13. Mai 2016

Alte, neue und ewige Geschichten

Jetzt hätte ich doch beinahe die „Geschichtsstunde“ mit meinen Eltern vergessen.

Manchmal erinnere ich mich an die Geschichten von Lame Dear. Es war so ein interessantes Buch. An die kleinen Blitze (vor den Augen?) in der (absoluten) Dunkelheit, die er, die die Lakota Spirits nennen.
So hat jeder.....seine Geschichten und nur die wenigsten wurden aufgeschrieben. Und wenn, dann wurden sie von Siegern verfälscht und zu deren Gunsten ausgelegt.
Aber DAS,......sind ALLES patriarchale Spiele!

Und nun zurück zu den Geschichten, welche meine Eltern erzählten.
Meine Mutter erzählte mir früher schon immer, als ich noch ein Kind war, von unserem Zahnarzt Erst O. und ihre Stimme klang stets sehr ehrfürchtig und geheimnisvoll dabei.
Er war im KZ.“, flüsterte sie leise, als könne es jemand hören. Aber trotz alledem voller Zorn auf DIE Leute, die ihn dort eingesperrt hatten. "Was man ihm dort angetan hat, ist unbeschreiblich. Stunde um Stunde musste sie auf einer Stelle stehen. Tag und Nacht. Hat er uns erzählt. Wer umfiel, wurde erschossen. Er hätte dann immer nach oben in den Himmel gesehen und hätte gebetet. Gott hilf mir aufrecht zu bleiben."
So konditioniert, wie ich damals noch war, dachte ich, er war in einem Lager von Hitler. Aber NEIN!!!! Heute nach vierzig Jahren begreife ich, und meine Eltern bestätigten es, dass es ein Nachkriegslager der Alliierten war. Und irgendwo las ich vor kurzem etwas darüber und ich glaube mich zu erinnern, dass die Rede von Vernichtungslager(n) für deutschen Soldaten war. DIE, die im Krieg gekämpft und bereits genug Gräuel erlebten hatten.
Und ER, dieser Zahnarzt, war nicht der Einzige. Meine beiden Großväter hatte man damals, nach dem Krieg beide abgeholt und in ein so genanntes „Umerziehungslager“ gesteckt, aus denen eigentlich kaum mehr jemand lebend heraus gekommen ist. Wie meine Eltern zu berichten wussten.
Mit Jörgs Großvater war es das Gleiche. Er kam aus dem Krieg, war froh, endlich seine Angehörigen wieder zu sehen und KURZ vor zu Hause, wurde er aufgegriffen und verschleppt. Als er dann doch nach Jahren zurück nach Hause kam, ist er kurz darauf an Magenkrebs gestorben. 
Genau DAS war der Sinn des Ganzen. Dass da niemand mehr lebend heraus kommt. Nicht genug damit, dass die Männer in einem Krieg, den sie nicht wollten und in welchen sie hineingezogen wurden, kämpfen mussten. Nein. Sie wurden im Nachhinein auch noch dafür bestraft, dass sie es überlebt hatten. Die zweite Folter setzte ein. Das Mittelalter lässt grüßen. 
Aber hier greift natürlich nach wie vor der Plan der wenigen Mächtigen, der bis heute läuft...........................Auf alle erdenkliche Weise wird versucht ein Volk zu vernichten. Im Augenblick werden wir durch Invasoren überrannt, dessen Funktionen noch lange nicht ausgereizt sind.


Vor kurzem fragte ich eine andere alte Frau: „Wie war es denn so unter Hitler?“
„Gar nicht so schlecht.“, antwortete sie und begann von ihrem Arbeitsjahr auf dem Land zu erzählen.

Aber zurück zu dem, was mir meine Eltern so berichteten.
Wohl ganz schockierend, da sie es immer wieder beschwörend erzählte, fand meine Mutter damals einen Zug von unendlich vielen, abgemagerten Gestalten in Häftlingskleidung, welchen man durch unseren kleinen Ort trieb.
Da waren nur so wenige Wachen und einer der Männer aus dieser unendlichen Reihe von halb verhungerten Menschen, scherte aus, um sich einen noch brennenden, weggeworfenen Zigarettenstummel am Straßenrand aufzuheben.
Da niemand wagte zu sprechen, konnte meine Mutter allerdings nicht sagen, welcher Nationalität sie waren. Aber da es nach Kriegsende war, wo die so genannten Konzentrationslager Hitlers ja bereits aufgelöst waren, konnten es DIESE eben NICHT gewesen sein.

Aus heutiger Sicht könnte manch einer vermuten, dass die Leichenberge der Menschen, die nur noch aus Haut und Knochen bestanden und die man uns später in zahlreichen Filmdokumenten als KZ-Häftlinge aus den Lagern des 3. Reiches präsentierte, genau dies Menschen waren, die dort durch unseren kleinen Ort getrieben worden sind. Wer weiß denn schon, "welcher Nationalität" sie waren. In den Filmen konnten diese Menschen nicht mehr sprechen. Sie waren tot.
Die Geschichte wurde ohnehin gefälscht. Von den Siegern geschrieben. Und die Sieger waren und sind......die Hochfinanz. Ein paar Wenige, die sich als auserwählte Elite wähnen. SIE sind es, die Kriege initiieren. Sie sind es, die Milliarden von Leben auf dem Gewissen haben. Und DAS seit Jahrhunderten. Selbst das amerikanische Volk ist von ihnen verblendet und wird genauso benutzt und konditioniert, wie der Rest der Welt. Was nichts anderes bedeutet, als.....dass diese Leute, wie Puppenspieler, die Schlachtfelder abstecken und darauf die Menschen immer wieder und ganz bewusst (!!!) aufeinander hetzen.
Und währenddessen sich die Menschen die Köpfe einschlagen, sind diese Leute, die Goldmanns und Juweliere, die lachenden Dritten, welche die Geschichten ersinnen/spinnen, die letztendlich als „Geschichte“ weiter erzählt und aufgeschrieben wird. Und ihre Möglichkeiten diese zu verbreiten sind mannigfaltig. DA sie die Medien und die Filmindustrie unter ihrer Kontrolle haben. Was sonst?
Die politischen Fäden laufen immer wieder dort zusammen.
Aber alles in allem sind diese Spiele zu triefst patriarchal und konnten einzig und allein in einer männlich geprägten Gesellschaftsform entstehen. Und genauso leben wir heute......immer noch!

Klar, wir leben mitten drin und bemerken es offenbar nicht. Da wohl noch kaum jemand das Bewusstsein dafür (geschaffen) hat/haben will. Es kaum jemand wissen will. Da sich nur wenige dafür interessieren......was aber genau genommen das Wichtigste wäre....... zu begreifen! WO denn nun die wirklichen Ursachen für all das Leiden liegt! Und zwar an den patriarchalen Gefilden. In der patriarchalen Gesellschaftsform.

Aber da sich noch immer so viele, insbesondere auch Frauen, gegen dieses Wissen sprerren, und auch die so genannten Wissenschaftler die Gründe für den Zustand dieser Welt nicht erkennen, ist es kein Wunder, dass es keine Veränderung gibt.
Wie auch?


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