30. November 2015

Eine Frage pro Tag – No10



Eine Frage pro Tag – No 10 – Wo liegen meine Stärken?

Wahrscheinlich im „Zuhören“.
Obwohl ich gerade in letzter Zeit oft sehr barsch „geworden“ bin, suchen mich immer wieder Menschen, die mit mir einfach NUR reden wollen. Oder besser.....“sich alles von der Seele reden wollen“. Und ICH,....höre zu. Merke hier und da mal etwa an. Bringe ein Beispiel oder werfe eigene Erfahrungen ein. Stimme zu, oder auch nicht. Bleibe aber, in JEDEM FALL EHRLICH dabei!
Und übrigens Frau Kopp (oder Kopp), tut mir leid, was damals geschehen ist und dass Du Dich dann so derart an die Karre gepisst gefühlt hast. Ich weiß, dass Du hier mitliest. Wir hätten uns „etwas später“ kennen lernen sollen. Da wäre DAS nicht passiert.
Mittlerweile gibt es mehrere Menschen, die mit mir „längere Zeit“, also über Stunden hin telefonieren. Was für mich damals noch lästig und anstrengend war.
NICHT, dass es heute weniger anstrengend wäre. Ich weiß nur besser damit umzugehen,....als noch vor einem Jahr. Und ich „lass“ die Leute halt ....reden. Sie brauchen DAS anscheinend. Das war für mich auch ein „Lern-Prozess“. Und ich habe mich lange dagegen gewehrt. Empfand mich als „Müllhalde“ für andere. Und es war gerade SO, als würde ich diese Menschen geradezu anziehen.
Aber JETZT weiß ich, dass DAS anscheinend genau SO sein muss.......
Schon eigenartig!
Ebenfalls habe ich „gelernt“, dass man Menschen SO sein lassen muss, wie sie eben sind. Es ist halt unmöglich, dass man mit allen IN allem übereinstimmt. Mag sein, dass es da einige, mehrer oder sogar viele Gemeinsamkeiten gibt. Aber ebenso auch ein, oder zwei Streitpunkt, DIE man dann besser „aussparen“ sollte in der gemeinsamen Kommunikation.

Eine wirkliche Stärke ist schon seit Langem „das Schreiben“. Das Spiel mit den Worten. Sich auszudrücken...und zwar SO, dass ich mich auf diplomatischem Wege verständlich machen kann.
Ist ohnehin eine überaus „wichtige Eigenschaft der Frauen“!
Das Schreiben braucht natürlich viiiieellll „Phantasie“. Die ich schon seit Kindertagen habe. Wohl auch ein Erbe meiner Großmutter väterlicherseits. Sie hatte auch ein Fabel für Geschichten. Und nicht NUR dafür. Wir ähneln uns in Vielem!

Obwohl ich Herausforderungen hasse, lieber meine Ruhe genieße, na ja, mittlerweile, früher war das auch mal „anders“, nehme, oder besser muss ich oft noch eben Diese annehmen.
Beispielsweise war das Malen eine Herausforderung für mich.
Na ja, es ist vielleicht keine wirkliche Stärke von mir. Ich weiß halt jetzt, dass ich auch DAS....kann...., wenn ich’s will.

Eigentlich, oder anfangs dachte ich, dass ich keine STÄRKEN hätte. Aber so ist das natürlich nicht. JEDER hat seine Stärken!

Eine Stärke, die ich auch nicht als Solche sehe ist vielleicht auch „der Draht zu anderen Dimensionen“, zu anderen „Welten, der schon einmal besser gewesen war als jetzt gerade. Ich glaube, nun besinne ich mich wieder darauf. Klar hatte ich ihn nie verloren. Aber da waren eben „andere Aufgaben“ für mich......
Alles zu seiner Zeit.
Worauf ich hier hinaus will, ist, dass auch hier Menschen immer wieder auf mich zu kommen, anfragen, ob ich ihnen die Karten legen könnte, oder ihnen sagen kann, was sie in anderen Leben einmal waren. Es gibt auch Menschen, die Kontakt zu Wesen und Verstorbenen aufnehmen wollen und vieles mehr.
Und,...obwohl ich NICHT damit hausieren gehe, fragen mich immer wieder Leute danach, ob ich ihnen in dieser Hinsicht nicht helfen könne.
Es gab sogar mal einen Mann, einen guten Bekannten, der wissen wollte, wann er stirbt.
Ja, ich habe einen guten Draht zur Tödin. Mag sein. Nur sagt man das den Leuten halt nicht.
Er wollte wissen, ob es sich lohnt, eine Versicherung abzuschließen und löcherte mich solange, bis ich dann schlussendlich sagte: „Lass es.“
Und so nach und nach bewahrheitet sich, wie in allen anderen Fällen die ich „vorhersagte“, dann auch bei ihm. Er hat nun ein krankes Herz......was DAMALS noch niemand wusste.

Mehr „Stärken“ fallen mir jetzt nicht (mehr) ein...........
Vielleicht wäre noch „Hartnäckigkeit“ zu erwähnen............., was „manche“, die hier ließt, sicher bestätigen kann......smile....

Das Ganze ist mir so was von UNGEWOHNT und klingt mir doch eher nach einer „Beweihräucherung“, dass ich jetzt mal besser damit aufhöre. Ich mach’ so was nicht gern!
Ich stell’ mich nicht gern in den Mittelpunkt. Hebe mich nicht gern hervor. Bin es gewohnt, bescheiden zu sein und zu bleiben!

Und hieß es nicht immer „Bescheidenheit ist eine Tugend“.
Aber genau DIESE Sprüche sind für mich jetzt so durchschaubar, konditionierend, damit Mann, und vor allem Frau in der patriarchalen Gesellschaft „funktioniert“!
Es wird trotz alledem Zeit sie zu überwinden.
Frau muss ja aber nicht gleich „protzig“ sein.
DAS, wiederum, ist eher eine Eigenschaft der Männer!