15. Februar 2016

Offne Rechnung



Es geht daran die Rechnung zu bezahlen. Die Rechnung für eine Zeit, in der ich unter Hochspannung stand. In der ich viel zu lange unter Flüchtlingen leben musste. Weil man sie bei uns einquartiert hatte.
Mit diesen Leuten war das kein Leben mehr! Meine Nerven lagen damals blank. Mit zitternden Händen saß ich damals am Tisch und war außer Stande zu essen. Von schlafen konnte keine Rede mehr sein. Und ich wusste, dass diese Zeit des Stresses NICHT spurlos an mir vorüber gehen würde. Es war nur eine Frage der Zeit.
Es war genau wie das letzte Mal. Nach einem Jahr Karenzzeit, nach einem Jahr, wo ich nach dem Umzug in die „RUHE gekommen war, schlägt die Krankheit zu. Ich hatte es befürchtet. Aber gehofft, dass es eben NICHT so weit kommt.
Bedauerlicher Weise kam ein Auslöser dazu. Eine Erkältung. Nicht umsonst hatte ich so krampfhaft versucht nicht krank zu werden. Mich nirgendwo anzustecken. Und ich hatte es, weiß die Göttin, über Jahre hin geschafft.
Und nun?????? Ist es passiert.
Trotz der Anzeichen hatte ich abgewartet. Aber in der vergangenen Nacht hatte ich Krämpfe. Zwei Stunden lang. Das war echt NICHT lustig. Mit meinem ganzen Unterkörper stimmt etwas nicht. Vorher waren es die Arme und andere Missempfindungen, die mir aufgefallen waren.
Im Augenblick vibriert mein ganzer Körper.
Und ich hatte immer noch gehofft, dass es sich wieder gibt........

Alles in allem gibt es zwei Optionen. Entweder ich löse die Sache mit meiner Neurologin (vorerst) ambulant. In diesem Fall sollte es nicht schlechter werden. Der Krankenhausaufenthalt ist aller Wahrscheinlichkeit nach so wie so vorprogrammiert. Aber so, behalte ich wenigstens die Fäden selbst in der Hand. Denn bin ich erst einmal in einem Krankenhaus,......machen die doch, was sie wollen.
Abgeklärt (mit einem MRT) müssen die „Beschwerden“ allemal. Da komme ich nicht drum herum. Ohnehin wollte ich dieses Mal aufmerksamer sein. Und es nicht wieder schleifen lassen, wenn ich etwas bemerke.
Die zweite Option wäre, sich beim Hausarzt eine Einweisung zu holen und gleich ins Krankenhaus zu gehen. Aber DAS, läuft mir ja schließlich nicht weg. Dorthin kann ich, bei Bedarf, ja immer noch gehen.

Vielleicht wird mancher jetzt jubeln und sagen: Was regt sie sich auch immer so auf? Das hat sie nun davon.
JA Richtig! Genau so ist es!
Hätte es diese Flüchtlinge nicht gegeben, wäre mir DAS sicherlich nicht passiert!
Das sag’ ich jetzt mal so ganz salopp dahin.