19. November 2016

Reas Kolumne - die Zweite




Die ganz Spirituellen, verweisen immer auf die „Entwicklungs-Stufe“, wenn ich von Mann und Frau, als etwas Unterschiedliches rede. Das habe ich jetzt schon so oft erlebt. Aber es geht hier um das Leben auf der Erde! Und wir sind nun einmal „ein-ge-körpert“ in Unterschiedliche. Das heißt, dass wir doch recht unterschiedlich sind UND, das mal ganz spirituell gesehen (!!) vielleicht auch mal fühlen, untersuchen, auskosten sollen. Nur haben wir halt eben eine blöde Zeit erwischt, wo Mann das sagen hat.

Reas Kolumne

Ich habe diese Superspirituellen so satt, die sich auf höheren Stufen wähnen als andere.
Mag sein, dass sie Dies und Jenes wahrnehmen. Meditieren, Bescheid wissen und visioniren. Von Vielem gehört und über Einiges lasen. Aber mit ihrem Hintern sitzen sie nach wie vor auf dieser Welt. Dieser Erde. Sie sind noch immer in ihrem Körper. Denn transzendieren bedeutet eigentlich, sich vom Körper zu lösen, oder eben, ihn gänzlich auf zu-lösen. Aber DAS bringt uns bisher nur der Tod. Selbst ein Leben lang meditierende Menschen, die es tatsächlich schafften, sich (angeblich) von Licht zu ernähren und so kein Verdauungssystem mehr vorzuweisen haben (so etwas gibt es tatsächlich), sind nach wie vor sichtbar und an ihren Körper gebunden. So ist es offenbar und gleichwohl vorgesehen. Und ist es nicht SO, dass wir mit eben DIESEM Körper hier Erfahrungen sammeln, unsere Sinne ge-brauchen sollen? Dazu sind wir hier.
Also, wozu leiden, oder so rasch wie möglich dem Irdischen entfliehen, ent-schwinden wollen, wo es doch hier so viel zu entdecken, zu ergründen gibt…MIT unseren Körpern, unseren Sinnen, unserem Verstand.

Und WAS bedeutet höher und tiefer schon. Wenn sich die super Spirituellen so super spirituell wähnen, würden sie wissen, dass es eben keine Stufen gibt. Hier zeigt sich erneut eine zu tiefst patriarchale Denkweise der „Hierarchien“.  Aber DAS wird nicht einmal erkannt, da für uns „normal“. Weil wir darein leben und aus Dieser heraus denken……..Was einem normal erscheint, hinterfragt man kaum.
In einer Mütter zentrierten Form des Zusammenlebens, gibt es keinerlei Unterschiede zwischen den „Menschen“. Es ist normal und jeder weiß, dass es Männer und Frauen gibt. Niemand macht darum ein großes Brimborium. Die Spiritualität ist in den Alltag integriert.
Was mich immer wieder ärgert ist, dass viele über Matrifokalität nicht wirklich gut informiert sind. (Nicht die Bohne wissen!) Infolgedessen dieses Wissen nicht mit einbinden können in eine Konversation, deren sie infolgedessen nicht gewachsen sind, EBEN AUS einem Unwissen über das wahre Leben in einem Matriracht und was es bedeutet heraus. Weil sie sich damit noch nicht beschäftigten und zum größten Teil ebenso nicht wollen, da es ihnen unwichtig erscheint. Aber genau DA (!!!!!!!!!!!!!) ist des Irdischen Grund….von allem  Im MÜTTERLICHEN. Denn ohne Mutter….kein KIND!

Jeder befasst sich zumeist nur mit einer Thematik speziell. Oder vielleicht mit zweien. Das wirklich Wichtige ist, all das Wissen der Themen, mit denen man sich beschäftigt, zu verbinden. Schlüsse zu ziehen. Was nur die wenigsten tun. Man behandelt die Themen separat. Separieren hat nichts Ganzheitliches. Wenn man tatsächlich so super spirituell ist, wie man denkt, weiß man das. Und auch, dass man eben NICHT alles wissen kann und daher andere besser aus Unwissenheit nicht vor-verurteilt und sie dann auf einem „niedrigeren Niveau“ wähnt, als sich selbst. Was völliger Blödsinn ist!
Also, wenn man keine Ahnung hat, kann man nur spekulieren. Aber dabei bleibt’s dann auch. Und es führt vor allem nicht zu einer befriedigenden Konversation.
Wenn ich jetzt ein so viel besagter „Meister“ wäre, wie mancher denkt zu sein, hätte ich nur diesen einen (kryptischen?) Satz (zum Nachdenken) von mir gegeben, wo sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen kann:
„Es gibt weder Gut noch Böse, sondern nur das Sein.

(Na ja, SO „kryptisch“ ist er dann doch nicht.)

Keine Kommentare: