23. April 2017

Fabulöses



Meine liebe Freundin A……. legte mir eine Buddhistische Geschichten von Angulimala ans Herz. (Link!!!)
Gut. Okay. Ich schau‘ mal rein. Langer Text. Was ich sehe….reicht. Der Lehrer, der Schüler, der Meister, der König…..aus. Brauche ich nicht in meinem Pantheon von Wissen im Kopf. Warum? In diesem leben sicher nicht. Vielleicht im Nächsten.
Aber wie ich nun einmal so bin, gewissenhaft (erzogen), lies es mir natürlich keine Ruhe (und um meiner lieben Freundin A. genüge zu tun!) und ich las sie schlussendlich doch.
Im Rahmen der buddhistischen Arbeit in Gefängnissen, hätten sogar knallharte Kerle geweint, pries mir meine liebe Freundin A. diese Geschichte weiterhin an. Ja und? Sag‘ ich da nur. Ich bin kein Mann, der im Gefängnis sitzt. Der braucht sie vielleicht. ICH….nicht.

Aber ich dachte schon lange, bevor ich die Geschichte wirklich las, darüber nach. Meine liebe Freund A. ließen mir (in Gedanken) einfach keine Ruh‘.
Eine nette Geschichte, respektive Erzählung, denke ich dann, als ich so beginne, die man in unseren Breiten früher einmal unter dem Begriff Fabel kannte. Anstatt dem König, dem Meister, dem Lehrer und dem Schüler, gab es Hasen, Füchse und Igel. Was noch um Längen besser für Kinder geeignet ist, da an die Natur, die sie umgibt, angelehnt und nicht an hierarchische Systeme, mit denen man die Kleinen bereits beizeiten subtil konditionierte.
Es ist eine Geschichte aus einer Religion heraus, die von Männern für Männer gemacht wurde. Denn Frauen kommen selbst im Buddhismus nicht gut weg und wenig vor. Der beste Beweis dafür ist, dass sie auch „knallharte Kerle“ im Knast erreichte…..diese Geschichte. Denn Frauen brauchen solche Geschichten nicht. Sie sind viel emphatischer als Männer. Und das hat mit den Hormonen der Frauen, ihrer Körperzusammensetzung und dem Y – Chromosom zu tun. Das ist nicht zu leugnen.
Natürlich sind wir alle ätherisch Wesen und nur mit unserem festen Körper in dieser Dimension. In dieser Matrix, Welt oder Erde genannte, die wir selbst erschufen und erschaffen mit unseren Gedanken.
Trotz alledem sind unsere Körper unterschiedlich gestrickt. Für jeden das, was er oder sie braucht. Tiere, Pflanzen, Steine inbegriffen. Frauen gebären nun einmal Kinder. Daher sind ihre Körper auch genau darauf eingestellt und anders wie die der Männer, was sie auch anders fühlen lässt! Frauen  MÜSSEN emphatischer und mitfühlender sein. Es geht an dieser Stelle hier schließlich um die Zukunft unserer Spezies. Und das Familien- und Vater – Model gibt es erst seit kurzem…..in der Menschheitsgeschichte. Wurde von der Kirche in die Wege geleitet und unterstützt, um die Frauen noch besser kontrollieren zu können. Heute ist man drauf und dran die gesamte Welt zu kontrollieren. Und hier erscheint es doch recht plausibel, wenn man die Gedanken kontrollieren kann. Was das Ziel der Plutokraten ist.
Und ja, ich vermische das, WEIL es, oder ALLES zusammen gehört. NICHTS ist von dem anderen losgelöst/getrennt.

Aber jetzt mal ganz spezifisch zu dieser „Geschichte“:
Diese Geschichte ist so derart männlich geprägt, dass ich schon zu Beginn lachen muss. (Na wenigsten was!)
Zum Thema „Wahrsag-„er“, dass ich hier anreißen muss, weil es eine wichtige Rolle spielt in der Geschichte, sei daran erinnert, dass WIR mit unseren Gedanken die Welt erschaffen! Und dass nicht zu 100 % aus einem Kind, das gewalttätige Eltern hat, auch ein Gewalttäter werden muss. Eine liebvolle Erziehung ist wichtig und das Umfeld, in dem es aufwächst und lebt.
In diesem Fall hier, wurde ein Kind (von einem weisen Mann (!!!)) erst zu einem Gewalttäter inspiriert, dass er dann von einem anderen weisen Mann (???) geläutert werden konnte. Ha, ha! Aber ich nehme ich vorweg. Sorry.

Ja genau, „Gefühlsduselei“ und „nationale Sicherheit“,….rein patriarchales Geschwafel! (….das mich so was von anwidert!...dass ich es kaum ertragen kann.) Und wieso muss sich der König die Loyalität seines Schatzmeistern sichern? Er kann genauso gut einen anderen einsetzen, wenn der alte nicht passt. Macht man doch so. Oder nicht? Aber egal. Weiter…….die übliche „Vater – Sohn – Story“ like Patriarchat. Hüstel…….
Und dann tritt wieder und wieder die Hierarchie zutage. Mann bevorzugt einen Mann. Kein Wunder, bei dem Konkurrenzdenken (Frauen kommen hier ja eigentlich nicht weiter vor!!!), dass andere Männer/Jungen darüber missgünstig sind. DAS sind zu tiefst patriarchale Strukturen, die ein Matriarchat nicht kennt. Auch, wenn es um Männer geht. Denn dort wird nicht unterschieden! Weil das Matriarchat KEINE „Herr“-schaft von Frauen bedeutet!!!
Was für ein Lapsus für einen „Meister“, der erst überlegen muss, wie er damit umgeht! Und ja, eine Frau weiß sicherlich auch nicht alles. Aber sie nennt sich ja auch nicht „Meister“ und lässt sich dementsprechend anhimmeln. Wäre schön, wenn Frauen so respektiert  behandelt würden. Denn jede von ihnen ist eine Meisterin ihres Lebens. Denn das mussten und müssen sie sein. Und wieso hat ein „Meister“ Reichtümer?
Was für ein „Meister“ ist das denn, wenn er einen „teuflischen Plan“ schmiedet? Es ist schier zum Haare raufen. Eine Frau hätte keine solchen „Haken geschlagen“, nie dergleichen ihrem Kind angetan! Das ist doch pervers! Und DAS nennt sich Meister? Oh Göttin! Arme Welt!
999 – eine magische Zahl wird sogar mit eingearbeitet, die die Zahl der Göttin ist.  (Vielleicht hilft sie ja doch noch. Zwinker.)
Wenn Männer Männer erziehen, auch wenn sie sich Meister nennen, kann nichts anderes heraus kommen als….na ja…..in den seltensten Fällen etwas Gutes. Deshalb sollte Mann die Erziehung den Frauen überlassen. Nur die Frauen von heute sind Geister ihrer selbst und zumeist kaum mehr im Stande, sich selbst zu erkennen, was sie sind. Was sie ausmachen. Ein Resultat von gut 6000 Jahren Patriarchat.
Natürlich müssen aufwachsende Jungen ein männliches Vorbild haben, was im Matriarchat geregelt ist. Hier ist es der Bruder, nicht der Vater, der diese Rolle inne hat.
Und JETZT kommt in dieser Geschichte natürlich der übermächtige Buddha, der alles regelt. Oh Gottin! Welch‘ Überraschung!
Und DAS glauben die Männer tatsächlich?
Der Mörder würde rehabilitiert, weil er in Tränen ausbrach und…..bekam eine neue Chance…. Und schwuppts ward dieser Mörder ein mitfühlender Mensch. (Hanhebüchlerisch.)
Es ist einfach die Fabel, die aussagt, dass mann sich immer ändern kann. Aber welcher Mann hört wirklich darauf???????
So, so, NUR Liebe besiegt Gewalt? Dann stell Dich mal hin und liebe den Kerl, der Dir mit einer Waffe gegenüber steht und Dich vom Leben zum Tode befördern will. DAS ist nicht mal mehr sau komisch. Sondern doch eher lebensmüde.
Aber gut……im „großen Ganzen“ brauchen wir nur allzu nötig Gedanken und Gefühle der Liebe.  Das ist mir durchaus bewusst! Denn das Gleichweicht ist schon längst gestört und in Richtung Gewalt übergebordet. Was an den derzeit Herr-schenden liegt, die jede Gewalt forcieren und die Gehirne der Menschen dahingehend suchen zu kontrollieren.
Angulimala wurde nicht mit Liebe, sondern mit Respekt und Zauber-Tricks „besiegt“. (Männer müssen halt immer (konkurrieren) siegen. Konkurrenzverhalten eben.)

Und im Allgemeinen ist bekannt, dass ich NICHTS von dieser Karma-Geschichte halte! Herr Gott Buddha, oder was auch immer, verfolgt den Faden doch einmal weiter! Wenn es ein Zusammenleben gibt, in welchen kein „schlechtes Karma“ aufgebaut wird, braucht man auch solche Geschichten nicht!!!

So, und jetzt richtet auch noch ein Mann die Geburt eines Kindes. Was die Aufgabe einer erfahrenen Hebamme wäre. Oh, oh! Bitter böse. Und diese arme Frau wird einem Mörder anvertraut, der dadurch seine Heilung finden soll. Arme Frau! Mit einem Trick hatte er es geschafft das Kind auf die Welt zu bekommen, was eigentlich nur darum gelang, weil Frau/Mann an den Buddha,…den Mönch, den Mann glaubte. Und mit der Geburt, die eine Frau vollbrachte, waren wusch…..alle Sünden des Mannes weg.
Der Kerl musste erst zum Gewalttäter werden, um dann geläutert zu werden.  OH Göttin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hilf ihnen denken!


Und…….was denn nun, war es ein Buddha oder ein hinduistischer Brahmane?
Soweit ich weiß, sind Brahmanen die oberste Schicht (Hierarchie!!! – männlich!) im Kastensystem Indiens. Kann so ein Mann überhaupt ein Buddha werden, wenn er wähnt über anderen zu stehen?
Und sollten man Menschen nicht dahingehend erziehen, dass die ihre Taten überdenken, BEVOR sie handeln? Was in der Mütter zentrierten Form des Zusammenlebens geschieht!!
In sieben Jahren (eine heilige Zahl) erreichte der ehemalige Mörder seine „Erleuchtung“, was mal unter uns gesagt, Frauen nebenher beim Bügeln gelingt.

Meine liebe Freundin A. hat natürlich geweint, als sie diese Geschichte las. Was mir sagt, dass sie tiefer in männlichen Strukturen gefangen ist, als ich dachte. Sie fühlt sogar teilweise……männlich, da sie diese Geschichte für sich erschloss und als gut und gültig empfindet, die eigentlich für Männer gedacht ist. Aber gut. Wie jede mag.
Natürlich hat SIE auch etwas daraus gelernt……DAS ist für mich jetzt echt zum Kreischen. Aber gut…….wie sie meint.
Mein Gedicht von Ute Schiran, das ich ihr sandte und was ich für mich, alldieweil „poetisch“, gleichermaßen zum Weinen empfinde, hat sie nicht einmal gelesen……………………………………………………………….

Vorsicht! Das ist jetzt „zynisch“.:
Aber wer weiß, womöglich ändere ich auch noch meine Meinung und fühle mich da mal so ganz männlich ein. Werde buddhistische Mönchin oder so. Aber huch! Gibt es die überhaupt? Denn auch im Buddhismus sind Frauen Dienende und Zuarbeiter-innen. Oder hat man schon mal von einer Dalai Lamin gehört?

Und genau genommen war all dies hier eigentlich Zeitverschwendung. Aber egal.
Im Grund war es für mich nur eine Bestätigung, dass ich richtig liebe, mit dem, wie ich bin.

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