9. August 2016

So viel wie nötig……




Schon eine lange Zeit verlangt, nein, sehne ich mich nach gelebter Spiritualität.
Aber da ist immer so viel Anderes, was „getan“ und „erledigt“ werden muss.
Termine, die bewältigt werden wollen.
Oder Dinge, die einer Sorgen bereiten.
Kann ich nicht einfach mal Urlaub haben?
Aber jetzt kam mir irgendwie der „Zufall“ zu Hilfe, den es ja eigentlich gar nicht gibt, und beschert mir in den kommenden drei Wochen ein wenig Zeit für mich, wo ich tun kann, was mir gefällt. Zumindest will ich es so sehen. Denn,….. ..ein paar wenig Verpflichtungen gibt es doch. Hausarbeit so wie so. Kochen, putzen, Wäsche waschen. Was genau genommen anstrengend genug für mich ist. Natürlich sind auch zwei Termine dabei. Aber in der Physiotherapie lege ich mich einfach nur hin. Nur dann……wird es sicher wieder heikel. Es will Dies und Das noch erledigt sein, bevor….wir zurück nach Lichte fahren.
Aber jetzt mal……einfach nur…..FREU!


Nur irgendwie hat man/Frau auch verlernt, sich richtig zu freuen…..hab‘ ich so festgestellt. Das liegt wohl an der Erziehung, der „Schuld“, ect……dass man, aber insbesondere als Frau, nicht laut lachen soll/darf….was eigentlich bedeutet, keine Freude zeigen zu dürfen.
Und da war immer der Satz von meiner Mutter, die sagte: „Am Lachen erkennt man den Narren.“ Was so viel bedeuten sollte, als dass jemand der lacht ein Narr ist. Und will man schon ein Narr sein? Auch der „Narr“ war und ist teilweise noch immer verpönt.
„Narr“ – jemand, der von anderen ausgelacht werden darf. Der nicht ernst genommen wird…..ect.
Obwohl Der Narr doch die „0“, die „erste Karte“ im Tarot darstellt, die besagt…….er ist das Kind in uns, das sein darf….beispielsweise. Obendrein ist der Narr noch vorbehaltlos. Er ist heraus gelöst und be-wertet nicht! Birgt einen neuen Neubeginn in sich.  Es ist ein weises, entspanntes Lachen. Und spricht man nun nicht endlich von der Weisheit des Narren“?!
Aber all das wusste ich früher nicht,…..als man mich konditionierte.


In jedem Fall freue ich mich auf die kommenden drei Wochen, in denen ich ausschließlich so viel wie nötig tun,  und ansonsten meinen ganz eigenen Weg verfolgen werde. Mit DEM, was ICH so gerne mag. Punkt.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass mir nichts dazwischen kommt............


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