20. November 2016

Eine lange, lange Antwort für M.....smile......



Und wieder mal ist meine Antwort, liebe Manuela, soooo was von umfassend, extensiv opulent, dass ich besser einen Post draus mache (eigentlich hätte ich ZWEI draus machen sollen) und ich hoffe, du bist mir nicht böse deshalb.
(Aus diesem Grund und zum besseren Verständnis, wäre es gut, die Kommentare des letzten Posts  (Link!!) zu lesen, bevor man hier weiter liest. Nur SO, als Anmerkung.)

Also dann………….

Liebe Manuela ....smile.....
Tja nun, der Mensch geht halt immer (zumeist) von sich aus. Kann sich schlecht in den/die andere hinein versetzen. Was Männer ohnehin nicht oft tun und können, weil ihnen schlicht und einfach die hormonelle Struktur dazu fehlt.
Aber Frauen sind nicht per se emphatischer. Sie müssen es eben auch erst in sich kultivieren. Zumindest die Jungen. Aber sobald sich in ihnen ein Kind entwickelt, und sie Mütter werden, ist es für das Kind nun mal lebensnotwendig, dass die Mutter sich einfühlen kann und daher von der evolutionären Entwicklung so vorgesehen. DESHALB sind (vor allem) MÜTTER  einfühlsamer. Das hat schon seinen Sinn und ist so gewollt. (Und deshalb ist nun mal die „MÜTTER-zentrierte“ Gesellschaftsform die Friedlichste, die Produktivste, die Kreativste und Beste die…..für uns alle! Ich weiß nicht, WIE ich es sonst noch erklären soll……)
Aber egal………
Hier mal der GENAUE Wortlaut dieser Aussage von dem Mann, der Frau sein will: „Was machen meine Sterne?? Sind wohl alle vom Himmel gefallen?? Bin ich jetzt zukunftslos???? Ich bin mir sicher, daß Du nicht einmal mit bekämest, wenn ich im Sterben läge.

ICH habe halt nicht andauernd das dringende Bedürfnis mit anderen zu reden. Zumal ich ja die Erfahrung gemacht habe, dass meist nur der/die andere redet und ICH zuhöre(n muss). Da vergeht mir das Reden mit anderen von ganz allein. Und es geht ja nicht NUR ums Reden. Was mich, mal so ganz nebenbei gesagt, sicher viel mehr anstrengt als die meisten anderen. Das ganze Leben ist anstrengend für mich. Schmerzen hier und Schmerzen da. Ausruhen zwischendurch. Da wird der GANZ NORMALE Alltag zum Marathon. (Die Kränklichkeit „benenne“ ich hier ganz BEWUSST nicht! Ich glaube, Du weißt warum. Das wäre….. schlechtes Mantra.)
Will ich reden, mal ganz ehrlich, dann red‘ ich mit mir allein. Selbstgespräche sind ohnehin sehr therapeutisch…..grins.
Zudem SCHREIBE ich mir alles von der Seele und dazu brauche ich, wie gesagt, meine RUHE! Störungen mag ich nicht.
Außerdem hab‘ ich’s wohl eh nicht SO nötig. Schließlich bin ich ja nicht ganz allein. Der Jörg und der Jimmy sind ja auch noch da. (Sind halt Kerle…hmmm na ja,…..da kann Frau nicht alle Themen diskutieren.)
Aber WAS hab‘ ich denn von Mann der Frau sein will? Sehr interessant. Ja. Aber doch nicht täglich! Und seine „Uni-Geschichten“, also das heißt, was er, bzw. sie alles lernt (??...was so wie so zweifelhaft ist und, meiner Meinung nach, dem Level einer Dreijährige entspricht, weil er ja (der Anspruchs-Level fürs Lernen, meine ich, wie Du ja weißt, stetig im Sinkflug ist….) und wie, sind nun wirklich nicht soooooo attraktiv
Dann noch seine „An-schmacht-Liebe“ zu seinem Orthopäden“. Göttin noch mal! WER braucht denn das jeden Tag?

Und das paranoische Gequatsche von der Anderen, meiner Freundin B., kann ich mir schenken. Besonders vier Stunden lang. Die steigert sich in ihre („Wahn“-) Vorstellungen so richtig rein. Grrr….. Und wenn ich denke, dass ich ihr das zu Beginn noch alles abgenommen habe…….noch mehr gggrrrrrrrr……  Ich mein‘ gut, sie kann nix dafür. Ist schließlich in Behandlung. A-B-E-R hier verstehe ich die Frau Psychologin auch nicht, (wir haben übrigens dieselbe! Weil sie auch NEUROLOGIN ist) , dass sie mich noch blöd anmacht, weil B. wohl wer weiß was über mich erzählt hat bei ihr. Natürlich nicht „direkt“. Aber der EINDEUTIGE Satz, den die Psychologin quer durch die Praxis geplärrt hat, zu meiner Freundin B. hinüber, war schon unmissverständlich….woraus ich schloss, dass meine Freundin B. nicht wirklich ein gutes Haar an mir ließ.
Meine liebe Freundin A. ist wenigstens nicht SO aufdringlich, penetrant (derzeit). Die hat noch ein paar andere Leute, denen sie alles erzählen kann. Na wat‘ ‚ne Glück!!! Grins……

             

Vorab, liebe Manuela , möchte ich Dir danken (und eigentlich hätte ich „zwei“ Einträge daraus machen sollen, wie bereits geschrieben, da zwei Themen), dass Du mich mit Deinen Worten zum Nachdenken, Überdenken und Nachspüren gebracht hast.
Ich tue das gerne. Bücher hervor holen und noch einmal zurückgehen in der Zeit. Mich daran erinnern, wie meine Meinung dazu war. Oder was ich von ihnen lernte,….behielt an Sinnreichen oder eher weniger Sinnvollem für mich.
 Deshalb ist die Antwort auf Deinen Komment wohl auch sooooo umfangreich. (…und ich saß den ganzen Sonntag dran. Aber das ist nicht schlimm. Solange es Freude macht und die Kreativität anregt…..smile…..)

Sich komplett ändern – kann man DAS überhaupt? Man ist wer man ist. Ich glaube, das gelingt niemanden wirklich. Da müsste er/sie ja zurück zu einem „Baby-verstand“ und praktisch ganz neu beginnen, lernen usw.
Ich glaube unsere ganzen Konditionierungen können wir nie wirklich aus unserem Leben werfen, vergessen, ablegen. Sie gehören einfach zu unserem Leben dazu. Weil wir die Erfahrungen nun einmal gemacht haben. Mit dem „ver-arbeiten“ (WAS bedeutet DAS eigentlich???) bin ich mir auch nicht sicher, ob DAS was hilft, denn dieses ständige wiederkäuen, hochkochen, erneut dran denken, ist doch eher kontraproduktiv.
Auch nicht und vor allem nicht das bewusste Verdrängen. Das einzige akzeptable für mich wäre, wo ich denke, dass es hilft, das „Überschreiben“ (mit etwas anderem ersetzen). Und das hab‘ ich jetzt mal nirgendwo gelesen oder so. Es erscheint MIR nur recht plausibel und am besten geeignet, um alte Muster und wer weiß was noch loszuwerden.

Ja. Ich habe drei Bücher von Castaneda. Das große „Tensegrity“ – Buch. Dann noch zwei Kleinere. „Die Lehren des Don Juan- Ein Yaqui-Weg des Wissens“ und „Die andere Wirklichkeit – Neue Gespräche mit Don Juan“.
„Tensegrity“ hab‘ ich voll verworfen und mich geärgert, dass ich das für mich doch  recht teure Buch überhaupt gekauft habe. Es sind eigentlich nur (abgewandelte?) Tanzschritte….finde ich. Da mach‘ ich lieber Tai Chi oder Chi Gong.
„Die Lehren des Don Juan“ habe ich gelesen und hab‘ nur mit dem Kopf geschüttelt. Daher ließ ich davon ab, andere Bücher von Castaneda zu lesen/zu kaufen. Treffen für mich nicht zu – war meine „Diagnose“.
Kann natürlich sein, dass ich ausgerechnet die (für mich)  „falschen Bücher“ (obwohl es „Falsche“ ja nicht gibt, und vielleicht soll ich ja auch keine von ihm lesen…) erwischt habe. Vielleicht sind die anderen besser….für mich. Ich fand halt nur, dass ich diese Drogenrausch-Beschreibungen nicht brauche. Denn genau DAS ist es, was er in „Die Lehren des Don Juan“ beschreibt. Daher nahm ich Abstand, noch mehr von ihm zu kaufen……
Ich denke, wir Frauen brauchen keine DROGEN, um in andere Wirklichkeiten zu reisen. DAS ist ein reines Ding der Männer. (Deswegen kasteien die sich übrigens auch selbst. Wir brauchen das nicht. Aber da nun mal (beinahe!) jeder von sich auf andere schließt……und nicht weiter drüber nachdenkt……) Denn in ihrer chemisch, physisch, hormonellen etc. Zusammensetzung sind Männer halt anders. Und DAS ist es, was auch in diesem Fall zählt. Schließlich wird ja auch schon lange in der so genannten modernen Medizin dafür plädiert, Frauen und Kindern eine andere Medikation angedeihen zu lassen, wie einem Mann. Eben weil sie anders sind. Auch im Denken (und Fühlen, was auf einen anderen Hormonhaushalt zurückzuführen ist)…….und DAS ist nun mal nicht zu leugnen. MENSCHEN sind wir schon trotz alledem im „Überbegriff“…..als „Spezies“. Aber in jedem Fall halt „ANDERS“….“UNTERSCHIEDLICH - unterscheiden sich Frauen und Männer.

Aber zurück zu den Büchern:
Bei den Zauberern der Tolteken wird auch eindeutig zwischen Mann und Frau unterschieden. (Was mich auch anfangs irritiert hat (als ich noch so dachte wie Du auch).) Daher gab es bei den Tolteken ja auch „weibliche Zauberlehrling“, so zu sagen. Und dazu zählten, unter anderem, Taisha Abelar und Florinda Donner-Grau.
Florinda ist eine Träumerin. Bei den Lehren der Tolteken wird ja unterschieden zwischen Träumern und Pirschern. Von ihr las ich sehr gern und aufmerksam „Die Lehren der Hexe“ und „Der Pfad des Träumens“.
Mein absolutes Lieblingsbuch, und hier wähne ich mich wohl als selbst Pirscherin, ist „Die Zauberin – Die magische Reise einer Frau auf dem toltekischen Weg des Wissens“ von Taisha Abelar. Ich habe es mehrmals gelesen. Immer wieder interessant. Als ich es kaufte, war mir das matrifokale Thema noch absolut fremd. Trotz alledem bemerkte ich schon damals, dass mir die Bücher der Frauen viel mehr zu- sagen hatten, als die von Cataneda.

Ich habe mir jetzt mal den „Klappentext“ von „Der zweite Ring der Kraft“ angesehen. Sehr interessant!!! Da geht es tatsächlich auch um die Zauber-innen. Aber WENN ich lese, dass eine Frau, ihre Kraft, und da ist es egal WELCHE, von einem MANN bezieht, geht mir eben genau DAS nicht ein. DENN…..auch/gerade bei den nordamerikanischen Eingeborenen (genannt: Indianern) gibt es den Spruch: „Dass der Mann nichts ohne eine Frau sei und er wäre nur ihr Hund.“….und Das gerade in Hinsicht auf das Magische….denke ich, dass es doch UMGEKEHRT ist. Und DAS sage nicht NUR ich. Der Mann bezieht seine Kraft von der Frau.
Aber egal. Das Buch interessiert mich tatsächlich und ich werd’swohl sogar kaufen, weil….gebraucht NUR 0,99 Cent. Kann ja nicht schaden, mal rein zu schauen. Da bin ich offen für alles. Nach wie vor. 

Aber vorher schau‘ ich mir doch mal die „Rezensionen“ an.
Das Buch ist nichts für "schwache Nerven" und Menschen die immer noch glauben das ein spiritueller Weg etwas damit zu tun hat, das man jeden Tag glücklich ist und alles schön ist. Nein, Carlos Castaneda beschreibt zum Teil auch symbolisch einen wahren geraden spirituellen Weg. So ein Weg hat mit großen innerlichen Veränderungen zu tun, raus aus den menschlichen Mustern, und das hat immer auch mit Angst zu tun. Genau das wird in all seinen Büchern beschrieben, aber speziell in diesem Buch kommt es besonders zu tragen und man muss schon ein wenig verrückt sein um dieses Buch lesen zu können.“ , schreibt eine SANDRA.
…..da scheint es wieder einmal um den „spirituellen Weg des Leidens“ zu gehen, um…etwas zu erreichen. Halt typisch Mann…..man erinnere sich hier an das Kasteien uns so……Das Leid kommt ja in vielen „Religionen“ vor. Sag‘ ich doch, von Männern für Männer gemacht. AUCH der Buddhismus. (Hier gebe ich Frau Francia Recht.)
„Angst“ ist zwar ein menschliches Grundgefühl, mit dem jeder von uns zu Recht und unserem Schutz  ausgestattet ist. Aber WER benutzt sie denn? Manipuliert uns damit. Und warum? Vor allem WIE konnte es überhaupt so weit kommen, dass jemand das alles mit uns machen kann? Denn im Grunde wollen doch „alle Menschen“ glücklich sein. (Ob Männer DAS wollen, weiß ich nicht genau. Ich bin kein Mann. Und selbst wenn, wissen sie überhaupt, was Glück ist? In jedem Fall definieren sie es anders und gestehen es nicht jedem/jeder zu. Hier greift wieder das hierarchische Speil mit der Macht.)
Und wenn ich lese, dass jedes seiner Bücher mit Angst zu tun hat, frage ich mich, ob er sich nicht auch selbst mit dem Schreiben darüber therapiert hat. Auch schreiben kann, erfahrungsgemäß, therapeutisch wirken. Und ich mutmaße mal, ich habe seine Ängste nicht,…..da nicht sein Leben. Und ich möchte sie mir auch nicht aneignen, oder darüber lesen.
Um ehrlich zu sein, muss ich noch einmal in mich gehen, um zu erforschen, WELCHE Ängste ich so habe. (Das meine ich jetzt absolut ernst!) Viele sind es sicherlich nicht mehr. (Hier mag es sein, dass gerade in letzter Zeit, ob des politischen Geschehens auf dieser Welt, einige dazu gekommen sind…..die ich vorher nicht hatte, oder wahrgenommen habe. Oder nicht SO ausgeprägt waren.)
Ich glaube halt auch, wie im Post beschrieben, dass es eine Art neuzeitliches, psychologisches (was zumeist überschätzt wird!) Phänomen ist, dass man glaubt, aus irgendwelchen alten Mustern heraus zu kommen und DAS natürlich (gegen Bezahlung) mit professioneller, psychologischer Hilfe. Hat wohl eine Art Konsumwert, diese Sache.  

Aber weiter: „Dieses Buch muß man nach dem ersten Ring der Kraft lesen. Im zweiten Ring geht es dann wirklich zur Sache. Er schreibt absolut glaubhaft und während man im ersten Ring gemeinsam mit Genaro und Juan in schallendes Gelächter ausbrach, so tut man das hier auch. Dieser Band ist auf jeden Fall spannender wie der erste und nimmt ein ehrliches Ende ohne Heiligenschein. Meinem Eindruck nach gibt es keine witzigeren Autobiographien. Schade, daß die Seiten nach 3 Tagen gelesen waren.“ , schreibt ….???
Klingt gut. Scheint einen gewissen Unterhaltungswert zu haben. Okay. Witzige Bücher sind nicht DAS, was ich suche…..mal ehrlich….grins…..

Einzigartige Erlabnisse regt sehr zum Nachdenken an und auch hinter den "Spiegel" zu schauen.
Eine andere Perspektive auf unser Leben und das Leben der anderen einzunehmen.
Warum lassen wir uns so antreiben uns selbst so auszubeuten???
Was ist der Sinn unseres seins???

Die Lieferung hat sehr gut geklappt und das Buch ist in einem Top Zustand.

Vielen Dank Andrea Jürges

Hmmm…..scheint noch nicht sehr viel Ahnung zu haben, die Gute. Braucht es wohl……


Und da ich gründlich bin, insbesondere, wenn es um Bücher geht, schaue ich mir auch noch die Rezensionen von dem erste Buch „Der Ring der Kraft – Don Juan in den Städten“ an, weil ja empfohlen wurde, doch besser das erste zu lesen, bevor man mit dem Zweiten beginnt.
Von Ein Kunde am 9. April 2001
Format: Taschenbuch
Carlos Castaneda und Don Juan in Mexico City. Wenn einem Europäer der Schauplatz vielleicht greifbarer erscheinen mag, im Gegensatz zu den vorherigen Büchern, so entfernt sich der Inhalt der neuen Gespräche manchmal doch deutlich vom Vorstellungsvermögen eines "Zuschauers". Dieses Buch ist nicht gut zum Einstieg in die Welt des Carlos Castanedas und seines Mentors Don Juan geeignet. Man sollte vorher zumindest "Reise nach Ixtlan" gelesen haben.. Trotz allem sind die Gespräche und Berichte sehr interessant zu lesen und ein Muss für jeden Castaneda "Fan"!

„…..die Welt des Carlos Castaneda und seines Mentors…..“. Genau darum geht es mir. Ich glaube, sie sagt mir nichts. SEINE Welt. Ich kann mich an nichts was ich bisher von ihm gelesen habe, orientieren. Es trifft einfach NICHT für mich zu. Vielleicht mögen es tatsächlich Frauen, die in einer patriarchalen Welt, ( na ja, wie soll ich sagen, damit es nicht falsch ankommt?)….eben ein wenig vermännlicht sind….und bitte, bitte NICHT falsch verstehen! Ich meine nur, dass wir alle irgendwo HART werden mussten in einer Welt, die uns oftmals nur zusetzte. Und DAS ist nun mal das männliche Prinzip. Wir müssen alle darin leben und da wird auch DIE eine oder ANDERE ein wenig männlicher, weil sie oftmals muss…und braucht zum (über-) leben
Ich war, und ich glaube, ich werde wohl auch nie ein „Castaneda-Fan“.

Von M. Willam am 4. Mai 2001
Format: Taschenbuch
War der Leser bei Castanedas früheren Büchern geneigt, zu vermuten, daß Don Juan mittels der erwähnten psychotropisch wirkenden Pflanzen ihn vermeintlich etwas vorgegaukelt hat, so klärt dieses Buch den Leser auf, daß jene nur zu Beginn Castandedas Ausbildung zum Krieger eingesetzt wurden, um ihn vom strukten Festhalten an der "zivilisierten" Sicht der Welt abzubringen. Interessant sind auch einige Andeutungen von vermeintlichen außerkörperlichen Erfahrungen, die bes. Don Genaro erwähnt. Der Leser sei aber vorgewarnt: Dieses Buch ist eine Art "Cliffhanger" - Es endet zwar schlüssig in sich selbst, jedoch für den Leser äußerst unbefriedigend. Das Buch "Der zweite Ring der Kraft" zu lesen, ist demnach ein Muß!

zivilisierten Sicht
der Welt fest.
<“Andeutungen von außerkörperlichen Erfahrungen“…..nach über zwanzig Jahren der Magie nichts Neues mehr für mich.

Hans Klein
Ein überheblicher Meister, der seinen Schüler ständig auslacht und ihm wirres Zeug erzählt. Schwulstiger Erzählstil in abgehacktem Stil - Kurzsätze, Sprunghandlungen. Seltsame Handlungen, die nicht erklärt werden und die mir absolut nichts sagen. Er ging in die Büsche (geht er mehrmals im Buch) - um was zu machen? - zu pinkeln, Drogen zu nehmen, erleuchtet zu werden?
Sag mir etwas, Don Juan, sagte ich halb im Scherz. Bist du es selbst oder bist du dein Doppelgänger? Er beugte sich zu mir herüber. Er grinste. Mein Doppelgänger, flüsterte er. Mein Körper schnellte in die Luft, wie von einer unheimlichen Kraft getrieben. Ich rannte zu meinem Auto...Die beiden rannten auf mein Auto zu, während ich einstieg. Sie lachten und hüpften auf und ab.

Nach wenigen Sätzen habe ich bereits angefangen, das Buch nur noch zu überfliegen - vielleicht hätte ich mit etwas Peyote-Kaktus das Ganze relaxter gesehen oder erkannt?

Gut, okay. „Hans Klein“ hat eh nichts kapiert von der Magie, wie es scheint. Weiß er überhaupt, was der Doppelgänger ist?
Aber trotz alledem, und DAS von einem Mann. Was die Drogen betrifft, finde ich, hat er Recht. WEN interessiert der Drogenrausch dieses Mannes und was er IN ihm erlebt?
Wenn DAS seine Bücher ausmacht, glaube ich kaum, dass er mir viel zu sagen hat. Tut mir leid.

Fazit für mich, nun schlussendlich, und ich glaube, es ist eine Zumutung, das alles zu lesen,….tut mir leid!.......dass die Bücher (wahrscheinlich alle) von Castaneda nichts für mich sind. Es ist schlicht und einfach der Weg eines Mannes. Nicht der Meine. Ich denke, mit IHM habe ich NICHTS gemein.
Geht es doch schließlich, laut Klappentext, um Castanedas Ausbildung eines Kriegers. Und jetzt stell‘ Dir doch einfach mal vor, es gäbe keinerlei Notwendigkeit überhaupt Kriege zu führen! Im Außen, wie im Innen. Wofür sind sie gut? Da braucht man auch keine Krieger mehr. (Also wieder so ein männliches Ding. – Ich weiß, das hört sich für die meisten immer Recht eigenartig an, wenn ich von so was spreche. Früher empfand ich das genau SO! Da habe ich immer zu jener Person gesagt: Du ziehst alles durch dein matriarchales Nadelöhr. Aber heute, nach dem intensiveren Beschäftigen mit dem matrifokalen Themenbereich, weiß ich, SIE HAT RECHT!)

Ich meine, so ganz am Schluss,…… das Erstaunliche ist eigentlich, dass Castaneda sich trotz aller Drogen offenbar an alles erinnert und es in Büchern veröffentlichen kann…………….

Kommentare:

Ich will...... hat gesagt…

oha! das glaube ich gern, dass dafür/hierfür der sonntag drauf ging. ich entschuldige mich, hierfür anlaß gewesen zu sein.
von mir wird es solche posts im leben nicht geben. ich bin mehr von der "truppe kurz und bündig" :-)
deshalb führe ich auch nicht gern lange telefonate, im gegenteil.
nur drei anmerkungen von mir
1)ich wollte dich nicht dazu motivieren, Castaneda zu lesen. und siehe, du hast ja schon
und vieles ganz anders, komplett anders verstanden als ich

2) der begriff "kriegerin" im genannten buch, oder bei castaneda insgesamt, auch auf männer, also krieger, bezogen, hat wirklich gaaar nichts mit krieg zu tun, auch nicht mit bekriegen, wirklich nicht.

3) zum thema mannfraufraumann besserschlechterschlechterbesser:
auch (kloster)frauen kasteien sich, im wortsinne, nicht nur übertragen
also scheinen sie es doch zu brauchen?!
dass frauen besser seien als männer werde ich bis ans ende der welt für ein gerücht halten.
täglich beweisen sie, dass sie es nicht sind.
und es ist auch gar nicht nötig. du weißt ja, mensch ist mensch ist mensch ist mensch.
und menschenfrau kannst du vergessen, wenn sie eine von denen ist, wie bei mir unter dem post zum thema kinderehe in den kommentaren zu finden.
und nein, wenn sie so eine ist, dann sind nicht die männer schuld. sie hat einen freien willen und kann sich gegen die verstümmelung und den missbrauch des eigenen kindes durch eigene hand entscheiden.

nun hoffe ich, dass du den sonntag auch noch für was echt schönes nutzen konntest und kannst. ein spaziergang tut manchmal wunder.
hab es fein!
M.

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Ist nicht so schlimm, dass der Sonntag drauf gegangen ist. Schrieb ich doch. Es hat mir Freude gemacht, noch mal in den Büchern zu stöbern….und bei mir, ob sich zu diesem Thema etwas verändert hat.

Zum Thema Mann/Frau sag‘ ich jetzt nur noch einmal Eines, und zwar, dass FRAU nur so gut oder schlecht sein kann, wie das System, in welchem sie lebt.

Zum Abschluss des Sonntags habe ich mir den Rest der 96. Tagesenergien rein gezogen. Immer interessant! Auch, wenn ich ab du an mal was zu meckern hab‘. Aber zu 96 % stimme ich natürlich zu. Sonst würd‘ ich’s nicht schauen.
Dir wünsche ich nun einen schönen Abend….
Liebe Grüße…..die Eule