1. März 2016

Eine Frage pro Tag – No 35



Eine Frage pro Tag – No 35 – Welche wichtige Entscheidung habe ich heute getroffen?

Irgendwie bin ich ein bisschen durcheinander gekommen mit den Fragen.
Vielleicht nummeriere ich einfach immer....eins weiter durch.

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Ich glaube es war in der Tat eine wichtige Entscheidung, die ich allerdings nicht heute, sondern in den vergangenen Tagen des dahin Schwimmens in Trostlosigkeit und Schmerzen fand. Im Hängen und Ruhen des Körpers, der so schwer und belastet war wie ein nasser Sack. Der sich anfühlte wie tausend Scherben einer zu Bruch gegangenen Schale voll Obst. Das Obst, das da lag und wieder aufgesammelt werden wollte.....von mir. Von wem sonst. Alles in allem dauerte es eine Woche, bevor der Gang wieder gerade, der Körper wieder aufrecht, die Sinne wieder klar waren.
Allerdings bin ich der festen Meinung, dass diese Entscheidung schon lange in mir schwärt. Nach Umsetzung verlangt. Denn da war so ein Sehnen, nach einer Zeit, in der es mir besser ging. In welcher ich mich besser, stärker, geerdeter, spiritueller, angeschlossener, heiterer, vollkommener, glücklicher fühlte, fast wie ein/als Kind, OBWOHL die Umstände nicht viel anders waren als heut’.  Sie waren halt NUR ANDERS. Aber nicht wirklich besser als jetzt.
Die Kunst zu sterben, verabschiedet zu werden, die Vertrautheit mit dem Wurzel-, dem Schattenreich, würde die Kunst zu leben erblühen lassen.“, fällt mir da ein. Ein Satz aus einem Buch, in dem ich letztens las.

Ach ja,....die Entscheidung. Stimmt. Darauf wollte ich hinaus.
Es fehlt mir was! War der treibende Gedanke, der dahinter stand. Da ist so eine Leere, die gähnt und die ich mit hektischem Getue füllte, was mir nichts bringt.
In die Ruhe kommen. Langsamkeit! Anbindung suchen an die alten Spuren, die ich irgendwann einmal, vor...Jahren, verließ.
WARUM verließ ich sie? Ich glaube, es war wegen des Schreibens. Etwas Neues, oder wieder Gefundenes, trieb mich damals an.
Zu dieser Zeit war das sicherlich auch richtig und gut so. Nur entfernte ich mich zu weit von den Elementen, der Magie, der Zauberkunst. Welche ich dann allerdings, ungeahnter Weise, in der quanten-physischen Welt wieder fand.
Nur heute möchte ich sie gerne verbinden. Die alten Fäden aufnehmen und verknüpfen mit den Neuen, zu einem neuen Band. Einen Teppich weben, in Erinnerung an alte Göttinnen, Götter und Rituale, die ich einst (er-)fand. Oder, die MICH fanden.
Das war....eine schöne Zeit. Und ich wünsch’ sie mir zurück! Ohne diesen Wahnsinn der Politik! Um den ich mich nie gekümmert hatte, und in den ich hineingezogen wurde wie in einem Strudel von fließendem, einsinkendem Dünensand, in dem ich..........unter ging!

Nun, meine Entscheidung soll sein:
Wieder zurück zu finden auf die „Alten Pfade“ der Magie, der Schönheit, der Rituale. Abgewandt von der Hässlichkeit dieser Welt,....nicht der Erde (!!!), welche aus dem Irrsinn, dem Größenwahn, der Geld- und Machtgier weniger Menschen (?) entstand. (Menschen mag ich sie kaum nennen. Denn sie sind unemphatischer als die Tiere!)
Nicht nur das Schreiben soll zukünftig meine Passion sein. Sondern in gleichem Maße wieder das Lesen. Das Aufnehmen von Wörtern und das Stöbern nach ihrer Bedeutungen und......wie sie andere (Frauen) sehen.
JA! Genau! Auch um Frauen soll es wieder gehen,....oder weiter gehen.
Denn DAS ist schließlich die „letzte Ebene“ auf Erden, die es wieder zu erlangen gilt. Die Ebene des „glücklichen Lebens für alle“, des „mütterlichen Sein der Gemeinschaft“, nachdem die Religionen, die Ränkespiele der zionistischen Juden und der männlich geprägten Welt hinter uns liegen. DAS ist das ZIEHL!
Es ist mir durchaus klar, dass ich es in „diesem Leben“ nicht mehr er-leben werde. Aber egal. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen!
Ja! Meine Entscheidung ist gefallen! In Zukunft nehmen wieder andere Dinge Raum in mir ein, auch wenn ich trotz alledem weiterhin auf dieser Spur verbleibe. Nur,....nicht ganz. Denn all die Erkenntnisse, die ich erlangte, waren schließlich nicht umsonst. Alles hat seinen Sinn! Und der Sinn dahinter ist für mich vielleicht, nicht mehr so gutgläubig, so blauäugig zu sein.
Mag sein, dass alle Menschen „gut“, oder „neutral“, geboren werden, bevor sie tausend Konditionierungen durchlaufen und so für’s Leben verdorben, untauglich gemacht werden. Meist von ihren Eltern selbst, denen sie vertrauen. Vom Schulsystem, von ihrem Umfeld und von Predigern usw.... Was nach wie vor ihre Ursache in der durch und durch männlich geprägten Welt hat.
Lese ich nur diesen Artikel (Link!!!), wird es mir nur zu klar! Es mag „Satire“ sein. Aber dennoch, ist es nur zu wahr!
„.........diese Satire, die irgendwie keine wirkliche Satire ist, hat mir nochmal bestätigt, was wir eigentlich alle wissen: von Anfang an ist 'Gewalt' die Sprache des patriarchösen Systems ... jetzt wird mir auch schlagartig klar, warum ein 'Nein' beispielsweise bei sexuell motivierten Über- und Angriffen nicht verstanden wird und auch nicht ausreicht ... unsere Gesetzeslage spricht offenbar die Sprache der 'Täter' und das bedeutet, der traditionelle Patriarchensprech versteht ein 'Opfer' einfach nicht...
allerdings k
önnen wir davon aus gehen, dass "die Neigung zu dieser Ausdrucksform jedem Menschen angeboren ist", auch eine patriarchöse Fehleinschätzung ist und wie jede andere 'Sprache' erworben wird...“ Stephanie Gogolin

"Die Sprache der Gewalt, mit der wir alle aufgewachsen sind und die als patriarchöses „Kulturgut“ gepflegt wird, ist patriarchale Vätersprache."
Sollten wir nicht besser die „Sprache der Liebe“ üben? Fällt mir da ein. Nur wie willst du jemanden erklären was Liebe ist, der seinen Kopf voll hat mit Religion, Größenwahn und Hass auf die Frauen,....die genau genommen die Welt erschaffen?! Mit ihrem Körper, ihrem Geist und ihrer Seele.
„Unter dem Begriff „Liebe“ ist rundum innige Zugewandtheit, bindungsaffine Zuneigung, sorgsame Achtsamkeit, selbstverst
ändliches Wohlwollen, bewusste und unbewusste Fürsorge, Verstehen und Geduld usw. zu verstehen. Was genau genommen unsere Ur-Muttersprache ist!“ (Diese Worte von Stephanie Gogolin fand ich auch noch passend!)

Mag sein, dass es die meisten Frauen vergessen haben wie es geht zu.....erschaffen. Aber es ist in ihnen. Es muss nur jemand da sein, der ihnen hilft sich zu erinnern und ihnen sagt, WIE es geht!