4. Dezember 2016

Tagesbefindlichkeit – , Sonntag, den 04. Dezember 2016




Tagesbefindlichkeit – , Sonntag, den  04. Dezember  2016
So, Schluss jetzt mit der Lamentiererei!
Genug mit dem Selbstmitleid!
Das liegt jetzt wieder hinter mir und ich habe frischen Mut gefasst. (Auch wenn ER noch ein wenig brüchig ist....der Mut.)
Die Krämpfe im Unterbauch sind nicht mehr SO schlimm. Obwohl ich’s natürlich noch immer merke. So ein Ziehen und ein Gefühl, als würde ich nach unten raus alles verlieren, was da im Körper ist. Gerade so, als würde alles aus mir raus fallen. Ich weiß, das klingt jetzt komisch. Aber genau so fühlt es sich eben an.


Die Schweißausbrüche und die Schwächen haben auch nachgelassen. Ich vermute wirklich, dass es die Hormone vom Kassler- Schweinefleisch waren, die von oben nach unten in das Sauerkraut gezogen sind. Und ich habe das alles gegessen. Kein Wunder also, dass es mir die Füße weg gehauen hat. Insbesondere nach gut drei Monaten absoluter Fleischabstinenz. Na ja, gut, bis auf die Ente natürlich, als ich mit meinen Eltern und Jimmy essen war. Aber es war ja nur ein striktes Schweinefleischverbot.
Aus ethischen Gründen weiß ich natürlich, dass es anzustreben ist, gar kein Fleisch mehr zu essen. Ist mir schon klar. Das Problem bei uns ist allerdings oft, dass der Jörg ein reiner Fleischesser ist.
Gut, okay, wir essen getrennt und kochen separat. Aber manchmal, in seltenen Fällen, wie dem mit dem Sauerkraut, werfen wir halt alles auch mal zusammen. Aber offenbar darf ich auch DAS nicht mehr tun. Es geht schlicht und einfach nicht mehr. Punkt.


So, und jetzt mal zu meiner derzeitigen  Not-Medikation.
Alles, was in meinem Fall entzündungshemmend ist, wird gebraucht.
Omega 3 Fettsäuren. Boswelia. Und vor Kurzem erfuhr ich bei fb in der MS Gruppe von dem Wirkstoff Bromelain. Na ja, zwei Boswelia täglich, nehme ich so wie so. Jetzt habe ich die Dosis einfach mal verdoppelt….im Moment.  3 mal 3 Bromelain dazu für die ersten drei Tage. Dann 3 mal 2 drei weitere Tage und dann noch drei Tage 3 mal Eine.
Vom Omega 3 nehme ich sonst eine tägliche. Jetzt habe ich’s hochgesetzt auf drei pro Tag. Und offenbar, mit ein wenig Glück, schaff‘ ich’s auch, OHNE wieder ins Krankenhaus zu müssen.
Aber wie lange dauert es, bis die Hormone wieder draußen sind. Sie stören empfindlichst mein hormonelles Gleichgewicht, WENN ich das überhaupt so nennen kann. Denn, WÄRE es ein Gleichgewicht, was ja auch immer wieder durch stressige Situationen durcheinander kommt, wäre ich eben NICHT in dieser Gesamtsituation!
Ich denke, die Hormone spielen bei „dieser, meiner (Krankheit) Sache“ (die ich jetzt nicht benennen möchte, da schlechtes Mantra) eine große Rolle. Was auch von der Schulmedizin tunlichst vernachlässigt wird. Hier wird immer nur das Symptom behandelt. Nennt sich doch seit neuestens die Klinik, wo ich immer war, „Symptom-Klinik. Da war ich schon einigermaßen erstaunt (!!!), dass man rückwärtsgeht in der Zeit, anstatt nach vorne, auf neue Wege blickt. 

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