9. März 2016

Stress versus In die Ruhe kommen – eine Selbstreflektion



Halte deine Mitte so still wie einen Mühlteich, damit sich das Allerbeste ohne jede Verzerrung in dir widerspiegeln kann, dann wirst du das Allerbeste auch nach außen strahlen können. Lass dich durch nichts stören oder beunruhigen; wisse einfach, dass alles sich vollkommen entfaltet, und gehe einfach voran, ohne dich um irgendetwas zu sorgen. Lerne, über dich selbst zu lachen, besonders dann, wenn du merkst, dass du durch den Lauf der Welt zu ernst oder niedergeschlagen wirst. Wenn du siehst, dass du zu ernst wirst, lass los, entspanne dich und fang an, das Leben zu genießen, und du wirst sehen, wie alle Anstrengung und Anspannung verschwinden. Wenn du merkst, dass du niedergedrückt bist, weil du eine zu schwere Last auf deinen Schultern trägst, dann lege diese Last unverzüglich ab, ruh dich aus und entspanne dich. Du wirst sehen, dass du erholt und entspannt viel mehr tun kannst als angespannt wie ein zum Äußersten gedehntes Gummiband, das jeden Moment zurückschnellen kann.“

Eileen Caddy, Herzenstüren öffnen

Greuthof Verlag

Genau DAS brauche ich jetzt!!!!!

Ich bin bedauerlicher Weise so konditioniert und halte mich vor allem selbst noch immer viel zu oft in dieser Konditionierung, oder „schlechten Angewohnheit“, mich unter Druck zu setzen mit Dingen, welche ich glaube (allein) erledigen zu müssen. Gerade in der letzten Zeit bemerke ich da die An-Spannung in meinem Kopf, die sehr schnell zu Kopf-Schmerzen wird. Und nicht nur das. Ich fühle Adrenalin durch meinen Körper pulsen, wo keines hingehört und was obendrein noch schlecht für mich ist. STRESS.......................selbst gemacht.......
Aber wie bereits gestern angesprochen, resultiert das Ganze aus der Angst die anstehende Arbeit aus Krankheitsgründen nicht schaffen zu können. Aber, WAS soll ich tun? Irgendwie muss sie doch bewältigt werden. Denn ich habe keine Frau, die mir was putzt.
Am aller besten ist es da,.....in die Ruhe zu gehen. Das habe ich schon bemerkt. Denn, bin ich aufgeregt und angespannt, ist jede Arbeit nur noch anstrengender und manchmal denke ich, der Kopf zerspringt.  
Überanstrengung bei MS ist in der Tat NICHT gut! Die Krämpfe werden schlimmer und schlimmer. Aber das hat nichts mit Psychosomatik zu tun. Die Krämpfe und auch die anderen Nervenschmerzen, waren schon vorher da und genau aus diesem Grund, ist es schwer für mich, die täglichen Arbeiten zu erledigen. Und wenn die Kraft erst nachlässt, beginne ich zu schwitzen und zu zittern. Allemal nicht lustig,....das Ganze.
Aufregung und Hektik tun das ihre, um mich zusätzlich zu stressen und zu schwächen. Ich glaube, ich brauche ein Beruhigungsprogramm.....so zu sagen. Hilfreich wäre es da schon, täglich zumindest ein paar Entspannungsübungen durchzuführen, wie zum Beispiel die „progressive Muskelentspannung“. (Langversion)
WAS passiert mit mir eigentlich auf meine „alten Tage“??? Habe ich jetzt auch ein „posttraumatisches Stresssyndrom“??? Oder was?
WER zahlt mir dafür Schmerzensgeld?
Aber keine Angst, ich brauche keinen Psychiater. Das bekomme ich auch selber wieder hin.
Diese Verhaltensweise ist zum einen antrainiert (wie ich vermute), und zum anderen hat sie sicherlich noch an Dynamik zugelegt durch das eine Jahr mitten unter diesen so genannten Flüchtlingsdr...... Und das war NUR gewohnt. Man stelle sich vor, wie es den vielen Frauen ergehen mag, die überfallen, ausgeraubt, zusammen geschlagen und vergewaltigt wurden.
Diese Traumata sind nicht zu übersehen!!!!
Und auch mir wird diese Zeit ewig in Erinnerung bleiben. Trug ich doch offensichtlich einen Knacks davon. Und obendrein eine Alylanten (Ausländer)-Allergie. Zudem hat sich vieles in mir scheinbar (!!!) ins Gegenteil verkehrt. (Was ich für eine überaus interessante „Ein-sicht“ halte.)

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Über’s Schreiben
Ich genieße es im Rea-Universum zu sein........

Und heute (war 2.56 Uhr) ist Neumond in den Fischen