8. Dezember 2016

Tagesbericht und -gedanken – , Donnerstag, den 08. Dezember 2016




Tagesbericht und -gedanken – , Donnerstag, den  08. Dezember  2016

Göttin, könnte ich noch einmal so unbedarft sein,  meine Prioritäten setzen wie früher.  Mir um nicht so viel Gedanken machen. Damals dachte ich schon, die Welt sei kompliziert. Aber WAS wusste ich denn schon, vor zwanzig Jahren,….wo es noch nicht einmal das Internet gab und ich gerade erst, nach der Wende, die Welt der zu bekommenden Bücher entdeckte. Mein Hauptaugenmerk lag damals auf der Magie. (Was für ein Glück, dass ich hier mein erstes Buch von der Francia fand. Der Meinung bin ich nach wie vor. Weil sie einfach Magie und Frauen gut verbindet.) Und an dieser Stelle machte ich keiner Unterschiede zwischen Religion, Okkultismus, Schamanismus und Esoterik. Für den Augenblick, den Beginn ein Einheitsbrei. Um Politik scherte ich mich damals nicht. Dafür blieb irgendwie auch keine Zeit und man hatte uns ja in der Schule das Wichtigste gelehrt,....so nahm ich an. Ich war einfach nur ein „guter Mensch“ und kämpfte idealistisch gegen jedwede Ungerechtigkeiten.
Aber, WAS hat sich da nun zum heute viel verändert? Nichts! Mein Weltbild hat sich nur drastisch geändert durch…..Informationen. Ungerechtigkeiten bekämpfe ich immer noch!


Jedoch im Kleinen, wie im Großen, zurück zur Einfachheit der Gedanken.
Heute nehme ich Verantwortung viel mehr wahr und an als früher. Da war mir vieles gleichgültig. Vor allem, was die Leute dachten. (Das hatte ich sehr schnell gelernt und musste es zur damaligen Zeit auch.) Was mich wohl früher oder später meinen Job in der Stadtverwaltung gekostet hätte. Schließlich stand ich oftmals kurz davor entlassen zu werden und auf der schwarzen Liste unseres Personalchefs. Der meine Freizeitaktivitäten gar nicht schätzte. Mich mobbte wo es nur ging und meinte, ich müsse ein Vorbild sein…etc…..Mich andauern  anschwärzte bei unserem Bürgermeister, der mir, eigenartigerweise, wohlgesonnen war und mir oftmals….half.
Wenn ich heute so darüber nach sinniere, war das Leben für mich damals schwer. Jedoch empfand ich es nicht ganz so schlimm, weil da ein Ausgleich war. Zumindest meinte  (und fühlte) ich das. Liegt offensichtlich daran, dass mir früher noch die Welt gehörte und ich am (ständigen) Bäume ausreißen war. Vor allem noch die Kraft dazu hatte, das zu tun. Heute ist das nicht mehr so.
Möglicherweise ist deshalb jede kleine Veränderung, jede kleine Anstrengung, jede, für andere ganz normale Tätigkeit, eine Herausforderung……geworden. Alldieweil ich nicht mehr so leistungsfähig bin wie früher.  Nicht mehr alles alleine durchziehen kann wie einst……wo ich immer wusste, dass alles gut gehen wird……und deshalb ging’s wohl auch gut. Weil ich Vertrauen hatte! Zwar unbewusst, aber dennoch Vertrauen – Urvertrauen,….auch, wenn nicht wahrgenommen. Nicht reflektiert.
Jetzt steht mir offensichtlich das Wissen sogar im Weg. Eigenartig.
Dennoch erwerbe ich ständig Neues und bin nach wie vor wissbegierig. Meine Neugier hat nie nachgelassen. Im Gegenteil. Und gut, dass ich ihr heute nachkommen kann. Die Zeit dafür habe…………(schon seit zwanzig Jahren) Und ich bin froh darum!

(Eigentlich fand ich die Welt viel schöner, als ich noch über Magie geschrieben, in diesen Parametern gedacht und  mich in"dieser Welt" befunden habe........ )  





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Persönliches:  (Diese Schriftart gefällt mir so was von gut!!! Verwende ich auch bei Rea.)
<Genau genommen hätte ich heute mit dem Sauber machen beginnen müssen. Hatte jedoch keinerlei Lust dazu.
<Heute Morgen hatte ich mich erst einmal um eine unerledigte und recht problematische Bestellung gekümmert, welche mir gestern nicht gelungen war.  Das war Aufregung genug für einen Tag.
<Dem Jörg ging es nicht gut und er war beim Arzt. Ist krankgeschrieben.
Na gut, dann können wir ja Morgen gemeinsam sauber machen.

Telefonie und Bekanntschaften:
Mit meiner lieben Freundin A. telefonierte ich gestern das erste Mal seit langem. SIE hatte auf meinen Anruf gewartet. Aber gut. Warum nicht. Schließlich haben wir beide auch noch anderes zu tun, als ständig zu telefonieren. Zudem hat sie ja nun auch noch andere Frauen, oder auch Männer, mit denen sie reden kann.
Es, der Mann, welcher Frau sein will, bedrängt mich nun nicht mehr so sehr. Hat mich letztens nur kurz bei fb angeschrieben und ich erklärte ihm, dass es mir nicht gut gegangen sei. Ich nicht reden wollte.  Und siehe da, er hat es offenbar begriffen.
Meine Bekannte aus Neuhaus lasse ich besser erst einmal ruhen. Es fehlt mir schlicht und einfach Sinn und Zeit, mir vier Stunden lang ihre Welt anzuhören, die nicht mit der wahren Welt im Einklang steht.

Neue-erungen-schaften:
Zwei Wörter: rudimentär und tradieren
Rudimentär kenne ich zwar schon seit langem. Verwende es allerdings nicht so oft und vergesse daher immer wieder dessen Bedeutung. Vielleicht sollte ich mir dazu einfach nur mal "unvollständig" merken!
Tradieren (überliefern, weitergeben, weiterreichen) war mir neu. Auch das Anwendungsgebiet. Dieses Wort habe ich meines Wissens noch nie verwendet. Aber irgendwie fand ich es interessant.


Und am Ende noch zwei Sätze zum eintätowieren:
NICHT so viel wie möglich! NUR so viel wie nötig!


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