5. Mai 2016

Ein Traum ohne Entscheidung



Ich träumte.....ich gehe einen Hügel hoch, raus aus dem Dorf, in den Wald.
Ich komme zu einem Kreuzweg.
Geradeaus geht es in einen dichten Wald.
Rechts sehe ich einen offenen, hellen Weg. Am Ende, wie ein Licht.
Ich denke kurz nach, welche gehe ich jetzt?
Da fällt mir ein, ich habe meinen Foto vergessen.
Also gehe ich gar keinen der Wege.
Gehe stattdessen zurück.

Was sagt mir das?
 
Das mir Fotos machen wichtiger ist, als meine "eigenen" Wege zu gehen? 
Das ich alles lieber durch eine "Linse" sehe? Und mir den "Ausschnitt" zurechtrücken kann, den brauche? In welchen ich mich wohl (am wohlsten) fühle?  (Aber macht DAS nicht jeder von uns?)
Oder mag ich mich einfach nicht entscheiden, weil es mir schwer fällt das zu tun. (DAS ist am wahrscheinlichsten!)

Ich stelle mir im Nachhinein die Frage: Welchen Weg WÄRE ich  gegangen? 
Hätte ich mich überhaupt entscheiden können? Beide hätten mich interessiert. 
Im "ersten Impuls" wäre ich wohl dem "Hellen" gefolgt. Weil alles "einsehbar" war.
Im "Zweiten" doch eher dem Dunklen. Ich glaube, da würde ich mich sogar wohler fühlen.  


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