23. November 2015

Winter



(Link!!!!) - Fotos!!!!
Und noch ein (Link!!!) zu Fotos!
Ich lebe jetzt wieder in einem „Tal“. An einem Bach. Nicht mehr auf dem „Berg“, wo ich die Sonne immer, ob Sommer oder Winter, aufgehen sehe. 
HIER gibt es derzeit keine Sonne mehr.
Sie ist hinter dem Hügel verschwunden und wird sich sicherlich erst wieder nach der Wintersonnenwende, vielleicht im Januar, oder Februar zeigen. Reste des Lichts, der Sonnenstrahlen, schimmern nur noch durch die Wipfel der Bäume.
Ein eigenartiges Gefühl. Ist mir früher hier nie wirklich aufgefallen.
Gut, unser Haus steht auch an einer „anderen Stelle“. Dennoch bleibt es „Tal“. Lichte-„tal“ halt. Oder besser, Ortsteil Geiers-„tal“.
Jedenfalls hat sich nun hier für eine gewisse Zeit die Sonne verabschiedet. Na Na ja. Zumindest ist es hier nach wie vor „hell“. Nicht wie im hohen Norden, wo, für wer weiß wie lange, gänzliche Dunkelheit herrscht. DAS ist doch schon sehr erfreulich! Grins.....
Auch wenn einer hier das Licht, (die Aus- und Weitsicht) fehlen mag, ist diese Zeit, eine Zeit der Einkehr. Der Innenschau. (Vielleicht auch des „Winterschlafes“. Zwinker! Denn irgendwie bin ich jetzt immer öfter...müde.) Eine Zeit, wo ich am aller liebsten mit einem Tee in meiner warmen (?) Stube sitze, eine CD mit Gedichten von Ute Schiran oder Rielke anhöre, die mir so ans Herz gewachsen sind. Ein Buch lese. Oder nur am Fenster stehe und die Schneeflocken beobachte. Einfach nur da sein. Nichts tun müssen. Mit offenen Augen in die Natur schauen. Und mit „einem anderen Auge“...nach innen..... horchen.
Frühmorgens genieße ich sogar während des Lüftens die frische, klare Luft. Atme tief und zelebriere einige Atem-, Yoga- und Chi Gong Übungen. Gerade so viel wie ich kann.
(Aber um ganz ehrlich zu sein, mit dem raus Gehen, habe ich während dieser „Winter-Zeit“ so meine Schwierigkeiten. Es ist glatt. Die Angst zu fallen wächst und lässt mich fast übervorsichtig werden. Wo ich derlei Gefahren doch lieber meide!.)

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Über’s Schreiben: Ich bin heute GANZ REA! Und ich habe so VIEL Freude daran!

Befindlichkeiten- Stimmungs- und Gefühlstagebuch:
Körper: Da ich heute zum Glück nicht all zu viel zu tun habe.....lässt es sich....ertragen.
Kopf: ...in den Wolken. Bei Rea, Kevin, Marie Camille, New Orleans und dem Voodoo. Also, die besten Voraussetzungen, um glücklich (glückselig) zu sein!

Mein(e) Tage: Schreiben! Und ein Parkourlauf zwischen der Wärme der Heizung und dem Sitzen am Lapi. Was sich mitnichten verträgt. Denn mein Kopf hält keine Hitze aus. Es ist sogar „gefährlich“.
Das Haare Waschen steht mir allerdings noch bevor. Notfalls wird es auf „Morgen verschoben“........

Meine eigene Tagesenergie – Erkenntnis – gefühlt – im Moment: Ablenkung, ist die beste Medizin! Eintauchen in mein ur-eigenstens, von mir geschaffenes, kleines und stetig wachsendes (Neben-) Universum.

Essen: Toast, Marmelade, Nutella, Erdnussbutter, Fischpfanne, Brot und Aufstrich. (Ein paar Chips und ein Tasse vom Apfelglühwein.)
Trinken: Tee, Wasser und sogar mal ein kleine Tasse richten Kaffee. Cappuccino (noch extra dazu!).
Gelüste: Wenig. Es geht auf Vollmond zu, wo mir doch oft der Appetit fehlt.
Wetter: Kalt. Schnee. (angenehm, solange man im „Warmen“ ist!)
Genervt: Kommt darauf an, wie sich der Jörg heute so gebärdet.......wenn er aufsteht. Er hatte Nachschicht und heute frei.
Angenehmes: Schreiben, lesen, ein nettes Filmchen. Kerzenlicht, Tee und gutes Essen! Wobei ich für mich nichts Besonderes beanspruche. „Ganz normale Dinge“, wie gutes Brot, Fisch, Cappuccino und ein warmes Essen, sind mir schon genug!
Film und Fernsehen: Ich bin jetzt mit Harry Potthäd durch. Werde vielleicht mit den zwei Brüdern von Supernature....weiter machen. Oder mir zum üpzigsten Male „Das wahre Blut“ reinziehen! Schmunzel.....
Geträumt: Eigenartiger Weise träume ich in letzter Zeit von meinem damaligen Chef im Zierporzellanwerk Lichte. Ein gewisser „Herr Schöler“. Keine Ahnung warum. Mir ist nicht bekannt, wo er sich aufhält und was er macht. Oder ob er überhaupt noch unter den Lebenden weilt.
Es sind KEINE gruseligen Träume. Nicht unangenehm. Sie hinterlassen eher ein freundliches, warmes Gefühl.