7. November 2015

Sich selbst vertrauen



Ich muss mich wohl entschuldigen. Habe einige Tage nichts mehr von mir hören lassen.
Aber im Augenblick bin ich wohl mehr Rea als Rosi. Was anscheinend auch dem Wunsch entspringt, sich aus dem wahnsinnig gewordenen Weltgeschehen einmal heraus zuziehen.
Zum Glück, ist mir das noch möglich!

Zudem gehe ich die ganzen letzten Tage schon sehr spät zu Bett. Schaue „Walking Dead“. Hatte irgendwann einmal damit begonnen und.....will nun auch wissen, wie es weiter geht.
Ansonsten habe ich ein paar Seiten gelesen und die Filme von „Harry Potter“ begonnen.
Außerdem war ich diese Woche wieder mit der Hausordnung dran.
Am Donnerstag, waren wir den ganzen Tag unterweg..........
Nur mal so,.....als kurze Info eingestreut.........................

Und NEIN, heute gibt es keine Links.....smile.....

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Schritt für Schritt

Ich schrieb DAS hier, vor etwa einem Jahr, als ich die endgültige Entscheidung getroffen hatte, von Neuhaus wegzuziehen.

Schritt für Schritt,
auf neuem Terrain.
Ich lern(t)e gerade......mir selbst zu vertrauen.
Das ist nicht leicht. Mann hat es uns nicht beigebracht.......
in den Jahren der Kindheit, wo Mensch für das Leben lernt.
Eher das Gegenteil war der Fall.
Es sind Schritte auf unsicherem Boden,
einem ungewissen Weg,
den ich gehe, wie mit verbundenen Augen.
Der bekannte Gang auf dem Drahtseil,
ohne Netz und doppelten Boden.
Schritt für Schritt.

Wie kann ich wissen was kommt?
Was mich erwartet?
......wenn ich nur vermuten, ...ahnen kann.
Gleichgültig, wie der Boden unter meinen Füßen beschaffen sein mag,
er fühlt sich für mich in den meisten Fällen gleich holprig an.
Dennoch, gehe ich....
Schritt für Schritt. 

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Alles in allem, beschäftigt mich dieser erzwungene Ortswechsel immer noch. Ich denke oft an meinen Balkon und die Weitsicht, die ich hatte. An die Heizung, die ich nicht benötigte und dass ich vieles allein bewältigen konnte, ohne, dass mich jemand fahren musste. 
Natürlich ist es heute "bequemer" für mich. Na klar.
Allerdings ist da auch die Angst, dass uns hier ein ähnliches Schicksal ereilt. Denn es wird viel gemunkelt........aber nicht NUR DAS. In Geiersthal, wo die großräumige und billigere Wohnung war, sind bereits Flüchtlinge, ganz in der Nähe, einquartiert worden. Von Weiteren, gleich nebenan, ist immer wieder die Rede. Schließlich steht gleich hundert Meter hin, das Fabriksgebäude leer.
Die Menschen hier haben Angst, weil Erfahrungs gemäß nichts Gutes von diesen Invarsoren ausgeht. Von der rasant fortschreitenden Islamisierung einmal ganz abgesehen, die offensichtlich keiner sehen will, und die MIR, ganz ehrlich gesagt, genau so viel Angst einjagt. Solche Zustände würde bestimmt niemand wollen!
Ich weiß nicht, was werden soll, oder WO wir noch hingehen können, dass man vor diesen.....Leuten sicher ist. Da gibt es wohl in Deutschland kaum noch einen Ort. 
Es wird Zeit, dass sich da etwas gravierend ändert!