16. April 2016

Was eine am Leben hält



Ja. Jeder Tag ist anders. Und wie eigenartig der Heutige ist.
Schon seit langem bin ich nicht mehr so spät aufgestanden wie heute. Was wohl daran liegt, dass ich gestern Nacht erst gegen halb drei zu Bett gegangen bin. Ich war einfach nicht wirklich müde. Was allerdings seine Ursache in den zwei Tassen Kaffee am Nachmittag haben kann. Was mich dazu bringt darüber nachzudenken, ob ich am heutigen Tage nicht vielleicht etwas anderes trinken soll.
„Aber Cappuccino ist doch so lecker.“, raunt da mein Suchtprogramm.
„Okay.“, und schon bin ich überstimmt. Smile....

Der Hauself ist mir auch gestern über den Weg gelaufen. Das erste Mal, dass ich ihn wahrgenommen habe seitdem ich hier wohne, oder er mich ihn hat wahrnehmen lassen.
Er will „Mar(k?)c genannte werden. Weiß der Elf...warum.
Er schlich gebeugten Hauptes in Jörgs Zimmer. Was kein Wunder ist. Dort herr-scht gewöhnlich Chaos. (Grins!)

Heute die ersten Anzeichen seiner unmittelbaren Anwesenheit.
Ich habe ein Papier in den Korb geworfen. Und als ich dort wieder vorbei gekommen bin, liegt es daneben.
Ich spreche ihn an. Verhandle mit ihm. Er hat sicher Hunger, denk’ ich mir. Biete ihm meinen Platz am Tisch und einen Teil meiner Suppe an. Er isst bereitwillig und als ich wieder an meinem Platz komme, fehlt ein Teil. Ich hoffe, es hat geschmeckt. Vielleicht sollte ich ihm eine separate Schüssel hinstellen.....das nächste Mal.

Eigentlich ist es ein Wunder, dass man sich angesichts der Irrwitzigkeit der Welt, auf die andere mehr Einfluss zu haben scheinen als wir selbst, und der eigenen, oft strapaziösen und erschöpfenden Umstände, seine Tagträume, die Magie und seine eigene Spiritualität bewahrt......die in einer/einem steckt.
Aber genau genommen, ist es DAS, was eine/einem am Leben hält!!!!