18. Januar 2017

Broiler, Gewohnheiten und der "springende Punkt



Mittwoch, den  18. January et annos  2017 in Christiana



Fama en dies et Die mentis

Gesündigt heute…….
 Das erste Brathühnchen seit fast gut einem Jahr. Und irgendwie hat es mich in der Zeit zurück versetzt, als ich mit meinem aller ersten Freund eine größere Reise tat. Ich war Sechzehn. Man höre und staune.  Vor vielen Jahren war auch ICH einmal sechzehn gewesen. Sweet little sixteen.  Ja, Ja, das waren Zeiten…….. voller Illusionen und Ideale. Wo die Welt für eine noch so halbwegs in Ordnung war. Der Körper noch fit wie ein neuer Turnschuh. Und heute? Nach über vierzig Jahren?
Na ja, es war jedenfalls in der DDR, wo eine „große Reise“ schon  die 20 km weiter weg gelegene, größere Stadt für mich war….und da gab es im Allgemeinen nirgendwo, so wie jetzt, einen Imbiss oder Ähnliches. Aber wir reisten damals mit dem Zug ziemlich weit. Wollten zu Andre’s Verwandtschaft. Irgendwo nach Norden. Ich weiß es nicht mehr genau, wo es war. Zumindest eine bedeutendere Stadt als Neuhaus und da gab es doch tatsächlich……Broiler.  Ja, so werden die Brathähnchen nur von den Ossis genannte. Boiler.  Und es war schon eine Seltenheit, dass man so einen Stand mit Essen fand. Welch‘ Wunder!
Wir kauften einen und ich verschlang die Hälfte davon mit großem Appetit.  Noch nie zuvor hatte ich einen Broiler gegessen. Bei uns zu Hause wurde das nie gemacht und außerdem schmeckt‘s ja bekanntlich woanders immer am besten.
Und als ich das Hähnchen heute nach so langer Zeit einmal wieder aß, erinnerte ich mich an diese Begebenheit vor etwa vierzig Jahren.
Wie schnell die Zeit vergeht……………..
  
                      

Was gibt es sonst zu sagen?
Die Physio viel heute aus.  Jörg war nicht dazu zu bewegen, mich dorthin zu fahren. Denn heute ist sein letzter Urlaubstag, den er genießen möchte, bevor die Sklavenarbeit weiter geht. Verständlich………..

                      

Trotz aller Vorbehalte habe ich letztendlich doch „Deadwood“ weiter geschaut.
Ist egal. Hauptsache nicht dieses dämliche, Verblödungsfernsehen!

                      

Es ist und bleibt wohl eine Angewohnheit, der ich föhne, dass ich immer wieder zu der Frauenrechtlerin rüber schaue in ihren Blogg.  Nun ja, es war eben der aller erste, denn ich je und überhaupt verfolgte. Der Ihre. Da hängt Frau irgendwie dran. Und im Allgemeinen sagt sie ja auch vieles, was ich unterschreiben tät‘.  Gerade in Frauenangelegenheiten und auch was Magie betrifft.  Ja. Immer noch finde ich, dass in einigen ihrer Worte Wahrheit liegt. Halt nicht in allen. und das ist der springende Punkt……wo sich die Wege scheiden.  Der Meine und der Ihre. Wie beispielsweise im Fall der drei, „3“ afghanische Lehrlinge, die ausgewiesen werden SOLLEN, obwohl sie sich doch so super integriert hätten. 

Ist immer wieder ein Amüsement…da drüben……

                      

Kommentare:

Ich will...... hat gesagt…

führerschein hätte eben was!
Vielleicht schenkst du dir ja doch noch die mittelgroße freiheit, die selberfahren mit sich bringt.
grüße
m.

schlagloch hat gesagt…

Hallo GreyOwl!

Deine Erinnerung vom ersten Hähnchen, Boiler oder Broiler, klingt so ähnlich wie meine Erinnerung an den Verzehr meiner ersten Banane. Bei einem Besuch der Stadt Villach. Wir wohnten in Politzen, weis so und so jeder wo dies liegt, ansonsten frag Google....

Gruss schlagloch.

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Liebe Manuela!
Nein, diesen Stress tue ich mir echt nicht mehr an.
Habe damals schon, als ich mir die Zähne habe in Ordnung bringen lassen, einen Schub bekommen. Gerade Aufregung und Stress tut mir überhaupt nicht gut. Alles, was meine Alltagsroutine kreuzt, durchbricht, oder dazu kommt, nee.....nich' mehr. Dazu ist mir meine Ruhe viel zu lieb.
Zudem ist es vielleicht sogar gut so, oder…..ich habe mir schon gedacht, dass es wohl besser wäre, von all den „Abhängigkeiten“ runter zu kommen, wo ich ständig irgendwo hin gehen muss. Der Körper sollte sich womöglich daran gewöhnen, dass er selber reagieren muss. Und nicht, das da ständig eine die Lymphe anregt. Klar ist es besser und es tut halt weniger weh. Trotzdem finde ich, das sollte ich reduzieren.
Klar ist es blöd, dass ich keine Fahrerlaubnis hab‘. Aber ich hatte ja bis hier her Zeit mich dran zu gewöhnen. Und ich sag’s immer wieder, den Stress tue ich mir nicht mehr an…..in diesem Leben. Bin froh, wenn ich nicht weg muss, oder andere Leute sehe. Will, so weit wie möglich, meine Ruhe……haben.
Gruß….die Eule

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Hallo Schlagloch!
Schön, von Dir hier zu lesen.
Ja, das war schon ein Ereignis damals…..in der DDR,…einen Broiler essen zu dürfen.
Ähnlich war’s mit den ersten Pommes, die wir selber machten. Das war was „Großes“, was „Neues“……kannten wir damals nicht.
Meine Cousine hatte mal eine Tüte Chips geschickt,…..seitdem war ich süchtig nach dem Zeug ,…..bekam sie aber nicht und entschloss mich selber welche zu machen….mit mäßigem Erfolg…….

An meine "erste Banane" kann ich mich gar nicht mehr erinnern.....komisch eigentlich. Denn die waren ja bekanntlich "selten" zu bekommen.

Grüße an Dich
Die Eule vom Buchenhain