28. März 2016

Mausefüsse und Zankäpfel



"Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Wahrheit"
 Marie von Ebner-Eschenbach

 -----------------------

In den vergangenen kontemplativen Tagen, dachte ich oft über Menschen nach, die ich auf fb kennen gelernt habe. Anders ist das mit denen aus dem Blog.
Aber ist es das wirklich so? Nein. Ich glaube nicht.
Frau findet sich, ist eine Weile beieinander und dann kommt gewöhnlich, zumeist wegen Banalitäten und Meinungsverschiedenheiten, das Ende.
Zu Beginn ist immer noch alles sehr spannend. Frau kennt die andere nicht. Ist fasziniert von deren Lebensweise. Ihrer Ausdrucksform. Ihrem ICH. Stellt sich sonst was darunter vor (was vielleicht für sie selbst erstrebenswert ist.)
Und DAS gilt für BEIDE Seiten!
Aber lernt frau sich erst besser kennen, ist die Luft oft schnell wieder raus und frau hält das Band der ohnehin brüchigen Freundschaft mit viel Zurückhaltung zusammen. Auch „Mausefüße“ genannt. Nur kann es DAS wohl kaum sein!
Übrigens, „Mausefüße“, waren nie mein Metier. Ich trug und trage mein Herz stets auf der Zunge! Aber meinetwegen. Diplomatie schon eher. Für Frauen eine überaus wichtige Art des Verhaltens.
Aber zurück zu den Beziehungen unter verschiedenen Frauen.
Ist es nicht SO, dass die andere akzeptiert werden sollte, wie sie ist?
Aber jede glaubt hier Abstriche zu machen und......tut es nicht. Wir sind ja alle so was von überzeugt von DEM WIE wir sind. Und ich denke, dass es auch gut so ist, auf die eine oder andere Art und Weise. Insbesondere, wenn Erfahrungen gespeichert, verarbeitet und ins Leben eingeflochten werden. Andererseits ist die Offenheit für Neues doch ein lohnendes Ziel.
Sicher, umso älter frau wird, und hier spreche ich aus Erfahrung, umso mehr selektiert frau, mit WAS sie sich beschäftigen mag.
Aber eines kann ich von mir immer noch behaupten, das ich neugierig geblieben bin. Das NICHTS fest und verkrustet in mir ist. Sondern immer im Fluss. Mag sein, dass da zeitweilige neue Erkenntnisse die innere Materie durcheinander wirbeln, in mir toben und Frau aufgewühlt ist. Sich überwiegend mit einer Sache beschäftigt und das auch vehement zum Ausdruck bringt,.......indem sie ihr Wissen mit anderen teilen möchte.
In diesem Fall habe ich gelernt, dass das nicht immer gut ankommt. Denn jede hat ihren Weg und ihre eigene Zeit.
Was allerdings NICHT bedeuten muss, dass das unvereinbar ist mit dem Weg so manch’ anderer. Es geht darum, WIE frau sich begegnet. Und da wird es schwierig. Denn wir sind alle konditioniert. Und hier denke ich, dass uns oft unsere Konditionierung im Weg steht, Freundschaften länger aufrecht zu erhalten. Oder vielleicht viel zu unerbittlich daran fest zu halten. Aber manche bringen halt tatsächlich nichts. Oder zumindest nicht viel.....für Eine,....so unter’m Strich.
Mir fällt es immer schwer SOLCHE zu beenden. Mich mit dem Gedanken anzufreunden, diese, eigentlich lieb gewonnen Menschen, nicht wieder zu sprechen, oder zu lesen.
Hier sind Entscheidungen gefragt.....und.........keine Mausefüße.
Na ja. Manche Freundschaften schlafen halt auch einfach.....ein.

---------------------

Wer vom Mythos des Matriarchats spricht, muss sich gefallen lassen, dass ich ihm den Mythos vom Patriarchat entgegen stelle, denn die Annahme, der männliche Teil der Menschheit, wäre von Anbeginn der Menschwerdung an – ja, ab der Entstehung der Geschlechter in der Biologie – dominierend gewesen, ist eben nicht mehr als das: ein Mythos.“
Irene Fleiss „Als alle Menschen Schwestern waren“

Wer die Macht hat, erklärt alles andere zum Aberglauben.
(Anton Grabner-Haider, zit. nach Neuhold 1998, , Vorwort)


------------------------------------


Über’s Schreiben
Rea wollte mir in den letzten Tagen nicht wirklich gut von der Hand gehen. Obwohl ich Zeit dafür hatte, gelang es mir nicht, wie an den meisten Tagen in den vergangenen vier Jahren, die Story nahtlos weiter zu spinnen. Es stockt.
Ich denke noch darüber nach, wie’s weiter geht.


-----------------------

Schmöker-Lieschen’s Ansichts- Sachen 9
Hier frauscht im Augenblick....Stille.
Ich hab’ nichts zu meckern,.....bei der „Einen“, gleich nebenan. Stimme doch eher in den Dingen, über die sie jetzt, im Augenblick schreibt, überein.
Hier mag manche denken, ich sei inkonsequent und schwimme hin und her.
Aber frau sollte auch die „Eier“ haben zuzugeben, wenn frau einer Meinung ist. (Eigenartig irgendwie. Sonst ist es das doch immer umgekehrt. Hab’ ich auch SO noch nicht erlebt. Mal was Neues.) Ich kann nicht ALLES "verteufeln", was sie sagt.
Es kann ja sein, dass ich beispielsweise gerade in politischen Fragen mit jemand uneins bin. Jedoch bei anderen Themen durchaus zustimmen kann.
Bei dieser „Einen“ stelle ich indes immer wieder fest, dass da mehr Gemeinsamkeiten als Zankäpfel sind. Und sie ist ja auch nicht Eine, die mit anderen Frauen auf Konfrontationskurs fährt.

------------------------

Mein heutiges Horoskop:



"Dem Publikum danken
Wahrscheinlich zeigen Sie jetzt eine Vorliebe für Geselligkeit. Sie sind gerne mit Freunden und Nachbarn zusammen, schwatzen und tauschen Neuigkeiten aus. Vielleicht neigen Sie heute auch etwas zu Angeberei, was in Maßen nicht schaden kann. Doch was Sie Ihren Mitmenschen heute auch an Kraft, Unabhängigkeit und Führungseigenschaften vorführen, die Tatsache bleibt bestehen, daß Sie andere Menschen brauchen und sich darüber auch im klaren sind. Natürlich schmeichelt es jedem, wenn er gebraucht wird. Daher hat die Aussage, daß kein Mensch eine Insel ist, heute eine besondere Bedeutung für Sie - und wenn Sie die anderen Menschen auch nur dazu brauchen, um ein wenig vor ihnen anzugeben. Das wird Ihnen niemand übelnehmen, es sei denn, Sie übertreiben maßlos.
Die obige Deutung ist für Ihren heute ausgewählten Transit:
Sonne Sextil Aszendent, ,
aktuell vom 26. März 2016 bis zum 28. März 2016"

 Nein. Also....SO fühle,....bin ich heute tatsächlich nicht.