27. Dezember 2015

Ein gruseliger Traum und neue Freundinnen



Ich habe gerade JETZT so eigenartige, gruselige Träume. Die aber in der „Form“, meinem derzeitigen (selbst gewählten) Fernsehprogramm (Supernatural“ und „Vikings“) Rechnung tragen könnten.
Diese Nacht träumte ich...wieder einmal von schwerem Gepäck, schwerer Last (die womöglich mit der erst kürzlichen Begegnung mit meinen Eltern zu tun haben könnte?). die ich mit mir herum schleppe. Obwohl sie (die Last!) schon beträchtlich leichter geworden ist, zu den Träumen, die ich vor Jahren noch hatte. Es ist nur noch EIN großes Gepäckstück, ein Rucksack, gewesen. Früher waren es so viele, voll gepackte Taschen, die ich nicht alle tragen konnte.
Ich stieg also in diesen voll besetzen Bus mit dem schweren Rucksack ein. Er hatte zwei Stockwerke. Unten war alles besetzt. Aber nach oben kam man nur über so eine Art Steigbügel an den Wänden. Eigenartig.
Ich stieg also da hoch und setzte mich auf einen freien Platz in der Mitte. Da kamen auf einmal Flüchtlinge. Junge, afrikanische Männer herein. Auf einmal bemerkte ich, dass es DIE waren, insbesondere DER EINE, mit dem ich am Anfang versuchte hatte, mich zu verständigen. Wo noch die Hoffnung auf Verständigung war. Bevor ich desillusioniert wurde, durch deren Benehmen.
Also,....wir beide waren erfreut uns zu sehen. Er hielt sogar meine Hand. Die anderen saßen auch mit dort und ich unterhielt mich ausschließlich, aber sehr freundlich, mit dem Einen.
Aber auf einmal kam eine Schar afrikanischer Kinder. Jungen. Alle anderen standen plötzlich auf und eilten voller Schrecken aus dem Bus hinaus. Als hätte sie das pure Grauen gepackt. Ich wusste nicht WARUM, bis....ich die Augen der Kinder sah. Sie waren schwarz, wie DIE der Dämonen.
Daraus entnahm/entnehme ich, dass es die Kinder und jungen Erwachsenen sind, die uns allen gefährlich werden (können). Sie sind angefüllt mit dämonischer Energie, die nichts Gutes mehr in sich birgt. Da ist kein Platz, in diesen jungen Menschen, für Mitgefühl, Harmonie, Frieden und Liebe. Sie sind NICHT wie wir! (Was von den Gutmenschen oft angenommen wird!) Das ganze Gegenteil ist der Fall. Sie sind von frühester Kindheit voll gestopft mit Hass und bereit alles zu tun, für Unfrieden, Krieg und Zerstörung. Selbst die „Erwachsenen“ hatten vor ihnen Angst. Schon eigenartig.

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Ich hatte heute, wie eigentlich immer, ein angenehmes, anregendes Gespräch mit einer Freundin, die Heilpraktikerin ist. Wir reden manchmal Stunden. Kochen, essen,...leben dabei und sind irgendwie....bei-ein-andern. Einfach angenehm.
Sie ist so eine harmonische Person, die mich langfristig wohl ebenso wieder ins Gleichgewicht zu bringen vermag. Kurzeitig jedoch, helfe ich ihr, dass SIE wieder runter kommt. SO gibt jede der anderen, was sie nötig hat. Auch ohne viel Zankerei.
Themen, die uns belasten könnten, sparen wir einfach mal aus. ODER, jede tritt ganz einfach mal ein paar Schritte zurück.
Ich hatte wirklich Recht damit, dass wir noch „gute Freundinnen“ werden...was mich, ehrlich gesagt, sehr freut! Auch wenn wir gelegentlich bei zwei, drei Themen NICHT einer Meinung waren/sind. (Flüchtlinge, Buddhismus und dass ICH gewiss nicht bereit bin, die „andere Wange“ hinzuhalten!) Andererseits ist auch sie eine Rebellin/Kämpferin. Schon immer gewesen. SO, wie ich auch. Nur halt mit "anderen Mitteln" als ich.

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Eine ganz andere Sache ist das mit dem Mann, der eigentlich eine Frau ist. (Oder doch eher „umgekehrt“. So rein körperlich.) Es fällt mir oft schwer mich in gewohnten Parametern mit IHR zu unterhalten. Da gibt es eigentlich keine Themen, die sich bei uns wirklich überschneiden. Sie ist genau genommen, wie eine verliebte Teenagerin mit 17 Jahren. Hat aber andererseits die Erfahrung im Leben eines Mannes von 54 Jahren. Eigenartig,...irgendwie. Romantik ist nun wirklich nichts mehr, über das ich mich unterhalten möchte. DAS ist (im richtigen Leben!) für mich schon längst überholt. Allenfalls (bei Rea) beim Schreiben, greif ich noch (und auch GERN!) darauf zurück und rutsche noch einmal in eine Zeit, vor etwa 20 Jahre. Und ein wenig Lebenserfahrung, Erkenntnisse und (meine) Weisheit, bringe ich dort, bei Rea, schließlich auch schon mit ein. NUR mit „plattem Schreiben“,  ginge das für mich nicht.

Der Mangel an emphatischem Fühlen ist für mich bei ihr schon ein Problem. Sie (er) hat keinerlei Bezug zu (weiblichen) Zyklen und Rhythmen. Weiß (natürlich!) NICHTS darüber. Oder zu Spiralen, zum Mond oder zur Magie. Null.....Red’ mal (an meiner Stelle) mit SO jemanden.......Da ist NICHTS an Spiritualität vorhanden und auch nichts Künstlerisches. Sie (er) ist ein reiner „Kopf-Mensch“ eben. (Wie Männer im Allgemeinen halt so sind.) Keine Phantasie. Nur....Romantik,....derzeit. Was ICH, so ganz persönlich, auf ihre (seine) Hormonspritzen zurückführen könnte/möchte.
Dafür sind einige männliche Interessen doch immer noch sehr ausgeprägt. Wie das Studieren der Rechtswissenschaften, praktische Philosophie (was das leidenschaftliche Lesen der „alten“ Philosophen beinhaltet!) und Latein. Aber sie (er) bewegt sich offensichtlich gerade auf dem schmalen Grad des Übergangs. Eine schwierige Phase...sicherlich. Obwohl sie (er) angibt, doch schon ein Leben lang das Gefühl zu haben im falschen Körper zu sein. Nur JETZT, durch familiäre Veränderungen, hat sie (er) ENDLICH den Entschluss gefasst, ganz „offiziell“ eine FRAU zu sein.