25. Dezember 2015

Eine Tür hat sich geschlossen



Gestern hatte ich die Gelegenheit noch einmal mit meinem Vater allein zu reden. Wo er mir deutlich sagte, dass er NICHT wünscht, dass wir wieder zurück ins Haus ziehen.
Er möchte nicht, dass es zwischen mir und meiner Mutter wieder eskaliert, wenn wir längere Zeit zusammen sind. Was aller Wahrscheinlichkeit nach so sein würde. Und er, möchte sich nicht entscheiden müssen, WO er steht. Das verstehe ich....... Das war damals schon das Problem. Ich bin eine Vater-Tocher-Kind. Habe mich immer gut mit meinem Vater verstanden. Nur mit meiner Mutter nicht. Aber zunehmend hatte ER sich auf IHRE Seite gestellt und dementsprechend gehandelt, wo ich, früher (!!), in Versuchung kam, auch ihn zu hassen. Obwohl er nicht wirklich etwas dafür konnte. Schließlich muss er ja mit IHR zusammen leben,....wie er argumentiert und....was richtig ist.
DAS verstehe ich ja auch..................
Nebenher sei noch erwähnt, dass ich für mich im Inneren, die Dinge mit meiner Mutter geklärt habe. Nicht vergessen, aber verziehen habe. Sie wusste es nicht besser!
Infolgedessen, habe ich jetzt in meinem Elternhaus wohl nur noch das Besuchersrecht,....so zu sagen. Bis,.......ich weiß es nicht. Frau wird sehen.
In jedem Fall kann und will ich das Erbe, sprich das Haus, nicht annehmen. Mein Sohn ebenso wenig. Und Jörg will das auch nicht. Hat ihm das geerbte Haus seiner Mutter doch schon so derart zugesetzt.
Nach wie vor sind meine Eltern, beide achtzig, zum Glück eigenständig und haben das Sagen in ihrem Leben und ihrem Haus. Waren und sind auch nicht geneigt dies abzugeben. Warum auch? Verstehe ich doch.....jetzt.
Vor zwanzig Jahren hätten sie zumindest die Hoheitsgewalt abgeben können, sodass WIR es hätten übernehmen und nach unseren gut Dünken bewirtschaften können. Was damals für sie eine Unmöglichkeit war.  
Allemal ist es, wie bereits vor Jahren, ich werde älter und möchte mich mit Haus und Hof nicht mehr belasten. Jörg geht es da ähnlich. Er hat auch so genug zu kämpfen, was seine Arbeit betrifft. Da bleibt keine Zeit und keine Kraft mehr übrig, um an einem Haus zu bauen. ICH,....kann DAS schon lange nicht mehr. Bis oft froh, wenn ich meinen ganz normalen Alltag bewältige.
Also,....ist eins wohl nun endgültig klar, ich werde nie mehr in unser Haus übersiedeln. Auch, wenn es jetzt nur einen Straßenzug entfernt liegen mag. Eigenartiges Gefühl,....es in der Nähe zu wissen, aber auch, dass es mir nicht mehr all zu lange zugänglich sein wird.
Frau wird sehen..............