11. Februar 2016

Eine Frage pro Tag – No 31



Eine Frage pro Tag – No 31 –  Wie ist mein perfekter Tag?

Ich muss jetzt echt mal zynisch lachen!
Denn ich vermute, den „perfekten Tag“ gibt es gar nicht mehr.
Oder vielleicht doch? Wie sähe er dann aus?

Ich denke, in derlei Zeiten wäre es an einem „perfekten Tag“ wohl nötig, aus dem Wahnsinn dieser Welt, dieser Realität auszusteigen,.....solange wir noch die Möglichkeit dazu haben.
Dazu gedenke ich gern einer guten und alten Freundin, die mir vor Kurzem noch riet, mal wieder an was Schönes zu denken, anstatt andauernd an die Politik und die (so genannten!) Verschwörungstheorien. Ich soll mich damit nicht kaputt machen. Denn DAS bin ich ja schließlich bereits....genug......
Ich danke Dir, meine Liebe und ich weiß, Du hast ja sooooo Recht!
Allerdings sollte Frau dazu bitte keinerlei Medien konsultieren. Auch die Netzwerke nicht! Da kommt einer doch gleich wieder das kalte Grausen! Und der Tag ist versaut!
Man schaue bitte hier: (Link!!!) Und ich könnte jetzt noch unzählige Links hinzufügen.
Aber trotz alledem bin ich noch immer NICHT beim perfekten Tag.

Tja nun, WAS macht er aus, der perfekte Tag?
Ein wenig wohl fühlen, sei an dieser Stell erwähnt! Dass die Schmerzen nicht ganz so heftig sind!!!!! Nichts Neues auftaucht, was weitere Medikamente benötigt, um in Zaum gehalten zu werden. (Da ist immer...die Angst....die ich nicht haben sollte. Weil es das dann NOCH schlimmer macht.)

Und wieder komme ich auf das schon so viele Male Erwähnte zurück:
- angenehme Düfte, Weihrauch, Kerzen, Licht und Farben. Helligkeit, Sonne und Licht. Aber auch die Dunkelheit hat ihren Charme und ihre Düfte.
- Den Wind zu spüren, auf der Haut und in den Haaren.
- Gutes Essen und es muss gar nichts besonderes sein. Nur schmecken muss es halt. Mehr nicht.
- Angenehme Töne.
- Kaffe und Kuchen.....ja, das ist schon was Besonderes......man bemerke hier die Genügsamkeit für und mit den kleinen Dingen.
- .......das mich niemand nervt oder ärgert!!!!!
- Ein angenehm temperierter Raum. Eine Couch, oder ein Sessel, damit ich ausruhen kann. Und vor allem nicht ZU VIEL zu tun!
- ein Tag völlig OHNE Hektik wäre schön! Ausgeglichenheit....in mir drinnen! (Ja ich weiß, DAS liegt ganz allein an mir!)
- Einfach nur mal alles sein lassen....... können. Nur die Dinge für sich selbst erledigen, die eben zu erledigen sind. Nicht mehr! Kein Zwang! Kein Drängen! Ich hasse dieses Gefühl, wenn immer einer hinter einem mit der Peitsche steht und antreibt. So haben wir’s doch gelernt. Zumindest ich. Gleich was geschieht,...immer weiter a-r-b-e-i-t-e-n.........was ich sehr schrecklich finde, jemand so zu konditionieren und was heute für mich eigentlich auch gar nicht mehr geht!
(Und trotz alledem gibt es Tage, wie gestern, wo ich das immer noch tue, bis ich.....nicht mehr kann und zumeist um Längen darüber hinaus... frei nach dem Motto: Entweder ich falle um, oder ich bleibe stehen.)

Ist es nicht eigenartig, das ich vom perfekten Tag, immer wieder bei all den Quälereien lande? Die man uns so antut. Oder man sich selbst, weil man es so gelernt hat.........
In dem Alter sollte man für gewöhnlich begriffen haben, dass es nicht richtig ist, NUR zu funktionieren. Aber trotzdem erledige ich die Arbeiten, die eben zu erledigen sind. Gleich, ob ich kann, oder nicht.
WEN interessiert das schon?
Außer....mich selbst......