29. Februar 2016

Eine Frage pro Tag – No 34


Eine Frage pro Tag – No 34 – Was ist mein Lieblingsgegenstand?

Eigenartige Frage.
Meinetwegen. Ich denke nach.
Ich vermute,.....mein Lapi!
Da ist diese „Cumputerliebe“. Ich spreche mit ihm. Rede ihm gut zu. Sage ihm: „Wir schaffen das und....werden gemeinsam noch ein bisschen älter.“
Allerdings bin ich mir nie wirklich sicher WANN er Hunger hat. Mit den Updates und den ganzen Zeugs,.......ist nicht immer gut Kirschen essen. Und manchmal, da verschluckt er sich auch.
Klar,.....wird er nach so langer, gemeinsamer Zeit ein bisschen langsam. Aber das macht nix. Ich kenne das von mir und........warte. (Auch wenn manchmal ungeduldig!)
Mit ihm verbringe ich ungeheuer viel Zeit!
Er braucht nur ein Kabel, einen Anschluss und schon geht’s los in die weite Welt der Informationen, die er mir ran holt. Und das tolle ist, ICH kann selbst entscheiden, WAS ich sehen will und was nicht.
Okay, manchmal zeigt er mir so komische Kästchen, wo was drinnen steht. Aber da hol’ ich doch lieber den Jörg........DER weiß da eher „Bescheid“. Ja. Er versteht die Computer besser als ich. Aber irgendwie mag er meinen nicht mehr so gut leiden. Deshalb lasse ich ihn nur ungern an meinen Lapi ran Denn am aller liebsten sähe er es, wenn da ein NEUER steht. Aber ich nicht!!! Ich liebe meinen kleinen Lapi und will ihn um nichts in der Welt gegen etwas anderes eintauschen. WARUM??
Er lebt, so lange er lebt........und damit gut.
Natürlich bin ich immer darauf gefasst, dass er mal richtig unheilbar krank wird und aus diesem Grund mache ich regelmäßig, im Abstand von einem halben Jahr, eine Aktualisierung auf meiner Festplatte. Damit mir nichts verloren geht!
Ja,...ich glaube, Mein Lapi ist mein Lieblingsgegenstand.


26. Februar 2016

Ich pflege meine Versprechen zu halten



........und.....komme zurück!

Im Augenblick habe ich noch nicht viele Worte...........Bin zwar bereits am Montag hier wieder angekommen, a-b-e-r.....es geht mir, nach der „Höchstdosis“ (8 g) Cortison,......mit Verlaub (!!!), SCHEIßE!
Ja, ich hatte schon, die ganze Zeit, ab und an „Beschwerden“. Den Verdacht, dass da wieder etwas sei, mit der MS. WEN bitteschön wundert das???? Nach dem einem Jahr in der Flüchtlingshölle!!! Wo es keine Ruhe, kein Essen, kein Schlafen mehr gab. Nur noch Stress??!! Es war abzusehen, dass dergleichen eben NICHT spurlos an mir vorüber ziehen wird. Danke auch!
Und dann kam die Nacht der Krämpfe! Nicht schön. Und es waren nicht nur Krämpfe. Da war der Schüttelfrost über Stunden. Und als ich aufstehen wollte, um mir eine zusätzliche Decke zu holen, Schwupps.....wo waren die Beine???
Okay, ich hatte festen Stand. Aber vom Gefühl her,....waren sie einfach nicht da. DAS machte mich schon sehr, sehr aufmerksam! Und diese anderen, unerklärlichen Sachen. Genau auf SOWAS hatte ich mir geschworen zu achten!

Also, ein schneller Termin bei der Neurologin. Und ich hätte es auch ambulant lösen können. Aber BIS ich da einen Termin bekommen hätte??????
NEIN! Also doch.....KRANKENHAUS.
Allerdings ging das dann doch alles ganz anders, wie ich’s mir vorgestellte hatte.
Kaum war ich dort,......umgehend an den Tropf! Cortison.
„Ja, aber wollen wir nicht erst mal nachsehen, OB das was ist?!“, monierte ich.
„WIR sind eine Symptomklinik. Und sie sind mit Symptomen hier her gekommen. Und DIE bekämpfen wir JETZT.“ So die Aussage.
Mit der jungen, schnippischen Ärztin, die nicht verhandeln wollte, begann ich trotzdem zu verhandeln. DENN mir schwebte vor, die GANZE Wirbelsäule im MRT untersuchen zu lassen. Ich wollte schließlich erst mal wissen, ob tatsächlich ein neuer Herd vorliegt, bevor ich zustimme. Vor allem für mehr als 3 g.
Da meine Venen nicht mehr die Besten sind, hatte ich das Pech, dass ich nun doch erst am nächsten Tag im MRT landete. Und ja,....Frau fand was. Woraufhin ich 5 Tagen und 8 g Cortison zustimmte.
Am Montagmorgen bekam ich die letzten 2 g. Und dann.......ging’s erst richtig los....mit den ganzen Nebenwirkungen! Aber, der Göttin sei Dank, erst, nachdem ich zu Hause angekommen war.

All’ Denen, die versucht haben mich anzurufen sei gesagt, dass ich mit niemanden reden, niemanden sehen oder hören wollte. Ich war schlicht und einfach, auch wenn sich das nur wenige vorstellen können, zu schwach!
Das Elementarste war und ist noch immer das Wichtigste. Essen, schlafen und den Tag überstehen. Ich wollte nicht telefonieren und mein Lapi war auch bis jetzt NICHT in Betrieb. Ich hatte einfach keine KRAFT!

Also....nun sind es doch ein paar mehr Worte geworden. Egal.
Sobald es mir besser geht......melde ich mich. Versprochen.
Morgen werde ich erst mal versuchen, mit ein paar kleinen Arbeiten im Haushalt zu beginnen..............
.......und über „Schmöker-Lieschens- Ansichtssachen“ werd’ ich mich jetzt sicherlich NICHT aufregen! Denn was DA wieder verzapft wurde, bringt mich glatt zum Kotzen, wenn mir nicht von ganz alleine schon so wäre.
Da schau’ ich doch besser bei Leuten mit Verstand rein. DAS tut meiner Gesundheit um Längen besser! (Danke Sati!


16. Februar 2016

Bis bald....



Über’s Schreiben
Willst du wirklich wissen, wie’s mir geht?
Dann schau’ doch mal bei Rea rein.
Dort ist zu lesen, wie es wirklich um meine Gesundheit steht.
Allerdings,....ab Morgen erst mal nicht mehr. Dann wird sich entscheiden, was mit mir passiert. 99,9 % wird es wohl dann schon ins Krankenhaus gehen.
Na dann......bis bald!
(Und freut Euch nicht zu früh....ich komme wieder! Zwinker!)


15. Februar 2016

Offne Rechnung



Es geht daran die Rechnung zu bezahlen. Die Rechnung für eine Zeit, in der ich unter Hochspannung stand. In der ich viel zu lange unter Flüchtlingen leben musste. Weil man sie bei uns einquartiert hatte.
Mit diesen Leuten war das kein Leben mehr! Meine Nerven lagen damals blank. Mit zitternden Händen saß ich damals am Tisch und war außer Stande zu essen. Von schlafen konnte keine Rede mehr sein. Und ich wusste, dass diese Zeit des Stresses NICHT spurlos an mir vorüber gehen würde. Es war nur eine Frage der Zeit.
Es war genau wie das letzte Mal. Nach einem Jahr Karenzzeit, nach einem Jahr, wo ich nach dem Umzug in die „RUHE gekommen war, schlägt die Krankheit zu. Ich hatte es befürchtet. Aber gehofft, dass es eben NICHT so weit kommt.
Bedauerlicher Weise kam ein Auslöser dazu. Eine Erkältung. Nicht umsonst hatte ich so krampfhaft versucht nicht krank zu werden. Mich nirgendwo anzustecken. Und ich hatte es, weiß die Göttin, über Jahre hin geschafft.
Und nun?????? Ist es passiert.
Trotz der Anzeichen hatte ich abgewartet. Aber in der vergangenen Nacht hatte ich Krämpfe. Zwei Stunden lang. Das war echt NICHT lustig. Mit meinem ganzen Unterkörper stimmt etwas nicht. Vorher waren es die Arme und andere Missempfindungen, die mir aufgefallen waren.
Im Augenblick vibriert mein ganzer Körper.
Und ich hatte immer noch gehofft, dass es sich wieder gibt........

Alles in allem gibt es zwei Optionen. Entweder ich löse die Sache mit meiner Neurologin (vorerst) ambulant. In diesem Fall sollte es nicht schlechter werden. Der Krankenhausaufenthalt ist aller Wahrscheinlichkeit nach so wie so vorprogrammiert. Aber so, behalte ich wenigstens die Fäden selbst in der Hand. Denn bin ich erst einmal in einem Krankenhaus,......machen die doch, was sie wollen.
Abgeklärt (mit einem MRT) müssen die „Beschwerden“ allemal. Da komme ich nicht drum herum. Ohnehin wollte ich dieses Mal aufmerksamer sein. Und es nicht wieder schleifen lassen, wenn ich etwas bemerke.
Die zweite Option wäre, sich beim Hausarzt eine Einweisung zu holen und gleich ins Krankenhaus zu gehen. Aber DAS, läuft mir ja schließlich nicht weg. Dorthin kann ich, bei Bedarf, ja immer noch gehen.

Vielleicht wird mancher jetzt jubeln und sagen: Was regt sie sich auch immer so auf? Das hat sie nun davon.
JA Richtig! Genau so ist es!
Hätte es diese Flüchtlinge nicht gegeben, wäre mir DAS sicherlich nicht passiert!
Das sag’ ich jetzt mal so ganz salopp dahin.


Eine Frage pro Tag – No 33



Eine Frage pro Tag – No 33 – In welchem Beruf, habe ich mich am glücklichsten gefühlt?

Von denen, die ich ausgeübt habe,..........als Sekretärin.  Und an dieser Stelle sei gesagt, es war für mich NICHT der Horror von neun bis fünf. Hier lag das vielleicht auch wieder an den Mann-Frau-Verhältnissen in der DDR. Aber die Männer im Osten, waren sicher auch nicht weniger sexistisch, wie die im Westen. Vielleicht habe ich nur gelernt, besser damit umzugehen.
Ich konnte es „zum Spiel“ werden lassen, wenn ich es wollte. Aber „ein Spiel“ beinhaltet eben auch, dass man manchmal verliert. Zumindest war ich nicht gänzlich in der Opferrolle und die Chance, dass ich gewinne, stand fifty fifty. Immerhin etwas und besser als nichts.

Für uns Frauen ging es doch schon immer darum, irgendwie zurecht zu kommen......zu überleben.......in den letzten paar tausend Jahren, innerhalb des Patriarchats.

Aber zurück zum Beruf, was ja von Berufung kommt. Allerdings wüsste ich NICHT, welche ich da hätte. Sicher kann man sich einreden, Schriftstellerin, Stewardess oder sonst was Angenehmes oder Exotisches sein zu wollen. Aber mal ehrlich, das will doch jede/r und es sind halt nur Träume und Wünsche, die man gerne erfüllt sähe. Allerdings können wir das ja schließlich nicht alle sein. Wer würde denn dann die wirklich Arbeit machen???
Was meint Ihr wohl, warum ich, aus Eigeninitiative, umgelernt habe? Aber mal ganz davon abgesehen, dass man als Sekretärin nicht so hart arbeiten muss und sich kaum schmutzig macht, wie als Bäcker, Kellnerin oder Reinigungskraft, war es für mich die einzige Möglichkeit dem Schreiben, dem Papier und den Buchstaben näher zu sein. Irgendwie tendierte ich schon immer dorthin.

Nichtsdestotrotz war „Arbeit“ immer „Arbeit“ für mich und nur Mittel zum Zweck. Nichts weiter.
Mit dem Wort „Beruf“ konnte ich noch nie wirklich was anfangen. Es hatte, für mich, immer mit Arbeit, mit Zwang, mit etwas, was ich nicht machen wollte, zu tun.
Aber ARBEIT ist jetzt vielleicht NICHT das richtige Wort. Arbeit im Sinne von gehorchen müssen.....konnte ich noch nie leiden! Ich bin jemand, der nicht gerne „dienert“, sich beugt, oder Befehle befolgt. Gleich welcher Art. Es war mir immer wichtig, allein zu entscheiden, was ich tun und was ich lassen will. Aber in jedem „Beruf“ = Arbeitsverhältnis (zur heutigen Zeit), untersteht man einer Hierarchie und Befehlskette. – War noch nie...mein Ding! – Deshalb war ich damals auch ganz froh, als das.....sein Ende hatte. ABER,......“zu welchem Preis“!


14. Februar 2016

Eine Frage pro Tag – No 32



Eine Frage pro Tag – No 32 – Welche sind meine größten Geheimnisse?
Wenn ich die hier verraten würde,....wären es ja keine Geheimnisse mehr. Oder?
Aber mal davon abgesehen, fallen mir auch gar keine ein.
Ich habe nie aus irgendetwas in meinem Leben ein großes Geheimnis gemacht. War immer offen und ehrlich. Jeder konnte alles von mir wissen. Warum auch nicht. Ich hatte nichts zu verbergen. Bis, ja bis.....man mich blöd angemacht hat und das NUR, weil ich die Wahrheit sagte. DIE WAHRHEIT, die ich täglich erlebte!
Schuld, sind die jeweiligen Leute selbst. Die Einen, wie die anderen!
Um mal eins, zwei Beispiele zu nennen:
Ich hatte immer meine Mail-Adresse und Telefonnummer hier stehen.
Aber da mich Gutmenschinnen beschimpften, ist pumpe damit! Schluss und aus!
Und die ständigen Demontierungsversuche von diesen Damen und auch Herren der linken Welcome-Riege, haben mich sogar letztendlich bewogen, meinen Namen zu ändern. Wären diese Leute nicht (so penetrant) gewesen, wäre ich sicherlich mit dem Namen Sanchez Garcia gestorben. Aber so........vielen Dank!!!!....für den Augenöffner!....WER Ihr seid! (Die größten Heuchler vor dem „Herrn“!)

Und auch die Herren, die sich so gerne Flüchtlinge nennen. Würden sie sich nicht benehmen wie die Teufel (es gäbe sicherlich an dieser Stelle zahlreiche andere Wörter, die es genau so treffen würden, was sie sind!) selbst, vor allem, gegenüber uns Frauen, wäre ich sicher auch noch eine Weile freundlich geblieben. Aber SO...NICHT, meine Herren!!!!!!!! (Von mir aus könnt ihr allesamt ver.......!)
Dafür gedenke ich viel zu sehr meiner/unsere Ahninnen und ihrer Kämpfe, dass wir Frauen im heutigen Europa so halbwegs gut leben können und viele Möglichkeiten haben, die es vor gut 50 Jahren noch nicht gab. Und man bedenke hier, dass es im Osten noch einen großen Unterschied zum Westen gab. Die Frauen mussten Arbeiten, wie die Männer auch und waren so unabhängig. Sie konnten studieren und die gleichen Berufe erlernen wie Männer. Für die Kinder wurde gesorgt.

Mein derzeitig größtes Geheimnis, das keines ist, ist Rigorosität.
Schluss mit lustig. Was im Grunde.....zu bedauern ist. Natürlich weiß ich das.  Aber angesichts eigener Erfahrungen, hält sich mein Mitgefühl für gewisse Leute in Grenzen. Ich habe mich (auch gefühlsmäßig) angepasst, wie man das als Mensch so macht, um nicht unterzugehen. Bin kälter, unbarmherziger und gleichgültiger geworden. Und wie auch einige andere, verlor auch ich mein Helfersyndrom und schaue jetzt immer mehr auf mich.


Ein wirkliches Geheimnis......phhhuu.....ich denke noch mal nach.
„Rea“ ist ja auch kein Geheimnis mehr. Es ist einfach ein zweiter Live  Stream in meinem Kopf, der permanent nebenher läuft.
Ich glaube auch, man hat unterschiedliche Geheimnisse vor unterschiedlichen Menschen. Oft, um sie zu schützen, weil es einfach besser ist, wenn sie es gar nicht wissen. Zu viel Wahrheit, hat auch schon zu viel kaputt gemacht. Sie ist nicht immer, für jeden und zu jeder Zeit gut.
Und nichts konnte ich wirklich mit Bestimmtheit sagen, weil da zumeist die Zweifel waren. Selbstsicherheit hat man mir nicht beigebracht.

Aber es geht hier um ein Geheimnis,.....welches mir nicht einfallen will.........
Denn ich habe immer alles sehr offen gelegt, DAMIT ich NICHT erpressbar war.


12. Februar 2016

Ein Traum



Ich träumte von einem Flugzeugabsturz.
Ich saß in der Maschine und mit einem Mals ging’s im Sinkflug nach unten. Angst hatte ich keine. Dazu war keine Zeit....irgendwie. Oder ich dachte schlicht und einfach - im Traum - nicht daran.
Durch ein Fenster sah ich ein brennendes Teil des Flugzeuges vorbei fliegen, welches die Tragfläche beschädigte. Das Flugzeug kippte nach einer Seite.
Aber wie das in meinen Träumen des Öfteren ist, landeten wir.....im Wasser. Mit einem Mal, waren wir, nach der Landung, auf hartem Beton.
Allen schien es gut zu gehen.
Eine Frau mit Sonnenbrille und einem gelben Shirt, sah ich irgendwo da liegen. Sie lächelte.
Wie es dazu kam, oder was ich vorher träumte, daran kann ich mich nicht mehr erinnern.


„Diese Leute“ - Im „Auge des Betrachters, der Betrachterin“



Heute Morgen habe ich so darüber nachgedacht, dass die dumme, naive, mitfühlende Seele Rosi in mir noch nicht lange gestorben ist.
Mit der Zeit und den Ereignissen, entwickelte ich nicht nur Apathie sondern Hass,....gegen DAS, was mich einst so faszinierte. Daran sind jedoch diese Unmenschen selbst Schuld. Denn Menschen sind es nicht. Siehe auch HIER (Link!!!) oder auch hier: (Link!!!), oder hier: (Link!!!), oder hier: (Link!!!) oder hier: (Link!!!) weshalb. (Deshalb spreche ich, oder sehe ich sie auch nicht als Solche.) Alldieweil sie keinerlei menschliches Verhalten zeigen. Was mich letztendlich veranlasst hat diesen Abs....... als den letzten Dr..... zu sehen, der er ist. Nun, und es tut mir auch gar nicht leid DAS zu denken.
Da gibt es nichts mehr zu staunen.
Da ist keine Kultur.Welche auch? Wenn Mann alles zerstört.
Nichts Bewundernswertes.
Wenn Frau die Möglichkeit hat, dreht sie sich besser weg und straft diese Laffen mit Verachtung.
Hat sie diese Möglichkeit allerdings nicht, dann rate ich ohne Gnade drauf zu.........! Denn Reden hilft da nichts. Die nehmen dich nicht für voll.....als Frau. Du bist eine Witzfigur. Nicht lebendig und nicht tot in ihren Augen. Der Dreck (hier, wo es Frauen betrifft, ist es erlaubt "Dreck" zu schreiben! DAS ist schon eigenartig!), der unteren ihren Füßen ist.
Deshalb dachte ich, WARUM kehren wir es nicht einfach um.....liebe Frauen?
Jetzt höre ich einige monieren. Wir stellen uns doch nicht auf die gleiche Stufe.
Was natürlich ein Trugschluss der all zu humanen Menschenfreunde ist. Der Netten und ach so Verständnisvollen. Die doch eher der Dummheit näher stehen.
ICH weiß, dass ich mich NICHT auf der gleichen Stufe, wie diese minderwertige Spezies befinde, die sich schlimmer benimmt als Tiere. Sehe mich jedoch keineswegs veranlasst dies allen Orts, in dieser Art und Weise, auszusprechen. Ich verhalte mich ausschließlich......dementsprechend! Punkt!
Soweit ist es schon (mit mir) gekommen.
So weit bin ich schon.......................
Was allerdings für mich nichts Schlimmes darstellt. Es ist wie es eben ist (mal so ganz kühl dahin gestellt) und, mal ganz wissenschaftlich gesprochen, eine Art „Rück-wärts-gang“, dessen ich mir aber voll bewusst bin. Weil es bedauerlicher Weise eine Welt der Männer, der männlichen Macht ist, wo die körperlich Starken, die Schwachen fressen. Und das Recht des Stärkeren gilt. Da komme ich mit „Reden“ nicht weiter und ebenso wenig mit VERNUNFT.

Und wie viele unterschiedliche Beweisführungen ich auch hier, oder anderswo, zelebrieren mag, es wird anscheinend ewig dauern, bevor begriffen wird, was die wahre Ursache des ganzen Leids, der Unmenschlichkeit, der unsäglichen Dummheit, der Frauenfeindlichkeit und letztendlich der menschlichen Rückentwicklung ist.
Da ist kein „Fortschritt“ zu erkennen..............nein! Sogar übertolerante, von Grund auf mitfühlende Menschen, so wie ich es einst war, sehen sich gezwungen, hart und unbarmherzig zu werden, um nicht unterzugehen!
Und immer wieder die Frage, WER trägt die Schuld daran?
An aller letzter Stelle immer....das Patriarchat. Also, die noch immer bestehende Macht der Männer!
Und ich erinnere mich noch gut daran,.....wie viel haben debattiert und geschrien: „Das gibt es doch bei uns nicht mehr! Wir sind doch alle so emanzipiert!“
WO sind sie denn jetzt???? Die Emanzen????? Wo????? Schreiben, quasseln über bunte Fingernägel, Heckeldeckchen und Yogakurse.
„Der Arsch in der Hose“.....bleibt zurück für die MUTIGEN, die sich wehren! Die ansprechen, was verboten ist! Die sich nicht beirren lassen! Die kämpfen bis...........? (...es nicht mehr geht.)
Es ist gut Intellekt zu besitzen. Ist man jedoch gar zu stolz darauf, sieht man auf andere, die den Dreck weg räumen, herab. Und selbst suhlt man sich in seiner Dekadenz.
Kein Wunder das nichts wird!
Kein Wunder, dass Frauenrechte so pö a pö wieder abgeschafft werden, ohne dass sich Frauen großartig muckieren!
Es ist nichts Schlechtes daran zu kämpfen,.....einzustehen für DAS, an was man glaubt! Was wichtig ist,.....für uns (Frauen!!) alle. Da kommt Mann/Frau mit Liebenswürdigkeiten nicht immer weit....heut' zu Tage.

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Und hier die „Stufe“ noch einmal aus-ge-führt:
Was mich immer wieder ärgert ist, wenn ach so intellektuelle Leute sagen.....ich begebe mich ja NICHT auf diese Stufe. Wir wären doch sonst nicht anders als die.
Mit diesem Verhalten werden wir nichts ändern. Vor allem „diese Leute“ nicht. Weil sie uns schlicht und einfach NICHT verstehen. Gerade die Intellektuellen und Spirituellen Gutmenschinnen müssten wissen, dass es Gleichklang braucht, dass man auf „einer Wellenlänge“ sein muss, um einander zu verstehen. Und da „diese Leute“ es wohl kaum vermögen, sich über ihr mageres Hirn zu erheben, müssen WIR den Mut besitzen, uns zu ihnen runter zu beugen, um ihnen in DER SPRACHE, WELCHE SIE VERSTEHEN, deutlich zu machen, was uns am Herzen liegt.
Nun, wenn dies eine Waffe braucht, dann braucht sie es eben.
Nun, wenn dies den Tod braucht, dann braucht es ihn eben, um......Grenzen aufzuzeigen.
Rohe, Gewalt bereite Männer, verstehen nichts vom Mitgefühl. Denen muss man (bedauerlicher Weise!!!) in ihrer Sprache zeigen,......wie Frau fühlt.....................
Dazu braucht es Einfühlungsvermögen. Man muss wissen, WIE „diese Leute“ ticken. Denn „diese Leute“ sind eben NICHT in der Lage, sich in UNS hinein zu versetzen und wollen dies gleichwohl auch nicht! Sie haben ganz  “andere Interessen“,  die NICHT mit unseren kompatibel sind!

 Hier merke ich an:
Das "Geschriebene", liegt jeweils....... „im Auge des Betrachters“.



11. Februar 2016

Eine Frage pro Tag – No 31



Eine Frage pro Tag – No 31 –  Wie ist mein perfekter Tag?

Ich muss jetzt echt mal zynisch lachen!
Denn ich vermute, den „perfekten Tag“ gibt es gar nicht mehr.
Oder vielleicht doch? Wie sähe er dann aus?

Ich denke, in derlei Zeiten wäre es an einem „perfekten Tag“ wohl nötig, aus dem Wahnsinn dieser Welt, dieser Realität auszusteigen,.....solange wir noch die Möglichkeit dazu haben.
Dazu gedenke ich gern einer guten und alten Freundin, die mir vor Kurzem noch riet, mal wieder an was Schönes zu denken, anstatt andauernd an die Politik und die (so genannten!) Verschwörungstheorien. Ich soll mich damit nicht kaputt machen. Denn DAS bin ich ja schließlich bereits....genug......
Ich danke Dir, meine Liebe und ich weiß, Du hast ja sooooo Recht!
Allerdings sollte Frau dazu bitte keinerlei Medien konsultieren. Auch die Netzwerke nicht! Da kommt einer doch gleich wieder das kalte Grausen! Und der Tag ist versaut!
Man schaue bitte hier: (Link!!!) Und ich könnte jetzt noch unzählige Links hinzufügen.
Aber trotz alledem bin ich noch immer NICHT beim perfekten Tag.

Tja nun, WAS macht er aus, der perfekte Tag?
Ein wenig wohl fühlen, sei an dieser Stell erwähnt! Dass die Schmerzen nicht ganz so heftig sind!!!!! Nichts Neues auftaucht, was weitere Medikamente benötigt, um in Zaum gehalten zu werden. (Da ist immer...die Angst....die ich nicht haben sollte. Weil es das dann NOCH schlimmer macht.)

Und wieder komme ich auf das schon so viele Male Erwähnte zurück:
- angenehme Düfte, Weihrauch, Kerzen, Licht und Farben. Helligkeit, Sonne und Licht. Aber auch die Dunkelheit hat ihren Charme und ihre Düfte.
- Den Wind zu spüren, auf der Haut und in den Haaren.
- Gutes Essen und es muss gar nichts besonderes sein. Nur schmecken muss es halt. Mehr nicht.
- Angenehme Töne.
- Kaffe und Kuchen.....ja, das ist schon was Besonderes......man bemerke hier die Genügsamkeit für und mit den kleinen Dingen.
- .......das mich niemand nervt oder ärgert!!!!!
- Ein angenehm temperierter Raum. Eine Couch, oder ein Sessel, damit ich ausruhen kann. Und vor allem nicht ZU VIEL zu tun!
- ein Tag völlig OHNE Hektik wäre schön! Ausgeglichenheit....in mir drinnen! (Ja ich weiß, DAS liegt ganz allein an mir!)
- Einfach nur mal alles sein lassen....... können. Nur die Dinge für sich selbst erledigen, die eben zu erledigen sind. Nicht mehr! Kein Zwang! Kein Drängen! Ich hasse dieses Gefühl, wenn immer einer hinter einem mit der Peitsche steht und antreibt. So haben wir’s doch gelernt. Zumindest ich. Gleich was geschieht,...immer weiter a-r-b-e-i-t-e-n.........was ich sehr schrecklich finde, jemand so zu konditionieren und was heute für mich eigentlich auch gar nicht mehr geht!
(Und trotz alledem gibt es Tage, wie gestern, wo ich das immer noch tue, bis ich.....nicht mehr kann und zumeist um Längen darüber hinaus... frei nach dem Motto: Entweder ich falle um, oder ich bleibe stehen.)

Ist es nicht eigenartig, das ich vom perfekten Tag, immer wieder bei all den Quälereien lande? Die man uns so antut. Oder man sich selbst, weil man es so gelernt hat.........
In dem Alter sollte man für gewöhnlich begriffen haben, dass es nicht richtig ist, NUR zu funktionieren. Aber trotzdem erledige ich die Arbeiten, die eben zu erledigen sind. Gleich, ob ich kann, oder nicht.
WEN interessiert das schon?
Außer....mich selbst......