30. Oktober 2016

Schlechte Energie



Meine Diffamation, meine Abwertung in früheren Jahren durch die eigenen Eltern, insbesondere der Mutter, klingt, schwingt bis heute nach und äußert sich in bösen, Hass erfüllten Blicken von Menschen, denen ich nie etwas tat und die mich nicht kennen. Wie beispielsweise die ehemalige Lehrerin von meinem Sohn, mit der sich, lt. den Aussagen eben diesen, meine Mutter früher immer in entwürdigender Weise über mich unterhielt. Ich traf sie vor Wochen an unserem kleinen Supermarkt, während ich mich mit einer Bekannten im Rollstuhl unterhielt. Diese Lehrerin, Frau P., überschlug sich fast mit meiner Bekannten. Tauschte Liebenswürdigkeiten aus. Obwohl, um mal ganz ehrlich zu sein, diese Frau im Rollstuhl, nach der allgemein gültigen Dorfmoral, nicht besser oder schlechter war als ich. Mich hingegen fixierte sie mit stechenden, boshaften Blicken. Sprach nicht mit mir, antwortete mir nicht, als wär‘ ich ein Eiterpickel an ihrem Arsch. (Dämliche Kuh! Was denkt DIE sich eigentlich?) Und so was will „gebildet“ sein? Ein eindeutiges Indiz dafür, dass Intelligenz einem nicht zwangsläufig zum guten Menschen macht. (Und mal so ganz nebenbei gesagt, so sehr viel Intelligenz traue ich dieser Frau Lehrerin nicht wirklich zu.)
Schlechte Energie! Wirklich schlechte Energie, die ich nicht brauchen kann!
Im Angesicht dieser schlechten Energie die mich einst zu Hauf und gebündelt traf und, wie ich sah, teilweise noch immer trifft, wundere ich mich ebenso wenig über mein Krankheitsbild.
Aber gut, ich kämpfe dagegen und das tat ich stets. Heute weniger als früher, weil ich nicht mehr so oft unter Menschen will. Schon gar nicht hier im Ort. Und das zu Recht, wie man sieht.
Im Patriarchat braucht es eben die täglichen Kämpfe. Wir sind schon so sehr daran gewöhnt, dass man sich ein Leben ohne Solche, oder das es auch anders ginge, kaum mehr vorstellen kann.

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