19. März 2016

Kein Tag ist wie der andere



Fast alle „Auf-lagen“ (kommt wohl von „liegen“) erfüllt (lesen, schreiben, Entspannungs-CD. Kochen Pflegen, ein paar Übungen machen. (Allerdings verzettle ich mich immer wieder bei fb mit der Zeit! Verdammt!)).......am heutigen Tage. Aufgaben (blödes Wort: Auf-gabe. Impliziert schon das „auf-geben“. Wir „geben“ auch manchmal Briefe „auf“. Ein Wort mit vielen Be-deutungen.) erfüllt, die ich mir selber stellte und die, wie ich glaube, wichtig für mich sind. Vor allen in gesundheitlichen (und auch an’s Wohlfühlen wird dabei gedacht.) Belangen. Jeden Tag ein bisschen mehr und auch Rück-schläge einsteckend. Faulheit hinnehmend und mehr.

Zwei eigenartige Tage liegen hinter mir.
Der Eine....kränklich. Der Andere......anstrengend.
Hatte ich doch meine Medikamente am Abend vergessen, was mich des Nachts die Schmerzen umso heftiger merken ließ und am Morgen ein Dusel im Kopf. Wie schweben und......abstürzten. Herum torkeln, Nicht wirklich beisammen sein. Da kommt eins zum anderen. Die Schritten fallen schwer. Blei legt sich in die Glieder. Müdigkeit in die Knochen. Der Körper erschöpft. Oder besser doch im Ent-zug von der Pharmaindustrie, was ich offenkundig gar nicht mehr so vertrage UND WAS mir in diesem Augenblick mit allen Sinnen ins Bewusst-sein kommt
Da ist schon eine Ab-hängi-igkeit vorhanden. Denk’ ich so.
Sagt der Arzt zu mir: „Ihr Herz hat sich ein wenig regeneriert.“, und gibt mir im Gegenzug noch mehr Tabletten.
Ich frag’ was das soll. Er sagt, ich soll sie doch erst mal nehmen. Und ich tu’s.........jeden Tag, zu jeder Mahlzeit und frag’ mich immer wieder.....wie lang noch und WARUM?
Da kommt ein subtiler Hinweis, ich sah es als ein Omen. Zwei Tage hintereinander war das eine Herzmedikament verschwunden. Einmal hatte es sich versteckt. Ich fand es erst später wieder. Am anderen Tag, fiel es einfach aus der Box....und weg. Eigenartig. Dachte ich so. Das will mir etwas sagen. Und ich reagierte gleich, was ich mir schon die ganze Zeit über vorgenommen hatte. Ab heute........eine halbe weniger. Denn ganz absetzten,.....geht nicht so schnell.
Der Ent-zug ließ mich still halten. Einen ruhigen Tag begehen. Auch mal ganz angenehme. War aber nicht SO geplant. Die Erholung dauerte eine Weile.
Am Abend dann kamen alte Erinnerungen zurück. Ein Geplärre und Gepoche. Schreie.....Gewalt? Wo kommt das her? Ich weiß es nicht. Soll ich die Nachbarin anrufen? Aber es ist ja schon halb elf. Geht das noch? Hört sie es auch? Ist sie beunruhigt, so wie ich?
Ja. War sie und gut dass ich angerufen hatte.
Im Aufgang nebenan, wohnt ein Kumpel von meinem Sohn. Er ist der einzige Junge, der dort wohnt. Ansonsten, nur alte und kranke Leute, die ihre Ruhe wollen. (So wie ich!) Ich leg’ auf und ruf’ Jimmy an.
„Die schauen sich bestimmt Fußball an.“, sagt er.  Ja aber wie geht das? Angeblich hat er keinen Apparat dafür und bezahlt nichts für die Antenne. Internet hat er auch nicht.
Also illegal....angezapft!
„Verrats nicht.“, sagt er mir. Und ich winde mich wie ein Aal, als mich die Nachbarin am nächsten Tag danach fragt.
In jedem Fall war es Aufregung, die mich viel zu spät zu Bett gehen ließ UND mein „ich – lebte – unter - den Flüchtlingen - Traumata“ zurück in die Erinnerung rief. Nicht gut!!! Wirre Träume. Angst.
DAS ist das, was uns diese so genannten Flüchtlinge bringen!!!!
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Der andere Tag war eher von Hektik geprägt. Viele unvorhersehbare Dinge, die.....zumeist der Jörg in mein Leben bringt und es somit.....durcheinander.
Am Morgen ist zumeist immer noch alles ruhig. Aber trotzdem ist im Hinterkopf der hetzende Gedanke. Ich muss ....fort....heute.....um 14.00 Uhr. Und eigentlich wollte ich am Morgen duschen. Hatte alles vorbereitet. Aber dann........na ja......eben das nächste Mal. Das war mir dann doch ein wenig zu hektisch und zu kühl. Da war noch Schwäche vom Tag zuvor in meinen Gliedern. Oder redete ich mir das nur ein, um nichts tun zu müssen. Ich weiß es nicht und wollte es auch nicht wissen.
Schreiben ist wichtig. DAS muss noch erledigt werden. Da ist so viel in meinem Kopf.....das raus will. Schnell essen.....nicht gut. Und zur Nachbarin wollte ich auch noch gehen.
Gestern war wieder mal „Hausordnungs-Tag“. Na ja, ich habe halt g-a-n-z- langsam gemacht und immer mal dazwischen ausgeruht.

Neigt sich der Tag zum Abend, lässt zumeist die Anspannung nach.
Ahhhh.....nur noch Abendbrot und dann hinsetzen,......Serie schauen. A-u-s-r-u-h-e-n!

Ach ja,.....und den Kuchen habe ich je zur Hälfte gestern und heute gegessen! Heute sogar einen richtigen Kaffe dazu.

Foto HIER: (LINK!!!