26. Mai 2016

Motherpeace - Tarot



Schon lange habe ich das Runddeck der Motherpeace Karten. Aber nur die herkömmliche und ein wenig unzulängliche Erklärung dazu. Denn die Bilder auf den Karten, die aussehen wie kindliche Zeichnungen, haben durchaus, vor allem in der Symbolik, ihren Sinn. Nur DER erschließt sich einer erst, wenn man das dazugehörige Buch von Vicky Noble liest. Was ich bisher weder kannte, noch wusste, dass es überhaupt existiert.

Durch einen Zufall, und Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht (!!!), setzte ich als Rea bei fb die Karten vom Motherpeace-Tarot hinein. Eine Autorin und Verfechterin der Matrifokalität schrieb mir dazu ein paar Zeilen und riet mir, das dazugehörige Buch zu kaufen, welches die Karten erklärte. „Ohne das ginge es nicht.“, meinte sie. Was ich jetzt, da es vor mir liegt und ich schon ein wenig darin gelesen habe, durchaus verstehe.  

Mein erste Karte, die ich in diesem Sinne zog, war die „Schamanin der Schwerter“,.......die ich bin.....dachte ich sogleich als ich las,....was sie bedeutete.
Die Schamanin der Schwerter steht für die höhere Macht der Luft – Intellekt, Intelligenz und abstraktes Denken. Das Bild zeigt eine so geschwinde, sich wandelnde und mächtige Kraft, dass sie zum Wind selbst wurde.
Im Gegensatz zum starren alten König der Schwerter des traditionellen Tarot stellt diese Schamanin ein positives Bild der befreienden Gedankenkraft dar – ein Symbol des feien Willens. Die Schamanin der Schwerter schafft sich ihre Realität und übernimmt die Verantwortung über ihre Denkformen und Geisteskraft. Sie symbolisiert den Geist aller Schamaninnen..................das Bild der Leiter veranschaulicht den Aufstieg und den Abstieg, zu dem alle Schamaninnen fähig sind, wenngleich sich die Schamanin der Schwerter in der Luft am meisten zu hause fühlt. Der Vogel an der Spitze der Leiter ist ein Milan.............die hellsehende Frau, womit sie sich auf die intellektuelle Kraft der Schamanin, den Raum zu durchdringen und alles zu wissen, beziehen, In diesem Sinne steht die Schamanin der Schwerter für „Genius“ und universellen Geist.
Die vierblättrige Blume unter ihrem Kopf bezeichnet die vier Himmelsrichtungen, die vier Winde, die vier Elemente. In ihrem Mittelpunkt verbirgt sich meist das fünfte Element. Äther oder Odem. In dieser Karte wird diese Quintessenz in die Manifestation entlassen, wahrscheinlich durch die Stimme. Die rote Farbe der Blume symbolisiert Leidenschaft und weibliche Macht, die Kraft inneren Wissens, die hinaus in die große Welt und zur Heilung drängt.


Was mich absolut faszinierte, waren diese Worte von Susan Griffin:
Weißt du wie.......das Wollen deine Augen Raum durchdringen lässt? Wie ein Entschluss zu handeln die Atmosphäre durchqueren kann, geschwind wie Licht?......trotz der Bedrohung des Feuers und der Furcht vor Flammen bersten wir durch die Dächer unserer Häuser. Verlangen ist eine Kraft in uns. Unsere Münder öffnen sich im Luftsturm. Unsere Körper schweben zwischen Sternen. Und wir lachen in der Extase des Wissens, dass die Luft Wünsche bringt.......`Ja´, rufen wir aus, voll von uns und in uns selbst und in Entzücken, `Ja´, singen wir, `wir fliegen durch die Nacht´.“

Vicky Nobel schreibt noch dazu:
Die Schamanin der Schwerter spricht aus der Notwendigkeit heraus. Ihre Worte brechen aus Herz und Kehle hervor. Sie könnte eine Sprecherin gegen den Krieg sein.
Der blaue Gedankenfluss, der ihrem Mund entströmt, stellt die Stimme eines höheren Geistes dar – Worte aus der Quelle der Weisheit. Das Aussprechen dieser spirituellen Wahrheit bildet den Weg ihres Aufstiegs, führt sie die Leiter hinauf, in den freien Raum........


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