehmes: Räucherstäbchen. Warmes Wasser auf den Beinen und Füßen......Cappuccino. Lesen...über Helloween und Frau Holle im Buch vom Storl.

Film und Fernsehen: Downton Abby (das letzte Mal hab’ ich’s falsch geschrieben!)

Geträumt. Eigenartiges. Wie das zumeist so ist. Da wollte mich jemand ermorden. Ein junger Mann...mit dem Messer. Ich war in einem Raum mit zwei Türen und einem Bett. Bevor ich die eine Tür geschlossen hatte, kam der Mann mit dem Messer schon zur anderen Tür herein. Da stand er vor mir und schien zu überlegen.....überlegte und überlegte.....bis er sein Vorhaben aufzugeben schien und.....ging.
Später: Ähnliches mit einer Frau. Nur gab DIE den schändlichen Plan viel früher auf und ging. Ich traf sie dann noch einmal in einem langen Flur. Sie schloss gerade mit einem großen Schlüssel eine Tür auf und lächelte mich an.
Ich lächelte zurück und bedankte mich bei ihr..........und verschwand.