24. April 2017

Die „goldene Mitte“



Also, ich habe mir jetzt den Beitrag (Link!!!) mal rein gezogen.
Alles in allem sehr interessant!!!  Einiges davon wusste ich schon. Das Interessanteste sind jedoch noch mal die darunter stehenden Kommentare. Sollten auch gelesen werden.


Ich bin dann doch eher die „tolerante Veganerin – oder Vegetarierin“.  Esse ab und an auch Fleisch. Hühnchen (ja leider ganz normales, aber halt selten), Wild, aber kein Schwein. Rind….schon lange nicht gegessen. Ente vielleicht. Vom Fisch bin ich abgekommen. Zu sehr Schwermetall belastet. Genau wie der Reis. (Esse ich vielleicht zwei Mal im viertlen Jahr.) Wächst auf (Chinas? - asiatisch) verseuchtem Boden. Der braucht schon eine Sonderbehandlung, damit die Gifte raus gehen und man ihn überhaupt essen kann. Sagt uns keiner, wenn wir nicht selber drüber stolpern.
Am Abend zuvor einweichen. Am nächsten Tag vor dem kochen das Wasser abgießen und noch mindestens zwei Mal waschen. Dann kochen und essen. Ich las, dass dann gut 80 % der Schwermetalle draußen sind.

 (Noch mal das vegane Gyros auf Weizenbasis wie unten im Bild, Reis mit pürrierten Tomaten und Gemüse.)

Ansonsten kaufe ich kaum noch was im „normalen Supermarkt“. Ich achte halt darauf, dass ich BIO kaufe….beim Versand. Wo auch keine künstlichen Zusatzstoffe in den Produkten sind. Keine Gülle, keine Gifte, keine Genmanipulation. Das ist doch schon was! Denke ich.
Ich meine, im Grunde muss man doch nur sein Hirn einschalten, aufmerksam in die Umgebung schauen, was einer angeboten wird, auf die Reaktionen seines Körpers achten und ein bisschen recherchieren, dann weiß man, WAS man essen kann und sollte. 

(Hier mein heiß geliebter "Kürbis", Gemüse, die Soße von Bofrost und ein Soja Cordon bleu (esse ich nicht oft!) dazu. Und auch "Soja"-milch habe ich jetzt ganz gestrichen! An deren Stelle trat schon seit einiger Zeit die Hafermilch.)

Und Eines sag‘ ich auch immer wieder. Meine Eltern haben auf all das nicht geachtet. Nie eine Diät gemacht oder sonst was und sind über achtzig Jahre und noch immer so halbwegs gesund. Jedenfalls gesünder als ich. Und das mit Weißmehlprodukten und raffiniertem Industriezucker. Mit Butter, Sahne und Käse. Also was?
Ihr Motto: Nichts übertreiben. Die „goldene Mitte“. 

 (Bratkartoffeln, Gurkenfrisch als Dipp, Gurkenscheiben (BIO) und veganes Gyros auf Weizeneiweisbasis)

Zudem bin ich auch der Meinung, dass wir so viel wie möglich unterschiedliche Dinge essen sollten,…..wenn geht. (Aber im Augenblick weiß ich und glaube dran, dass tierische Fette nicht gut für mich sind, also lass ich sie sein.)
Was nicht bedeutet, dass ich sie gänzlich ausspare. Nein. Da ist immer noch Ziegenkäse, der Schuss Kaffeesahne und ab und an Milch. Ich genieße auch gern (wenn Geld vorhanden) einen guten, teuren Käse. „Steinbrecher“ oder so. Das liebe ich.
Überhaupt genieße ich, was und solange ich es noch kann.
Hier noch mal ein Satz, den ich überaus wichtig finde. Ich zitiere:   Sobald irgendetwas aus der Natur genommen wird und in die Industrie überführt wird, verwandelt es sich ins Negative.“
Ja, in der Tat, Bitterstoffe sind in der Tat echt wichtig. Vor jedem Essen nehme ich so was wie „Schwedenkräuter“ ein.

 (Hier Dinkel Fettuccine mit Pesto und einem Soja-Würstchen. Von Soja nehme ich jetzt allerdings Abstand!)

Ja! Und JA! UND JA!!! Wir leiden heute überwiegend unter einer Untersäuerung im Magen!!!!!!  Genauso ist es!!! Und die Ärzte sagen dir nix!
 Zum Thema Rohkost muss ich allerdings sagen, dass mein empfindlicher Magen das nicht mehr so gut verträgt. DAS ist KEIN Thema mehr für mich. Was  nicht bedeutet, dass ich keine „rohen Sachen“ esse. Kopfsalat vom Versand, wenn vorhanden. Und auch die Gemüsepfannen sind nicht rabiat durchgekocht. Das schnurpselt immer noch ein bisschen. Dazu gehören Möhren, Zwiebeln, Zucchini und auch manchmal ein Rösschen Brokkoli.
Anstelle von Kartoffeln esse ich auch gerne mal Kürbis, wenn er im Angebot ist (im Versand). Oder auch Sauerkraut….das Echte. Ohne jegliche Zusatzstoffe. Immer gern! 


Mit Wildkräutern muss ich mich wieder mehr betun. Das Waschen, was nötig ist, bei DEM was da vom Himmel kommt, ist meist ein Problem. Die Blätter sind dann schlaff und wie ausgelutscht und kleben aneinander.
Na ja,…..insgesamt ein wirklich guter Beitrag.
Danke M. 

Kommentare:

Ich will...... hat gesagt…

ich glaube, dass unsere eltern so lange relativ gesund blieben und bleiben liegt wohl daran, dass sie sehr viele jahre ihres lebens natürliche lebensmittel bekamen/aßen.
wenn mir meine mutter von brennesselspinat erzählt und dass sie eben gehungert haben, dann denke ich: genau das ist es!
der organismus ist gestählt durch die kindheit und jugend ganz ohne jeden luxus.
im übrigen, ich fand das gespräch sozusagen als zusammenfassung gut.
klar, vieles weiß man aus verschiedensten quellen.
seit mir klar ist, er sagt es auch, dass mit der sojabohne ja die fütterung mit genmanipuliertem zeug begann, esse ich auch keine sojaprodukte mehr.
der kaffee wird geweißt mit reisdrink.
kürzlich hatte ich keinen und im vorrat nur kaffeesahne, die sich auch noch bio nannte: ich habe bald gek..... als ich das in den kaffee tat. die abstinenz hat das ganze widerlich künstliche von diesem zeug an meine geschmacksknospen gebracht.
mal sehen, wie lange das mit dem reisdrink noch geht.
man kann sich auch höchstselbst sowas herstellen aus hanf zum beispiel. aber kriege mal hanfsamen!
grüße
m.

Grey Owl Calluna hat gesagt…

...und dann bau' mal Hanf an. Da bist Du ganz schnell im Knast.....grins.....

Ja, stimmt schon. Ich weiß von meinem Vater, dass gehungert wurde. Aber was die dann auch manchmal früher gegessen haben.....war auch nicht gesund. Von Sägemehl bis Gips in den Lebensmittel und wer weiß was noch.
Ich kann mich zu DDR-Zeiten, als wir noch "Einkellerungskartoffeln" hatten, daran erinnern, dass immer "Keimstopp" benutzt wurde und meine Mutter dann immer zu mir sagte, dass ich die Kartoffeln gut abwaschen muss.
In der DDR war auch nicht alles toll. Wir wussten es nur nicht und WER hinterfragte schon.
In die Flüsse wurden Unmengen von Giften eingeleitet und wir als Kinder haben dort gespielt. Bei uns war das so.

Aber mal aktuell: Das Soja-Schnitzel ess' ich halt immer noch ab und an wegen der "Abwechslung, weil "schmeckt" und einfach zu machen ist.
Ich weiß,.....ich "sollte" nicht. MUSS es mir abgewöhnen!

Nee, also Milch mag ich schon noch. Manchmal habe ich sogar richtigen Appetit danach. Alles gewöhne ich mir "wissentlich" sicher nicht ab. Es gibt genug, was man/ich nicht essen kann und will. Also nicht unbedingt noch mehr einschränken. Ich trinke sie ja nur mal im Kaffee.
An Reismilch gehe ich auch nicht mehr, seitdem ich weiß, auf was für verseuchten Böden der wächst.
WAS kann man eigentlich überhaupt noch unbedenklich essen? NICHTS.

Ich merke das öfter, dass man da draußen in der Welt nicht klar kommt, wenn man sich ZU sehr "spezialisiert". Man ist immer außen vor und hat Probleme mit den Speisen, wenn man woandershin geht. Auch nicht "das Gelbe vom Ei"....so zu sagen. Wenn möglich, nehme ich dann immer alles mit.
Liebe Grüße....die Eule