30. September 2016

Arbeit macht krank.........



Tagesbefindlichkeit – Freitag, der 30. September 2016


Was für ein Tag!
Nach neun Stunden Schlaf, keiner Gymnastik am Morgen und meinem Hirsefrühstück war ich noch immer müd‘. Und der Jörg, der hatte nur drei Stunden geschlafen. Zum einen die ständige Umstellung der Schichten, jede zwei, drei Tage. Dann die vielen Sorgen, die er sich macht, wie’s weiter geht. Zum Dritten wäre die gelegentliche Schlaftablette zu erwähnen, wenn es gar nicht mehr anders geht. Was natürlich den misslichen Effekt des nicht Einschlafens Könnens am nächsten Tag hat. Diese Wirkung kenn‘ ich gut aus dem Krankenhaus. Dort habe ich immer welche genommen, um schlafen zu können und war ich dann raus, habe ich gut zwei Wochen gebraucht, bevor ich wieder normal einschlafen konnte. Da sieht man’s mal, wie abhängig das macht!!!!! Die Ärzte und vor allen die Pharmaindustrie-ellen sind die größten Drogendieler der Welt. Deshalb wohl auch das Denkmal, das in Berlin für sie errichtet werden soll.


Aus Schlafmangel und Sorgen hat sich der Jörg heute wieder auf(geführt)geregt, sodass ich irgendwann den Besen samt Schaufel schnappte und bin auf den Boden gerannt. In unserem (unbeleuchteten) Eckchen, welches man uns zugewiesen hat, kann ich mich sogar hinsetzen. Denn da steht die Sitzecke, die wir, wegen mangelnden Platzes, nicht in die Wohnung rein bekommen haben. Also habe ich den Boden gekehrt und mich dann eine Weile lang dort hingesetzt, bis der Jörg die Wohnung verlassen hatte.
Dort oben habe ich mich erst mal wieder gesammelt. Überlegt, wie’s weiter geht….so im Tag.
Na ja, die Haare sind zwar immer noch nicht gewaschen, aber zumindest alle möglichen Abfälle rausgebracht und die Küche aufgeräumt. Das muss schon sein, nachdem der Jörg sie verlassen hat.
Mittagessen war zum Glück noch vom Vortag für mich da. Aber erst gegen drei…….kam ich dazu.


Danach ist mein Sohn gekommen, mit dem ich mich noch vorher am Telefon und auf fb unterhalten hatte, und ist eine gute Stunde geblieben. Allerdings driftete der dann noch in den Unterzucker ab und redete plötzlich wirres Zeugs, was von den betreffenden Menschen dann aber auch nicht erkannt wird. Also habe ich mit ihm diskutiert, und er hatte schon Schweißperlen auf der Stirn (ein untrügliches Zeichen!), dass er wenigstens mal schnell Traubenzucker einwirft. War nicht einfach, ihn dazu zu überreden, denn er war der Meinung, er braucht das nicht.
Jetzt hat er gerade eben noch mal angerufen. Es geht ihm wieder gut. Zum Glück!
Jetzt weiß ich auch wieder was EIN Grund war, dass wir aus dem Haus ausgezogen sind. Es ist halt wirklich zuweilen schwierig gewesen, mit dem Sohn……und nicht NUR mit der Mutter. 


So ist der ganze Tag heute irgendwie im Ar…….
Bin gerade am Essen. Der Rest Brot von gestern und nicht viel drauf. Denn ich habe in der Aufregung heute Morgen vergessen, welches aus dem Tiefkühlschrank zu tun. Wir waren noch nicht einkaufen gewesen und am Ende des Monats ist auch meist der Kühlschrank leer. Und da fällt mir meine noch immer andauernde Entgiftungskur mit sämtlichen Einschränkungen und Essensvorgaben besonders schwer. Da Dinkelprodukte und Ziegen- oder Schafskäse eben besonders teuer sind. Genauso wie Hafer- oder Sojamilch.
Und eigentlich sollte ich für den Jörg jetzt noch was kochen, damit er was zu essen hat, wenn er dann gegen zehn von der Spätschicht kommt.


Zum Thema Schichtarbeit kann ich nur sagen, dass es immer mehr kräftige, gestandene Kerle dahin rafft. Einfach mal so. Der eine geht abends ins Bett und steht morgens nicht wieder auf, tot (!) und ein anderer fällt einfach mal vom Stuhl, als er nach der Schicht am Esstisch sitzt. Tot!!!
Beim Dritten (unser Nachbar vom Haus meiner Eltern) ist der gesamte Körper innerlich entzündet. Es hat schon die Organe befallen und man musste ihm im Krankenhaus einen künstlichen Darmausgang legen.
Der Kerl ist so alt wie der Jörg. Also acht Jahre jünger als ich.
Fazit: Arbeit macht krank! Zumindest unter diesen derzeitigen, raffgierigen, unmenschlichen Bedingungen!
Kein Wunder also, dass die Syrer in Jörg Betrieb nach wenigen Tagen Arbeit dort wieder aufgehört haben. Die Arbeit wäre ihnen zu schwer! Aber die Deutschen können das ja……und machen sich kaputt für……..die Sklaventreiber!


Ach ja, und eh‘ ich’s vergesse, bevor der Jörg heute Morgen überhaupt aufgestanden ist, saß ich eine ganze Weile in meinem Sessel und habe in Gedanken mit meiner lieben Freundin A. geredet, die mir Dies und Das zur Verbesserung meiner Gesundheit vorgeschlagen hat.
Ich hatte schon am Telefon begonnen mich wie ein Aal zu winden. Sie hatte mir kaum eine Chance gelassen, mich zu verteidigen. Also suchte ich am Morgen darauf, da das Thema für mich noch nicht beendet war, nach Ausflüchten und Rechtfertigungen, die dann doch keine waren. Denn ihre guten Ratschläge sind einfach für uns, für mich nicht umzusetzen. Denn ich fahr‘ halt nicht jeden Tag drei Mal, wenn’s mir gerade einfällt, zum Bioladen und kauf‘ mir was. Um Benzinkosten zu sparen wird nur gefahren, was dringend nötig ist.  Zudem werden Touren zusammengelegt. Das heißt, wenn Jörg mich zur Physio fährt, geht er halt gleich einkaufen. Und DAS ist maximal einmal die Woche. Einen Bioladen gibt’s so wie so hier nicht. Die Leute in dieser Gegend denken nicht so weit. Kaufen kein BIO. Daher ist das Angebot in den Supermärkten eher spärlich. Die Nachfrage regelt auch hier das Angebot! Und da offenbar nur Wenige nachfragen, wenn überhaupt, wird’s nicht angeboten.  Und selbst WENN einige BIO-Sachen ausliegen, kauft man sie kaum. Weil….zu teuer. Zumindest hier bei uns.
….und mir sagt meine liebe Freundin A., ich würde „luxuriöse“ essen. Ha! Ha! Der blanke Hohn!

Also, so viel mal zu meinem Tag heute………
Haken dran! Aus!
(Muss wohl am heutigen "Schwarzmond" liegen.... (Link!!!)) 


29. September 2016

Tagesbefindlichkeit – Donnerstag, der 29. September 2016



Tagesbefindlichkeit – Donnerstag, der 29. September 2016

Ich klinke mich aus („ausklinken“ – hat was mit „Klinke“ an der Tür zu tun, die frau betätigt. Eine Tür öffnet, oder sie schließt.), aus dem Wahnsinn der Welt, höre mit meinen Sinnen ins Außen und mit einem wachen Sinn in mich hinein.
Nehme das Zirpen der Grillen wahr, die Sonne, die ich mich nur so weit wärmen lasse, wie es meinem Körper eben gut tun kann.
Den Spätsommer mochte ich schon immer. Er war mir der Liebste. Es ist eine besondere Qualität der Zeit,  WENN frau sie denn wahrnehmen kann.
Ich sehe die Strahlen der Sonne, wie sie die Blätter, die sich im Winde wiegen, glitzern lässt. Und ich höre ihn, den Wind. Und er pustet jetzt ganz schön stark. Zerrt die sterbenden Blätter vom Baum.
Ich rieche das Gras, wenn am Morgen der Tau in der Sonne verdunstet und als nebeliger Schleier aufsteigt.
Es ist schön wieder staunen zu können über die Wunder der Natur.


Das Innere Auge zeigt mir meine Bärenschwester, die die letzten Sonnenstrahlen genießt, bevor sie in die Höhle kriecht, um zu überwintern.
Langsamkeit ist angesagt, die mir die Schildkröte zeigt.
Die Spinnen sind immer meine Begleiterinnen.
Mit der Eule berate ich mich. Sie gibt mir und meinen Angehörigen Schutz, wenn ich sie darum bitte. Das hat sie schon immer getan.
Beim ihr Danken mit geschlossenen Augen und einer Imagination, spüre ich ihre Flügel, die sich mir rechts und links um die Wangen legen. Die Federn sind so weich……..


Ich gehe energisch dazu über früher ins Bett zu gehen, daher auch früher aufzustehen. So sind die Tage länger. Auch, nicht mehr so viel am Computer zu sitzen. Da hat Frau viel mehr Zeit um andere Dinge zu tun, wie beispielsweise das laute Rufen der ungelesenen Bücher zu hören. Oder der Angefangenen, die zu Ende gelesen werden wollen. Und da gibt gar Viele.
Im Allgemeinen halte ich es dann so, dass ich mir drei, oder vier Bücher für den Tag heraussuche. Immer in einem ein Stück weit lese, dann etwas tue, was getan werden muss an diesem Tag und mir dann ein anderes vornehme. So haben die Augen Zeit sich auszuruhen. Und ich kann noch einmal über das Gelesene nachsinnieren, wenn ich tue. Es mir auch so viel besser einprägen, wenn es mir wichtig erscheint.


Aus einem von Diesen erfuhr ich heut‘, dass die Geschichte der Frauen in die Muster der Stoffe gewebt wurde. Das Weben gab den Frauen Macht in einer patriarchalen Gesellschaftsform (die es zu brechen galt). Es war nicht NUR der reine Zweck aus Garn Kleidung herzustellen. Nein. Es war viel mehr. Und die Instrumente dazu, Spindel und Rocken, waren heilig. Ähnlich wie bei den Menschen der First Nation. Sie malten ihre Geschichten auf die gegerbte Häute der Tiere, oder webten die Geschichten in Stoffe ein. Allerdings sind wir heute nicht mehr fähig, diese komplexe Art von Schrift zu verstehen. Und wir bemühen uns auch nicht weiter darum.
Also hatte es doch Aufzeichnungen gegeben………die uns erzählen von…….
Und noch etwas habe ich staunend erfahren. Die Göttin Freya/Frigg hatte einen goldenen Spinnrocken auf dem sie reitend dargestellt wurde. Was im 12 Jh. in der Kathedrale von Schleswig abgebildet war und es sieht sehr nach dem „Ritt auf dem Besen“ aus. Und als die Verteufelung der Göttinnen einsetze und somit auch die gezielte Entrechtung der Frau……jeder kann diesen Gedanken weiter führen.
Und DAS hier gehört ebenso zu unerer Geschichte und zu unseren Ahnen, wie die politischen Ereignisse in den letzten Jahrhunderten und die nicht geschriebenen Geschichten der "Sieger".
Manchmal ärgere ich mich auch, wenn ich bei einem recht bekannten und angesehenen Völkerkundler lese, und hier zitiere ich: "Radikale Feministinnen betrachten den Aberglauben, dass die Kinder vom Storch gebracht werden, als schlagenden Beweis für die ursprüngliche Existenz eines Matriarchats."
Dieser MANN sollte bei seinen Pflanzen bleiben, oder über andere Themen, die er anreißt, besser recherchieren. Was mich immer wieder zu der Erkenntnis bringt, lieber Bücher von Frauen zu lesen!



Ab und an, so zwischendurch, mache ich ein paar leichte Übungen.
Und da ich heute früher aufgestanden bin und nicht gleich nach dem Frühstück mit Schreiben begann, fand ich auch genügend Zeit, noch einige Hausarbeiten zu erledigen und mein Mittagessen zu kochen.


Geträumt: Vieles….unter anderem bin ich wieder einmal umgezogen. Es war ein großes Zimmer mit riesigen Fensterscheiben dabei. Eine Eckwohnung. Es war so schön hell im Raum. Aber leider war es wieder ein Wohnblock mitten in der Stadt, was mir nicht gefiel!

27. September 2016

Dinkelnudeln mit Gemüse-Tomatensoße.



Dinkelnudeln mit Gemüse-Tomatensoße.



Hier mal ein Mittag von mir.

Ist halt immer schwierig, wenn ich Dies und Das nicht essen darf, wegen der Schwermetallausleitung.

Damit bin ich jetzt übriges im dritten Monat und……die Tropfenflasche ist immer noch gut halb voll.

Aber mal davon abgesehen wie schwierig das auch ist, ich denke, es tut mir gut!!!



Psychologisches Versuchskaninchen (?)…...



………………hat heute keine Lust zum Reden, sondern nur zum Schreiben.

                                       

Tagesbefindlichkeit – Dienstag, der 27. September 2016

 (Das Kerlchen ist einfach "goldig"! Smile.)

Heute empfinde ich es gerade so, als würde ich einen Kachelofen bewegen. Die Glieder so steif, die Muskeln verkrampft. Schmerz da und da und da……
Ideen hätte ich genug im Kopf, um meinen Tag zu füllen. Jede Menge ungelesener Bücher springen mich zudem auch noch an. ABER, ich müsste ja noch…..Haare waschen, Dies, Das, Jenes……möglich wär‘s das Nötigste auch noch morgen früh zu tun. Dann verschieb‘ ich’s halt. Was auch besser ist, wenn ich am Wochenende so wie so wieder sauber machen muss. Da sind die frisch gewaschenen Haare im Nu wieder verschwitzt. (Gute Ausrede vor mir selbst! Nennt frau Selbstbetrug. Aber gut, wenn frau’s erkennt…..ist’s okay. Dann gilt immer noch: „So viel wie nötig. Nicht so viel wie möglich!“)
Zumindest habe ich gekocht. Kürbis gedünstet mit gebratenen Zwiebeln dazu. Ein wenig Salz und Sojasoße drüber. Fertig.

Bonbons und ect. gibt’s hier eh nicht mehr. Schokolade darf ich im Augenblick nicht essen. Bei Süßigkeitsbedarf, gibt’s einfach einen Löffel 100%igen BIO-Kokosblütenzucker. Fertig.

>Der Jörg mutiert heute zum Höhlenmensch. Liegt auf dem Bett und sieht fern. Vorhänge zugezogen……

>Geträumt:  Ich hatte etwas auf einen Zettel, auf ein Blatt Papier  aufgeschrieben und ich wurde deshalb vor Kreaturen die ähnlich wie in Matrix dem Agent Smith waren, verfolgt.

                                       




Gestern war ich sehr enttäuscht von meiner lieben Freundin A. . Hatte sie mir doch, wie beschrieben, die „Neandertaler“ Teile ans Herz gelegt. War ganz begeistert…..von der Idee, dass es so was vielleicht wirklich geben könnte.
Na ja und ich hatte mir auch die Zeit genommen, einen Abend lang, um mir das anzusehen. Weil SIE es mir empfohlen hatte. Sonst hätte ich diese Filme nicht mal mit der Beißzange angefasst…..
Einen Tag später, kein Wort mehr davon. Ich dachte eigentlich, wir reden noch mal darüber, WENN ich mir schon den Abend Zeit dafür genommen habe.
Ich schrieb ihr ja bekanntlich, was ich davon hielt. Auch DAS hat sie überhaupt nicht gelesen. Und auch wenn ICH IHR mal ein Video schicke (14 Min.), oder etwas zum Thema Matri-Clan ect, …..für die Katzt. Interessiert sie nicht. Auch die ganze, so genannte Verschwörung-Theorie, geht ihr natürlich………NICHT in den Kopf.  Sie ist sehr Ami-freundlich…..erzogen. Hatten auch Ami-Freunde. - Wobei ich ihr immer wieder erkläre, dass die Bevölkerung ebenso belogen wird wie wir. - Und so reden wir halt oft aneinander vorbei, wenn sie nicht weiß, WOVON ich überhaupt rede. Wie mein Weltbild eben ist. Aber das Ihre wird mir Stunde um Stunde erklärt. Da bin ich wohl immer noch viel zu nachsichtig.
Na ja, jedenfalls war sie am Tag darauf vom „Tatort“ des Abends zuvor so was von fasziniert, dass ich ihn mir auch anschauen sollte. Hab‘ ich nicht getan. Warum? Morgen weiß sie nichts mehr davon. Schade um die Zeit!!! Dachte ich mir.



Sie steht, bei all diesen Oberflächlichkeiten, auf’s psychologische Profil. Sagt sie immer. Beobachtet und wertet gern-e......aus und manchmal frag‘ ich mich, ob ich nicht auch eines ihrer psychologischen Versuchskaninchen bin.
Überhaupt lebt sie viel Oberflächlichkeit.
Ich glaube, ich werde erst einmal einige Tage vergehen lassen, bevor ich bereit bin, wieder mit ihr zu sprechen. Sie hat mich einfach enttäuscht. (Obwohl sie eigentlich eine "gute Seele" ist.) Und nicht nur darin, dass ICH mir die Zeit genommen habe, ihrer Empfehlung nach zu gehen, und sie nicht einmal eine viertel Stunde ein Video ansehen kann, welches ICH IHR empfehle. Auch beim Thema Verschwörungstheorie hört sie nicht hin. Kennt sie nicht. Will sie nicht….usw. Und was ich noch viel eigenartiger finde, insbesondere als Frau, auch die Thematik des Matrifokalen scheint ihr ein rotes Tuch zu sein. (Wähnt mich sogar als „Männerhasserin“?) Bleibt sie doch lieber im patriarchalen Romantisieren der Herren hängen und…….beschwert sich dann, wenn’s nicht klappt mit demselben. Aber die Begründung, woran es liegt, will sie nicht hören. Interessiert sie nicht. Sie hat andere Theorien, als meine (abwertend!) Sekte des Matrifokalen.
Ich kann das nicht verstehen. Tut mir leid.(Und es kränkt mich zudem.)
So viel Bretter vorm Kopf kann es doch gar nicht geben!
Aber da ist sie halt nicht die Einzige……..mit diesem Problem.